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  • Crazy Taxi: Taxi Taxi - Leser-Test von perfect007

    Crazy Taxi: Taxi Taxi - Leser-Test von perfect007 Wer könnte es sich vorstellen, einmal in ein gelbes kleines Taxt auf den Fahrersitz zu sitzen, das Gaspedal durchzutreten und einen genervten und vor allem zeitgestressten Kunden durch eine riesige amerikanische Großstadt zu fahren, in der gerade auf allen normalen Straßen Stau herrscht. Also im reellen Leben hätte ich persönlich keine Lust, in einem solchen Taxi als Fahrer zu sitzen. Doch wer das nicht will, kann es ja auf einer Konsole tun. Sega veröffentlichte gerade mit Crazy Taxi ein Spiel, in dem man diesem alltäglichen Stress eines Taxifahrers ausgesetzt wird. Nach dem dieses Spiel eigentlich Anfangs für die Spielhallen konzipiert war, hat die Firma es auf ihrer letzten eigenen Konsole, der Dreamcast, zum ersten mal auf einer Konsole veröffentlicht. Dass man mit diesem Spiel Spaß haben kann und vor allem Sega Erfolg hat, zeigt die momentane Entwicklung vom schon dritten Teil der Serie.

    Nun aber zum Spiel selber. Das Spielprinzip ist, wie oben schon erwähnt, denkbar einfach. Man darf sich vor Spielbeginn unter vier Taxifahrern seinen Liebling aussuchen. Jeder der Fahrer hat so seine eigene Geschichten und sein eigenes Auto. Der mit 21 Jahren relativ junge Fahrer Axel hat ein ungestümes Temperament während die einzige weibliche Fahrerin Gena einfach nur cool und sexy durch den Abendverkehr saust. Wer es lieber dicke haben möchte wird Gus wählen, der auch einen kräftigen, fahrbaren Untersatz zu bieten hat. Diesem Taxi geht man lieber aus dem Weg, bevor einem dieses über den Haufen mäht. Zu guter letzt gibt es auch einen schwarzen Taxifahrer, der eigentlich immer recht freundlich daherkommt und sich immer recht gut mit seinen Gästen verstanden hat. Man könnte noch viel über die Personen schreiben, doch erstens würde es hier Seiten füllen und zweitens kann man das dann in der Spielanleitung zu Crazy Taxi nachlesen. Generell unterscheidet sich auch das Fahrverhalten der einzelnen Taxifahrer. Doch wird dies wohl nicht nur durch ihr persönliches Temperament beeinflusst. Jeder hat seine eigene Karre, die sich nicht nur optisch sehr stark von den anderen Fahrzeugen unterscheidet. Alle haben sie unterschiedliche Eigenschaften, die sich meiner Meinung nach aber nur recht geringfügig auf das Gameplay auswirken. So braucht zum Beispiel Axel einen etwas längeren Bremsweg wie ein anderer Kollege, aber auch Beschleunigung und Fahrverhalten sind ganz leicht unterschiedlich. Doch wie gesagt, es wirkt sich bei einem solch hastigen Spiel im Endeffekt kaum aus. Da entscheidet einfach der persönliche Geschmack, welcher Fahrer besser zu einem passt.

    Als Hauptspiel kann man den Modus „Arcade“ oder auch den Modus „Original“ bezeichnen. Beide Modi unterscheiden sich nur dadurch, dass es zwei unterschiedliche Städte sind. Während man im Arcademodus in der originalen Stadt aus den Spielhallen sein Unwesen treiben kann, gibt es im Original-Modus eine extra für die Dreamcast entworfene, neue Stadt. In beiden Spielmodi kann man sich noch für unterschiedliche Spielarten entscheiden. Zum einen gibt es die drei, fünf oder auch zehn Minuten Fahrt, in der man in der entsprechenden Zeit so viele Punkte wie nur möglich sammeln muss. Doch interessanter dürfte das Spiel „mit den Arcarde-Regeln“ sein. Hier bekommt man von Anfang an fünfzig Sekunden Zeitbonus (ist in den Optionen auch noch veränderbar). Da die Zeit unentwegt nach unten läuft, gilt es nun so schnell wie nur möglich einen Fahrgast aufzugabeln und diese an seinen Wunschort zu fahren. Mitfahrer dürfte es in der Stadt genügend geben. Diese stehen überall am Straßenrand rum und warten darauf, mitgenommen zu werden. Die farbliche Markierung zeigt dabei an, ob der Fahrgast ein Ziel in der Nähe erwünscht, oder die Fahrt etwas länger dauern wird. Sollte diese Markierung zum Beispiel rot sein, muss man nicht weit fahren, bei grün dagegen hat man eine ordentliche Strecke vor sich. Um den Passagier nun mitnehmen zu können, hält man das Auto vor dem Gast in einer markierten Zone. Dieser wird dann automatisch in das Taxi einsteigen und den Zielort nennen. Darunter sind meist markante Orte wie das Stadion, Polizeihauptquartier oder ein Einkaufszentrum, so dass man sich diese mit der Zeit recht gut merken kann. Der Wunschort wird einmal durch Sprachausgabe erwähnt, zum anderen durch ein kleines Bild kurz angezeigt. Aber nur keine Angst, ein Pfeil am oberen Bildrand verrät sowieso, in welche Richtung man fahren muss, so dass man nicht unbedingt wissen muss, wo der Zielort liegt. Umso weiter man den Gast fahren muss, umso mehr Geld wird er natürlich zahlen. Doch kann man den Lohn auch noch gut aufstocken, indem man irre Stunts wie Sprünge oder Drifts vollführt, oder knapp an anderen Verkehrsteilnehmer vorbeifährt, ohne diese zu rammen. Zudem gibt es auch noch einen Zeitbonus. Dafür geben die Fahrgäste dann noch Trinkgeld. Am Schluss zählt nämlich nur, was man in der Runde an Geld eingenommen hat. Doch da haben wir noch einen Faktor vergessen. Denn bei den Acarde Regel spielt die Zeit eine wichtige Rolle. Wie erwähnt, hat man fünfzig Sekunden Zeit, Doch sobald ein Gast ins Auto eingestiegen ist, bekommt man ein bisschen Bonuszeit dazu, um diesen an seinen Zielort zu bringen. Diese beträgt bis zu maximal zwanzig Sekunden. Sollte man dann noch zusätzlich besonders schnell das Ziel erreichen, wird man mit weiteren drei oder fünf Sekunden Bonuszeit belohnt. So kann man die fünfzig Sekunden immer halten oder auch verbessern. Sollte das nicht klappen, wandert die Zeit gegen Null. Wenn dieser Punkt (Zeit gleich Null) dann erreicht wurde, ist das Game zu Ende und man kommt in dem Result-Bildschirm. Beim Zeitfahren dagegen hat man von vorne herein die bestimmte Zeit, die man absolvieren muss. Hier bekommt man dann auch keinen Zeitbonus, man muss nur so viel Geld wie möglich scheffeln.

  • Crazy Taxi
    Crazy Taxi
    Publisher
    Sega
    Developer
    Sega
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Crazy Taxi
Crazy Taxi: Taxi Taxi - Leser-Test von perfect007
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20.10.2002
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