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  • Call of Duty: Finest Hour - Spannende Inszenierung mit technischen Mankos - Leser-Test von Tsedong

    Call of Duty: Finest Hour - Spannende Inszenierung mit technischen Mankos - Leser-Test von Tsedong Einführung:
    Nachdem PC Spieler bereits vor einiger Zeit in die Schlacht gezogen sind können nun auch Konsolen Besitzer ihre Flinten putzen. Mit der Portierung von "Call of Duty: Finest Hour" erscheint nun nämlich ein weiterer 2. Weltkriegs Shooter auf Xbox, PlayStation 2 und GameCube, ob der Titel dabei die Qualitäten des PC-Originals anknüpfen kann erfahrt ihr im Test.

    Story / Leveldesign:
    Die Hintergrundgeschichte unterscheidet sich nicht sonderlich von den Konkurrenten wie Medal of Honor & Co. Dennoch gibt es einige kleine Details die durchaus für einen interessanten Story verlauf sorgen. So Spielt ihr zum Beispiel mehrere Personen die sich an unterschiedlichen Fronten befinden. So werdet ihr am Anfang erst einmal als Soviet in Stalingrad aufräumen während später Missionen als Britte oder Amerikaner auf euch warten. Auch die Orte wo ihr kämpft unterscheiden sich sehr stark, während das zerbombte Stalingrad eher auf Ruinen und Deckungsmöglichkeiten setzt, seit ihr in der Nord Afrikanischen Wüste oft ungeschützt unterwegs. Zwar mag die gesamte WK II Thematik vielen langsam zuviel sein, dennoch kann sich dieses Spiel von den Masse hervortun. Dies liegt einzig und allein an der grandiosen Inszenierung des Titels. Überall und während des gesamten Spiels wird dem Spieler keine verschnauf Sekunde gegönnt und durch immer wieder auftretende Script Sequenzen wird der Spannungsbogen immer stark gespannt. Ebenfalls gut gelungen sind die Fahrzeuge die man im laufe des Spiels sehen oder fahren wird. Egal ob ihr euch in einem Sovietischen Panzer befindet oder am Stand MG eines Jeeps die Fahrzeugen sind alle überzeugend und sorgen für eine gewisse Abwechslung. Ebenfalls gelungen ist das Waffenarsenal welches euch mit realistischen Gewehren, Granate, Panzerfäusten usw. eine reichhaltige Auswahl an Waffen gibt. Da ihr aber immer nur zwei Waffen tragen könnt ist der geschickte Wechsel in manchen Missionen unerlässlich. Sehr hervorzutun ist auch ein großer Unterschied zu anderen Genre Konkurrenten nämlich das Gemeinschaftsgefühl. Während man in anderen Spielen dieser Art oft das Gefühl hat man könnte den Krieg alleine gewinnen ist es bei Call of Duty deutlich realistischer. Ständig rennen eure Kameraden umher, Feuern auf Gegner, stürmen Räume usw. Schade ist lediglich das ihr ihnen selber keine Befehle geben könnt. Dennoch fühlt ihr euch beinahe nie alleine und diese Kameraden leisten euch auch relativ gute Dienste. Wobei dies wirklich mit Vorsicht zu genießen ist, die Kameraden wie auch die Gegner sind zwar stimmungsvoll und unterstützen die Atmosphäre hervorragend, sind aber mit einer sehr schwachen K.I. ausgestattet. Eure Leute bleiben öfters mitten im Kugelhagen stehen um das Feuer zu erwidern oder die Gegner betrachten euch erst 2-3 Sekunden bevor sie endlich mal schießen.

    Grafik / Sound:
    Der Sound des Spiels ist einfach grandios, überall explodiert etwas und alles wird unterstützt von dezenter Hintergrund Musik die sich immer stark im Hintergrund hält. Genauso hervorragend wie die Soundkulisse ist auch die englische Synchronisation des Spiels gelungen, jeder Charakter hat seinen eigenen Dialekt und auch die Deutschen Gegner sind sehr gut synchronisiert.
    Etwas anders verhält es sich da mit der Grafik des Titels. Auf allen drei Konsolen kann diese nicht restlos überzeugen. Die Technik ist zwar nicht schlecht, aber auch auf gar keinen Fall gut. Da sich die drei Versionen praktisch nicht unterscheiden fällt in diesem Vergleich besonders die Xbox Version negativ auf. Denn gerade auf der Xbox gibt es Konkurrenten die in Sachen Grafik die Messlatte sehr hoch gesetzt haben, aber auch auf PlayStation 2 und GameCube gilt dieses Manko.

    Steuerung:
    In Sachen Steuerung kann man der PlayStation 2 Version wie auch der Xbox Version keine Vorwürfe machen. Sie bleiben den Genre Standarts treu und treiben keine wilden Tasten Experimente was sich sehr positiv auf die Einarbeitungszeit auswirkt. Bei der GameCube Version sieht es da schon etwas anders aus, Besitzer eines GameCubes kennen das Genre Problem mit den beiden Sticks und auch in diesem Titel ist die Steuerung etwas schwierig geraten. Aber auch hier ist es nach einer etwas längeren Einarbeitungszeit gut möglich die Kontrolle über den Charakter zu haben.

    Fazit:
    Auf allen drei Konsolen ist dieser Titel nur wärmstens zu empfehlen. Die packende Inszenierung und die tolle Soundkulisse sorgen für eine grandiose Atmosphäre. Zwar wird der Spielspaß von der etwas unsauberen Grafik und der schwachen Gegner KI getrübt, dennoch sollte dieses kleine Manko niemanden abschrecken. Wer die Wahl der Versionen hat sollte sich für die Xbox oder PlayStation 2 Version entscheiden da dort die Steuerung besser gelungen ist. Aber auch GameCube Besitzer werden, nach einer etwas längeren Einarbeitungszeit, voll und ganz auf ihre kosten kommen.

    Negative Aspekte:
    Gegner KI, Grafik

    Positive Aspekte:
    Inszenierung, Missionsdesign, Waffenvielfalt

    Infos zur Spielzeit:
    Tsedong hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Call of Duty: Finest Hour

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Tsedong
    8.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Call of Duty: Finest Hour
    Call of Duty: Finest Hour
    Release
    01.12.2004

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1003766
Call of Duty: Finest Hour
Call of Duty: Finest Hour - Spannende Inszenierung mit technischen Mankos - Leser-Test von Tsedong
http://www.gamezone.de/Call-of-Duty-Finest-Hour-Spiel-19652/Lesertests/Call-of-Duty-Finest-Hour-Spannende-Inszenierung-mit-technischen-Mankos-Leser-Test-von-Tsedong-1003766/
07.03.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/09/Assault.jpg
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