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  • Call of Juarez: The Cartel - Wie wild ist der Westen heute? - Leser-Test von alter sack

    Wer jemand die Vorgänger der Call of Juarez Reihe schon gespielt hat der sollte eigentlich ab jetzt nicht mehr weiterlesen. Warum? Call of Juarez steht eigentlich für Qualität, doch was die Entwickler hier abgeliefert haben ist eine Verhöhnung Anhänger der beiden Vorgängerteile.

    Die Story beginnt eigentlich recht interessant. Eine Explosion jagd ein ganzes Gebäude in die Luft, indem sich etliche hochrangige Regierungsmitglieder befinden. Verantwortlich dafür soll ein gewisses Mendoza Cartel sein. Waffen und Drogengeschäfte sind in diesem Cartel an der Tagesordnung. Ein Team aus 3 Leuten wird zusammengestellt um dem Cartel ein für allemal das fürchten zu lehren. Das FBI schickt die Agentin Kim Evans, die DEA Agent Eddie Guerra und das LAPD den Haudegen Detective Ben Mc Call. Moment, Mc Call, ja genau, ein Nachfahre jener Mc Call's die in den Vorgängerteilen ihr Unwesen trieben. Das ist aber auch schon die einzige Gemeinsamkeit mit The Cartel. Ausser natürlich das in bester Egoshooter manier geballert wird bis der Arzt kommt.

    Unsere 3 Hauptdarsteller haben aber noch eine kleine Gemeinsamkeit, nämlich alle haben Dreck am Stecken, und müssen während jeder Mission auch noch eine kleine Nebenaufgabe erledigen, die immer per Handy in Auftrag gegeben wird. Zum Beispiel ein Auto soll in die Luft gejagd werden oder irgendein Gegenstand gestohlen werden.Erwischen solltet ihr euch allerdings nicht lassen. Tja, allerdings hat es leider keine Auswirkungen auf das Spielgeschehen wenn doch. Die Story hält einige Wendungen für uns parat, doch so dünn die Story auch ist, so verworren ist sie ebenfalls. Egal, das bedeutet für uns, alles was sich bewegt wird umgenietet. Die Geschichte wird durch viele Zwischensequenzen vorangetrieben, doch der rote Faden der die Story weiterspinnen soll und zum Ende hin zusammenführt will nicht so recht gefunden werden.

    Um ein verbrechen geht es in der Story, aber das grössere verbrechen ist eindeutig die Technik. Manche Last Gen Titel sehen garantiert hübscher aus. Ja noch schlimmer als die Grafik hat es die Synchro erwischt. Das Lippensynchronität kaum in einem Spiel vorherrscht sind wir ja schon gewöhnt, aber hier haben wir teilweise Verzögerungen von etlichen Sekunden sowie Soundaussetzer. Wenn man denkt schlimmer kann es nicht kommen, doch, es geht. Das gesprochene ist mitunter das mieseste was man jemals in einem Game gehört hat, gepaart mit staksigen Bewegungen wirkt alles einfach nur mehr lächerlich. Wenigstens die Musik an sich geht in Ordnung und nervt nicht. Dazu die Massen an Klongegnern die auch noch aus einigen Hundert Metern Entfernung treffen, und wir als Spieler nicht allzu viel Blei vertragen, da kann noch obendrein schon teilweise einiges an Frust dazukommen. Da auch die Speicherpunkte schon mal etwas weiter auseinanderliegen. Dann heisst es schnell in Deckung gehen und eine gefühlte Ewigkeit in Deckung warten bis sich der Bildschirm von Blutrot wieder normalisiert. Zuviel Intelligenz darf man sich von den Gegnern nicht erwarten, aber wenigstens gehen sie in Deckung und wechseln sie auch regelmässig. Haben wir schon schlechter gesehen. Schlimmer sind da schon unsere 2 Kollegen die uns eigentlich zur Seite stehen sollen, doch laufen sie uns gerne mal in Schusswechsel vor die Linse oder stehen uns anders im Weg. Und ausserdem scheinen sie unsterblich zu sein. Im grössten Kugelhagel laufen sie herum ohne jemals getroffen zu werde.

    Eine kleine abwechslung im Shooteralltag bieten einige Fahrsequenzen. Da heisst es jemanden verfolgen und nicht verlieren, sonst kann man noch mal von vorne beginnen. Ansonsten gilt immer, Auftrag annehmen, hinfahren, Ziel erledigen. Mal ballert man im einem illegalen Hanffeld, meistens in irgendwelchen Gebäuden oder in der Stadt. Die Stadt scheint Open World zu sein, aber bewegt man sich nur etwas ausserhalb des Missionsbereiches bekommt man auch schon den Game Over Bildschirm geboten. Nix mit frei erforschen, alles läuft streng linear ab. Manchmal wenn man eine gewisse Zahl an Gegnern über den Jordan geschickt hat, kann man in eine Art Zeitlupe wechseln und die Gegner ganz genau anvisieren und erledigen. Ebenso wenn man vor einer Tür steht wird eine Sequenz eingeläutet, wo man 5 Sekunden Zeit hat und die Tür auftritt und ebenfalls in Zeitlupe die Gegner auf's Korn nimmt. Das ist eigentlich ganz gut umgesetzt worden und macht auch etwas Spass.

    Es gibt einige Waffen im Spiel die sich jedoch alle irgendwie zu sehr gleichen, sei es vom Waffengeräusch bis zur Wirkung am Gegner. Sie unterscheiden sich kaum. Noch ein sehr negativer Aspekt ist beim zielen in der ferne wenn sich plötzlich ein Nebel am ganzen Bildschirm deutlich bemerkbar macht und das zielen zusätzlich erschwert. Ansonsten ist am ehesten noch die Steuerung am positivsten hervorzuheben. Typische Egoshootersteuerung halt, auch wenn man gerne mal an irgendwelchen Kanten gerne hängenbleibt.

    Stellt sich am Schluss noch die Frage wenn man dieses Spiel empfehlen soll. Eigentlich niemanden. Eventuell mal für eine kurze Runde Ballerspass, aber das gibt es genug Konkurenz die die Sache weit besser macht.

    Negative Aspekte:
    das ganze Spiel ausser

    Positive Aspekte:
    Zeitlupe beim Tür auftreten, übliche FPS Steuerung ohne grössere Mängel;

    Infos zur Spielzeit:
    alter sack hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Call of Juarez: The Cartel
    Call of Juarez: The Cartel
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Techland
    Release
    21.07.2011

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Call of Juarez: The Cartel
Call of Juarez: The Cartel - Wie wild ist der Westen heute? - Leser-Test von alter sack
http://www.gamezone.de/Call-of-Juarez-The-Cartel-Spiel-19663/Lesertests/Call-of-Juarez-The-Cartel-Wie-wild-ist-der-Westen-heute-Leser-Test-von-alter-sack-1010974/
12.12.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2011/08/COJ3S043Gangbang2_83937043867_6672_120531145819.jpg
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