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  • Colonization: Erkläre die Unabhägigkeit - Leser-Test von spille

    Colonization: Erkläre die Unabhägigkeit - Leser-Test von spille Sid Meier wer kennt Ihn nicht. Bereitz damals hatte er schon sehr gute Spiele auf den Markt gebracht. So auch das Strategiespiel "Colonization", das 1995 vom Publisher Microprose auf den Markt gebracht wurde. Auch heute gibt es Spieler so wie mich, die von solchen in Anführungszeichen "alten Spielen" einfach nicht loslassen können. Ich finde, bei Colonization handelt es sich um ein Spiel, dass man auch nach Jahren immer wieder hervorholen kann um es zu zocken.
    Das Strategiespiel hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem ersten Civilization aber ist wohl auch klar, da es auch von Sid Meier's kam. In der heutigen Zeit kann man das Spieleprinzip von Colonization mit diversen anderen Spielen vergleichen, allen voraus die Anno - Spielreihe die im Moment mit dem dritten Teil einige Fans des Genres glücklich macht.

    Das Gameplay

    Der Spieler kann sich ganz am Anfang aussuchen ob er lieber das Szenario "Amerika" oder das Szenario "Neue Welt" spielen möchte. Er kann sich aber auch selbst eine neue Welt mit seinen Vorstellungen erschaffen. Des weiteren stehen am Anfang fünf Schwierigkeitslevel zur Auswahl. Zudem kann sich der Spieler zwischen vier Nationen entscheiden mit welcher er ins Abenteuer starten möchte. Es stehen einmal die Engländer die den Schwerpunkt Immigration haben, die Spanier mit dem Schwerpunkt Krieg, die Holländer mit dem Schwerpunkt Handel und zu guter letzt die Franzosen mit dem Schwerpunkt Kooperation zur Auswahl. Durch die verschiedenen Schwerpunkte die jeder der vier Nationen hat, liegt es schon auch ein wenig vom Spieler seiner Wahl ab ob er auch mit dem Hauptaugenmerk der einzelnen Nation zurecht kommt oder nicht. Durch die Wahl der Nation sollte sich der Spieler bereits dann schon im klaren über seine Taktik im Spiel sein, denn sonst erlebt er sein blaues Wunder und das Spiel ist schneller vorbei als man denkt.
    Nun macht sich der Spieler nach einer kleinen Einleitung auf in die "Neue Welt". Mit einem Segelschiff und einer Hand voll Pionieren und Soldaten soll der Spieler mächtige Städte erbauen. Das Ziel was der Spieler nie aus den Augen verlieren darf, ist die Unabhängigkeit von der eigenen Nation. Das ist bei Colonization das Hauptziel das alle verfolgen und versuchen als Erster zu erreichen. Jeder natürlich auf seine Weise. Der Spieler sollte so schnell wie möglich ein Land suche wo er mit seinen Truppen an Land gehen kann um es nach Bodenschätzen zu erkunden. Wenn das Land gut genug ist sollte man die erste Siedlung bauen um den Handel mit der Königskrone zu beginnen. Natürlich wird der Spieler auch mit den zahlreichen unterschiedlichen Völkern auf den jeweiligen Inseln auch handeln können. Doch bei diesen Völkern bekommt man statt Geld im Austausch nur andere Ware. Die kann zwar auch manchmal sehr hilfreich zur Herstellung von anderen Gütern sein aber wie gesagt, das Geld in der Kasse fehlt. So habe ich meine Strategien meistens so ausgelegt, dass ich eigentlich immer mit der königlichen Krone Handel betrieben habe. Der Spieler kann innerhalb seiner gebauten Städte die Bürger so auf dem umliegenden Land einteilen wie er möchte. Man sollte nur immer darauf schauen, dass genügend Nahrung erwirtschaftet wird. Wenn man zum Beispiel einen einfachen Arbeiter Tabak abbauen lässt so kann man einen anderen zur gleichen Zeit durch den gewonnenen Rohstoff Zigarren produzieren lassen. Was natürlich für den Handel sehr gut ist, denn man bekommt natürlich viel mehr Geld wenn man Zigarren verkauft als einfach nur den Tabak. Man sollte sich aber auch neben der Produktion von Gütern auch auf den Ausbau der einzelnen Siedlungen konzentrieren, denn ein Fort kann sich zu einem späteren Zeitpunkt als sehr nützlich erweisen. Denn bei angriffen werden hier die eigenen Kampfeinheiten zusätzliche Angriffs- oder Verteidigungspunkte erhalten. Aber auch Werft zum Beispiel ist sehr wichtig um eigene Schiffe zu bauen. So ist jeder Ausbau an einer Siedlung sehr wichtig und trägt zum gesamten Wohl der eigenen Nation bei. Zum verkaufen einer Ware muss man immer wieder in den Heimathafen zurückkehren um dort die Ware gewinnbringend zu verkaufen. Hier hat der Spieler noch die Möglichkeit neue Einheiten mit in die Neue Welt zu nehmen. Meistens sind diese aber nur käuflich zu erwerben, doch ab und zu kommt es vor, dass sich freiwillige melden um mit zu kommen und die kosten dann nichts. Auch Kriegskanonen und Schiffe kann man für viel Geld kaufen. Doch da ein kleiner Tipp von mir, versucht so schnell wie möglich eine Siedlung soweit zu haben, dass Ihr die Kanonen selbst produzieren könnt. Am Anfang geht der Preis für eine Kanone noch aber jede weitere Kanone kostet jedes Mal um 100 Münzen mehr. Und das Geld benötigt Ihr am Anfang um mehr Leute für Euch zu gewinnen.
    Zurück in der Neuen Welt kann der Spieler die mitgebrachten Siedler einsetzen wie er möchte. Entweder es wird eine Siedlung ausgebaut oder eine neue errichtet. Sicher hat alles am Anfang seine Vorteile nur der Spieler sollte nie den Überblick verlieren. Denn es sehr ausschlaggebend das man weiß, wo was produziert wird. Den zuviel Ware senkt die Nachfrage im Heimathafen und der Preis sinkt immer weiter in den Keller. So sollte der Spieler immer ein goldenes Mittelmaß finden um so viel Geld wie möglich zu erwirtschaften. Wenn nach einiger Zeit eine wirtschaftlich stabile Lage erreicht worden ist, kann man sich schön langsam an die Unabhängigkeit wagen. Dafür muss der Spieler in den einzelnen Siedlungen dafür sorgen, dass so genannte Staatsmänner so viel wie möglich Bürger auf die eigene Seite bringen. Sobald die Unabhängigkeit in einer Siedlung mehr als 50 % beträgt bekommt man zusätzliche Produktionspunke dazu um schnelle produzieren zu können. Was natürlich die einzelnen Produktionen auch schneller voran bringt, sind Facharbeiter, die auf ihrem Gebiet schneller sind als die einfachen Arbeiter. So produziert ein gelernter Felljäger mehr Felle wie ein ungelernter. Doch wenn man einen ungelernten eine gleiche Arbeit lange genug ohne Unterbrechung verrichten lässt, so wird dieser ganz automatisch zu einem Facharbeiter. Wenn das nun schon alles wäre wird sich der eine oder andere Leser nun denken, dann ist das Spiel ja gar nicht so schwer. Doch leider ist dem nicht so. Ich habe am Anfang extrem viele Fehler in fast jedem bereich gemacht und bin so gut wie nie zum gewünschten Erfolg gelangt. Denn es ist nicht nur mit ein wenig Handel treiben abgetan. Dies musste ich immer wieder bemerken und egal was ich am Anfang auch angestellt habe, es klappte nie so wie ich mir es vorgestellt habe. Doch mit der Zeit bekommt man die nötige Erfahrung um dann auch gut mit den anderen drei Nationen mithalten zu können. Im laufe des Spieles wird der Spieler immer mehr berühmte Personen für sich gewinnen, denn die bilden dann einen Rat aus Gelehrten. Jeder der zu dem Spieler stoßt bringt einen kleinen aber sehr hilfreichen Nutzen mit sich.
    Leider läuft es für den Spieler auch nicht immer so ruhig ab wie sich mancher das wohl wünscht, denn wenn man sich den anderen Nationen in die Quere stellt reagieren insbesondere die Spanier sehr empfindlich darauf und eröffnen sofort das Feuer auf unsere Einheiten und erklären uns damit den Krieg. Wenn das der Fall ist, sollte sich der Spieler sofort darauf einstellen und sich bis unter die Zähne bewaffnen sonst ist man schneller weg vom Fenster als man denkt. Gebaute Siedlungen fallen nicht in Schutt und Asche sondern werden von den feindlichen Einheiten übernommen. So ist es auch wenn man einen Gegner angreift und siegt übernimmt man sofort dessen Siedlung die dann zu den eigenen zählt. Klar muss man dann erst mal für rechte sorgen in der Siedlung, dass wieder alles nach Plan läuft aber man braucht wenigstens keine eigene bauen. Bei den Eingeborenen ist das nicht so der Fall, denn die Siedlungen werden dem Erdboden gleich gemacht und man raubt nur aus was sie in der Siedlung hatten. Vernichtet man dann noch die Hauptstadt bekommt man den größten Anteil, denn hier lagern die meisten Schätze. Nur dann gibt es Volk weniger zum handeln, das sollte man auch nicht vergessen.
    Hat der Spieler es dann doch endlich erreicht in jeder Siedlung die Unabhängigkeit durchzusetzen und man insgesamt die Mehrheit der Bevölkerung auf seiner Seite hat, so kann man die Unabhängigkeit dem Königreich erklären, dass hat zur Folge, dass man nicht mehr in den Heimathafen zum handeln fahren kann und auch keine Leute mehr kaufen kann. Man ist eben unabhängig. Man kann das Spiel trotzdem weiterspielen wenn man darauf Lust hat. Denn das Spiel hört nicht einfach mit bestehen der Unabhängigkeit auf. Doch wird es die anderen drei Nationen nun nicht mehr geben und der Spieler ist mit den restlichen Eingeborenen alleine in der Neuen Welt. Ob dies natürlich noch sehr lange Spaß mach bleibt jedem selbst überlassen. Und nun viel Glück und gutes gelingen beim erschaffen der eigenen Welt.

  • Colonization
    Colonization
    Publisher
    Microprose
    Developer
    Microprose
    Release
    1995
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Colonization
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30.10.2007
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