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  • Castlevania: Portrait of Ruin - Die Fortsetzung des DS-Hits! - Leser-Test von exe89

    Castlevania: Portrait of Ruin - Die Fortsetzung des DS-Hits! - Leser-Test von exe89 Seit jeher sind die Castlevania-Spiele überzeugende Vertreter ihres Genres auf nahezu jeder Konsole. Da machte auch der Nintendo DS keine Ausnahme. Im Februar 2007 soll nun die Fortsetzung des DS-Debüts nach Europa kommen. Die Amerikaner durften das Spiel schon Ende 2006 unter ihren Weihnachtsbaum legen. Diese Version werde ich im Folgenden genauer betrachten.

    Die Story des Spiels ist einige Jahrzehnte früher als die des Vorgängers angesiedelt, nämlich während des zweiten Weltkrieges. Draculas Schloss ist wieder aufgetaucht und es liegt an Jonathon und seiner Freundin Charlotte dem Treiben des Blutsaugers ein Ende zu setzen.
    Das Szenario fängt das Chaos und Leiden dieser Zeit voll ein - einer Zeit, in der tausende verlorener Seelen auf der Suche nach Erlösung in der Welt umher wandern und verzweifelt versuchen, der Hölle zu entkommen. Diese fehlgeleiteten Geister streben danach, Draculas Schloss aus seinen Ruinen neu aufzubauen und werden angeführt von einem Paar bösartiger Vampirschwestern, welche die Behausung ihres Meisters für ihre eigenen, schändlichen Ziele nutzen wollen.

    Portrait of Ruin zeigt sich von der Story abgesehen als direkter Nachfolger von Dawn of Sorrow. Als seitlich scrollendes Action-Adventure mit weitläufigen Arealen, vielen Waffen und Zaubersprüchen sowie haufenweise Monstern, macht es einen guten Job dabei, dem Gameplay des Vorgängers in nichts nachzustehen. Auch die Rollenspiel-Einflüsse sind wieder erkennbar. Durchs Kämpfen können die Charaktere im Level aufsteigen und ihre Statuswerte verbessert werden. In einem Shop kann man außerdem eine Vielzahl Waffen und Heiltränke erstehen. Doch auch einige neue Ideen versprechen Abwechslung. So lassen sich im Schloss von Dracula bestimmte Räume mit Gemälden finden, die den Spieler an andere Orte außerhalb teleportieren. Hierdurch hatten die Entwickler auch mehr Freiheiten in Hinsicht auf die Thematik der Areale. Es verschlägt den Spieler beispielsweise in eine alte Pyramide in der Wüste, wo man auch auf entsprechende Gegner, wie Mumien, trifft. Mit diesen Außenarealen wird der kommende Teil einer der größten Teile der seitlich scrollenden Castlevania-Spiele in Bezug auf den Umfang.

    Ein weiteres Novum sind die beiden Hauptcharaktere. Jederzeit kann man zwischen ihnen wechseln und ihre verschiedenen Fähigkeiten nutzen. Während Jonathon eher ein Waffen-Experte ist, versteht sich Charlotte ausgezeichnet, mit magischen Angriffen umzugehen. Auch mächtige Team-Attacken sind möglich.
    Aus den zwei Charakteren ergeben sich auch viele Möglichkeiten das Level-Design dementsprechend anzupassen. Klassisches Beispiel sind die Schalter-Rätsel, wo ein Charakter auf einem, der andere auf einem anderen steht und sich so ein Tor öffnet. Leider werden derartige Rätseleinlagen sehr selten genutzt. Hier zeigt sich auf jeden Fall verschwendetes Potential.

    Was dagegen gut umgesetzt wurde, sind kleine Sidequests. Diese werden dem Spieler von einer der eingangs erwähnten verlorenen Seelen aufgetragen und beinhalten z. B. das Suchen eines Items. Da diese Aufgaben aber nicht zwingend notwendig sind, kann man sie auch übergehen.

    Technisch präsentiert sich Portrait of Ruin genauso überzeugend wie der Vorgänger. Die detaillierte 2D- und angedeutete 3D-Grafik stehen dem Titel nach wie vor sehr gut, ich finde sogar, die Umgebungen sind noch einen Tick schöner als die von Dawn of Sorrow. Die riesigen Endgegner sind ebenfalls sehr beeindruckend in Szene gesetzt. Jedoch wurde beim Gegner-Design teilweise etwas Recycling betrieben. Manche Gegner wurden einfach aus dem Vorgänger übernommen.

    FAZIT
    Leider wurden neue Ideen zu wenig ausgebaut und zeugen von verschwendetem Potential. Immerhin wurde auf das viel kritisierte Siegel-Zeichnen des Vorgängers verzichtet. Abschließend ist zu sagen, dass der Titel mit dem bewährten Gameplay des Vorgängers aufwartet und Fans der Serie und des Genres ohne Zweifel fesseln wird. Immerhin handelt es sich um Castlevania!

    Negative Aspekte:
    Konzept der zwei Charaktere nicht konsequent umgesetzt, DS-Features kaum genutzt

    Positive Aspekte:
    nach wie vor tolles Gameplay, zwei Charaktere, großer Umfang, schaurige Atmosphäre, schöne Grafik, passender Sound

    Infos zur Spielzeit:
    exe89 hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Castlevania: Portrait of Ruin

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: exe89
    8.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.4/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
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1005652
Castlevania: Portrait of Ruin
Castlevania: Portrait of Ruin - Die Fortsetzung des DS-Hits! - Leser-Test von exe89
http://www.gamezone.de/Castlevania-Portrait-of-Ruin-Spiel-19824/Lesertests/Castlevania-Portrait-of-Ruin-Die-Fortsetzung-des-DS-Hits-Leser-Test-von-exe89-1005652/
30.01.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/02/P10_2_game_start.jpg
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