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  • Children of Mana im Gamezone-Test

    Kann "Children of Mana" ähnliche Erfolge feiern wie damals "Secret of Mana" auf dem SNES oder es sogar übertrumpfen?

    Anfang der 90er sorgte ein ganz besonderes Rollenspiel auf dem Super Nintendo weltweit für Furore. Die Rede ist von "Secret of Mana". Das actionlastige Kampfsystem und die Atmosphäre, die der Titel versprühte, waren sensationell. Doch besonders die Möglichkeit das Abenteuer mit Freunden gemeinsam zu bestreiten war damals etwas Einzigartiges. Auch der Nachfolger "Secret of Evermore" konnte bei den Fans punkten. "Secret of Mana" ist und bleibt aber der wahre Klassiker, der für viele bis heute die Nummer 1 darstellt. Square-Enix hat versucht diesem Hit eine würdige Fortsetzung zu spendieren, aber seit den SNES-Zeiten gelang das leider nicht mehr. Ihr neuster Streich trägt den Titel "Children of Mana". Es schlägt in die gleiche Kerbe, doch ob es den Thron wirklich anfechten kann?

    Von Schwertern und Bäumen

    Children of Mana Children of Mana Es gab einst eine Insel namens Illusia, die im Herzen der Welt umher trieb. Inmitten dieses idyllischen Ortes schlug ein uralter Baum seine Wurzeln tief in den Boden. Er war von gigantischer Größe und wuchs bis weit in den Himmel hinauf. Eines Tages ereignet sich etwas Schreckliches in Illusia. Chaos und Leid überschatteten die Welt und forderten unzählige Opfer. Die Katastrophe konnte nur durch einen Jungen, ein Mädchen und ein heiliges Schwert abgewandt werden. Illusia war gerettet und der Friede kehrte wieder ein. Die Welt erholte sich nur schleppend von den Folgen der fürchterlichen Schlachten. Der mächtige Baum ward nun als Manabaum und das heilige Schwert als Manaschwert bekannt. Hier setzt unsere Geschichte ein. Alles dreht sich um die Neugeburt einer Göttin, die Entdeckung des heiligen Schwertes und die Kinder, die sich unter dem mächtigen Manabaum versammeln. Doch erneut ziehen dunkle Wolken über Illusia auf...

    Was ist zu tun?

    "Secret of Mana" hat es seiner Zeit geschafft die Story-Elemente geschickt mit den actionreichen Kämpfen in den Dungeons und den anregenden Gesprächen mit Leuten aus Dörfern und Städten in Einklang zu bringen. Es kam nie das Gefühl auf, etwas bliebe auf der Strecke und man war selten gelangweilt, weil das Gameplay zu monoton gewesen wäre. Bei "Children of Mana" sieht das leider ein wenig anders aus.

    Children of Mana Children of Mana Zu Beginn darf man sich zunächst einen von vier Helden aussuchen. Jeder Charakter hat seine ganz speziellen Talente. Ob Magier, Kämpfer oder Allrounder. Des einen Stärken sind des anderen Schwächen. Man sollte sich seinen Helden gewissenhaft wählen, je nachdem was einem liegt und welche Eigenschaften man für wichtig empfindet. Danach kann auch schon gestartet werden. Ganz egal für wen man sich entschieden hat, als allererstes wird der Manaturm aufgesucht. Neuerdings treiben sich dort finstere Gestalten herum und jemand muss der Sache schließlich auf den Grund gehen. Schon nach wenig Konversation mit den Dorfbewohnern geht es also auf in den ersten Dungeon. Fans langer und tiefgründiger Gespräche und Storyelemente werden leider ein wenig vor den Kopf gestoßen. Actionfreunde dürfen dafür umso schneller und ohne langes Blabla in die Schlacht ziehen. Dort angekommen feiern wir ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten. Der neuste DS-Ableger der Serie hat nämlich viele Parallelen zum alten Klassiker. Noch immer dürfen die kultigen Pogopuschel oder Bogenratten verprügelt werden. Die Gegnerschar entlockt einem öfters ein breites Grinsen, da alles so vertraut wirkt und ein gewisses Retro-Flair vermittelt. Hat man den Dungeon nun bis zum Ende gemeistert, wartet die finale Schlacht in Form eines Bossfights. Hier hilft es wenig einfach nur draufzuhauen, da einige Endgegner nur mit einer guten Strategie bezwungen werden können. Die Kämpfe sind daher ziemlich fordernd, aber auch umso spannender. Leider ist das was danach kommt alles andere als das. Ihr bekommt Teile der Story mit, kehrt zurück ins Dorf, redet dort kurz mit ein paar Leuten und schon geht's auf in den nächsten Dungeon. Die meiste Zeit des Spiels verbringt man also in modrigen Gemäuern oder finsteren Wäldern. Immer wieder Gegner, immer wieder kämpfen. Gegner, kämpfen, Gegner, kämpfen... Irgendwann würde man sich auch mal ein bisschen mehr Tiefgang und Handlung wünschen. Man hat stets das Gefühl, dass bald etwas richtig Cooles kommen könnte, doch es kommt nicht. Das Gameplay ist daher leider etwas zu monoton auf Dungeons fokussiert. Wer Action mag, dem wird das nur gelegen kommen, aber insgesamt sollte es doch ein wenig ausgewogener sein.

    Ringmenü, Vesuvio und Manaschwert

    Children of Mana Children of Mana Die Menüführung ist der von "Secret of Mana" nachempfunden. Ihr könnt ebenfalls auf Ringmenüs zurückreifen indem ihr eine der beiden Schultertasten betätigt. Mit der L-Taste werden die Items aufgerufen, wie beispielsweise Bonbons und Schokolade, die euch verlorene Lebenspunkte zurückbringen oder eine magische Walnuss, die Magiepunkte wiederherstellt. Die R-Taste verschafft euch einen Einblick in das Waffenarsenal. Zunächst besitzt ihr lediglich ein Schwert, doch später kommen noch einige Waffen hinzu. Zum Beispiel der Flegel. Eine Art Enterhaken den ihr wild auf eure Gegner schwingen könnt, aber auch dazu nutzt Gegenstände heranzuziehen, die ansonsten außer Reichweite liegen würden. Pfeil und Bogen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Es können immer gleich zwei Waffen parallel ausgerüstet und mittels A- oder X-Knopf benutzt werden. Gekämpft wird natürlich wieder in Echtzeit, indem ihr auf die Gegner zugeht und ihnen dann ordentlich eins vor den Latz knallt. Leider steigen die Waffen aber nicht im Level. Die Erfahrungspunkte, die besiegte Gegner hinterlassen, beziehen sich lediglich auf den Status eures Charakters. Mit jedem weiteren Level steigen dessen Fähig- und Fertigkeiten. Mehr Lebensenergie, stärkere Angriffskraft und all das. Auch die Stärke der Zauber ist nur vom Level eures Helden abhängig, nicht von der Häufigkeit ihres Gebrauchs. Auch wenn ihr andauernd Zauber verwendet, werden diese dadurch nicht mächtiger.

    Children of Mana Children of Mana Gezaubert wird wieder in Form von Geistern. Ob Feuergeist Vesuvio, Wassergeist Aquaria oder Mondgeist Luna - es sind wieder alle acht Wesen mit von der Partie. Im Vergleich zu "Secret of Mana" wurden aber einige Namen geändert. Der bayrische Naturgeist Harzinger hört nun auf den Namen Palmeria und Rocky wurde in Gaius umgetauft. Doch das sind längst nicht alle Neuerungen, in Bezug auf das Zaubern. Anstatt alle Geister an eurer Seite zu haben, darf immer nur einer der acht euer Begleiter sein. Wenn ihr wieder im Dorf seid, kann natürlich gewechselt werden, aber in den Kämpfen steht euch also immer nur ein Zauberwesen zur Seite, der per Druck auf die B-Taste gerufen werden kann. Außerdem haben diese ein wenig nachgelassen und sind nur noch in der Lage einen aktiven Angriffszauber und einen passiven Zauber auszuführen. Der aktive Part sieht meist so aus, dass entweder eine große Flamme auf die Gegner geschleudert wird oder ein Wirbelsturm herbeifegt und der passive Part verzaubert eure Waffe und stärkt sie dadurch oder heilt euren Charakter.

    Was hat das Spiel sonst noch so zu bieten?

    Children of Mana Children of Mana Neben der Story, dem Besuchen von Dungeons und Aufleveln eures Charakters, hat das Spiel natürlich noch einige Kleinigkeiten am Rande zu bieten. Neben dem obligatorischen Handeln mit Gegenständen, neuen Rüstungen und Waffen gibt es auch Juwelen, die eure Fertigkeiten verbessern können. Dazu müssen sie in einen Rahmen eingepasst werden. Dieser ist zu Beginn natürlich nicht sehr groß und bietet daher wenig Platz für Juwelen. Im Laufe des Spiels kann der Rahmen aber vergrößert werden. Je nachdem welche Juwelen ihr nun hineinsetzt, steigt eure Angriffkraft, eure Verteidigung oder ein anderer Wert.

  • Children of Mana
    Children of Mana
    Publisher
    Square Enix
    Developer
    Square Enix
    Release
    21.01.2007

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Children of Mana
Children of Mana im Gamezone-Test
Kann "Children of Mana" ähnliche Erfolge feiern wie damals "Secret of Mana" auf dem SNES oder es sogar übertrumpfen?
http://www.gamezone.de/Children-of-Mana-Spiel-19984/Tests/Children-of-Mana-im-Gamezone-Test-991160/
12.02.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/02/NTR_ChildMana_ss03.jpg
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