Russische Medien sehen Verbindungen zwischen Terroranschlag und Modern Warfare 2.
Die staatlich geförderte Sender "Russia Today" erklärte, dass Call of Duty die Ereignisse des Selbstmordattentates vom Montag auf dem Moskauer Flughafen widerspiegele.
Am Montag ereignete sich eine Tragödie außerhalb von Moskau, als ein Selbstmordattentäter sich am Flughafen Domodedowo in die Luft sprengte und dabei 35 Menschen mit in den Tod riss und weitere 180 Menschen verletzt wurden. Im Fahrwasser des Massakers hatte sich bisher noch keine Partei zu einer Verantwortlichkeit für den Anschlag bekannt, obwohl vermutlich tschetschenischen Separatisten, die bereits in der Vergangenheit ähnliche Anschläge durchgeführt hatten, dafür die Schuld zuzuschreiben ist.
Traurigerweise sieht es aber so aus, als hätten die russischen Medien einen anderen Sündenbock für die Tragödie ausgemacht, nämlich die Videospiele. Wie die New York Time herausgefunden hatte ( http://thelede.blogs.nytimes.com/2011/01/25/russian-media-points-to-moscow-airport-attack-in-u-s-video-game/ ), hat das staatlich geförderte Satelliten Netzwerk "Russia Today" einen Bericht ausgestrahlt, in dem Material von Sicherheitskameras beim tatsächlichen Anschlag mit Clips aus dem berühmt-berüchtigten Level "No Russian" aus Call of Duty Modern Warfare 2 ( http://gamespot.com/6238331 ) verglichen und gegenübergestellt wurden. In der Mission müssen die Spieler bei einem Angriff, der von der Machart her an die Angriffe auf Mumbai (ehemals Bombay) erinnert, einen fiktiven russischen Flughafen stürmen und dabei haufenweise Zivilisten zur Strecke bringen.
"Die blutigen Szenen des Moskauer Anschlags rufen einem die Bilder aus dem Computerspiel in Erinnerung, welches auf kontroverse Art einen Spiel-Charakter zeigt, der dazu gedrängt wird, Zivilisten auf einem fiktiven Flughafen anzugreifen," erklärte die Moderatorin, bevor übergeschwenkt wurde zu einer Montage des besagten "No Russian" Levels und verstörenden Bildern des tatsächlichen Selbstmordanschlags. Später führte sie dann weiter aus, dass dieser Spielabschnitt die Ereignisse des Selbstmordattentats widerspiegele.
In dem Bericht kommt auch der Terrorismus-Analytiker Walid Phares von Fox News zu Wort, der seine Besorgnis darüber zum Ausdruck brachte, dass Terroristen sich Spiele als "Trainingswerkzeuge" zunutze machen könnten. "Ich denke, dass diejenigen, die bereits radikalisiert waren, ob es nun Jihadisten oder die Al Qaeda oder andere sind, diese Spiele anschauen und sich dabei sagen, dass diese ihnen als Trainingsmöglichkeit dienen könnten."
Zum Redaktionsschluss hatten Activision Vertreter den Bericht von "Russia Today" noch nicht kommentiert.
Quelle: www.gamespot.com







Sorry, aber da brauchen wir uns wirklich nicht wundern. Leichter kann man es der Qualitätspresse schier nicht machen, als mit so einem Schund Game.
Der Vergleich ist natürlich Unsinn. Aber wer solche Vorlagen liefert, braucht sich dann nicht beklagen.
es liegt nicht an den Spielen, es liegt an den Menschen. Labile Persöhnlichkeit werden immer von irgendetwas
beeinflusst. Was sollte man jetzt machen? Die FPS Spiele verbieten? Bullshit! Man kann genauso die Messerherrstellung verbieten
weil irgendein Wahnsinniger jemanden mit einem Messer ermordet hat. Solche News sind eh die Ausnahme, besonders
bei ca. 20 Mio verkauften MW2 Spielen ist das gar nichts.
dass aber kurz vor dem anschlag fast die hälfte des sicherheitspersonals entlassen wurde steht nicht zur debatte, dass es keine sicherheitskontrollen im eingangsbereich gegeben hat natürlich auch nicht, dass die metalldetektoren…