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  • Castleween: Doch kein Kinderspiel - Leser-Test von elisaelisa

    Castleween: Doch kein Kinderspiel - Leser-Test von elisaelisa Dass Hüpfspiele an die jungen und oft auch eher unerfahreneren Videospieler gerichtet sind, kommt ja nicht selten vor. Nicht immer aber ziemlich oft. Im Fall von "Castleween" für den Nintendo Gamecube sieht es auf den ersten Blick auch tatsächlich so aus, als sollten sich die ganz Jungen unter uns angesprochen fühlen. Zwei Kinder spielen die Hauptrollen in einem Jump and Run, das Spielprinzip ist simpel und somit schnell verstanden, das Design knallbunt und eher niedlich aufgemacht und auch die brave Geschichte richtet sich eher an Kinder denn an Videospiel-Veteranen. Die Altersfreigabe bereits ab 6 Jahren unterstreicht das zusätzlich. Doch, oh Wunder! Was ist das? Ein immens hoher Schwierigkeitsgrad, den ich nie und nimmer erwartet hatte, wird erstaunlich schnell offensichtlich. Das kann doch nicht wirklich von den Entwicklern beabsichtigt gewesen sein, oder? Mit gemischten Gefühlen ging es daher für mich weiter, gefiel mir doch eigentlich die ungewöhnliche Mischung aus düsterer Atmosphäre in Verbindung mit ordentlich viel Humor. Und genau der vergeht uns leider im Laufe der Zeit immer mehr.

    Worum geht es in "Castleween" eigentlich?

    Alicia und Greg sind die beiden Hauptfiguren in diesem Jump and Run, das nicht zuletzt daher so düster rüberkommt, da es zu Halloween spielt. So ganz harmlos verläuft es jedenfalls nicht, wie man es eigentlich bei den beiden Kindern hätte denken können, ganz im Gegenteil: ein mysteriöser finsterer Mann raubt Kindern ihre Seelen und versteinert sie daraufhin. Diesem furchtbaren Treiben muss natürlich Einhalt geboten werden und so gleiten Alicia und Greg in das Reich der Toten hinab und dies als (immerhin!) Hexe und Teufel. Das Szenario wirkt auf Anhieb unheimlich und das ist auch gut so. Wir wechseln in der Folgezeit zwischen zwei 3D-Welten hin und her, wobei jede der beiden Figuren in ihrer Welt spezielle Fähigkeiten auf Lager hat. Alicia kann zum Beispiel Dinge zu Eis erstarren lassen und ist selber total resistent gegenüber jeglicher Kälte. Greg hingegen fühlt sich natürlich in wärmeren Gebieten deutlich wohler, er ist physisch richtig stark und kann im wahrsten Sinne des Wortes durchs Feuer gehen, ist also gegen Verletzungen jener Art absolut immun. Weitere Spezialangriffe lassen sich später noch zusätzlich erlernen.

    Dann kommt allerdings ganz deutlich der kindliche Touch zur Geltung, denn bei der Befreiungsaktion, was die Seelen ihrer Freunde angeht, ist es wichtig, möglichst viele Süßigkeiten zu sammeln, um die Versteinerungen rückgängig machen zu können. In insgesamt elf Spielabschnitten lauern natürlich viele Gefahren auf das Zauberer-Duo, unzählige Vampire, Skelette, Magier, Würmer, Zombies und sonstige Monster kreuzen unseren Weg, so unter anderem in einem Spukhaus oder auf dem örtlichen Friedhof. Bedeutend ist hierbei, welches Outfit die Figur momentan trägt und auf was für Utensilien Greg oder Alicia gerade zurückgreifen können, um die versteinerten Freunde möglichst schnell aufspüren zu können. Manchmal lohnt es sich, sollte es einfach nicht weitergehen, kurz zwischen den beiden Charakteren und ihrer Parallelwelt hin und her zu wandeln, ein entsprechender Vorrat an Funken muss dann aber vorhanden sein. Es gibt in jeder Welt Schalter mit jeweils unterschiedlicher Farbe, die eben nur von der anderen Spielfigur aktiviert werden können. Daher ist es öfters nötig, genau nachzudenken, um diese Hindernisse zu überwinden, der Rätselanteil bringt auf jeden Fall willkommene Abwechslung.

  • Castleween
    Castleween
    Publisher
    Wanadoo
    Developer
    Kalisto
    Release
    28.05.2003
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

    Aktuelles zu Castleween

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Castleween
Castleween: Doch kein Kinderspiel - Leser-Test von elisaelisa
http://www.gamezone.de/Castleween-Classic-19833/Lesertests/Castleween-Doch-kein-Kinderspiel-Leser-Test-von-elisaelisa-1007433/
28.05.2008
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