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  • Cooking Mama im Gamezone-Test

    Man möchte nicht glauben wie viel Spaß es macht virtuelles Gemüse zu putzen und Pixelschnitzel am Bildschirm zu panieren.

    In Japan schon geraume Zeit erhältlich, dürfen nun auch wir europäischen Spieler in der Küche von Mama so richtig Unordnung machen. Allen die noch nicht wissen um was für eine Art Spiel es sich bei Cooking Mama handelt, sei gesagt, dass es sich dabei im Grunde um eine Kochsimulation handelt. Unter den wachen Augen von Mama werden wir angeleitet die verschiedensten Rezepte nachzukochen. Und je nachdem wie wir uns dabei angestellt haben, erhalten wir von Mama ein Lob, bestenfalls sogar ein neues Rezept, oder sie faucht uns wütend schnaubend an, dass wir uns gefälligst mehr anstrengen sollen, denn so schwer ist das Herstellern der Menüs nun auch nicht, sagt Mama.

    Wer sich für derlei Spiele interessiert, hat sicher schon so manches über den Titel gehört. Während ihn die einen als viel zu einfache Minispielsammlung abtun, sind die anderen vom einmaligen Gameplay begeistert, welches einen immer wieder dazu verführt eins der Rezepte nachzukochen. Aus diesem Grunde hab ich mich ganz unbedarft an den Test gemacht und wollte selbst herausfinden, worin denn nun die Faszination dieses Titels liegt.

    Cooking Mama Cooking Mama Cooking Mama bietet uns genau drei verschiedene Spielvarianten, wobei allen gemein ist, dass wir diverse Menüs zubereiten müssen. Dabei dient uns die Wiimote als allerlei Küchengerät, vom Messer über die Pfanne bis hin zur Temperatursteuerung unseres Ofens, alles geschieht per Wiimote und nur zwei Knöpfen, nämlich der A und B-Taste. Dabei dient die B-Taste zum festhalten und die A-Taste zum auslösen der jeweiligen Aktion. Da einem vor jedem Vorgang erklärt wird wie die Wiimote einzusetzen ist und zudem auch während der Zubereitung hilfreiche Animationen eingeblendet werden, ist eigentlich immer klar was zu tun ist. Die Schwierigkeit besteht mehr darin alles zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Reihenfolge zu machen. Das Nunchuck-Anhängsel wird übrigens nicht gebraucht, allerdings ist eine zweite Wiimote für den Mehrspieler-Mode vonnöten.

    Cooking Mama Cooking Mama Bei den drei bereits genannten Spielvarianten handelt es sich um den ganz klassischen Singleplayer-Part, genannt "Lass uns kochen", bei dem man die verschiedenen Rezepte erlernt und für das erfolgreiche Nachkochen Auszeichnungen in Form von diversen Medaillen erhält. Fühlt man sich nach einigen Rezepten sicher genug, kann man sich der zweiten Variante "Freunde und Essen der Welt" widmen, wohinter sich nichts anderes als ein Kochwettbewerb gegen virtuelle Computerköche aus allen Herren Ländern verbirgt. Bestehen wir diese erfolgreich, erhalten wir neue Gegenstände für unsere Küche, wie beispielsweise schmucke Teller. Bei der dritten Variante handelt es sich im Grunde ebenfalls um einen Kochwettbewerb, allerdings treten wir diesmal per Splitscreen gegen einen echten menschlichen Spieler an, was natürlich eine besondere Herausforderung darstellt. Für diesen Modus ist aber, wie schon erwähnt, eine zweite Wiimote nötig.

    Cooking Mama Cooking Mama Doch kommen wir zu dem was das Spiel eigentlich ausmacht, nämlich das Kochen selbst. Bevor wir jedoch Hand ans Gemüse legen dürfen, wählen wir aus Mamas Kochbuch erst einmal ein Rezept. Dabei haben wir die Wahl aus so einfachen Gerichten wie eine Minestrone oder einem Pudding, können uns aber auch anspruchsvolleren, wie einem gegrilltem Hummer oder den Garnelen in Chillisauce widmen. Haben wir uns entschieden, geht's auch schon ans Eingemachte. Jedes Rezept besteht aus mehreren Schritten, die sich wiederum in mehrere Arbeitsgänge einteilen. Eine Karotte beispielsweise wird zuerst geschält, wozu wir mit der Wiimote die Schälbewegungen des Messers nachmachen, und danach in kleine Scheibchen geschnitten, ebenfalls mit der Wiimote die wir wie ein Messer hin- und herbewegen. Anderes Gemüse hingegen will gehackt werden, manches schräg und manches in Würfel geschnitten, so dass sich selbst bei eines so einfachen Aufgabe ein erstaunlicher Variantenreichtum offenbart. Doch sind die Vorbereitungen meist leichter als das richtige Kochen dann, welches einen ganz schön unter Druck setzen kann. Da gilt es im richtigen Moment die entsprechenden Zutaten in die Pfanne zu kippen, dazwischen umzurühren damit nichts festklebt und nicht zuletzt auf die Temperatur des Ofens geachtet, der aus unserem leckeren Gericht ruckzuck einen Kohlehaufen machen kann. Je nach Rezept wollen aber auch Fleischstückchen paniert werden, wozu wir die Wiimote quasi durchs Mehl rollen, oder Eier müssen zerschlagen werden, und zwar so, dass keine Schale in der Schüssel landet. Auf den Punkt gebracht, auch wenn sich viele der Aktionen doch ähneln, spielt sich doch jedes Rezept anders. So kommt es, dass tatsächlich jedes neue Gericht auch wieder eine neue Herausforderung darstellt, denn man entdeckt sicher wieder eine neue Bewegung die man exakt so noch in keinem anderen Rezept vollführen musste.

    Cooking Mama Cooking Mama Am meisten Spaß jedoch macht zweifelsfrei das gemeinsame Kochen, wobei wir das vielleicht größte Manko von Cooking Mama angesprochen haben. Denn so lustig es auch ist von Mama angeleitet zu werden, es macht nicht halb soviel Spaß sich alleine mit ihr in der Küche zu vergnügen als mit einem richtigen menschlichen Spieler. Leider aber erlaubt es uns der "Freunde und Essen"-Mode nicht, dass wir neue Rezepte freischalten, wir können hier ausschließlich das kochen, was wir im "Lass uns Kochen"-Mode freigeschaltet haben. Einen richtigen Spielfortschritt also kann man zu Zweit nicht erreichen, das geht nur alleine.

    Cooking Mama Cooking Mama Was hingegen wirklich gut funktioniert ist die Steuerung per Wiimote. Auch wenn man die verschiedensten bewegungen mit ihr auszuführen hat, hält sich doch das komplette Spiel an ein und dasselbe Steuerungsshema. Überall wird mit der A-Taste die jeweilige Aktion ausgelöst und immer können wir mit der B-Taste greifen, egal was. Rühr- oder Schüttelbewegungen werden praktisch immer korrekt erkannt, selbst wenn man sich nicht exakt an die vorgegebene Bewegung hält. Mehr Wert wurde da auf das Timing gelegt, es ist also wichtiger im richtigen Moment etwas zu tun, als die Bewegung selbst absolut exakt auszuführen.

    Cooking Mama Cooking Mama Um ehrlich zu sein, ich kann es nach wie vor nicht exakt auf den Punkt bringen was es ist, dass einen Cooking Mama immer wieder spielen lässt. Denn spätestens nach fünf Rezepten hat man das grundlegende Gameplay erkannt und es geht nur noch darum es exakt auszuführen. Doch genau das macht dank der einzigartigen Wiimote Steuerung enormen Spaß, und man lacht und kichert während man das Gemüse schnipselt, schwitzt mit den Spießen auf dem Grill und kugelt durch die Gegend während man versucht die Pfannkuchen zu wenden. Und wenigstens bis man das letzte Rezept freigeschaltet hat, um zu sehen was sich die Entwickler wohl noch für lustige Games ausgedacht haben, bleibt man bei der Stange und hilft Mama beim Kochen.

    Cooking Mama (Wii)

    Singleplayer
    6,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Viele verschiedene Rezepte die recht unterschiedliche Bewegungen erfordern
    sehr einfaches und eingängiges Gameplay
    Kichergarantie
    benötigt kein Nunchuck
    Mehrspieler-Part schaltet keine neuen Rezepte frei
    wodurch man gezwungen ist sich jedes Rezept erst im SP-Mode freizuschalten
    Sprachausgabe nur in Englisch (ansonsten komplett Deutsch lokalisiert)
  • Cooking Mama
    Cooking Mama
    Developer
    Taito
    Release
    11.12.2007
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Cooking Mama
Cooking Mama im Gamezone-Test
Man möchte nicht glauben wie viel Spaß es macht virtuelles Gemüse zu putzen und Pixelschnitzel am Bildschirm zu panieren.
http://www.gamezone.de/Cooking-Mama-Spiel-20387/Tests/Cooking-Mama-im-Gamezone-Test-991632/
11.01.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/01/cookingmamanint43018.jpg
tests