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  • Castlevania - Dawn of Sorrow im Gamezone-Test

    Kann Konami das acht Jahre alte Spielprinzip ein weiteres Mal erfolgreich neu erfinden?

    Die wahren Castlevania-Fans lieben ihre Serie gerade deswegen so sehr, weil sie zumindest auf den Handhelds noch in 2D weiterentwickelt wird. Nachdem die Ahnen des legendären "Symphony of the Night" bereits auf dem Gameboy Advance große Erfolge feierten, versucht nun "Dawn of Sorrow" auf dem Nintendo DS daran anzuknüpfen. Kann Konami das acht Jahre alte Spielprinzip ein weiteres Mal neu erfinden?

    Die Hintergrundgeschichte von "Castlevania: Dawn of Sorrow" knüpft direkt an den GBA-Vorgänger "Aria of Sorrow" an. Wieder schlüpft ihr in die Haut von Soma Cruz - dem Jungen, der überrascht feststellen musste, dass er die Wiedergeburt von Graf Dracula ist. Die finsteren Mächte, die durch diese Verbindung zum dunklen Fürsten in ihm schlummern, haben ihm bereits bei seinem ersten Besuch im Geisterschloss des Grafen das Leben gerettet. Doch nun, knapp ein Jahr später, steht der arme Kerl erneut vor einer lebensbedrohlichen Herausforderung: Ein dunkler Kult unter der Leitung einer mächtigen Schattenpriesterin will ihm die Mächte der Finsternis abnehmen und damit die friedliche Welt des Jahres 2036 in die ewige Verdammnis stürzen.

    Alles wie gehabt - klassisches Gameplay

    Castlevania - Dawn of Sorrow Castlevania - Dawn of Sorrow Zwar findet der Blutsauger-Kreuzzug diesmal nicht im Schloss von Graf Dracula statt, dafür aber im nicht weniger gut befestigten Heimatort des mysteriösen Geisterkults. Auch dort gibt es gruselige Glockentürme, verlassene Spiegelsäle und miefige Keller in denen sich so ziemlich alle Ausgeburten der Hölle tummeln. Grundsätzlich ist "Dawn of Sorrow" seinem direkten Vorgänger enorm ähnlich, um nicht zu sagen zu ähnlich. Immer noch gilt es Raum für Raum der großzügig angelegten Spielwelt zu erforschen und auf dem Weg zum nächsten Speicherpunkt zahllose Zombies, Fledermäuse und Skelette zu töten. Seine Höhepunkte erlebt das Spiel regelmäßig mit den pompösen Kämpfen gegen Bildschirm füllende Endgegner, die alles andere als einfach zu besiegen sind. Doch genau in diesen Momenten kommt ein wichtiges neues Feature des Spiels zum Einsatz: Die magischen Siegel.

    Touch me! Dracula zum Anfassen

    Castlevania - Dawn of Sorrow Castlevania - Dawn of Sorrow Was wäre ein Spiel für den DS, wenn nicht auch die einmaligen Features des kleinen Taschenspielers ausgenutzt würden? Der neue Castlevania-Teil macht da keine Ausnahme und nutzt die einzigartigen Möglichkeiten des Systems sehr gut aus. Alle Endgegner im Spiel können nämlich nach dem Kampf nur mit einem magischen Siegel endgültig vom Bildschirm verbannt werden. Doch die verschiedenen Siegel müssen zuvor erst an anderer Stelle im Geisterschloss gefunden und im richtigen Moment per Hand auf dem Bildschirm gemalt werden. Anfangs sind die zu malenden Muster noch sehr einfach zu merken, doch spätestens beim vierten Siegel sollte man vor dem Kampf gegen den Endgegner von der Übungsfunktion im Menü Gebrauch machen. An anderer Stelle kommt der Touchscreen bei bestimmten Räumen zum Einsatz, die mit Kristallblöcken gefüllt sind. Hat man die dazugehörige Fähigkeit erstmal erlernt, muss man Soma den Weg händisch frei räumen und ihn gleichzeitig durch die entstandenen Lücken lotsen. Damit aber noch nicht genug: Durch Zauberkraft beschworene Helfershelfer (z.B. die Fledermaus) können nun gezielt auf bestimmte Feinde losgelassen werden - eine Berührung des Touchscreens genügt. Der zweite Bildschirm des DS wird primär für die Darstellung der automatischen Karte verwendet, auch wenn man sich optional darauf die Charakterwerte des Protagonisten anzeigen lassen kann.

    Schnapp' sie dir alle: Die Seelenfänger-Taktik

    Castlevania - Dawn of Sorrow Castlevania - Dawn of Sorrow Genau wie in den Vorgängern steigt Soma auch diesmal durch das Erledigen von Feinden in seiner Erfahrungsstufe auf und verdient beim den Streifzügen durchs Schloss jede Menge Geld. Viel wichtiger sind allerdings die vielen verschiedenen Seelen, welche Soma ganz automatisch beim Erledigen der Feinde aufsammelt. Ob ein Gegner allerdings seine Seele preisgibt, ist rein zufallsbasiert, was diese Aufgabe nicht unbedingt einfacher macht. Neue Seelen verleihen euch neue Kräfte und Zauber, die ihr im Kampf gegen die vielen verschiedenen Feinde gut brauchen könnt. Zwar hat man sich viele neue Zauber-Varianten einfallen lassen, doch in der Praxis funktioniert dieses Spielelement haargenau wie im Vorgänger. Lediglich die Wechsel-Funktion ist neu: Ab sofort könnt ihr zwei verschiedene Ausrüstungs-Varianten festlegen und während des Spiels per Knopfdruck sofort wechseln - die umständlichen Ausflüge ins Menü werden somit deutlich reduziert.

    Castlevania - Dawn of Sorrow Castlevania - Dawn of Sorrow Abseits von gesammelten Seelen und magischem Hokuspokus wird natürlich in erster Linie noch mit ganz normalen Waffen gekämpft. Diese können entweder beim Händler im Dorf gekauft oder im Schloss gefunden werden. Zusätzlich besteht nun die Möglichkeit alle Waffen mit gefundenen Seelen zu kombinieren und somit noch stärker zu machen. Allerdings sind uns die Verteilung der Waffen im Schloss und die Möglichkeiten zu deren Verstärkung nicht ganz schlüssig: Wieso findet man in entlegenen und gut bewachten Winkeln des Schlosses teils absolut unbrauchbare Waffen, die mehr oder weniger nur nutzlosen Plunder darstellen? Natürlich könnte man diese mit ein paar gesammelten Seelen verbessern, aber auch die wirklich brauchbaren Seelen müssen erst einmal mühselig gefunden werden. Man hat in "Dawn of Sorrow" zwar eine Unmenge an Möglichkeiten eigene und völlig neue Waffen zu kreieren, doch die Zutaten dazu sind derart schwer zu finden, dass sich normale Spieler lieber von Endgegner zu Endgegner vorkämpfen, als sich stundenlang auf die Suche nach einer ganz bestimmten und zufallsbasiert verteilten Seele zu machen. Wenn Konamis Schlossherren die stärkeren Waffen und Rüstungen ansprechender im Spiel verteilt hätten, wäre bei uns deutlich mehr Langzeitmotivation aufgekommen. Als Spieler möchte man schließlich kontinuierlich für sein Tun belohnt und nicht nach einem bockschweren Bosskampf mit einem stumpfen Taschenmesser abgespeist werden.

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Castlevania - Dawn of Sorrow
Castlevania - Dawn of Sorrow im Gamezone-Test
Kann Konami das acht Jahre alte Spielprinzip ein weiteres Mal erfolgreich neu erfinden?
http://www.gamezone.de/Castlevania-Dawn-of-Sorrow-Spiel-19809/Tests/Castlevania-Dawn-of-Sorrow-im-Gamezone-Test-990412/
30.09.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/09/cv_dos_ds_03.jpg
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