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  • Call of Duty: Finest Hour im Gamezone-Test

    Langsam ist die Luft raus aus den cineastisch inszenierten WWII Egoshootern a la Call of Duty.

    Im Krieg kämpft niemand allein, verspricht uns das Intro des neuesten Spross aus der Call of Duty Reihe mit dem Untertitel "Finest Hour". Denn die mutigen Soldaten der russischen, britischen und amerikanischen Armee waren es die heldenhaft zueinander standen um den Nazis den Garaus zu machen. Seite an Seite kämpften sie für die Freiheit, und Seite an Seite können nun auch wir in den zweiten Weltkrieg ziehen.

    Nicht schon wieder Kaviar

    Call of Duty: Finest Hour Call of Duty: Finest Hour Wenn euch die ganzen Sprüche über die heldenhaften und heroischen Soldaten egal welcher Armee auch langsam auf den Senkel gehen, dann geht es euch wie mir. Derweil ist es ja durchaus verständlich einen erfolgreichen Titel so gut als möglich auszuschlachten, trotzdem ist irgendwann einmal das Ende der Fahnenstange erreicht und die Begeisterung verpufft. Denn irgendwie kommt einem jede Szene aus dem Siel schon bekannt vor, denn sind wir nicht schon unter Beschuss an einer Küste gelandet, haben wir nicht schon x Maschinengewehrstellungen ausgeschaltet und Brücken eingenommen? Nun, wer davon noch nicht genug hat bekommt in Finest Hour noch einmal eine kräftige Portion gescripteter Ereignisse und ein Leveldesign geboten welches nur mit vielen Versuchen und Niederlagen zu bestehen ist. Denn besonders bei diesem Titel fällt auf, dass man mit geschultem Vorgehen nicht weit kommt, es geht einzig und alleine darum den einzig gangbaren Weg herauszufinden. Bis es soweit ist, fangen wir viele Kopfschüsse unsichtbarer Gegner und denken uns nicht nur einmal, was das für ein Blödsinn ist, dass man bestimmte Bereiche einfach nicht betreten darf weil man augenblicklich stirbt ohne den Grund dafür zu erfahren. Die Entwickler wollten einfach nicht, dass man diesen Weg geht.

    Call of Duty: Finest Hour Call of Duty: Finest Hour Dieses System zieht sich durch alle drei der gebotenen Kampagnen, die eigentlich nur eine ist die man nacheinander spielt. Doch statt dass sich ein Gewöhnungseffekt einstellt und wir das System hinter den verschlungenen Wegen erkennen können, wird der Anspruch immer höher und das Leveldesign immer schlimmer. Nur gut, dass man nach seinem Ableben nur beim letzten Kontrollpunkt neu beginnen muss und nicht am Anfang des Levels. Werden wir hingegen im Spiel unterbrochen müssen wir beim nächsten Start den Level von ganz von Vorne beginnen.

    Zählt nur die toten Deutschen

    Call of Duty: Finest Hour Call of Duty: Finest Hour Wie zu erwarten lebt auch Finest Hour von der cineastischen Inszenierung der Ereignisse welche uns glauben machen wollen voll ins Geschehen involviert zu sein. Dies funktioniert an vielen Stellen auch recht gut, meist dort wo wir von einem unserer Kameraden geleitet werden. Von diesen Erfahren wir auch oft nützliche Hinweise die in der Missionsübersicht nicht angezeigt werden. Weniger gut funktioniert das an den Stellen in denen wir in der Gruppe vorgehen, denn die Gruppe reagiert nicht etwa auf die gegebenen Umstände, sondern bewegt sich von Kontrollpunkt zu Kontrollpunkt. Schließen wir zu ihnen auf, versuchen sie den nächsten Punkt zu erreichen. Zusätzlich scheint es aber immer eine Handvoll Kameraden zu geben die an uns gebunden sind, denn egal welchen Weg wir gehen sie folgen uns einfach. Das wars auch schon mit der Intelligenz unserer Mitstreiter, die noch dazu über ein ziemlich schlechtes Zielvermögen verfügen. Besonders lästig wird dies, wenn sie sowieso nichts treffen aber sich trotzdem immer genau vor unserer Flinte postieren müssen. Soviel also zu dem miteinander Kämpfen, was sich einzig auf die Masse der Mitstreiter bezieht, denn mit uns kämpfen tun sie nur im entferntesten Sinn.

    Scharfschütze rechts, Granate von links...

    Call of Duty: Finest Hour Call of Duty: Finest Hour Der präsentierten Grafik kann man eine gewisse Professionalität keinesfalls absprechen. Deutlich merkt man, dass hier Leute mit Erfahrung am Werk waren. Denn zumindest die technische Seite gibt sich einwandfrei und präsentiert uns neben vielen grafischen Effekten, wie Rauch, Staub und grelle Explosionen auch eine recht real wirkende Architektur, oder zumindest was davon noch steht. Trotzdem aber erkennt man auch deutlich den kleinsten gemeinsamen Nenner dieser Multikonsolenproduktion, der sich eindeutig an der PS2 orientiert. Aber wer hat denn auch behauptet, dass der Krieg schön ist?

    Trommelfellattacke

    Call of Duty: Finest Hour Call of Duty: Finest Hour Umso erstaunlicher wie viel Mühe man sich bei der Soundkulisse gegeben hat, die uns neben den mehr als lauten Schlachtgeräuschen eine immer passende klassische Musikuntermalung bietet. Auf russischer Seite bekommen wir die bekannt schweren Klänge geboten, wohingegen man sich auf amerikanischer Seite auf die beschwingteren Sounds beruft. Doch erst die Kombination aus dem Schlachtgetümmel, dem Geschrei der Mitstreiter und der Gegner und der passenden Musik dazu macht aus der Soundkulisse dieses gelungene Erlebnis.

    Multiplayer-Spaß?

    Call of Duty: Finest Hour Call of Duty: Finest Hour Fast schon obligatorisch in einem WWII-Egoshooter sind die gebotenen Multiplayer-Optionen. Hierbei haben die Entwickler mal so richtig gezeigt was es heißt fantasievoll zu sein und kredenzen uns allen Ernstes so frische Spielmodi wie die mehr als betagten Deathmatch, Team-Deathmatch und Capture the Flag Varianten. Den Schalter aber haut es uns erst beim Suchen & Zerstören Modi, bei dem ein Team versucht zwei Ziele zu zerstören die das andere Team verteidigt, raus. Wow, dafür muss doch irgendwer einen Preis bekommen haben, für diese unglaublich innovativen und neuen Spielmodi die es so noch in keinem Online-Spiel zu bestaunen gab. Dafür gibt es auf der technischen Seite nichts zu mäkeln, der Verbindungsaufbau zu den einzelnen Spielern geht angenehm Schnell und auch die Lobby-Features wurden befriedigend umgesetzt.

    Call of Duty: Finest Hour (PS2)

    Singleplayer
    7,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Fulminante Soundkulisse
    manche nett inszenierte Szene
    eingängige Steuerung
    gute deutsche Sprachausgabe
    Trial & Error Leveldesign
    durchschnittliche Grafik
    ausgelutschtes Gameplay
    langweilige Online-Modi
  • Call of Duty: Finest Hour
    Call of Duty: Finest Hour
    Release
    01.12.2004

    Aktuelle Action-Spiele Releases

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990137
Call of Duty: Finest Hour
Call of Duty: Finest Hour im Gamezone-Test
Langsam ist die Luft raus aus den cineastisch inszenierten WWII Egoshootern a la Call of Duty.
http://www.gamezone.de/Call-of-Duty-Finest-Hour-Spiel-19652/Tests/Call-of-Duty-Finest-Hour-im-Gamezone-Test-990137/
05.01.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/01/TV2005010514384600.jpg
tests