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  • Castlevania: Order of Ecclesia - Castlevania: Order of Ecclesia - Dracula ist zurück - Leser-Test von GameFreakSeba

    Castlevania: Order of Ecclesia - Castlevania: Order of Ecclesia - Dracula ist zurück - Leser-Test von GameFreakSeba Castlevania feierte 2005 sein Debüt auf dem Nintendo DS. Die Fortsetzung erschien 2007 und nun ein knappes Jahr später kam der dritte Teil der Castlevania-Reihe in den Handel. Nach "Dawn of Sorrow" und "Portraits of Ruin" erschien vor kurzem die dritte Generation "Castlevania - Order of Ecclesia". Dracula scheint man einfach nicht tot zu kriegen. Somit wird der Kampf gegen ihn fortgesetzt. Kann man die ersten Ecken und Kanten erkennen oder werden die zwei vorherigen Nintendo DS-Ableger übertroffen?

    Das Leben im Kloster des Ordens von Ecclesia besteht aus knallhartem Kampfsport. Die Hoffnung der von Blutsaugern geplagten Bevölkerung ruht nur noch auf den Mitgliedern des Ordens, da von der Belmonts Familie keiner mehr lebt. Die Kriegerin Shinoa wurde speziell für die Vernichtung von Dracula ausgebildet und ist die Heldin. Sie besitzt die Fähigkeit Glyphen zu verwenden, doch die stärkste Glyphe, der Dominus, die extra für die Vernichtung von Dracula erschaffen wurde und sie speziell auf Shinoa zugeschnitten ist, wurde verschleppt. Nun musst das Ordensmitglied Albus ausfindig gemacht werden, der das ganze zu verantworten hat und schon ist Shinoa im Strudel der Ereignisse mitten drin.

    Um die Blutsauger zu vernichten nutzt Shinoa sogenannte Glyphen. Das sind Schriftzeichen, die immer wieder im Spielverlauf, auf dem Bildschirm auftauchen. Sie schweben in der Luft herum oder Gegner lassen diese Fallen. Die Glyphen kann sie so manipulieren, dass sie in ihren Körper wandern. Somit habt ihr als Shinoa die Möglichkeit beispielsweise eine Axtglyphe einzusammeln bzw. einzusaugen und eignet euch so die Fähigkeit an, in Zukunft selbst Äxte zu werfen. Zwei der eingesammelten Glyphen könnt ihr beliebig auf die Tasten X und Y verteilen und immer wieder verwenden. Doch jede Verwendung zieht euch einen kleinen Teil eurer Magieleiste ab, die sich je nach Statuswerten langsamer oder schneller wieder auflädt. Neben den klassischen Bewaffnungen wie Schwerter oder Degen, könnt ihr euch auch im Spielverlauf verschiedene Zaubersprüche aneignen. Aus Gegenständen, wie Kronleuchtern oder Fackeln könnt ihr wieder einmal Castlevania-typisch jede Menge Herzen heraus "prügeln". Mit Hilfe der Herzen könnt ihr spezial Angriffe starten. Benutzt ihr eine Glyphe und drückt gleichzeitig nach oben, führt ihr je nach Glyphe eine mächtige Attacke aus. Wenn ihr euch verteidigen wollt, könnt ihr eine Verteidigungsglyphe benutzen. So könnt ihr euch mit einem Schild ausrüsten. Aber dann habt ihr nur noch Platz für einen Angriff.
    Kurz nach Beginn des Spiels stößt ihr auf das Dorf Wygol. Hier wurden die Bewohner entführt und nun müsst ihr diese aus den umliegenden Gebieten helfen und befreien. Sobald ihr diese gerettet habt und sie in ihr Dorf zurück gekehrt sind, eröffnen einige von ihnen Shops. Andere hingegen geben euch Aufträge oder Hinweise. Ihr könnt während des gesamten Spiels immer wieder nach Wygol zurück. Hier könnt ihr euch zudem noch mit Tränken eindecken und jederzeit abspeichern.
    Während die beiden DS-Vorgänger dank ihrer großen Gebiete noch zum Verlaufen einluden, kann es euch hier nicht passieren. In Order of Ecclesia könnt ihr bequem per Übersichtskarte zu den verschiedenen Arealen reisen. Teleportation und Speicherpunkte erleichtern euch den Weg.
    Natürlich wird man auch beim dritten Teil die Horror-Atmosphäre nicht missen. Ihr werdet auf Frankenstein in einem Kerker, Riesenskelette auf einer Insel und Fischmonstern auf wilder See treffen. Neben den gewöhnten Gegnern wie Fledermäuse und Pferdeköpfen, werden euch auch einige Neuzugänge begegnen.
    Wie schon in anderen Nintendo-Titel, wie zum Beispiel bei Metroid, können euch bestimmte Zaubersprüche und Gegenstände neue Areale frei schalten. Ab und an kehrt ihr in schon durchsuchte Areale zurück, da euch eine neu Glyphe oder eine Reliquie, die euch neue Fähigkeiten verleiht , weitere Bereiche aufschließen.
    Rollenspiel-typisch habt ihr in Order of Ecclesia wieder einiges zu tun. Auch nach Ende der Story stehen noch zahlreiche Aufgaben für auch bereit. Aber bis es soweit ist, stehen euch zahlreiche Bosskämpfe bevor. Diese fordern das durchdachte Aufleveln eurer Kriegerin und das überlegte Anlegen der Glyphen auf eurer Tasten. Nichtsdestotrotz beleiben die Bosse dennoch eine richtige Qual. Ein Sieg löst wahre Freudensprünge aus. Auch andere Passagen des Spiels gestalten sich als schwierig, denn verschiedene Gegner haben so viele Treffpunkte einzustecken, dass der Kampf sich auch mal in die Länge ziehen kann. Aber auch das plötzliche "aus dem Bild schupsen" der Kriegerin von einem Gegner ist ärgerlich. Denn wenn ihr wieder in diesen Abschnitt geht, wird euch wieder einmal klar, dass eure Arbeit vorher umsonst war. Denn die Gegner sind wieder komplett aufgeladen. So müsst ihr das ganze wieder von vorne durchziehen.
    Bis ihr den Story-Modus geknackt habt, erwartet euch einiges.
    Zudem könnt ihr einige Abschnitt des Spiels auf Zeit spielen und so müsst ihr so viele Punkte wie möglich einsammeln oder ihr spielt den Boss-Rush-Modus. Hier müsst ihr so viele Bossgegner wie möglich zur Strecke bringen. Außerdem könnt ihr in einem Drahtlos-Spiel oder über WI-Fi mit Gegenständen handeln und die Läden eurer Freunde besuchen. Das Herz des Spiels bleibt trotz der ganzen Extras eindeutig der Ein-Spieler-Modus.
    Denn auch in diesem Teil fesselt die gute Mischung aus Rollenspiel und Action-Adventure von Beginn an.
    Die Grafik ist wie die Vorgänger wieder einmal auf höchstem Niveau. Die Animationen und die Kompositionen wirken sehr flüssig und liebevoll ausgearbeitet. Auch die GBA-Optik lässt den Spielspaß nicht trüben, denn dieser passt ohnehin besser zur Serie als Polygon-Charaktere. Hier wird nicht mit Effekten gegeizt und auch die speziellen Fähigkeiten und Angriffe von Shinoa wurden gut in Szene gesetzt. In den Dialogen werden sehr schicke Artworks zu den Charakteren eingeblendet.

    Fazit

    Castlevania Fans haben sehnsüchtig auf den dritten Ableger auf dem Nintendo DS gewartet und sie werden auch diesmal nicht enttäuscht. Die Dracula-Jagd bleibt auf dem Handheld einfach eine Klasse für sich. Hier wird nichts ausprobiert und experimentiert, sondern sich auf die alten Stärken verlassen und das ist auch gut so. Castlevania ist nun mal in 2D am besten. Wer die Vorgänger kennt, der wird sich auch hier sofort zurecht finden, sogar dank der übersichtlichen Weltkarte noch schneller. Leider werden aber auch die Nerven genauso gefordert wie in den ersten beiden Teilen. Die Zwischen und Endbosse verlangen einem einfach alles ab. Das kann schon mal sehr frustrieren, motiviert aber auch gleichzeitig enorm. Die Kämpfe sind nämlich nie unfair und die Freude nach dem Sieg ist einfach nur groß.
    Wer das aber schon gewohnt ist und auf Herausforderungen steht, der macht hier nichts falsch und Kenner und Fans der Serie greifen sowieso blind zu. Pflichtkauf.

    Negative Aspekte:
    Stellenweise unheimlich schwer

    Positive Aspekte:
    Hübsche Optik, altbewährtes Gameplay, klasse Animationen, guter Umfang

    Infos zur Spielzeit:
    GameFreakSeba hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Castlevania: Order of Ecclesia

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: GameFreakSeba
    8.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Castlevania: Order of Ecclesia
    Castlevania: Order of Ecclesia
    Developer
    Konami
    Release
    27.11.2008
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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Castlevania: Order of Ecclesia
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16.05.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/09/01618858.jpg
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