Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Call of Duty: Dramatische Weltkriegs-Action - Leser-Test von NickB

    Call of Duty: Dramatische Weltkriegs-Action - Leser-Test von NickB Quelle: Activision Nachdem das Spiel schon durch die zwei veröffentlichten Demo-Versionen für Aufsehen gesorgt hat, steht nun Call of Duty endlich in den Händlerregalen. Das Spiel lässt den Spieler auf amerikanischer, britischer und schließlich russischer Seite Schlachten im zweiten Weltkrieg erleben. Die jeweiligen Kampagnen sind nicht frei anwählbar, sondern müssen nacheinander gespielt werden. Am Anfang übernimmt man die Rolle eines amerikanischen Soldaten, der zunächst einmal seine Grundausbildung absolvieren muss. Diese Ausbildung dient als Tutoial, die auch unerfahrenen Spielern die Spielmechanik leicht verständlich näher bringt, ohne Profis allzusehr zu langweilen.
    Nach der Grundausbildung geht es schließlich ans Eingemachte und man springt mit dem Fallschirm über der Normandie ab, um dort die deutschen Truppen zu schwächen, bevor der D-Day losgeht.
    Nach der Landung findet man ziemlich schnell einen toten Kameraden mitsamt Funkpeilsender, den man schließlich aufstellt. Nun startet der Angriff der Alliierten: Flugzeuge fliegen über dem Spieler hinweg, werfen weitere Kameraden per Fallschirm ab und zerbomben feindlich besetzte Häuser.
    Solche Szenen, die aus gescripteten Ereignissen bestehen, gibt es in Call of Duty ständig und man bekommt dadurch wirklich das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Obwohl die gesamten Ereignisse gescriptet sind, kann es durchaus einmal vorkommen, dass etwas anders passiert, als man es zuvor erlebt hat. So kommt es schon einmal vor, dass ein Panzer von einer anderen Seite angreift, als beim vorherigen Spielen der gleichen Mission. Dies sorgt für Frische, wenn man das Spiel noch einmal durchspielt.
    Nach den Missionen unter der US-Flagge folgt die britische Kampagne, in der man als SAS Sondereinheit einige Sabotageakte verüben muss, während man in der russischen Kampagne als schlecht ausgerüsteter Infanterist einfach nur ums nackte Überleben kämpfen muss.
    Die Aufgaben, die man als Spieler bewältigen muss, sind stets abwechslungsreich. Mal muss man eine Brücke vor feindlichen Infanteristen und Panzern verteigen, ein anderes Mal muss man widerrum auf dem deutschen Kampfschiff Tirpitz einen Sabotageeinsatz absolvieren oder man sitzt schließlich in einem Panzer und wohnt einem Panzerangriff bei.
    So abwechslungsreich das Spiel auch ist, so kurz ist es leider auch. Profis werden das Spiel auch auf höchster Schwierigkeitsstufe in ungefähr 8 Stunden durch haben.
    Im größten Teil der Einsätze hat man als Spieler immer viele computergesteuerte Kameraden um sich. Diese reagieren selbstständig und einigermaßen intelligent. Deshalb muss man sich nicht mit der Vergabe von Befehlen herumärgern und kann sich ganz auf die Action konzentrieren. In Call of Duty ist man einfach ein Soldat von vielen und genau dieser Punkt, trägt enorm zum Realismus des Titels bei.
    Das Waffenarsenal besteht aus jeweils charakteristischen Waffen der einzelnen Nationen. So greift man als Amerikaner unter anderem zur Thompson-MP, als Engländer zur Sten-MP und als Russe zum PPSh41-Maschinengewehr. Man kann nur zwei große Waffen, eine Pistole, sowie ein Paket Granaten mit sich tragen. So muss man, wenn schon zwei Gewehre dabei hat, jedoch ein deutsches Gewehr haben will, sich von einem trennen.
    Bei der Sounduntermalung läuft Call Of Duty zur Höchstform auf. Ob nun Gewehrfeuer, einschlagende Granaten und Bomben, oder anfahrenden Panzer; Entwickler Infinity Wards hat definitiv nicht gekleckert und liefert dem Spieler eine Soundkulisse, die in dieser Form noch nicht dagewesen ist. Klingt der Sound aus normalen Stereoboxen schon überdurchschnittlich, so werden Besitzer einer Surround-Anlage mit einem Mittendrin-Erlebnis belohnt, der das heimische Computerzimmer in ein Schlachtfeld im zweiten Weltkrieg verwandelt. Man ist einfach mitten drin statt nur dabei.
    Ähnlich gute Arbeit hat der Entwickler mit Grafik geleistet, deren Engine noch auf der inzwischen leicht angestaubten Quake3-Engine basiert. Fulminante Explosionen, Partikeleffekte und Raucheffekte nach Bombeneinschlägen und eine teilweise gute Weitsicht verwöhnen das Auge. Lediglich bei den Animation bemerkt man leicht, dass es sich um eine modifizierte Quake 3 Engine handelt, da diese manchmal etwas seltsam aussehen. Es wurde ebenfalls auf das zur Zeit in Mode gekommene Ragdoll-System verzichtet und man hat gescriptete Todessequenzen verwendet. Dies macht jedoch alles nichts, da das Spiel immer noch absolut top aussieht und auch auf Rechnern noch gut läuft, in denen keine Highend-Grafikkarte schlummert.
    Nachdem man das, leider viel zu kurze, Spiel beendet hat, kann man sich noch in fünf verschiedenen Multiplayer-Modi auf 24 unterschiedlichen Karten im Internet oder im LAN so richtig austoben. Neben dem obligatorischen Deathmatch-Modus, stehen noch vier verschiedene Team-Modi zur Verfügung, von denen "Suchen&Zerstören" der spaßigste ist. Hier muss ein Team beispielsweise ein Flakgeschütz verteidigen, während das Gegenteam versuchen muss, selbiges zu zerstören.

    Fazit: Noch nie wurde der zweite Weltkrieg so realistisch und intensiv dargestellt. In Sachen Atmosphäre stimmt hier einfach alles. Von der Soundkulisse, über die Grafik, bis zu den gescripteten Ereignissen. Man bekommt als Spieler wirklich das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Sicherlich erfindet Call of Duty das Rad der Weltkriegsshooter nicht neu, trotzdem verbindet es viele unterschiedliche Elemente einfach zu einem Ganzen, welches in dieser speziellen Form noch nicht zu sehen war. Call of Duty stößt somit Medal Of Honor: Allied Assault vom Genre-Thron der Weltkriegsshooter und wird somit ein Pflichttitel für Shooter Fans.

    Negative Aspekte:
    leider viel zu kurz

    Positive Aspekte:
    intensives Spielerlebnis, bombastischer Sound, gut KI

    Infos zur Spielzeit:
    NickB hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Call of Duty

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: NickB
    9.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    9.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Call of Duty
    Call of Duty
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Infinity Ward
    Release
    07.11.2003

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Styx: Shards of Darkness Release: Styx: Shards of Darkness
    Cover Packshot von Dead Rising 4 Release: Dead Rising 4 Capcom , Capcom
    Cover Packshot von Hollow Knight Release: Hollow Knight
    Cover Packshot von For Honor Release: For Honor Ubisoft , Ubisoft Montreal
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 03/2017 PC Games Hardware 04/2017 PC Games MMore 04/2017 play³ 04/2017 Games Aktuell 04/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 04/2017 WideScreen 04/2017 SpieleFilmeTechnik 03/2017
    PC Games 03/2017 PCGH Magazin 04/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
998924
Call of Duty
Call of Duty: Dramatische Weltkriegs-Action - Leser-Test von NickB
http://www.gamezone.de/Call-of-Duty-Spiel-19641/Lesertests/Call-of-Duty-Dramatische-Weltkriegs-Action-Leser-Test-von-NickB-998924/
08.11.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2010/05/Call_of_Duty_15.jpg
lesertests