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  • Coco: Der neugierige Affe im Gamezone-Test

    Wer mal wieder richtig Lust auf ein witziges Affentheater hat, sollte Coco aus der grünen Wildnis in den Großstadtdschungel folgen.

    Keine Frage, den Song "Upside down" von Jack Johnson dürften die meisten schon einmal gehört haben. Anders dürfte es da um den kleinen Affen George bestellt sein, eine Zeichentrickfigur, die sich vor allem bei den Kleinen großer Beliebtheit erfreut und aus der Feder von Kinderbuchautor H.A. Ray stammt. Als Curious George in den USA bzw. Coco, der neugierige Affe in Deutschland bekannt, war der kleine Kerl auch Hauptdarsteller eines Films, der letztes Jahr im Mai in den Kinos zu sehen war. Passend zum Kinofilm gab es in den USA natürlich das zugehörige Spiel, welches zeitgleich mit den Leinwandabenteuern des Affen veröffentlicht worden ist. Und was für die amerikanischen jungen und jung gebliebenen Zocker bereits ein alter Hut ist, kann nun endlich auch die hiesige Spielerschaft erfreuen.

    Ein wenig Affentheater gefällig?

    Gestatten, ich bin Coco Gestatten, ich bin Coco Als Spieler schlüpft ihr in die Rolle des Affen Coco der im Dschungel die Bekanntschaft mit dem großen gelben Hut macht. Träger des Hutes ist Ted, der sich in die afrikanischen Untiefen aufgemacht hat ein seltenes und mystisches Artefakt zu finden. Und als Ted meint es gefunden zu haben, geschieht das Unvermeidbare: Das Artefakt wird zerstört und so muss Ted mit leeren Händen nach Hause zurückkehren - nicht wissend, wie er es dem Direktor des Museums, für das er das kostbare Geschmeide besorgen sollte, erklären soll. Aber so leer sind die Hände von Ted nicht: Es gibt ja noch den kleinen Affen, der einen Narren an Ted gefressen hat. Kurz entschlossen entscheidet sich Coco - sozusagen ohne Teds Einvernehmen - dem Unglückseligen zu folgen und ihn ein bisschen aufzumuntern. Wieder in Amerika angekommen, müssen die beiden zahlreiche Abenteuer bestehen bei dem das Pelztier von einem Schlamassel in das andere gerät und Ted aufpassen muss, dass er wegen dem Äffchen keinen Ärger bekommt.

    Ein großer gelber Hut ... oder aus dem Dschungel in den Dschungel

    Ted, der Rest vom Schatz und sein noch unbekannter Freund Coco Ted, der Rest vom Schatz und sein noch unbekannter Freund Coco In der Haut des niedlichen Affene beginnt euer Weg im afrikanischen Dschungel. Hier werdet ihr mit einem rundum Sorglospaket in Sachen Steuerung versorgt. D.h. die erste zu bewältigende Etappen machen euch mit Doppelsprung, Surf-, Gleit- und Schwingaktionen sowie wie Klettereinlagen und dergleichen mehr vertraut. Es gibt fast keine Hindernisse, die mit dem Affen nicht überwunden werden können. Zwischendrin bekommt ihr ergänzend Hilfestellung in Wort und Schrift und damit seid ihr bestens für den städtischen Dschungel gewachsen. Denn ihr habt euch in den Kopf gesetzt eurem neuen Idol - dem großen gelben Hut alias Ted - nach Amerika zu folgen.

    Bananblattsurfen - der absolute Affensport Bananblattsurfen - der absolute Affensport Bereits zu Beginn zeigt sich, dass Coco recht einfach gestrickt ist und sich als eher "hübsche Zocker-Einlage für Zwischendurch" erweist. Klassische Jump'n Run Kost garniert mit ein paar Minispielchen sind die Grundzutaten, um einige Stunden zu unterhalten. Ausstaffiert mit eher mäßigem bis einfachen Schwierigkeitsgrad, haben erfahrene Zocker mit der Vorliebe für das Genre nette Unterhaltung und die lieben Kleinen eine gut machbare Herausforderung. Nachdem ihr den Wildnis-Dschungel mit Lianen und Baumrutschen überwunden habt, dürft ihr im afrikanischen Dorf euere frisch erlernte Sprungfähigkeit unter Beweis stellen. Habt ihr die Hut-Hüpferei mit Bravour bestanden, wollen im Anschluss Hafenanlagen, ein großes Schiff und der Großstadtverkehr bezwungen werden. Mittels Taxi-Surfing und einem guten Timing solltet ihr nicht unter die Räder kommen. An Häuserfassaden, ausgestattet mit vielen Balkonen und kleinen Vordächern ist es ein leichtes für euch zum gewünschten Ziel zu kommen und auch in einem Hotel oder im Museum laden zahlreiche Gegebenheiten zum Klettern, Schwingen und Erkunden ein. Das ihr euch dabei verlaufen könntet, ist ganz sicher ausgeschlossen: Linearer kann ein Spielverlauf nicht sein, wenngleich selbiger sich nicht 100%tig offenbart. Durch die Minispielchen als auch verschiedene Aufgaben, die hin und wieder an Coco heran getragen werden, schenkt man euch ein wenig Freiraum sich auf den festgesteckten Routen etwas freier zu bewegen. Ansonsten heißt es hüpfen, springen, hangeln, Bananen und Coco-Punkte sammeln.

    Finden, Sammeln, neugierig sein & Minispielchen spielen

    Affen tanzen gerne - aber bitte immer im Rhythmus Affen tanzen gerne - aber bitte immer im Rhythmus Während euerer Spring- und Hüpfaktionen darf natürlich auch das Einsammeln und Horten bestimmter Gegenstände nicht fehlen. Getreu der affigen Vorlieben solltet ihr die Augen nach Bananen - Einzelne als auch Bündel - Ausschau halten und einkassieren. Euer Sammeleifer soll auch belohnt werden, vor allem wenn ihr euch abgemüht habt auch scheinbar schwer erreichbare Früchte zu bekommen. Eine bestimmte Anzahl des gelben Naturprodukts schaltet euch Bonus-Gegenstände frei - versehen mit einem kleinen Haken. Damit ihr über die Extras verfügen könnt, muss ein meistens am Levelende befindliches Minispiel erledigt werden. Dabei werden von euch u.a. Tanzeinlagen verlangt, ihr müsst Seifenblasen bzw. Luftballons platzen lassen oder Glühwürmchen fangen, kombiniert mit einem Zeitfenster müsst ihr dabei so manches Mal sputen. Und auch euere Reaktionsfähigkeit ist gefragt, denn ihr müsst nichts anderes tun als die richtige Tasten drücken und das im passenden Moment, versteht sich.

    Fast alles kann Coco genauer unter die Lupe nehmen Fast alles kann Coco genauer unter die Lupe nehmen Wer gefallen an den Minispielchen gefunden hat, kann diese jederzeit wiederholen. Im Geschenke-Shop stehen die jeweils erfolgreich absolvierten Extra-Einlagen zur Verfügung, vorausgesetzt - ja, auch hier gibt es einen kleinen Haken - ihr habt genug Coco-Punkte gesammelt. Diese Punkte sind in jedem Abschnitt in unterschiedlicher Anzahl vorhanden und können von euch anhand eines Glitzerns ausgemacht werden. Gegenstände, Pflanzen und allerlei Zeugs mehr sind mit einem blinkenden Sternennebel umgeben und wenn Coco sich nähert, erscheint ein Fragezeichen über dem Kopf des Affen. Das ist für euch das Signal einfach die Aktionstaste zu drücken: Im Anschluss rauscht dann z.B. die Klospülung, ein Presslufthammer macht sich selbstständig oder es fliegen jede Menge Kleidungsstücke aus Koffern und Schubladen. Jede dieser Aktionen bringt die begehrten Punkte. Wie erwähnt, könnt ihr damit die verschiedenen Minispielchen kaufen und überdies warten auch ein paar Outfits darauf, dass sie für den Affen gekauft werden. Ebenfalls zu bezahlen mit den Coco-Punkten.

    Verdammt bunte Welt, einfache Steuerung und nette Synchronisation

    So sieht das Affen-Paradies aus So sieht das Affen-Paradies aus Mit Comics und seinen Looks solltet ihr euch auf jeden Fall anfreunden können, denn das Spiel präsentiert sich wie ein einfach gestricktes Heftchen, in dem vor allem viele und kräftige Farben ihren Platz haben. Somit dürft ihr optisch kein wirkliches Highlight erwarten. Vielmehr strahlt euch die gängige Farbpalette in glatt gestrichenen Flächen entgegen und zeigt sich damit wenig abwechslungsreich. Leider fehlen auch hinreichende Details und irgendwie kommt die Umgebung klobig und kantig rüber. Partiell auftretende Grafikblitzer und gelegentliche Flimmereinlagen lassen sich ebenfalls nicht schön reden. Nichts desto weniger brilliert Coco - der neugierige Affe mit vielen verschiedenen Arealen. Auch wenn die unterschiedlichen Level mit den benannten eher negativen Auffälligkeiten glänzen, hat man es damit dennoch geschafft der optischen Total-Abwatschung zu entgehen. Hilfreich sind hierbei auch die Hauptakteure des Spiels: Der Mann des großen gelben Hutes und natürlich Coco, die beide recht geschmeidig animiert sind und über ein gutes Bewegungsrepertoire verfügen - allen voran natürlich der Affe. Hinreichend überzeugend im Spiel als auch in den vielen Sequenzen ist deren Gesichtsmimik, die trotz kindgerechtem Comic-Style Gefühle wie Trauer oder Freude gut transportiert und glaubhaft wirken lässt.

    Ein Jump'n Run steht und fällt mit der Steuerung und daher gilt die Devise: Je besser die Steuerung, desto leichter wird gehüpft. Spielt auch die Kamera noch ansatzweise ordentlich mit, steht den fröhlichen Sprungeinlagen nichts mehr im Wege. Auch wenn sich die Kamera manches Mal ein bisschen bockig zeigt, bleibt ihr trotzdem Herr der Lage und habt - bis auf klitzekleine Ausnahmen - immer einen guten Überblick. Natürlich hilft auch die einfache Levelarchitektur und Gestaltung mit, dass es meistens sehr gut überschaubar bleibt. Die Tastenbelegung erweist sich als überaus bediener- bzw. kinderfreundlich und überzeugt mit einer eingängigen und gut funktionierenden Umsetzung.

  • Coco: Der neugierige Affe
    Coco: Der neugierige Affe
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    01.02.2007

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Coco: Der neugierige Affe
Coco: Der neugierige Affe im Gamezone-Test
Wer mal wieder richtig Lust auf ein witziges Affentheater hat, sollte Coco aus der grünen Wildnis in den Großstadtdschungel folgen.
http://www.gamezone.de/Coco-Der-neugierige-Affe-Spiel-20157/Tests/Coco-Der-neugierige-Affe-im-Gamezone-Test-991145/
30.01.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/07/TV2006072415002800.jpg
tests