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  • Commando: Super Joe in Aktion - Leser-Test von alpha_omega

    Commando: Super Joe in Aktion - Leser-Test von alpha_omega In Zeiten, in denen solch Shooter wie Halo, Call of Duty oder auch Ghost Recon die breite Masse begeistern, möchte ich unbedingt auf einen Titel aufmerksam machen, der sich bereits vor über zwanzig Jahren seine Lorbeeren in diesem Genre reglich verdient hat und quasi einer der Urgroßväter der oben genannten Titel darstellt. Auch wenn es sich bei Commando um einen klassischen Shootém up Titel handelte, der den Spieler vertikal von unten nach oben scrollen ließ und ihn aus eine 3rd Person Optik spendierte. Die Vorgeschichte dieses glorreichen Titels ist lang, sehr lang. Erstmals im Jahre 1985 auf einem Arcade-Automaten veröffentlicht, der gemeinsam von Capcom und Data East entwickelt wurde, sollte Commando zu einem der Kulttitel auf dem Commodore 64 werden. Im Spiel steuerte man den Elitesoldaten Super Joe, der ausgerüstet mit einem M60 Maschinengewehr und Handgranaten bewaffnet, durch verschiedene Areale kämpfen musste, in denen sich feindliche Streitmächte befanden. Der Titel wurde 1988 von der damaligen Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjS) aufgrund von Kriegs- und Gewaltverherrlichung indiziert. Um diesem Verbot aus dem Weg zu gehen, veröffentlichte Publisher Elite den Titel unter einem anderen Namen (Space Invasion). Allerdings wurde auch dieser Titel später auf den Index gesetzt. Als Teil von zwei verschiedenen Capcom Collections wurde Comando allerdings im Jahre 2005, ab 12 Jahren freigegeben. Commando sollte allerdings nicht nur dem Brotkasten der Firma Commodore erscheinen, sondern auf sämtlichen Heimcomputern, die es zur damaligen Zeit gab. Wobei keine Version auch nur annähernd an die Klasse und den Erfolg der 64er Version heranragte. Auch nicht die Umsetzung für den Amiga, mit der ich mich in folgendem Review ein wenig näher beschäftigen werde. Nichts desto trotz werde ich natürlich auch in diesem Review immer wieder ein wenig näher auf die weitaus bessere C64 Version eingehen.

    Die beiden Versionen unterscheiden sich übrigens nicht nur von Grafik und Sound, sondern auch vom Umfang. Während man auf dem C64 lediglich drei Areale zu durchstreiten hat, die ein Normalsterblicher allerdings nie beim ersten Mal durchqueren wird, so bietet uns die Amiga Version insgesamt acht verschiedene Levels. Wie bereits erwähnt, scrollen wir mit unserem Supersoldaten vertikal von unten nach oben. Wir können uns dabei frei auf dem gesamten Bildschirm bewegen, was wir auch müssen, da der ständige Beschuss der feindlichen Streitmächte, die uns mit Fußsoldaten, Fahrzeugen und Kanonen ordentlich einheizen werden, nahezu pausenlos erfolgt und wir stets gewillt sein müssen, dem feindlichen Kugelhagel auszuweichen. Die feindlichen Soldaten laufen einem dabei nicht immer konstant über den Weg, sondern verstecken sich unter anderem auch in Schützengräben und in Bunkern, die man zumeist nur mit einem gekonnten Handgranatenwurf zerstören kann. Erwähnen sollte man vielleicht noch, dass man auf dem Amiga stets von einem Helikopter abgesetzt wird und dass man auf beiden Versionen mit drei Leben das Spiel beginnt. Ab und zu sieht man zwei feindliche Soldaten mit einer Geisel durchs Bild laufen. Gelingt es uns diese Geisel zu befreien, bzw. die beiden Soldaten zu eliminieren, so erhält man ein Zusatzleben. Die einzelnen Areale ergeben sich übrigens aus den bekanntesten Militärgebieten. Sodass wir unter anderen durch einen Dschungel marschieren oder über einen Militärflughafen. Am Ende eines jeden Areals wartet dann ein größeres Gebäude auf uns, aus dem dann nochmals eine ganze Kompanie an Soldaten auf uns losstürmt. Direkte große Endbosse gibt es allerdings nicht. Über mangelnde Munition muss man sich bei Commando übrigens keine Gedanken machen. Das M60 verfügt über unendlich viele Bleikugeln. Lediglich die Handgranaten stehen uns nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Gelegentlich kann aber auch dieses Repertoire aufgefüllt werden. Hin und wieder erhalten wir aus abgeschossenen Gegnern, neues Material, welches auch dringend benötigt wird. Die Handgranaten werfen wir übrigens, in dem wir den Feuerknopf gedrückt halten. Auf dem C64 erfolgte der Handgranatenwurf per Leertaste. Es lässt sich jetzt natürlich darüber streiten, welche von beiden Varianten die bessere ist. Fakt ist, dass die Steuerung insgesamt auf beiden Systemen solide reagiert. Sowohl was das Abfeuern das M60 mittels Aktionstaste angeht, als auch das Voranschreiten und Ausweichen der feindlichen Kugeln mittels Joystickbewegungen in sämtliche Richtungen. Auch das Scrolling erfolgt bei beiden Umsetzungen butterweich, lästige Ruckeleinlagen konnte ich bei beiden Systemen nicht feststellen.

  • Commando
    Commando
    Publisher
    Elite Systems
    Developer
    Capcom
    Release
    1989
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Commando
Commando: Super Joe in Aktion - Leser-Test von alpha_omega
http://www.gamezone.de/Commando-Classic-20304/Lesertests/Commando-Super-Joe-in-Aktion-Leser-Test-von-alpha-omega-1006846/
03.12.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/12/Commando_ami1.jpg
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