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  • Carcassonne: Setzt Ihr auf die richtige Strategie? - Leser-Test von spille

    Carcassonne: Setzt Ihr auf die richtige Strategie? - Leser-Test von spille Das Spiel des Jahres 2001 "Carcassonne" kennen mit Sicherheit viele unter Euch. Der Publisher Koch Media brachte den Titel im Januar 2004 dann für den PC auf den Markt. Wie erwartet vom Publisher schlägt das Spiel prima ein, das jedoch nicht so zu erwarten war, denn in diesem Genre gab es bereits schon einige Flops. Aber Gott sei Dank konnte sich das Spiel "Carcasonne" durchsetzen was wahrscheinlich auch an einem geringen Preis von nur 20 Euro gelegen hat. Dennoch ist die technische Umsetzung des Spiels nicht zu verachten. Was vermutlich daran liegt, dass die Entwickler auf unnötige Schnickschnacks verzichtet haben und das nicht ganz einfache Regelwerk perfekt umgesetzt haben. Zudem werden richtig gute Computergegner von der Partie sein bei der sehr ansprechenden Präsentation.
    Das nötige Wissen zum Spiel was benötigt wird, bekommt man durch ein sehr genial gestaltetes Handbuch. Hier steht alles sehr detailliert und gut drin wie man was machen muss. Doch die erforderliche Strategie bekommt nur durch üben. Das heißt, am Anfang einfach einige spiele so gut wie möglich spielen um so dann die nötige Strategie zu entwickeln, dass man dann zum Erfolg kommt. Am Anfang ist es wichtig sich einfache Gegner zu suchen um so genug Erfahrung sammeln zu können und außerdem macht es auch keinen Spaß immer zu verlieren. Nur so bekommt man mit der Zeit das nötige Durchschauen und die Taktik vermittelt.

    Der Sinn des Spiels:

    Es geht reihum und jeder legt in "Carcassonne" Kärtchen ab und aneinander, so dass sich dann sinnvolle Kombinationen einer Landschaft bilden. Es dauert nicht lange und es entsteht ein großes Gebiet mit verschieden großen Städten, Klöstern und Strassen, die anschließend mit den eigenen Gefolgsleuten besetzt werden können. Durch das besetzten der Städte oder Klöster oder durch eine abgeschlossene Strasse bekommt man dann Punkte. Die eigentliche Herausforderung bei diesem Strategiespiel ist, dass man herausbekommen wie man die Punkte errechnen kann und wann es Sinn macht eine Stadt zu besetzen und wann nicht. Zum Beispiel erhält der Spieler für eine eigene Stadt, abhängig von ihrer Größe, Punkte. Hat man dann zu der eigenen Stadt auch noch die anliegenden Wiesen besetzt beziehungsweise hat die Mehrheit mit seinen Gefolgsleuten, dann bekommt man zusätzlich drei Punkte pro anliegender fertiger Stadt. Das gleiche gilt auch für die Strassen. Sobald ein Straßenabschnitt sinnvoll abgeschlossen ist, das heißt wenn zu beiden Enden an eine Kreuzung oder Stadt führt, dann erhält der Spieler für jede Straßenkarte einen Punkt. Durch diese ganzen Optionen kann man ganz leicht auf das falsche Pferd setzen, denn wenn man einen unfertigen Straßenabschnitt besetzt und für sich beansprucht doch dieser im Laufe des Spiels nicht fertig gestellt wird, so erhält man keine Punkte. Das hat neben dem Punktverlust auch noch zur Folge, dass der Gefolgsmann auch verloren ist.
    Am Anfang des Spiels hat jeder Spieler eine feste Anzahl an Gefolgsleuten, die man auf wiesen, Städte, Klöster oder Straßen setzen kann. Sobald eine besetzte Karte abrechnungswürdig erscheint, das heißt, dass die Stadt fertig ist, die Straßen abgeschlossen oder ein Kloster von acht weiteren Karten umgeben ist, so wird dieser Abschnitt gewertet in der aktuellen Runde. Zudem steht der Gefolgsmann für weitere Aktionen wieder zur Verfügung. Wird eine solche Errungenschaft durch ungeeignete Karten oder durch fiese Mitspieler nicht fertig, bleibt der Gefolgsmann leider stehen und ist nicht mehr einsetzbar.
    Jetzt fragt man sich bestimmt, wie die Gefolgsleute ins Spiel kommen? Doch das ist eigentlich ganz einfach, denn wenn man eine Karte mit einem Teil einer Stadt ausspielt, so muss man sich sofort entscheiden ob man einen Gefolgsmann drauf stellt oder nicht. Entscheidet man sich den Gefolgsmann nicht auf dieses Feld zu stellen, so kann man im restlichen Spielverlauf auch keinen Gefolgsmann mehr auf dieses Feld setzen. So sollte man sich gleich beim legen der Karte gut überlegen, ob man einen Gefolgsmann drauf stellt oder nicht. Am Ende wird man sehen ob es die richtige Entscheidung war oder nicht.
    "Carcassonne" ist mit Sicherheit kein einfaches Spiel und man sollte hier jeden Zug und jede Handlung gut überdenken. Es ist ein beinhartes Strategiespiel, welches auch ohne Gewalt auskommt.
    Mit Hilfe des so genannten Hot-Seat-Modus können die Spieler auch gegen menschliche Gegner spielen. Man kann natürlich auch ganz einfach gegen Bots spielen, die man aber auch frei erstellen kann. Es gibt sogar einen eigenen Spielserver, auf dem der Spieler die für sich passenden Gegner herausfordern kann. Die Spielstärke wird mit Hilfe eines Index, ähnlich wie beim Schach errechnet. Das eigene Profil wird auf dem Server gespeichert, das ähnlich dem Ladder-System von Unreal Tournament ist. So findet man immer für die eigene Stärke die passenden Gegner und muss nicht immer nur gegen brutale Gegner sich beweisen.

  • Carcassonne
    Carcassonne
    Publisher
    Koch Media
    Developer
    Koch Media
    Release
    14.10.2011
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Carcassonne
Carcassonne: Setzt Ihr auf die richtige Strategie? - Leser-Test von spille
http://www.gamezone.de/Carcassonne-Spiel-19711/Lesertests/Carcassonne-Setzt-Ihr-auf-die-richtige-Strategie-Leser-Test-von-spille-1006894/
14.12.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/12/Car0002.jpg
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