Capcom setzt verstärkt auf DLC. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Der japanische Publisher Capcom will weiter wachsen, weswegen man seine Geschäftsstrategie vorgestellt hat. Wie es heißt, will man in Zukunft die Entwicklungszeiten für die verschiedenen Serienableger sowie Fortsetzungen verkürzen und noch mehr auf kostenpflichtige DLCs setzen. Wir erinnern uns, Capcom kam zuletzt massiv in Kritik, weil man die DLCs bereits auf der Disk ausgeliefert hat, für die Freischaltung allerdings Geld verlangt. Im Vergangenen Jahr konnte man mit DLCs rund 2,8 Milliarden Yen einnehmen. Für das aktuelle Geschäftsjahr will man den Umsatz in diesem Bereich auf 3,5 Milliarden Yen steigern.
Die Beschleunigung der Entwicklung wird jedoch wahrscheinlich die Kosten erhöhen. Um qualitativ hochwertige Inhate zu erzeugen, sei dies aber sehr wichtig, um auf dem globalen Markt zu bestehen. Capcom hat momentan fünf Titel, für die man über die nächsten zweieinhalb Jahre Fortsetzungen veröffentlichen kann. Zwischen Lost Planet 3 und dem Vorgänger liegen zum Beispiel nur zweieinhalb Jahre. Bei Resident Evil 6 sind es immerhin dreieinhalb Jahre. Dennoch wurde die Entwicklungszeit in beiden Fällen verkürzt.
Wenn es um den DLC geht, soll unter anderem Dragon's Dogma neue Quests bekommen, während Resident Evil: Operation Raccoon City neue Maps und Modi erhält. Und dann wäre da noch Street Fighter x Tekken mit neuen Kämpfern. Capcom will aber nicht nur auf etablierte Marken setzen. Neuentwicklungen wie zuletzt Asura's Wrath soll es auch weiterhin geben. Dabei sollen bestehende Teams vergrößert werden.







Genau den Gedanken hatte ich auch als erstes nach dem Lesen.
UND schnellere Entwicklungszeiten hört sich auch nach weniger Qualitätssicherung und/oder weniger Umfang für das gleiche Geld an. Pfui Capcom.