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  • Chessmaster: Die Kunst des Lernens im Gamezone-Test

    Ein umfangreiches Schachspiel mit knackigem Schwierigkeitsgrad aber recht einfacher Technik.

    Was haben "Abenteuer auf dem Reiterhof", "Sophies Freunde" und "Chessmaster - Die Kunst des Lernens" gemeinsam? Sie sind alle Teil der Ubisoft Kampagne "Spiele für mich" und sollen vor allem Zielgruppen abseits der Core-Gamerschaft ansprechen. Allerdings kann schon zu Beginn Entwarnung gegeben werden: Der Titel der bekannten Schachserie dürfte auch auf der PSP die anspruchsvollen Zocker unter euch ansprechen (Voraussetzung hier ist natürlich eine gewisse Sympathie zum Schach). Für die Entwicklung der PSP- und auch DS-Version sind die Jungs und Mädels von "Ubisoft Bulgaria" verantwortlich, welche seit Juni 2006 existieren. Bisher sind sie zwar lediglich durch die PC-Version von "Rayman Raving Rabbids" in Erscheinung getreten, jedoch werkeln sie zurzeit an der 360-Version zu "CSI: 3 Dimensions of Murder". Das Schachgenre ist auf Sonys Handheld bisher nur durch den Konami-Titel "Online Chess Kingdoms" vertreten, welches allerdings nicht wirklich überzeugen konnte und somit nicht unbedingt den "Genre-Thron" für sich beanspruchen kann. Ob Ubisofts "Chessmaster - Die Kunst des Lernens" an dieser Tatsache etwas geändert hat, erfahrt ihr im folgenden Test.

    Chessmaster: Die Kunst des Lernens Chessmaster: Die Kunst des Lernens Was erwartet euch in einem Schachspiel? In erster Linie natürlich Schach - doch die Entwickler haben versucht mit allerhand Zusatzfunktionen und Spielmodi auch kurzweilige Ausflüge in die Welt des Schachs zu ermöglichen. Als Garant hierfür sollen vor allem die zahlreichen Minispiele dienen, welche in "Chessmaster - Die Kunst des Lernens" mit insgesamt sechs Stück veranschlagt werden. In den verschiedenen Spielchen müsst ihr beispielsweise mit einer Schachfigur "Gabelgriffe" anwenden, um auf dem Brett verteiltes Obst aufzuspießen. In einem anderen Spiel habt ihr die Aufgabe, mit euren Bauern das Spielfeld zu überqueren, ohne dass sie geschlagen werden. Für alle Spiele haben die Entwickler zudem einen Highscore eingebaut, wodurch ihr eure Leistung mit euch selbst oder eben anderen Spielern, die eure PSP nutzen, vergleichen könnt.

    Allerdings offenbaren diese kurzweiligen Spielchen auch ein paar Schwächen: So wird meist schon nach ca. vier Sekunden eine Hilfe eingeblendet, die euch den nächsten Zug verrät. Dieser Umstand führt dazu, dass ihr also nie lange überlegen könnt, wenn ihr auf die virtuelle Hilfestellung verzichten wollt. Ein weiterer Nachteil bezüglich der Minispiele ist die benötigte Freischaltung der einzelnen Spiele: Erst nach und nach könnt ihr die fünf weiteren Spielchen erspielen, was die Einen zwar nicht stören dürfte, die Anderen aber ärgert, wenn man mal zwischendurch eine Runde zocken möchte und die jeweiligen Minispiele noch nicht erspielt hat. Wer ein wenig mehr Gehirnschmalz aufwenden möchte, der darf sich noch in den so genannten "Schachrätseln" versuchen - hier werden Spielzüge geübt, die vor allem für das richtige Spiel nachher sehr hilfreich sein können: So muss beispielsweise in "In Sicherheit ziehen" eure Figur auf dem Schachbrett auf die Position bewegt werden, auf welcher sie vom Gegner im nächsten Zug nicht erreicht werden kann. Diese Rätsel stehen euch übrigens schon von Beginn an allesamt zur Verfügung und müssen nicht erst freigeschaltet werden.

    Nichts für Weicheier

    Chessmaster: Die Kunst des Lernens Chessmaster: Die Kunst des Lernens Solltet ihr blutige Anfänger im Schach sein, dann offenbart sich "Chessmaster - Die Kunst des Lernens" als zweischneidiges Schwert: Denn es werden zwar einerseits ausführliche Tutorials und Hilfen im Spiel geboten, dafür präsentiert sich andererseits die Gegner-KI selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad überaus anspruchsvoll. Wollt ihr das Schachspiel erst einmal erlernen, dann trefft ihr auf einen Lehrer, der zumindest Kennern des Brettspiels nicht unbekannt sein dürfte: Joshua Waitzkin. Dieser war bereits im Alter von 16 internationaler Meister und galt zeitweise als größtes Schachtalent der USA. Im Spiel präsentiert sich Waitzkin aber als stummer Lehrer, der nur sein Konterfei für die "Chessmaster"-Umsetzung zur Verfügung gestellt hat. Es werden lediglich Schrifttafeln eingeblendet, die allerdings über die Maßen ausführlich und umfangreich sind, dass Anfängern das ganze Prozedere schon nach ein paar Minuten als überaus ermüdend erscheinen dürfte - hier wäre auf jeden Fall eine Variante mit echten Stimmen wünschenswerter und vor allem praktischer gewesen.

    Chessmaster: Die Kunst des Lernens Chessmaster: Die Kunst des Lernens Wenn ihr euch dann endlich einmal entschließt ein klassisches Schachspiel zu beginnen, wird wohl sehr schnell Ernüchterung eintreten. Mit den Gegnern ist nämlich nicht zu spaßen: Selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad dürfen sich Anfänger mit überaus anspruchsvollen KI-Gegnern rumschlagen, die eure Fehler ohne Erbarmen ausnutzen. Jeder virtuelle Kontrahent besitzt einen gewissen Können-Level, an dem ihr erkennen könnt, was derjenige drauf hat. Im Spiel wird dieses Können "ELO" genannt, welches sich sogar ändert, je nachdem ob ihr den Gegner schlagt oder eben verliert (dies geschieht aber nur in den bewerteten Partien). Da aber die Entwickler anscheinend selbst bemerkt haben, dass die KI nicht ohne ist, haben sie zwei Features eingebaut, die allen Neulingen ein wenig unter die Arme greifen sollen: Denn außer in den bewerteten Partien dürft ihr auf eine Hilfe zurückgreifen, die euch bei Bedarf den bestmöglichen Zug verrät. Dies funktioniert in der Praxis auch recht gut, solltet ihr aber in die Situation mit nur noch eurem verbleibenden König kommen, dann kann selbst die Spielhilfe nichts mehr ausrichten und weist euch den direkten Weg ins Verderben. Ein anderes Feature ist die Möglichkeit eure Züge zurück zunehmen - so können begangene Fehler schnell wieder rückgängig gemacht werden.

    Technik aufs Nötigste beschränkt

    Chessmaster: Die Kunst des Lernens Chessmaster: Die Kunst des Lernens Natürlich soll ein Schachspiel keine atemberaubende Grafik á la "God of War" oder "Final Fantasy" bieten, allerdings hätten die Entwickler hier schon ein wenig mehr Arbeit investieren können. Euch erwartet eine wirklich spartanische Grafik, die in einem überaus sterilen schwarz und weiß Ambiente gehalten wurde. Farbtupfer werden lediglich durch die Charaktere geboten, die jeweils neben dem Spielfeld platziert wurden. Wahlweise dürfen auch noch verschiedene Spielfiguren ausgewählt werden, allerdings wirken die bunten Figuren in diesem Fall zu übertrieben. Hier kann Konkurrent Konami mit "Online Chess Kingdoms" weitaus mehr punkten, da hier echte 3D-Grafik verwendet wurde. Dafür bietet uns "Chessmaster - Die Kunst des Lernens" angenehme Ladezeiten, die vor einem Spiel bei ca. fünf Sekunden liegen.

    Chessmaster: Die Kunst des Lernens Chessmaster: Die Kunst des Lernens Hinsichtlich der soundtechnischen Umsetzung haben sich die Entwickler von Ubisoft Bulgaria ebenfalls auf wenige Variationen beschränkt. Neben einer Musik, die schon nach wenigen Minuten zu nerven beginnt, verfügt das Spiel darüber hinaus noch über nervige Soundeffekte der Figuren - hier wäre ebenfalls viel mehr drin gewesen. Die Steuerung hingegen kann als gelungen bezeichnet werden, da hier wenig falsch gemacht wurde. Ihr navigiert den Cursor mit dem Steuerkreuz oder wahlweise auch dem Analog-Nub und führt Aktionen mit der X-Taste aus. Habt ihr eine Figur angewählt könnt ihr euch optional sogar anzeigen lassen, auf welche Felder die Spielfigur ziehen kann.

    Chessmaster: Die Kunst des Lernens (PSP)

    Singleplayer
    7,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    4/10
    Sound
    4/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    süchtig machendes Gameplay
    viele verschiedene Spielmodi inklusive Minispielen
    Tutorials und massig Hilfe für Anfänger
    angenehme Steuerung
    Partien lassen sich zwischenspeichern
    knackiger Schwierigkeitsgrad
    kein Onlinemodus
    spartanische Technik
    Minispiele müssen erst nach und nach freigeschaltet werden
    keine Stimmen
    Tutorials viel zu textlastig
  • Chessmaster: Die Kunst des Lernens
    Chessmaster: Die Kunst des Lernens
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft Bulgaria
    Release
    14.04.2008

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991766
Chessmaster: Die Kunst des Lernens
Chessmaster: Die Kunst des Lernens im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Chessmaster-Die-Kunst-des-Lernens-Spiel-19962/Tests/Chessmaster-Die-Kunst-des-Lernens-im-Gamezone-Test-991766/
24.04.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/04/Chess1.jpg
tests