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  • Cocoto Magic Circus im Gamezone-Test

    Als Kinderunterhaltung eventuell akzeptabel, aber aufgrund des geringen Umfangs nur wenig brauchbar für richtige Spieler.

    Die Cocoto-Reihe scheint sich, zumindest im hiesigen Europa, schon seit dem GameCube gut zu halten, weshalb Neko Entertainment nun mit einer neuen Wii-Auskopplung die Kinderherzen höher schlagen lässt. Mit "Cocoto - Magic Circus" liefern die Entwickler einen Lightgun-Shooter im Point Blank Prinzip, der zusammen mit einer Wii-Gun geliefert wird. Für knappe 50 Euro ist der Spaß zu haben, dafür kann man sich zumindest auf die Qualität der Waffe verlassen, an die auch das Nunchuk gehängt werden kann. Was der dazugehörige Titel taugt, haben wir für euch getestet.

    Cocoto Magic Circus Cocoto Magic Circus Zunächst wollen wir an dieser Stelle auf die beigelieferte Lightgun eingehen, die recht gut in der Hand liegt. Durch die angesteckte Wii Remote hat die Plastikwumme ein anständiges Gewicht und vermittelt dadurch einerseits ein realistisches Gefühl und verhindert andererseits zu hektisches Schlingern beim Zielen, dass bei vergleichbaren Geräten vorkommen kann. Die Pistole ist im Handgriff komplett verkabelt und erlaubt es dem Spieler, am Magazinschacht das Nunchuk anzuschließen. Dieses wird in Cocoto selbst zwar nicht benötigt, jedoch kann die Gun auch bei anderen Spielen Anwendung finden und ist für Shooter prädestiniert. Um die Wii Remote vor dem Wegfliegen zu schützen hält ein Bügel alles an Ort und Stelle, sodass wahrlich von anständiger Verarbeitung gesprochen werden kann.

    Spielprinzip von gestern ...

    Redakteur Odak beim Test ... Redakteur Odak beim Test ... Wie eingangs erwähnt handelt es sich bei Cocoto - Magic Circus um einen Lightgun-Arcade-Shooter, der alten Automatenshootern wie Point Blank nacheifert. Elementar ist dabei die Steuerung wie mit einer echten Pistole, was auf der Wii erfreulich gut umgesetzt werden konnte. In 40 Minispielen, von denen laut Klappentext "eines origineller als das andere" ist, gilt es hier, seine "Lieblingsfee" zu beschützen und aus den Händen des bösen Clowns zu befreien, der im Spiel selbst die einzige Verknüpfung zum Untertitel "Magischer Zirkus" ist. Originell sind diese Minigames jedoch allemal nicht, auch dass es 40 unterschiedliche sind wurde von Marketing- und PR reichlich beschönt. Denn insgesamt gibt es nur acht Missionsgattungen, die sich jedoch auch schon sehr ähneln, alle weiteren Unterschiede beziehen sich lediglich auf die Umgebung des Levels oder die Gegnertypen. Viel Langzeitspaß weiß der Titel so jedenfalls nicht zu erzeugen, ist es doch vor allem auf der Wii, die auf Hochauflösende Grafiken verzichtet, egal ob man nun ein grünes oder blaues Monster treffen muss.

    Cocoto Magic Circus Cocoto Magic Circus Die acht verschiedenen Missionstypen haben genretypisch alle eines gemein: man muss mit möglichst hoher Präzision Monster aus dem Weg Ballern oder bestimmte Ziele abschießen. Meist wird einem in einem kurzen Vorspann erklärt, was genau das Ziel ist, jedoch werden Neulinge der Cocoto-Reihe manchmal Probleme mit diesen Briefings kriegen. So spricht das Spiel unter anderem davon, bloß keine Freunde abzuschießen, wer nun jedoch ein Freund von Cocoto und seinen vier kleinen Teufeln ist wird nicht verraten. Besonders fordernd sollen wohl die "Ein Schuss" Missionen sein, doch auch diese stellen sich als ziemlich leicht heraus und überzeugen kaum. Generell weiß das Spielprinzip nur selten zu überzeugen und fesselt den Spieler wenn nur kurzzeitig an die Konsole. Schuld daran hat auch die geringe Dauer des Spiels, nach unter einer Stunde kann man, egal auf welchem Schwierigkeitsgrad, die Fee retten und das Spiel beenden.

    Zu zweit, zu dritt oder zu viert machts bestimmt mehr Spaß!

    Cocoto Magic Circus Cocoto Magic Circus Zumindest waren wir naiv genug und haben uns das gedacht. Doch auch im Mehrspieler-Modus herrscht gähnende Leere was Innovation und Abwechslung anbelangt. Lediglich der Duell-Modus weiß ein paar Runden an den Bildschirm zu fesseln, doch nachdem auch hier alle Missionen durchexerziert wurden verliert man letztlich auch das Interesse. Für einen richtigen Duell-Modus reicht es indes nicht, denn anstatt gegeneinander zu spielen ist man mehr in einer Art kooperativen Spiel, welches nur die Punkte am Ende getrennt voneinander errechnet und dementsprechend die Platzierungen verteilt.

    Grafik und Technik orientieren sich am Gameplay

    Cocoto Magic Circus Cocoto Magic Circus Ähnlich mittelmäßig wie das Gameplay, dass durch häufige Wiederholungen von Spielinhalten und ein wenig unterhaltsames Spielprinzip negativ auffällt, kommt das Spiel leider auch technisch daher. Die Grafik ist zweckmäßig, gibt es doch in solcherart Shootern nur wenig Details und Effekte die beachtet werden müssen. Vor allem aber die Missionen, in denen bestimmte Arten von Zielen nicht getroffen werden dürfen muss man manchmal ganz genau hinsehen, sind doch die Symbole ziemlich klein geraten. Die Zielvorrichtung an der Pistole selbst ist zwar nicht zu gebrauchen, im Spiel wird jedoch so oder so mit einem angezeigtem Fadenkreuz gespielt. Die Steuerung eben dieses funktioniert einwandfrei und ermöglicht recht akkurate Schüsse, was jedoch bei dem leichten Schwierigkeitsgrad nicht weiter verwunderlich ist.

    Die musikalische Untermalung ist vermutlich an das jüngere Publikum ausgerichtet und kommt daher sehr schrill und verspielt daher. Vertont wurde das Spiel nicht, die Charaktere sprechen allesamt eine erfundene Fantasiesprache, ähnlich wie die Sims. Soundeffekte wurden zwar grundsätzlich eingebaut, jedoch orientieren sich auch diese am jugendlich-hippen Stil, der erwachsenen Spielern schnell den letzten Nerv rauben kann. Die fröhliche Melodie kann jedoch jederzeit abgeschaltet werden, wichtiges Ingame-Material liefert sie letztlich nicht.

    Cocoto Magic Circus (Wii)

    Singleplayer
    5,1 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    4/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    4/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    mitgelieferte Lightgun kann sich sehen lassen
    Zielen geht gut vonstatten und verwackelt nicht
    spaßige Charaktere (von denen man aber ohne Hintergrundgeschichte und -Wissen nichts versteht)
    drei unterschiedliche Multiplayer-Modi
    Spiel hat keinerlei Anspruch
    selbst auf dem höchsten Schiwerigkeitsgrad noch zu eintönig eind einfach
    Spielzeit ist eine Frechheit
    sich wiederholende Level
    schriller Sound
  • Cocoto Magic Circus
    Cocoto Magic Circus
    Publisher
    Atari
    Developer
    Neko Entertainment
    Release
    27.11.2008
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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992054
Cocoto Magic Circus
Cocoto Magic Circus im Gamezone-Test
Als Kinderunterhaltung eventuell akzeptabel, aber aufgrund des geringen Umfangs nur wenig brauchbar für richtige Spieler.
http://www.gamezone.de/Cocoto-Magic-Circus-Spiel-20160/Tests/Cocoto-Magic-Circus-im-Gamezone-Test-992054/
12.12.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/12/screen1_large_0__1__2__3_.jpg
tests