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  • Command and Conquer 3: Tiberium Wars im Gamezone-Test

    Mit der Xbox 360 Version zeigt uns EA wie ein vernünftiges RTS auf der Konsole zu funktionieren hat.

    Als im Jahre 1995 mit Command & Conquer: Der Tiberiumkonflikt der erste Teil der Serie erschien, konnte Westwood (heute in EA eingegliedert) maßgeblich dazu beitragen, dass sich das Genre der Echtzeitstrategie-Spiele auf dem PC durchsetzte. Damals noch in einer Auflösung von 320x200 Pixeln führte man vergleichsweise riesige Armeen über das Schlachtfeld, wobei vor allem die komfortable Steuerung zu dieser Zeit neue Maßstäbe setzte. Obwohl es nicht ganz stimmt, wird Command & Conquer auch heute noch von vielen als der Urvater der jetzigen RTS-Spiele bezeichnet. Nach zahlreichen Spin-Offs (Alarmstufe Rot 1&2, Generäle, Renegade), Neuauflagen des Ur-Spiels (SVGA-Version), einigen Add-Ons und dem zweiten Teil, Command & Conquer: Operation Tiberian Sun, rüstet sich die Welt in Command & Conquer: Tiberium Wars nun zum dritten Tiberium-Krieg, der die Vorgänger nochmals in den Schatten stellen soll und nach längerer Konsolenabstinenz kehrt die Serie nun auch wieder auf die Daddelkisten zurück.

    Willkommen zurück, Commander!

    Command and Conquer 3: Tiberium Wars Command and Conquer 3: Tiberium Wars In den 90er Jahren war es furchtbar angesagt echte Schauspieler in Videosequenzen auftreten zu lassen. Neben Wing Commander war auch die Command & Conquer-Spiele für die trashigen Videos mit mehr oder weniger talentierten/bekannten Schauspielern berüchtigt. Command & Conquer 3: Tiberium Wars lässt diese fast schon vergessene Tradition weiter leben, weswegen die Entwickler zahlreiche Hollywood-Größen für die Filmschnipsel engagiert haben. So geben sie unter anderem Michael Ironside (Starship Troopers), Billy Dee Williams (Star Wars), Grace Park (Battlestar Galactica), Jennifer Morrison (Dr. House), Tricia Helfer (Battlestar Galactica) und Josh Holloway (Lost) die Ehre. Kane, gespielt wie immer von Joe Kucan, ist natürlich auch diesmal wieder der Oberbösewicht von NOD.

    Command and Conquer 3: Tiberium Wars Command and Conquer 3: Tiberium Wars Obwohl die Videosequenzen nicht ganz so albern wie noch in Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2 daher kommen, wirken sie teilweise immer noch recht trashig, wobei die Schauspieler allesamt einen recht guten Job machen. Irgendwie freut man sich nach einer Mission wieder ein kleines Filmchen in feinster HD-Qualität zu genießen. Man merkt, dass sich EA die Videosequenzen hat sehr viel kosten lassen. Nun, zur Story sei auch noch schnell etwas gesagt: Die GDI (Global Defence Initiative) glaubt, dass die Bruderschaft von NOD, nachdem sie im zweiten Tiberiumkrieg vernichtend geschlagen wurde, ohne ihren charismatischen Anführer Kane keine große Gefahr mehr darstellt. Doch falsch gedacht, denn Kane lebt und sprengt auch prompt GDI's Raumstation Philadelphia in die unendlichen Weiten des Alls, wobei dummerweise dort die versammelte GDI-Führungsspitze tagte. Der Krieg hat begonnen und ohne zuviel zu verraten, werden diesmal noch Aliens eine große Rolle spielen. Zu Beginn ist allerdings noch nicht ganz klar ist, was die extraterrestrischen Kollegen eigentlich auf der Erde wollen. Im Prinzip dreht sich aber alles wie immer um das grüne Tiberium. Die Videos stellen grundsätzlich auch nicht viel mehr als Einsatzbesprechungen dar und die Invasion der Aliens ist aufgrund der vielen Vorschauberichte ebenfalls keine große Überraschung mehr. Wer die beiden Vorgänger kennt, weiß so ungefähr, was ihn erwartet.

    Von MBFs, Obelisken und Ionenkanonen

    Command and Conquer 3: Tiberium Wars Command and Conquer 3: Tiberium Wars Beim Basisbau hat sich rein gar nichts getan: Mobiles Baufahrzeug (kurz MBF) platzieren, Kraftwerke für Energie errichten, eine Tiberiumraffinerie und die Produktionsgebäude für Infanterie und Panzer sorgen für erste vorzeigbare Ergebnisse in Sachen Stützpunkt. Wenig später stampft ihr noch Technologiezentren, Radarstellungen und Landeplattformen für Fluggeräte aus dem Boden. Ein Klick auf das Baumenü und schon geht das Gebäude in die Produktion. Kurz darauf könnt ihr es platzieren. Der Kran (ein neues Gebäude) sorgt dafür, dass ihr mehrere Aufträge gleichzeitig in die Herstellung schicken könnt. Von der Gebäudestruktur unterscheiden sich NOD und GDI nur sehr wenig. Zwar sehen die Bauwerke alle etwas anders aus aber im Prinzip haben sie die selben Funktionen.

    Command and Conquer 3: Tiberium Wars Command and Conquer 3: Tiberium Wars Etwas anders sieht es da schon bei der Basisverteidigung aus. Hier werden zwei verschiedene Philosophien verfolgt. Die GDI hat Geschütze speziell für Infanterie, Panzerfahrzeuge und Lufteinheiten, die einzeln in der Basis platziert werden dürfen. Später kommen noch Schallemitter hinzu, die sich gleichermaßen gegen Soldaten und schweres Gerät einsetzen lassen. NOD baut seine Geschütze gleich im Dreierpack. Um einen zentralen Knotenpunkt lassen sich drei Krachmacher platzieren. Zerstört ihr eine Kanone (sei es Luft-, Infanterie- oder Panzerabwehr), baut sie sich automatisch wieder auf. Erst wenn der zentrale Knotenpunkt zerstört ist, ist auch die ganze Verteidigungsanlage außer Kraft gesetzt. Die mächtigen Obelisken des Lichts sind aber dennoch wieder mit dabei und stellen auch in Tiberium Wars die ultimative Defensivwaffe dar. Mauern dürfen um die eigene Basis leider nicht errichtet werden. Ach, fast vergessen, die Superwaffen in Form der Ionenkanone (GDI) und der Atomraketen (NOD) sorgen wie immer für eine unfassbare Zerstörungskraft.

    GDI & NOD: Kriegsführung im Vergleich

    Command and Conquer 3: Tiberium Wars Command and Conquer 3: Tiberium Wars Das eingesetzte Kriegsgerät von GDI und NOD unterscheidet sich da schon mehr, obwohl im Vergleich zum Vorgänger kaum Neues in die Schlacht geführt wird. Die GDI setzt mehr auf konventionelle Waffen wie Panzer, mobile Truppentransporter und schlichte Infanterieeinheiten, die wahlweise mit Maschinenengewehren, Granaten und Raketenwerfern ausgestatten sind. Auch die riesigen und durchschlagskräftigen Mammut-Panzer sorgen erneut für Chaos. Für die Artillerieunterstützung ist der mächtige Juggernaut-Mech zuständig. Während die GDI auf pure Waffenpower setzt, arbeitet NOD hingegen mit ausgefallenen Hightech-Spielzeugen wie Tarnpanzern, Flammenwerferpanzern und mobilen Strahlenkanonen. Die Bruderschaft von NOD setzt eindeutig auf hinterlistige Überraschungstaktiken. Obwohl NOD den kampfkräftigen Avatar-Mech im Arsenal hat, ist die GDI, was die Waffenpower der gepanzerten Einheiten angeht klar im Vorteil.

    Command and Conquer 3: Tiberium Wars Command and Conquer 3: Tiberium Wars Dafür sind die Infanterie-Einheiten der NOD-Streitkräfte eindeutig überlegen. Besonders die Shadow Teams löschen die normalen GDI-Soldaten im Nu aus. Besonders gefährlich für Gebäude sind die Fanatiker (in der deutschen Version sind es Sprengmeister), die sich selbst in die Luft jagen. Obwohl NOD in Sachen Luftwaffe aufgeholt hat und mit Bombern und Vertigo-Gleitern dem Feind ordentlich zusetzt, hat die GDI mit ihren altbekannten Orcas und den Firehawk-Kampfjets immer noch die Lufthochheit. Das Rückrad jeder Armee sind allerdings die Tiberium-Sammler. Während der GDI-Sammler mit einem MG ausgestattet sind, geht der NOD-Pendant getarnt zu Werke. Am Ende spielen sich beide Parteien zwar dezent anders, große Unterschiede sind allerdings kaum vorhanden.

    I want to believe

    Command and Conquer 3: Tiberium Wars Command and Conquer 3: Tiberium Wars Wir sind nicht alleine im Universum, weswegen zu einem späteren Zeitpunkt auch die Aliens ins Spielgeschehen eingreifen. Diese bieten ziemlich ausgefallene Einheiten, die allesamt an Insekten erinnern. Am Ende sind es aber trotzdem nur die üblichen Blender, die sich spielerisch wenig von denen der GDI und NOD unterscheiden. Dennoch setzen die Besucher vor allem auf ihre Raumschiffe. Riesige Zerstörer und mächtige Trägerschiffe, aus denen viele kleine Jets schwirren, setzen eine funktionierende Luftabwehr voraus. Und schwebt dann noch das Mutterschiff der Aliens in eure Basis, ist das Ende nah, Independence Day lässt grüßen. Besonders cool und todbringend sind die Tripods, die nicht nur vom Namen her an die Mechs aus Krieg der Welten erinnern. Da die Aliens auch noch dazu neigen sich hin und her zu teleportieren, können schöne Überraschungsnagriffe für Verwirrung sorgen. Bei der Basisverteidigung setzen die Scrin auf allerlei buntes Blitzgewitter. Die fiesen Aliens machen sich sogar die Ionenstürme zu Nutze und werden in der Nähe von Tiberium automatisch geheilt.

  • Command and Conquer 3: Tiberium Wars
    Command and Conquer 3: Tiberium Wars
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    10.05.2007

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Command and Conquer 3: Tiberium Wars
Command and Conquer 3: Tiberium Wars im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Command-and-Conquer-3-Tiberium-Wars-Spiel-20253/Tests/Command-and-Conquer-3-Tiberium-Wars-im-Gamezone-Test-991289/
14.05.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/05/cc3_02.jpg
tests