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  • Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 im Gamezone-Test

    Actionreiches Gameplay, effektvoll bunte Grafik und trashige Videos gibt's auch auf der Xbox 360.

    Nachdem der Tiberium Krieg zum dritten Mal aufgearbeitet wurde, schickt uns Electronic Arts erneut in das verrückte Parallel-Universum, in dem die Sowjetunion nach der Weltherrschaft strebt und Bären unverständlicherweise stets eine schlechte Laune haben. Gewohnte C&C-Kost, oder doch ein neuer Weg in Sachen Gameplay?

    Tanya's BH

    Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Die Russen kommen, die Alliierten sind natürlich auch da, um eben den Kommunismus aufzuhalten, doch da taucht auch plötzlich das Reich der Aufgehenden Sonne auf, das voll dem Anime-Design verfallen ist. Trash pur, so wie der Rest der Story: Die Sowjetunion steht vor dem Ende, also steht eine Zeitreise in die Vergangenheit an, bei der man Albert Einstein tötet und so den Alliierten einen Teil ihrer überlegenden Technologien nimmt. Zurück in der Gegenwart hat Russland bereits fast ganz Europa eingenommen, muss sich jedoch deswegen auch mit dem Reich der Aufgehenden Sonne herum ärgern.

    Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Erzählt wird die Story wieder von absolut überzogenen und selbstironischen Videosequenzen mit echten Schauspielern und hier hat Electronic Arts ordentlich aufgerüstet. Unter anderem sind Tim Curry (The Rocky Horror Picture Show), J.K. Simmons (Spider-Man) und George Takei (Star Trek) dabei. Zudem wurde die Babes-Dichte massiv aufgestockt. Beinahe im Minutentakt zeigen sich knapp bekleidete und äußerst aufreizende Frauen auf dem Bildschirm. Electronic Arts weiß, was die männliche Bevölkerung will. Die ganzen Videos sind ziemlich skurril und glänzen mit mehr oder weniger gelungener Situationskomik. Leider sieht man zu selten richtige Kampfeindrücke und Schlachten. Meist führt man nur Gespräche mit den Verantwortlichen der drei Supermächte. Trotzdem will man noch diese eine Mission zu Ende zu bringen, um sich die nächste Videosequenz anzuschauen.

    Alle drei zusammen

    Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Wie im Tiberium-Universum kämpft jetzt eine dritte Partei um die Herrschaft. In drei Kampagnen und 27 Missionen können wir uns an allerlei merkwürdigen Einheiten erfreuen. Die Russen benutzen beispielsweise Kampfbären, um Infanterie zu zerfleischen, riesige Zeppeline bombardieren Gebäude aus der Luft, während Spinnenpanzer über größere Entfernungen springen können. Die Alliierten hingegen setzten beispielsweise auf Delfine, die mit Schallwellen Seeeinheiten versenken können. Die Japaner haben eine Armee, die direkt aus einem Anime stammen könnte, es sieht alles insgesamt sehr, sehr merkwürdig aus. Natürlich gibt es auch relativ konventionelle Einheiten wie Panzer, Flugzeugträger und gewöhnliche Infanterie, das Design ist allerdings ebenfalls wie aus einem B-Movie.

    Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Bei den Gebäuden herrschen bekannte Bauwerke vor: Bauhof, Erzraffinerie, Waffenfabrik und Co. sind alle vertreten, ebenso wie die beliebten Tesla-Spulen, die herrlich jeden Angriff zerschlagen können. Insgesamt hat jede Fraktion eine nur recht übersichtliche Einheitenvielfalt zu bieten, doch dafür verfügt jedes Kriegsgerät über eine Spezialfähigkeit. Manchmal sind diese recht nützlich, einen Großteil wird man im Eifer des Gefechts kaum nutzen, was vor allem für die Alliierten und die Sowjets gilt. Bei den Freunden aus dem fernen Osten sieht es da schon ganz anders aus. Hier verwandeln sich U-Boote in Flieger und Helikopter in Mechs. Obwohl die Alliierten stark auf Lufteinheiten setzten und die Sowjets auf mächtige Bodeneinheiten, spielen sich beide Streithähne verhältnismäßig ähnlich. Das Reich der Aufgehenden Sonne bietet dem Commander eine etwas vielfältigere Taktik, da man durch die Transformationen der Einheiten flexibler auf dem Schlachtfeld agieren kann. Gleiches gilt für den Basisbau. Die Japaner setzen nicht einfach nur ein Gebäude auf die Karte, aus dem Lager kommt zuerst ein Fahrzeug, das man zum gewünschten Punkt manövrieren muss, damit es sich aufbaut und daraus das gewünschte Gebäude entsteht. Eine etwas ungünstige Lösung, vor allem wenn der Feind bei einem Angriff das Teil abschießt.

    Das Schere-Stein-Prinzip

    Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Man muss es zugeben, ein Tank-Rush funktioniert bei Alarmstufe Rote 3 oft immer noch, auch wenn die Einheiten viel stärker auf das Schere-Stein-Prinzip ausgelegt sind. Für jede Einheit gibt es einen Gegenpart, der die Schwächen des Kontrahenten gnadenlos ausnutzt. Auch der mächtige Apocalypse Panzer der Russen kann auf diese Weise ausgestochen werden, allerdings nicht von der KI, höchstens im Multiplayer, denn die Intelligenz des Computer-Feindes war bei den Command & Conquer-Spielen nie das Vorzeigeobjekt. Immer noch greift der Feind die selben Stellen der Basisbefestigung mit viel zu wenigen Einheiten an, immer noch ist die Wegfindung teils katastrophal und immer noch kann man die KI einfach überrollen.

    Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Die Stärke der Serie ist das flotte und actionreiche Spielprinzip, das auch bei Alarmstufe Rot 3 voll aufgeht. Panzer treffen auf Mechs, von Flugzeugträgern starten zahlreiche Flieger, überall kracht und explodiert es. Zudem hat man stets genügend Rohstoffe zur Verfügung, um schnell große Armeen auszuheben. Da macht es kaum etwas aus, wenn einige Panzer zerstört werden. Und um die dümmlichen Sammler muss man sich ebenfalls kaum noch kümmern, da man die Raffinerie grundsätzlich genau gegenüber der Erzmine errichtet und so der Sammler nur einige Pixel weit fahren muss. Im Gegensatz zu den Tiberium-Spielen setzt man bei Alarmstufe Rot 3 massiv auf Seeeinheiten, die dem Spiel mehr taktische Möglichkeiten geben. Zudem sind viele Einheiten dazu fähig, gleichzeitig an Land und auf dem Wasser zu kämpfen.

    Missionsziel: Zerstörung

    Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Was allerdings bei Alarmstufe Rot 3 neu eingeführt wurde, ist das Upgrade-System. Bisher musste man Verbesserungen für Einheiten oder Superwaffen in den jeweiligen Gebäuden für gutes Geld erforschen. Diesmal bekommt man für gelungene Aktionen eine bestimmte Anzahl an Punkten, die man in Technologien und verbesserte Ausrüstung stecken kann, obwohl man natürlich in begrenzterem Maße weiterhin Forschung betreibt. In einem zentralen Bildschirm, der an einen Fähigkeitenbaum bei einem Rollenspiel erinnert, werden die Punkte schließlich verteilt. So können die Russen beispielsweise Schrott aus dem Orbit auf einen bestimmten Punkt werfen, sehr kreativ.

    Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Das Missionsdesign fällt auf den ersten Blick recht abwechslungsreich aus, schließlich gibt es Commando-Missionen mit Tanya oder Natasha ohne Basisbau, dann müssen bestimmte Gebäude eine gewisse Zeit lang beschützt werden, oder es wird schlicht alles auf der Karte ausradiert, letzteres herrscht dabei vor. Auch die Schlachtfeld-Karte kann eine Überraschung mit sich bringen, da sie sich im Laufe einer Mission erweitern kann. Da glaubt man, dass der Auftrag zu Ende ist und dann kommt doch noch ein neuer Befehl herein. Trotzdem läuft sich das C&C-Prinzip langsam platt. Seit den 90er Jahren hat sich bis auf die Grafik nur wenig verändert. Trotz neuer Einheiten und einzeln eingestreuter Features, merkt man so langsam aber sich den Abnutzungseffekt der Serie immer stärker, denn das alles hat man schon in ähnlicher Form in den vorherigen Ablegern der Reihe gesehen.

    Zu zweit kämpft es sich besser

    Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 Um diesem Abnutzungseffekt entgegen zu wirken, hat Electronic Arts einen kooperativen Modus auf die Beine gestellt, in dem man online über Xbox Live mit einem Kollegen aus der Freundesliste alle drei Kampagnen, für die man übrigens an die 20 Stunden benötigt, gemeinsam absolvieren kann. Das verschafft Alarmstufe Rot 3 einen nicht zu unterschätzenden Motivationsbonus. Schließlich kann man sich über Headset mit dem Freund absprechen, Angriffe planen und sich gegenseitig aus der Patsche helfen. Da die Kampagnen darauf ausgelegt sind, das Spiel mit zwei Commandern zu bestreiten, springt ansonsten die KI ein. Hier stehen unterschiedliche Befehlshaber zur Verfügung, die uns helfen. Theoretisch sollen sie eine unterschiedliche Persönlichkeit aufweisen, die sich auf das Vorgehen auswirkt. Im Test haben wir davon leider nichts bemerkt.

  • Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3
    Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    11.11.2008

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992020
Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3
Command and Conquer: Alarmstufe Rot 3 im Gamezone-Test
Actionreiches Gameplay, effektvoll bunte Grafik und trashige Videos gibt's auch auf der Xbox 360.
http://www.gamezone.de/Command-and-Conquer-Alarmstufe-Rot-3-Spiel-20254/Tests/Command-and-Conquer-Alarmstufe-Rot-3-im-Gamezone-Test-992020/
27.11.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/11/E3EmpireoftheRisingSun1_120531145917.jpg
tests