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  • Company of Heroes: Opposing Fronts im Gamezone-Test

    Ein Add-On welches eigentlich ein eigenständig lauffähiger Hit ist, für den erfahreneren Strategen.

    Company of Heroes: Opposing Fronts

    Nachdem sich auch schon das Hauptprogramm Company of Heroes aus der breiten Masse der Weltkriegsspiele abhebt, liefert relic Entertainment nun eine komplett eigenständig lauffähige Erweiterung ab, die ebenso brilliert. Company of Heroes: Opposing Fronts erweitert das Kampfgeschehen um zwei weitere Kampagnen - auf britischer Seite müssen wir die Stadt Caen zu befreien, auf deutscher Seite versuchen wir Operation Market Garden, die größte Luftinvasion der Geschichte, aufzuhalten. Und genau wie sein Vorgänger schafft Opposing Fronts es, uns zu fesseln und zu begeistern, obwohl das Rad hier nicht neu erfunden wurde.

    Company of Heroes: Opposing Fronts Company of Heroes: Opposing Fronts Das beste zu erst: Opposing Fronts läuft komplett eigenständig und benötigt, obwohl wir es uneingeschränkt empfehlen können, weder zum Installieren noch zum Spielen das Hauptprogramm Company of Heroes. Schon allein diese Tatsache sticht positiv hervor, denn nicht viele Spiele lassen sich ohne Vorgänger spielen. An positiven Aspekten birgt Opposing Fronts aber viele weitere, so ist das mehr als brilliante Gameplay aus dem Hauptprogramm, dass wir seinerzeit mit 10 Teil-Punkten bewertet haben, beibehalten und sogar noch raffinierter gemacht worden. Besitzer des Hauptprogramms können zudem per Eingabe ihres CD-Keys, die Kampagne Landung in der Normandie freischalten und so alles in einem Zug genießen.

    Zwei unterschiedliche Geschichten

    Company of Heroes: Opposing Fronts Company of Heroes: Opposing Fronts Opposing Fronts erweitert die Geschichte um zwei weitere Handlungsstränge. In der Alliierten-Kampagne spielen wir das britische Commonwealth und versuchen auf ihrer Seite die französische Stadt Caen aus der Hand der deutschen Besatzer zu befreien. Dies geschieht, wie im Vorgänger, indem man sich durch die vielschichtigen und höchst motivierenden Missionen durcharbeitet und jeweils die Folgemission vorbereitet. Auf Seiten der Achsenmächte müssen wir versuchen, Operation Market Garden aufzuhalten oder zumindest ins Stocken zu bringen, sodass Deutschland mehr Zeit und bessere Chancen hat sich auf eine Invasion vorzubereiten. Market Garden war der geheime Deckname des größten Luftlandeeinsatzes der Geschichte, bei der die Alliierten zuerst mit Fallschirmen über den Niederlanden absprangen und die nachrückenden Bodentruppen den geschaffenen Korridor nutzten um ins Landesinnere zu gelangen. Wir spielen hierbei den Befehlshaber der 2. Britischen Armee, mit deren Hilfe wir in die Schlacht ziehen.

    Company of Heroes: Opposing Fronts Company of Heroes: Opposing Fronts Auf Seiten der Achsenmächte spielen wir die deutsche Panzerelite Kampfgruppe Lehr, die wie bereits erwähnt, versuchen müssen, Operation Market Garden aufzuhalten. Die beiden Kampagnen bestechen durchweg durch sehr interessante Missionsgestaltung, den Tiefgang und den Bezug zur historischen Korrektheit. Langeweile kommt kaum auf, denn die Missionen sind durchweg abwechslungsreich aufgebaut. Pro Map haben wir mehrere Hauptziele, die sich im Lauf der Mission auch ändern können, zusätzlich dazu gibt es optionale Ziele, für deren Erledigung wir Extra-Punkte und Auszeichnungen, wie etwa einen Orden für die Beseitigung der feindlichen Artillerie, erhalten. Einheiten im Kampagnenmodus, die den Veteranenstatus erlangen indem sie besonders lange unter uns dienen und in mehrere Gefechte verwickelt sind, können wir in die folgenden Missionen mitnehmen und müssen nicht immer neue Truppen ausbilden. Vorteil des Veteranenstatus sind die möglichen Aufwertungen der Einheit, die in drei Stufen ihre Offensiv- oder Defensiv-Werte erhöhen lässt.

    Die Steuerung ist sehr intuitiv und genretypisch bekannt. Mit der Maus lässt sich ein Großteil der Aktionen erledigen, die Tastatur wird bis auf Map-Scrolling eigentlich kaum benutzt. Fuß-Einheiten sind nicht einzeln anwählbar sondern immer in Verbänden zusammengefasst, was die Bedienbarkeit immens erhöht. Nur Fahrzeuge sind individuell steuerbar. Die Wegfindung klappt jedoch nicht immer, Einheiten gehen manchmal für Spieler total unerklärliche Wege und vor allem die Fahrzeug-KI setzt öfters aus. Denn der Computer versucht, anstatt alle hintereinander durch enge Straßen oder Brücken zu führen, alle auf einmal durchzubringen, was in einem riesigem, undurchdringlichen Stau endet. Um solchen Aussetzern bei wichtigen Angriffen und Gefechten vorzubeugen sollte man deshalb immer ein Auge auf seine Einheiten haben, was jedoch durch die Möglichkeit, eigene Truppen zu "Teams" zusammenzufassen, entsprechend leicht fällt.

    Company of Heroes: Opposing Fronts Company of Heroes: Opposing Fronts Aufgebaut ist Oposing Fronts genau wie der Vorgänger. Eine Karte ist in mehrere Zonen und Gebiete unterteilt, welche drei verschiedene Nachschub-Arten liefert: Munition, Arbeitskraft und Benzin. Diese drei "Rohstoffe" benötigen wir zum bauen von Gebäuden, ausbilden von Einheiten und Spezialangriffen. Der Nachschub kann nur gesichert werden, indem wir Nachschubposten erobern und verteidigen, diese dürfen jedoch nicht einfach isoliert hinter feindlichen Linien liegen sondern müssen in dem von uns eroberten Gebiet sein. Zum Einnehmen einer solchen Zone genügt es, eine unmotorisierte Einheit für ein paar Momente neben den Marker der Zone zu stellen, woraufhin diese als erobert gilt. Wie auch andere Titel des Genres erhalten wir auch Opposing Fronts sogenannte Kommandopunkte für jedes eingenommene Gebiet und jede zerstörte Einheit. Diese Kommandopunkte können wir in drei verschiedenen Spezialfertigkeits-Kategorien investieren: Royal Artillery, Royal Commandos und Royal Engineers. Die Artillerie-Erweiterungen lassen uns Bombardements und Großkaliber-Angriffe starten, Kommando-Updates setzen Fallschirmjäger und Transportsegelflieger ab, die Einheiten aufs Feld bringen und die Engineers-Fraktion enthält Verbesserungen der Verteidigungsanlagen, Verteidigungstaktiken und einen Churchill-Panzer zum Abwurf.

    Mehrspieler

    Company of Heroes: Opposing Fronts Company of Heroes: Opposing Fronts Neben dem tollen und vor allem umfangreichen Solomodus, der zwischen Kampagne und einfachen Gefechten mit KI-Gegnern unterscheidet, steht uns auch ein überzeugender Multiplayer-Teil zur Verfügung. Dieser unterscheidet zwischen Ranglistenspielen und einfachen Spielen. Die Ergebnisse der Ranglistenspiele gehen dabei in die Statistik ein, mit deren Hilfe eine Weltweite Rangliste erstellt wird. Die Ranglistenspiele überraschen durch wirklich einfaches Matchmaking, ein Klick auf "Einem Ranglistenspiel beitreten" genügt, um den Computer dazu zu bewegen, einen Gegner, der ähnlich stark ist wie man selbst zu suchen und das Spiel zu starten. Langwieriges Suchen nach anderen Spielern bleibt einem so erspart. Weiterer positiver Punkt, der Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist der Chat. Denn dieser ist unterteilt in verschiedene Kanäle, die wiederum Regionsnamen haben. Im Kanal "Berlin" findet man so leicht deutsche Spieler, Franzosen bleiben im Channel "Paris" (meist) unter sich und die Kommunikation fällt um Längen einfacher, als sonst.

    Company of Heroes: Opposing Fronts Company of Heroes: Opposing Fronts Spielmodi bietet Opposing Fronts zwar nur zwei, nämlich "Flaggenpunkte" und "Auslöschen", diese reichen aber dank der überwältigenden Anzahl an Maps aus, um uns einige Zeit zu fesseln. Denn ganze 27 Karten liefert Company of Heroes, an denen wir als Host sogar das Wetter für unser Match einrichten können. Der Spielmodus "Auslöschen" erklärt sich vermutlich von selbst und ist, zumindest theoretisch, denkbar einfach: Alle wichtigen Gebäude des Feindes zu zerstören reicht, um die Partie zu gewinnen. In der Praxis erweist sich das aber als sehr viel schwieriger als es klingt, eine Partie kann so durchaus auch über längere Zeit fesseln. Der Modus "Flaggenpunkte" erinnert an Battlefield, es gibt eine vorgegebene Anzahl an Ticket-Punkten, die fallen, sobald das feindliche Team die Flaggenpunkte eingenommen hat. Es entbrennt hierbei eine wahre Schlacht um diese Punkte, nebenher darf man jedoch auch den Nachschub nicht vergessen und eben diesen gewährleisten. Vor allem im Team macht dieser Modus Spaß und erfordert wahres taktisches Können und Teamfähigkeiten.

  • Company of Heroes: Opposing Fronts
    Company of Heroes: Opposing Fronts
    Publisher
    THQ
    Developer
    Relic Entertainment
    Release
    16.11.2009

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Company of Heroes: Opposing Fronts
Company of Heroes: Opposing Fronts im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Company-of-Heroes-Opposing-Fronts-Spiel-20322/Tests/Company-of-Heroes-Opposing-Fronts-im-Gamezone-Test-991629/
02.01.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/01/RelicCOH_2007-12-27_16-21-23-75.jpg
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