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  • Castlevania Chronicles: Warum nicht DraculaX, Konami?! - Leser-Test von Sigistauffen

    Castlevania Chronicles: Warum nicht DraculaX, Konami?! - Leser-Test von Sigistauffen Mit Castlevania Chronicles veröffentlicht Konami den wohl unbekanntesten Ableger der äußerst beliebten Serie.
    Das damals für den Sharp X68000 programmierte und nur in Japan erhältliche Spiel gibt's jetzt auch für die PSX, sowohl in Original-, als auch in dezent aufgepeppter Form.
    Die Handlung des Spiels ist wie immer dieselbe: Mal wieder sind 100 Jahre vergangen, und Dracula samt Schloß sind wieder auferstanden. In der Rolle des Vampirkillers Simon Belmont müßt Ihr nun mit eurer treuen, magischen Peitsche dafür sorgen, daß wieder Ruhe in Transylvanien einkehrt und Konami den dunklen Fürsten auf zukünftigen Systemen wieder von neuem zum Leben erwecken kann. Um dieser Aufgabe gewachsen zu sein, verläßt sich Simon voll und ganz auf seine altbekannten Fähigkeiten: Springen, peitschen (komisch: Beim Gehen nur horizontal, beim springen jedoch in alle Richtungen außer oben, oben/links,oben/rechts), Treppen steigen und natürlich Kerzen zerdeppern.Und genause altbacken wie Simon's Bewegungsspektrum ist auch der Schwierigkeitsgrad: Autsch! Wer die Castlevaniaserie erst seit ihrem grandiosen Playstationdebut verfolgt, wird sich in diesem ca. 8 Jahre alten Hardcorespiel ziemlich unwohl fühlen. Castlevaniaveteranen hingegen wird's freuen, war ihnen Symphony of the Night bestimmt viel zu leicht. Damit das Spiel nicht nur die alte Fangemeinde anspricht, hat Konami jedoch neben dem hundsgemeinen Originalcode von 1993 auch noch eine leicht überarbeitete Version mit auf die Scheibe gepackt. Extra für diese wurde der Musicscore noch mal neu eingespielt, die Grafik (minimal) überarbeitet, und das Gameplay etwas verändert. Letzteres schlägt sich dann in einem zwar immer noch sehr hohen, aber im Gegensatz zur Urversion wesentlich gemäßigteren Schwierigkeitsgrad nieder, der auch noch in 3 Stufen justiert werden kann. Besonders von Vorteil ist im Arrangemode, daß euch Kontakte mit Feinden oder Projektilen jeglicher Art nicht mehr ein paar Meter zurückschleudern.Unfreiwillige Abstürze mit direkter Todesfolge sind dadurch deutlich seltener. Auch vom Leveldesign zeigt das Spiel die Wurzeln der Serie: In streng linearer Manier klappert ihr 8 Level ab und dürft euch
    am Ende dann noch mit einem der 8 teils extrem hartnäckigen und im Gegensatz zu euch sehr schnellen Bossgegnern messen.
    Und wenn wir schon von alten Tugenden und Untugenden sprechen, wollen wir natürlich auch die Grafik mal etwas näher beleuchten. Wer sich grafisch auf einen Symphony of the Night Nachfolger einstellt, kann gleich aufhören, zu lesen: Sowohl im Original-, als auch im Arrange mode sieht man überdeutlich, daß es sich hierbei um einen alten Hut handelt. Selten überschreitet das Farbspektrum die 50 Nuancen Marke, und die Animationen des Helden sowie die eurer Gegner sind für heutige Verhältnisse erbärmlich. Das Niveau kommt nur in den seltensten Fällen an das tolle Supercastlevania 4 (SNES) ran. Ein wenig Parallaxscrolling ist definitiv das Höchste der Gefühle. Im Arrange mode wurden leider nur Simon Belmont und Graf Dracula neu gezeichnet, nicht aber neu animiert. Ach ja, ein paar Hintergründe wurden auch noch etwas aufgepeppt und die Kerzen sind von einer transparenten Korona umgeben, was man aber kaum bemerkt.
    Etwas besser als um die Grafik ist's da schon um die Musik bestimmt: Kommen die teilweise ordentlichen Kompositionen im Original mode noch in Unter-SNES Qualität daher, hat sich Konami für den Arrange mode den Speicherplatz der CD zunutze gemacht, was die Musik wesentlich ohrenfreundlicher gestaltet. Leider sind die Kompositionen beileibe nicht die besten der Serie, womit auch dieses Feature etwas unbedeutend wird. Die Soundeffekte sind weitestgehend identisch geblieben, nur Simons Peitsche macht ein etwas anderes Geräusch.(Klingt weniger kraftvoll als im Original)
    Abschließend sei noch zu erwähnen, daß das Spiel recht kurz ist. Wer die 8 Level im Arrange mode geknackt hat, für den gibt's zur Belohnung noch einen Timeattack mode, außerdem legt jedes geschaffte Level ein paar tolle Artworks frei. Von Anfang an habt ihr Zugriff auf ein Interview mit dem Designer des Spiels in akzeptabler FMV Qualität. Darin plaudert der gute etwas über das Spiel, und warum gerade dieses neuauferlegt wurde, außerdem noch über das grandiose Symphony of the Night und über zukünftige Projekte. Für Nostalgiker und Fans der Serie ist "Chronicles" bestimmt eine Überlegung wert. Alle anderen sollten besser einen Bogen drum machen, da das Spiel nicht nur technisch gnadenlos veraltet ist, sondern auch spielerisch eher ein schwaches Glied der Serie darstellt.
    Noch eines: Die Gesamtwertung errechnet sich bei so einem Nostalgiker meiner Meinung nach nicht durch das Dividieren aller Einzelpunkte. Deshalb meine vom System unabhängige Gesamtwertung: 70%(Gilt wohl nur für Fans)

    Negative Aspekte:
    Technisch und spielerisch total veraltet!

    Positive Aspekte:
    Arrange mode: Nicht mehr ganz so hart!

    Infos zur Spielzeit:
    Sigistauffen hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Castlevania Chronicles

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Sigistauffen
    5.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    4/10
    Steuerung
    6/10
    Sound
    6/10
    Gameplay
    6/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.8/10
    Leserwertung:
     
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  • Castlevania Chronicles
    Castlevania Chronicles
    Publisher
    Konami
    Developer
    Konami
    Release
    08.11.2001
    Leserwertung
     
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Castlevania Chronicles
Castlevania Chronicles: Warum nicht DraculaX, Konami?! - Leser-Test von Sigistauffen
http://www.gamezone.de/Castlevania-Chronicles-Spiel-19805/Lesertests/Castlevania-Chronicles-Warum-nicht-DraculaX-Konami-Leser-Test-von-Sigistauffen-994883/
22.12.2001
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/11/tv000031_7_.jpg
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