Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Conan - The Dark Axe im Gamezone-Test

    Conan bietet uns Haupt- sächlich ein sehr ausgereiftes und umfangreiches Kampf- system.

    Man hat ja aus der Vergangenheit gelernt und geht entsprechend vorsichtig an vermeintliche Filmumsetzungen heran, besonders wenn sie mit einem so schwergewichtigem Namen versehen sind wie Conan, immerhin der erste wirklich erfolgreiche Film mit Arnold Schwarzenegger. Derweil bekommen wir den österreichischen Hünen im Game selbst überhaupt nicht zu Gesicht, denn statt seiner schlägt sich ein Stellvertreter mit gleichem Namen durch die Level. Trotzdem bekommen wir manch bekannte Augenblicke geboten, wie die bekannte Filmmusik aus dem ersten Conan-Film, die wirklich gut umgesetzt wurde und schön ins Spiel einfließt. Doch auch so manch bekannte Namen begegnen uns im Spiel, während wir Conans Abenteuer bestehen auf seinem Weg Rache zu üben für die ermordeten Bewohner seines Heimatdorfes.

    Gespielt wird Conan in bekannter 3rd-Person-View. Was einem gleich zu Beginn auffällt, ist Conans "starker Gang", der fast so wirkt als könne er sich vor lauter Muskelmasse kaum mehr bewegen. Da er Anfangs auch noch nicht viele verschiedene Schläge beherrscht und erst eine einzige Waffe besitzt, ist sein Handlungsspielraum noch ziemlich beschränkt. Gerade mal einen Sprung über eine Schlucht oder einen Stein kann er vollführen und mit seinem Schwert bekommt er auch nur zwei oder drei wirklich spektakuläre Schläge hin. Zudem bemerkt man in diesem frühen Stadium schon, dass es das Kampfsystem in sich zu haben scheint. Denn der Konfiguration können wir entnehmen, dass es neben den beiden Schlag-Buttons noch zwei weitere Schlagtasten gibt, die in Kombination miteinander die verschiedensten Moves ergeben, inklusive der Blocktaste. So stehen uns also insgesamt fünf Tasten zur Verfügung aus denen sich besagte Special-Moves erzeugen lassen. Diese fliegen uns aber nicht einfach zu sondern wollen gekauft werden. Denn im Kampf erhalten wir Punkte, je nachdem wie wir uns geschlagen haben mehr oder weniger. Mit diesen Punkten können wir jederzeit im Spiel, müssen also keinen speziellen Punkt dafür anlaufen, neue Moves kaufen und diese in drei Stufen aufleveln. So nimmt die Kampffertigkeit von Conan im Laufe des Spiels immer weiter zu, was uns aber nicht davor schützt ein gewisses Timing zu erlernen. Denn selbst die dümmeren Gegner sind doch so schlau, den richtigen Zeitpunkt für ihren Schlag oder Angriff abzuwarten. Erlauben wir uns also zu einem ausholendem Schlag anzusetzen, passiert es schon gerne, dass unsere Widersacher schneller zustechen oder sogar Steine nach uns Werfen schneller als wir selbst zuschlagen können. Das Timing ist also sehr wichtig um sich schadlos durch die Gegnerhorden metzeln zu können. Allerdings darf man nicht unerwähnt lassen, dass die neu hinzukommenden Schläge immer mächtiger werden und es uns erlauben gleich mehrere Gegner mit einem Hieb niederzustrecken. Generell macht es im fortlaufenden Game immer mehr Spaß sich mit Conans Kampffertigkeiten zu spielen und die vielen verschiedenen Waffen auszuprobieren. Besonders der Morgenstern und Conans brutale Bewegungen dazu haben es mir persönlich angetan, auch wenn dieser in engen Höhlen nur schwer einzusetzen ist, kann man mit ihm auf freier Flur so richtig schön aufräumen.
    Selbstverständlich ist unser Held nicht unsterblich und muss schon darauf achten nicht zu oft getroffen zu werden. Denn insgesamt gibt es zwei Lebensbalken auf die wir achten müssen. Der eine zeigt direkt unsere Lebensenergie an und kann mit den gefundenen Zaubertränken wieder aufgefüllt werden, wogegen der andere unsere Ausdauer visualisiert. Diese sinkt je länger wir im Kampf sind und erholt sich wenn wir Ruhe geben. Unangenehmer Nebeneffekt bei sinkender Ausdauer ist die ebenfalls sinkende Geschwindigkeit Conans, der immer behäbiger und träger wird je mehr ihn die Ausdauer verlässt. Zu unserem Glück aber kann man auch diese Anzeige mit entsprechenden Tränken wieder auffüllen.

    Erscheinen einem die ersten Abschnitte des Spiels noch etwas durchschnittlich und nicht unbedingt berauschend, legt das Spiel im Laufe der Geschichte kontinuierlich zu und kredenzt uns mitunter wahrlich herrliche Spielumgebungen. Diese ist zwar nicht immer frei von kleineren Fehlern oder so manch unschön gestalteter Stelle, im Großen und Ganzen aber bewegt sich das Gezeigte im oberen Durchschnitt und gefällt vor allem wegen dem natürlichem Leveldesign und den unterschiedlichen Texturen. Die alternativ angebotene Weltkarte, die man sich Stück für Stück zusammensammeln muss, benötigt man nur selten, da die Level meist recht linear aufgebaut sind und selbst in Situationen wo man einen Ort mehrfach betritt, ist eigentlich immer klar wo es weiter geht. Da nervten die seltenen nicht ganz ausgereiften Stellen im Game schon eher, wie ein Schalter der so knapp an einer Felsklippe angebracht wurde, dass ihn Conan nicht bedienen kann ohne abzustürzen oder der Balanceakt über einen Baumstamm der einen durch sinnentleerten Schwingklöppeln erschwert wird. Da diese Stellen aber wirklich Seltenheitswert besitzen kann man sie den Entwicklern wohlwollend verzeihen. Allerdings darf man nicht unerwähnt lassen, dass die PS2-Version an manchen Stellen offensichtlich viel einfachere Texturen verpasst bekam. Wo man sich mit dem PC oder der Xbox noch auf einer richtigen Wiese bewegt, ist davon auf der PS2 nur noch ein grüner Brei übrig geblieben. Grafisch ist also die PS2-Version devinitiv die schwächste.

    Sehr gut hat uns das Crom-Feature gefallen. Crom ist, wie den Kennern des Films natürlich bekannt ist, die Gottheit der Conan zugetan ist. Stirbt Conan nämlich im Kampf, ist er nicht auf der Stelle tot, sondern steht seinem Gott Crom gegenüber, der ihm eine letzte Chance gibt ins Leben zurückzukehren. Besiegen wir den von ihm gestellten Gegner, werden wir wieder an die Stelle ins Leben zurück teleportiert an der wir es eigentlich gelassen haben. Sterben wir hingegen auf eine andere Weise, indem wir z.B. ertrinken, abstürzen oder einem anderen Unfall erliegen, sind wir nicht wie ein Krieger im Kampf gestorben und müssen uns mit unserem Ableben abfinden.

    Das stärkste Glied der Soundkulisse stellt definitiv die orchestrale Hintergrundmusik dar, die uns mit den bekannten Melodien beschallt. In vielen Variationen wird uns das bekannte Thema dargeboten, vom leisen einzelnen Streicher bis zum engagierten Einsatz des kompletten Orchesters. Aber auch die deutsche Synchronisation mit dem bekannten Schwarzenegger-Synchronsprecher und dem ebenso engagierten Geschichtenerzähler aus dem Off ist mehr als gelungen und sorgt für ein zufriedenes Lächeln auf dem Gesicht des Spielers.

    Die Steuerung wurde recht solide auf das Gamepad gelegt und schon nach kurzer Zeit ist man in der Lage die überlebenswichtigen Combos auszuführen. Im Vergleich mit der PC-Version ist es bei der Xbox-Version möglich die Kamera in gewissen Grenzen zu steuern. Trotzdem schwenkt sie gerne Mal in die falsche Ecke oder versucht sich an Conan zu orientieren, der gerade im Begriff ist sich umzudrehen, woraufhin wir gerne und oft mitten ins Antlitz von unserem Helden blicken können und die nahenden Feinde nicht sehen. Auch die Bewegungssteuerung gibt sich etwas störrisch und verlangt manuelles nachkorrigieren, damit wir auch dorthin gelangen wo wir wollen. Um den einsteigern das Spiel zu erleichtern kann man das Kampfsystem auf Automatik schalten, was bedeutet, dass man nur noch irgendwelche Schlagbuttons drücken muss und sich Conan selbst aussucht welche Combos er ausführt. Manuell zu steuern empfiehlt sich trotzdem, da man nur so seine Waffen optimal einsetzen kann.

    Conan - The Dark Axe (PS2)

    Singleplayer
    7,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Original Filmmusik und bekannte Synchronsprecher
    recht ausführliches Kampfsystem
    Nicht alle Level sehen gut aus
    Savegames werden nicht chronologisch geordnet
    Multiplayer-Mode ausschließlich für zwei Spieler per Splitscreen
  • Conan - The Dark Axe
    Conan - The Dark Axe
    Developer
    Cauldron
    Release
    29.04.2004

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
989858
Conan - The Dark Axe
Conan - The Dark Axe im Gamezone-Test
Conan bietet uns Haupt- sächlich ein sehr ausgereiftes und umfangreiches Kampf- system.
http://www.gamezone.de/Conan-The-Dark-Axe-Spiel-20329/Tests/Conan-The-Dark-Axe-im-Gamezone-Test-989858/
29.04.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/04/TV2004042911461400.jpg
tests