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  • Conan im Gamezone-Test

    Aufgrund des schnell erlernten Kampfsystem, der Stimmung und der spektakulären Bosskämpfe durchaus empfehlenswert.

    Mit Conan der Barbar wurde Arnold Schwarzenegger zum international gefeierten Star und auch Videospieler konnten bereits das eine oder andere mal mit dem muskelbepackten Cimmerier Körperteile abtrennen. Nachdem Conan das letzte mal 2004 auf Konsolen und PC seinen Einsatz hatte und demnächst auch noch das Online-Spiel Age of Conan ansteht, kämpft der rüpelhafte Barbar momentan noch auf Xbox 360 und PlayStation 3.

    Conan of War

    Conan Conan Besser gut kopiert als schlecht selbst gemacht. So ähnlich sind die Entwickler hier verfahren. God of War hat doch gut funktioniert, wieso dann nicht einige Spielelemente stibitzen, wobei man das Ganze vielleicht etwas besser hätte tarnen können. Getötete Gegner lassen stets rote Orbs fallen, die ihr in neue Angriffe investieren könnt, während grüne Orbs die Lebensenergie auffrischen und blaue Orbs die Anzeige für Spezialfähigkeiten, wie das versteinern von Gegnern, komplettieren. Conan, der Halbbruder von Kratos? Sogar die leicht versteckten Kisten voller roter Orbs sind mit von der Partie und dies sind längst nicht alle unübersehbaren Parallelen.

    Ansonsten ist das Spiel ein recht gewöhnliches Hack & Slay-Vergnügen. Scharenweise stürzen die Gegner auf euch zu, während ihr sie mit Schwertern und Äxten Fachgerecht behandelt. Dabei habt ihr die Wahl, ob ihr mit einem Einhänder und Schild, zwei einhändigen Waffen oder einem durchschlagskräftigem Zweihänder in den Kampf zieht. Die spitze Zubehör bekommt ihr dabei immer von getöteten Feinden. Je nach Gegnertyp ist es mal sinnvoll mit schnellen Waffen oder langsamen zu kämpfen.

    Conan Conan Während die ersten Feindeswellen noch locker und flockig ohne größere Anstrengungen zerteilt werden, müsst ihr später schauen, wie die Opponenten kämpfen. So dürft ihr euch nicht blind ins Geschehen stürzen, sondern geduldig blocken und meist nach einer Schlagfolge selbst zulangen. So lässt sich jeder Typ mit etwas Beobachtung leicht ausschalten, wobei es auch nerviges Gesocks wie Affendämonen gibt, die euch vor Wut manchmal das Gamepad in die Ecke pfeffern lassen.

    Conan Conan Das Kampfsystem ist sehr simpel und schnell erlernt. Mit den entsprechenden Buttons für leichte Schläge, schwere Schräge und dem Greifen, lassen sich nette Kombos aneinander reihen, vorausgesetzt ihr habt die entsprechenden Angriffe mit roten Orbs freigeschaltet. Dennoch spielt sich Conan nicht ganz so flüssig wie ein God of War oder Devil May Cry. Dafür sind die Kämpfe meist etwas langwieriger und zäher, da sich viele Feinde nicht so leicht besiegen lassen und auch die Komboanzeige wir nie in die Sphären des Kriegsgottes aufsteigen.

    Conan, Macho, Barbar, Frauenbeglücker

    Als Conan eigentlich nur einen Edelstein an sich reißen will, befreit er einen bösen Zauberer, worauf hin seine Rüstungsteile in alle vier Windrichtungen verstreut werden. Also macht sich unser Muskelberg auf, sich seine Rüstung zurückzuerobern und gleichzeitig den bösen Zauberer zu besiegen. Auf seinem Weg findet er eine attraktive Amazone, die er übrigens, nachdem das Eis mit einigen plumpen Sprüchen gebrochen wurde, auch gleich mal beglückt.

    Die Story von Conan ist nicht gerade die hellste, aber gerade das primitive und machohafte auftreten des Cimmeriers macht den Reiz der zahlreichen Videosequenzen aus. Irgendwie wartet man nur darauf, dass der Rüpel, genannt Conan, einen seiner Sprüche ablässt, obwohl er gerade vor einem haushohem Monster steht. Das ist die Spielatmosphäre, die man eigentlich auch erwartet hat.

    Nippel ja, Blut nein

    Conan Conan Das Leveldesign von Conan ist jedoch recht einfallslos ausgefallen. Ihr bewegt euch meist durch eine sehr enge Levelabgrenzung und rottet eine Feindesgruppe nach der anderen aus. Ab und zu gibt es auch mal einige Minirätsel, die wirklich niemanden überfordern sollten und plumpe Kletter- und Hüpfeinlagen, die man am besten hätte weglassen sollen. Ein bisschen Abwechslung kommt dabei schon auf, mit der Zeit wird das Metzeln und Schnetzeln dennoch zu monoton.

    Conan Conan Ein Highlight sind die Bosskämpfe. Hier merkt man, dass sich die Entwickler von Nihilistic durchaus Mühe gegeben haben. Beispielsweise kämpft ihr mit einem Drachen über eine halbe Stadt und mehrere Ebenen. Auch hier sieht man die Verwandtschaft zu Kratos, da auch zahlreiche Quick-Time-Actions durchzuführen sind, d.h. ihr müsst möglichst schnell die auf dem Bildschirm angezeigten Knöpfe drücken. Besonders frustig ist das Spiel nicht. Mal abgesehen davon, dass ihr an bestimmten Stellen in einem Level mehrmals speichern dürft, sind auch die Checkpoints äußerst fair gesetzt. Sogar einen Bosskampf müsst ihr beim Ableben nicht komplett von vorne beginnen. Diese können schon mal 10 Minuten dauern und verursachen reichlich schwitzige Hände.

    Conan Conan Die deutsche Version von Conan wurde massiv gekürzt und ist ab 16 Jahren freigegeben. Während in der Uncut-Fassung reichlich roter Lebenssaft fließt, brutale Finisher angewendet werden und sich Köpfe, Arme sowie Beine in hohem Bogen vom Körper trennen, ist das alles in Deutschland ein Tabuthema. Das kostet etwas Atmosphäre, zumal Conan einfach dreckig, blutig und martialisch sein sollte. Worauf ihr nicht verzichten müsst, sind nackte Jungfrauen, die Conan des Öfteren mal retten muss. Die bedanken sich dann mit Sprüchen wie: "Ersticke mich mit deiner mächtigen Liebe." Und auch in den Videosequenzen findet sich die eine oder andere sexuelle Andeutung. Conan lässt es halt auch im Bett ordentlich krachen.

  • Conan
    Conan
    Publisher
    THQ
    Developer
    Nihilistic Software
    Release
    29.01.2009

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Conan
Conan im Gamezone-Test
Aufgrund des schnell erlernten Kampfsystem, der Stimmung und der spektakulären Bosskämpfe durchaus empfehlenswert.
http://www.gamezone.de/Conan-Spiel-20326/Tests/Conan-im-Gamezone-Test-991524/
05.11.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/11/screen1_large_18_.jpg
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