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  • Commandos: Strike Force im Gamezone-Test

    Ob das spannende Gameplay der Kultserie auch aus der Ego-Perspektive Spaß macht, lest ihr in unserem Test.

    Seit nunmehr acht Jahren ist die kultige Commandos-Serie der Inbegriff von knackiger Echtzeit-Taktik vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges. Die drei wichtigsten Mitglieder der streng geheimen Spezialeinheit bekommen nun mit "Commandos: Strike Force" einen ganz besonderen Ableger der Serie spendiert. Ob das spannende Schleich-Gameplay auch aus der Ego-Perspektive Spaß macht, lest ihr in unserem Test.

    Commandos: Strike Force Commandos: Strike Force Die spanischen Pyro Studios schicken ihre Elitekämpfer während der 14 Missionen umfassenden Kampagne diesmal an die stark umkämpften Fronten von Frankreich, Norwegen und Russland. Mit Colonel George Brown als Spion, Captain Fancis O'Brian als Green Beret und Lieutenant William Hawkins in der Rolle des Scharfschützen bekommen Hitlers Soldaten gleich drei gewaltige Probleme an den Hals: Denn die Strike Force der berüchtigten Commandos schlägt wie bereits in den Vorgängern blitzschnell und meist völlig unentdeckt zu. Wäre da nicht die undichte Stelle im Team, welche die anfangs noch sehr einfach anmutende Mission zu einem dramatischen Kampf gegen einen ebenfalls unsichtbaren Feind macht.

    Drei Hauptdarsteller = dreifacher Spielspaß?

    Commandos: Strike Force Commandos: Strike Force Im Gegensatz zu den anderen Commandos-Teilen muss man diesmal auf einen Großteil der Darsteller verzichten, die drei wichtigsten sind uns aber erhalten geblieben. In der Haut des Scharfschützen schaltet ihr eure Feinde logischerweise aus großer Entfernung aus oder erledigt sie völlig lautlos mit ein paar Wurfmessern. Für den Nahkampf eignet sich der Green Beret natürlich wesentlich besser, denn er stellt in "Commandos: Strike Force" die neu hinzugekommene Egoshooter-Komponente dar und kann im Gegensatz zu seinen beiden Kollegen auch eine ganze Menge Treffer wegstecken. Doch der eigentliche Star des Spiels und auch in Sachen Gameplay wichtigster Akteur ist und bleibt der Spion: Er kann als einziger die Uniformen seiner Gegner anlegen und damit völlig unentdeckt schnurstracks zum Missionsziel marschieren - allerdings nur dann, wenn ihm auf dem Weg kein hochrangiger Offizier oder ein Mann der Gestapo begegnet. Hat er sich im Idealfall sogar deren Uniform geschnappt, ist der Rest der Mission ein Kinderspiel. Stellenweise hat man beim Spielen sogar das Gefühl, als hätten die Entwickler ihr dreidimensionales "Commandos" voll und ganz um die Fähigkeiten des Spions gestrickt und die anderen beiden Elitekämpfer erst danach zugunsten der spielerischen Abwechslung integriert.

    Commandos: Strike Force Commandos: Strike Force Diesen Teil der Serie hat man wohl sehr bewusst nicht einfach "Commandos 4" genannt, denn dafür unterscheidet sich das Spiel viel zu sehr von seinen preisgekrönten Vorgängern. Das Gameplay wurde ein großes Stück mehr in Richtung Action verlagert, kann aber trotzdem noch lange nicht als Egoshooter bezeichnet werden. Denn immer noch müsst ihr mit eurem Team möglichst unentdeckt und taktisch versiert vorgehen, da eine Infiltration hinter feindlichen Linien definitiv kein Job für Rambo-Anwärter ist. Dem Spion kommt dabei die wichtigste Rolle zu, da er meist wie in den guten alten Zeiten die Levels Stück für Stück von den zahlreichen Gegnern "säubern" kann. Neben der Perspektive wurden aber auch typische Commandos-Elemente ordentlich durch den dreidimensionalen Fleischwolf gedreht, weshalb man zwar auch diesmal zwischen den Hauptdarstellern umschalten kann, dieses Spielelement aber nur in den seltensten Fällen auf sinnvolle Weise ausgenutzt wird. Der unterbrechungsfreie Wechsel zu anderen Teammitgliedern und damit Perspektiven ist mehr oder weniger nur eine kleine Hilfestellung, die besonders brenzlige Situationen etwas entschärfen kann, aber so gut wie nie wirklich zwingend zum Einsatz kommen muss.

    Gesunder Gameplay-Mix sorgt für Abwechslung

    Commandos: Strike Force Commandos: Strike Force Abwechslung wird aufgrund des hervorragenden Missionsdesigns aber trotzdem groß geschrieben, da man sich sehr vielseitig mit Spion, Green Beret und Scharfschütze durch die feindlichen Linien schleicht, meuchelt und ballert. Zwar könnte man auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad noch sehr häufig mit der Tür ins Haus fallen und es auf bleihaltige Action ankommen lassen, spätestens auf "Normal" sollte man sich aber nicht mehr von den feindlichen Soldaten entdecken lassen. Passiert dies trotzdem einmal, hat man meist noch für kurze Zeit die Möglichkeit sich zu verstecken und zu warten, bis sich die alarmierten Gegner wieder beruhigt haben. Ein praktisches Radar am unteren Bildschirmrand im Stil von "Metal Gear Solid" gibt euch dabei jederzeit genauestens Aufschluss über die in der Nähe befindlichen Gegner, deren aktuelle Blickrichtung und das nächste Missionsziel. Auch wird man häufig von einer entsprechenden Zielvorgabe schlichtweg dazu gezwungen unentdeckt vorzugehen, da man bereits beim kleinsten Fehler den letzten Spielstand laden darf. Das serientypische "Trial'n'Error"-Spielprinzip ist also auch hier großzügig erhalten geblieben und wer den richtigen Weg durch das geschickt aufgestellte Labyrinth aus Soldaten, Hindernissen und Wachposten nicht gleich auf Anhieb findet, versucht sein Glück dank Quicksave-Funktion so oft, bis es schließlich doch noch klappt.

    Commandos: Strike Force Commandos: Strike Force Alte Fans der Serie werden aber trotzdem viele bewährte Spielelemente schmerzlich vermissen, darunter auch das Verstecken der erledigten Feinde, da diese nach einer gewissen Zeitspanne wie von Geisterhand von selbst verschwinden. Außerdem hatte man bei den Vorgängern trotz der strikten 2D-Perspektive ein größeres Freiheitsgefühl, da man manchmal erst gut überlegen musste, mit welchem Teammitglied man nun am besten vorwärts kommt. Natürlich hat man hier den Rotstift zugunsten der Spielbarkeit angesetzt, doch ist damit auch ein großes Stück der beliebten Taktik verloren gegangen. Auch sind einige der insgesamt 14 Einsätze trotz des ansonsten sehr gelungenen Missionsdesigns etwas zu linear ausgefallen, was wiederum an der mangelhaft umgesetzten Teamplay-Komponente liegt. Trotzdem merkt man allen Mission die Detailverliebtheit und Präzision der Entwickler an und freut sich über die sehr intelligent ausgetüftelten Haupt- und Nebenziele.

    Als optionalen Bonus könnte man auch den Mehrspielermodus (Xbox Live & Sony Online) von "Commandos: Strike Force" verstehen, denn viel mehr als handelsübliches Deathmatch-Kämpfe werden euch hier nicht geboten. Lediglich der teambasierte Sabotage-Modus geht darüber hinaus und bringt ein interessantes Zahlencode-Feature ins Spiel. Die Spione beider Teams müssen erledigte Feinde verhören, um an den sechsstelligen Code zu gelangen und damit die gegnerische Basis zu sabotieren.

  • Commandos: Strike Force
    Commandos: Strike Force
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Pyro Studios
    Release
    17.03.2006
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Commandos: Strike Force
Commandos: Strike Force im Gamezone-Test
Ob das spannende Gameplay der Kultserie auch aus der Ego-Perspektive Spaß macht, lest ihr in unserem Test.
http://www.gamezone.de/Commandos-Strike-Force-Spiel-20314/Tests/Commandos-Strike-Force-im-Gamezone-Test-990723/
05.04.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/04/commandos_pr_46.jpg
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