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  • Carol Reed - Der vergessene Tote im Gamezone-Test

    Die kleinen Änderungen sorgen dafür, dass Carol in ihrem zweiten Auftritt eine bessere Figur macht.

    Eigentlich wollte Carol Reed seinerzeit nur Urlaub in Schweden machen. Doch erstens kam es anders und zweitens als sie dachte. Sie sah sich mit einem Mordfall konfrontiert, den sie unter allen Umständen lösen musste. Nachdem sie erfolgreich zur Aufklärung des Verbrechens an einem Kommissar beigetragen hatte, entschloss sich Carol Reed, dass sie künftig ganz in Schweden bleiben möchte. Sie übernahm die Wohnung, welche sie zunächst leihweise von ihrer besten Freundin zur Verfügung gestellt bekommen hatte und eröffnete gleichzeitig ihr Detektivbüro. Somit ist Norreköping um eine gute Ermittlerin reicher - und an Arbeit wird es ihr garantiert nicht mangeln.

    Mord verjährt nicht

    Carol Reed - Der vergessene Tote Carol Reed - Der vergessene Tote Kaum hat sich Carol Reed in Norreköping niedergelassen, kann sie sich schon wieder einem Mordfall annehmen. Mehr durch Zufall als durch Beauftragung gerät sie an einen Fall, der beinahe schon in Vergessenheit geraten war. Eine alt-eingesessene Familie ist in die Stadt zurück gekehrt und hat ein altes Haus beerbt. Dort, so die Bewohner, würde es spuken. Gegenstände würden demnach ihre Plätze wechseln, ohne das eine menschliche Hand eingreifen würde und in stürmischen Nächten könnte man sogar entfernt menschliche Laute wahrnehmen. Doch was ist da wirklich dran? Eine glückliche Fügung führt Carol Reed geradewegs zu den Solvig Liedberg, den Eigentümern des vermeintlichen Geisterhauses. Während des Gesprächs mit Liedbergs findet Carol Reed ganz schnell heraus, dass es sich nicht um Geister handelt, sondern vielmehr und real existierende Lebewesen, die nach wie vor versuchen einen 60 Jahre alten Mord zu vertuschen. Doch die Rechnung haben sie ohne die pfiffige Detektivin gemacht.

    Alles wie gehabt - aber irgendwie anders

    Carol Reed - Der vergessene Tote Carol Reed - Der vergessene Tote Wer sich bereits im ersten Teil - "Mord in Schweden" - mit der guten Carol verlustiert hat, wird bei der Aufklärung des "vergessenen Toten" schnell feststellen, dass sich am grundlegenden Spielprinzip nicht viel geändert hat. Eine Fotografie nach der anderen wird durch simples Klicken in verschiedene Richtungen verändert und zeigt so unterschiedliche Szenerien, welche von euch verlangen, genauestens abgesucht zu werden. Auffällig ist dabei, dass die Bereiche, die für euch dieses Mal von Relevanz sind, deutlicher gekennzeichnet sind und damit leichter zu erfassen sind. Natürlich bekommt ihr durch das Anzeigen von Aktionssymbolen Hinweise, wo ihr aktiv werden müsst. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr eine Sache genauer untersuchen oder ihr Gegenstände zum Einsatz bringen müsst. Wie bereits im ersten Teil auch, sind einzelne Items gefragt oder die Kombination von zwei oder mehr Objekten, die erst im Verbund zum gewünschten Ergebnis führen.

    Eure Suche nach der Wahrheit startet erneut in dem inzwischen zu eurem Heim gewordenen Areal. Hier schaut ihr euch einfach nach entsprechenden Hinweisen um, und schon seid ihr auf dem besten Weg die uralte Tat zu sühnen. Ihr besucht erneut verschiedene Stadtteile, Wohnungen und Einrichtungen, wie z.B. ein Museum, und verknüpft dabei eure Erkenntnisse. Solltet ihr einmal nicht weiterkommen, stehen euch zahlreiche Freunde und Bekannte zur Verfügung, die immer wieder für ein gutes Gespräch zu haben sind. Alles zusammen kombiniert wird euch so auf die richtige Fährte bringen, so dass ihr den Hausbesitzern helfen könnt, den vermeintlichen Geist von ihrem Anwesen fern zu halten.

    Aufgehobenes Tempolimit

    Carol Reed - Der vergessene Tote Carol Reed - Der vergessene Tote Hinsichtlich der Vorgehensweise spendiert man euch nur wenig Abwechslung, wenngleich das Geschehen in sich schneller und leichter vonstatten geht. Nach wie vor werdet ihr mit Fotografien abgespeist, welche immer noch eine geringe Auflösung bieten und nur die Details, welche für euch von Relevanz sind, klarer anzeigen. Auch wenn die Unterhaltungen in eben diesem Standbild-Raster gehalten werden, haben sie an Fahrt aufgenommen. Dies haben die Entwickler durch das Einblenden eines Notizblocks erwirkt, auf dem eure Fragen auftauchen. Stellt sie eine nach der anderen, verarbeitet für euch die Informationen und geht damit den Weg weiter, um das Verbrechen aufklären zu können. Neben den so gewonnenen Erkenntnissen gesellen sich verschiedenste Gegenstände wie Fotos, alte Zeitungsausschnitte und dergleichen mehr, welche - in die richtige Reihenfolge gebracht - Licht ins Dunkel bringen. Im Vergleich um ersten Teil sind deutlich mehr dieser zu findenden Informationen und Gegenstände enthalten. Auch sind die die vorkommenden Bilder gefüllter und wirken damit ein Stück weit lebendiger. Passend dazu wurde auch die Übersichtskarte verändert und präsentiert sich nun eher wie eine extrem verkleinerte Straßenkarte, bei der man zu Beginn des Spiels schon erahnen kann, dass man ein paar mehr Orte zu besuchen hat.

    Zahnarztmusik mit Englisch

    Carol Reed - Der vergessene Tote Carol Reed - Der vergessene Tote Ermittelnde Wiederholungstäter werden gleich zu Beginn feststellen, dass man in akustischer Hinsicht wenig Neues zu bieten hat. Die begleitende Musik, die gemächlich und unauffällig im Hintergrund düdelt, ist - bis auf wenige Ausnahmen - die gleiche, wie man sie auch schon im ersten Teil gehört hat. Klavierstücke im Stil einer Art Zahnarzt-Beruhigungsmusik erweisen sich als langweilig und eher nervig denn unterstützend. Sprachlich besehen kann der eine oder andere ggf. seine Englischkenntnisse auf Vordermann bringen. Alle Charaktere unterhalten sich in englischer Sprache. Für ein besseres Verständnis werden deutsche Untertitel eingeblendet. Die Übersetzung, dies sei gleichfalls erwähnt, ist recht gut gelungen und weist wenig Fehler auf. Zeitungsausschnitte, Notizen und Co. sind ebenfalls in Deutsch abgefasst.

    Carol Reed - Der vergessene Tote (PC)

    Singleplayer
    4,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    3/10
    Sound
    2/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    einfache Handhabung
    logischere Kombi-Möglichkeiten bei den zu findenden Gegenständen
    mehr Tempo durch zahlreiche Dialoge und häufigere Ortswechsel
    lebendigere „Stand“Bilder
    immer noch recht nervige Musik (wie in einer Zahnarztpraxis)
    Rätsel gegenüber dem ersten Teil partiell viel zu leicht ausgefallen
    Sprachausgabe nur in Englisch (keine Einstellmöglichkeiten)
    unlogische und nicht zum Fall passende Aufgaben
    die dennoch gelöst werden müssen
  • Carol Reed - Der vergessene Tote
    Carol Reed - Der vergessene Tote
    Publisher
    Purple Hills Entertainment
    Developer
    S.A.D. Software GmbH (DE)
    Release
    14.06.2009
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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992258
Carol Reed - Der vergessene Tote
Carol Reed - Der vergessene Tote im Gamezone-Test
Die kleinen Änderungen sorgen dafür, dass Carol in ihrem zweiten Auftritt eine bessere Figur macht.
http://www.gamezone.de/Carol-Reed-Der-vergessene-Tote-Spiel-48238/Tests/Carol-Reed-Der-vergessene-Tote-im-Gamezone-Test-992258/
24.06.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/06/e727fa59ddefcefb5d39501167623132.jpg
tests