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  • Creatures: Oh, sind die niedlich... - Leser-Test von MagicalChild

    Creatures: Oh, sind die niedlich... - Leser-Test von MagicalChild Creatures ist ein Spiel für Zwischendurch, aber deswegen nicht weniger gut. Schon auf dem PC und der Konsole sehr erfolgreich, kann es auch für den GBA sehr überzeugen.

    Zu Beginn des Spiel kann als Erstes die Sprache gewählt werden, in der das Spiel gespielt werden soll. Zur Auswahl stehen dabei Englisch, Deutsch und Französisch. Da diese Abfrage bei jedem Start stattfindet, kann die Sprache auch zwischendurch verändert werden ohne das dabei Spieldaten verloren gehen.

    Nach der Sprachwahl folgt dann auch gleich eine Einführung, die sowohl die Vorgeschichte als auch die Aufgabe des Spielers sehr anschaulich erklärt. Auch dieses Intro wird bei jedem Start angezeigt, läßt sich aber durch drücken der Start-Taste überspringen. Ebenso gut erklärt wie in besagtem Intro, wird das Spiel in der sehr anschaulichen und ausführlichen Anleitung.

    Die Story ist simpel, aber in sich geschlossen. Auf dem Planeten Albia wurde vor vielen Jahren von den weisen Shee mit künstlichem Leben experimentiert. Nach etlichen Fehlschlägen enstand dann endlich die sich prächtig entwickelnde Rasse der Norns. Doch die Norns sowie auch ihr Planet geraten in Vergessenheit und ihre Population nimmt so lange ab bis nur noch ein einziges vermehrungsfähiges Pärchen übrig ist. Es ist die Aufgabe der Fee Marela dafür zu sorgen, dass die Norns überleben und sich vermehren. Sie muß ihnen dabei alles beibringen, was ein Norn zum Überleben braucht, da diese Wesen keinerlei Instinkte zu haben scheinen.
    Um den Norns etwas beizubringen, mußt Marela sie mit etwas Feenstaub belohnen, wenn sie etwas gut gemacht haben und sie mit Blitzen bestrafen, wenn sie etwas falsch gemacht haben. Marela kann ihnen aber ebenso auch Gegenstände in ihrer Umgebung als gut oder böse vorstellen. Der Spieler übernimmt dann natürlich die Rolle der Fee Marela.

    Der Einstieg in das Spiel ist sehr leicht, da während des Spiels werden immer wieder Tipps angezeigt, wie mit einer neu auftretenden Situation umzugehen ist. Auch sonst ist das Spiel gut ausbalanciert, die Norns verstehen nicht immer alles was sie lernen sollen beim ersten Mal, brauchen aber auch nicht ewig dafür und einmal gut erzogen sind sie relativ leicht zu handhaben, so dass man genügend Zeit findet, sich um den Nachwuchs zu kümmern. Um die nötige Übersicht zu gewährleisten, ist außerdem die Anzahl der Norns, die sich gleichzeitig in einer Welt aufhalten können, auf 10 beschränkt.
    Da das gesamte Spiel aus 3 verschiedenen Welten (Baumwelt, Inselwelt, Sumpfwelt) besteht, kann man aber trotzdem noch mit jeder Menge Norns gleichzeitig spielen. Man sollte sich in den einzelnen Welten auf jeden Fall erst einmal gut umsehen, denn es können viele interessante und auch hilfreiche Dinge gefunden werden.
    Was die Atmosphäre angeht stehen sich die einzelnen Welten gegenseitig in nichts nach. Die Spielwelten sind alle glaubwürdig und haben eine sehr lebendige Umgebung, in denen es noch jede Menge andere Lebewesen außer den Norns zu bewundern gibt. Mit vielen der vorhandenen Gegenständen können die Norns außerdem interagieren.
    Auch die echt wirkende Physik trägt zu der guten Spielatmosphäre bei. Ein weggeworfener Ball, zum Beispiel, fliegt auch wie einer und plumst nicht wie ein Stein auf den Boden. Des Weiteren möchte auch ein gut erzogener, sehr selbstständiger Norn noch ab und zu Marelas Aufmerksamkeit bekommen. Die erwachsenen Norns werden außerdem nur Eier legen, wenn sie einen Partner haben, den sie mögen und dann dauert es noch eine Weile bis aus dem Ei ein neuer Norn schlüpft. Diese Zeit kann etwas verkürzt werden, wenn der Spieler das Ei in den Brutkasten legt. In den einzelnen Entwicklungsstufen, die ein Norn dann durchläuft, ändert er wie im richtigen Leben sein Aussehen.
    Daraus ergibt sich auch gleich, dass in diesem Spiel eine ausgezeichnete KI vorhanden ist. In den einzelnen Entwicklungsstufen ändern sich nämlich auch die Eigenschaften eines Norns. Kinder und Jugendlich sind z. B. besonders lernfähing, während Senioren besonders krankheitsanfällig sind. Auch gleichaltrige Norns unterscheiden sich in ihren Eigenschaften; sie lernen unterschiedlich schnell und gehen beispielsweise mit Langeweile unterschiedlich um, einige werfen mit Essen wohingegen andere Aggressivität gegenüber anderen Lebewesen zeigen. Die Eigenschaften eines Norns sind auch an ihre Kinder vererbbar, aber auch das Äußere wird an die Nachkommen weitergegeben. Die Kinder sehen also meist auch ihren Eltern ähnlich. Allerdings kann es bei der Vererbung auch zu Gendefekten kommen, wodurch die Eigenschaften eines Norns sowohl positiv als auch negativ beeinflußt werden können. So kann es z. B. dazu kommen, dass ein Norn besonders schnell ist oder besonders viel schläft. Die Lebenserwartung der Norns wird durch ihren Lebensstil beeinflußt. Je gesünder ein Norn lebt, desto älter wird er auch.

  • Creatures
    Creatures
    Publisher
    Nintendo
    Release
    08.02.2002

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Creatures
Creatures: Oh, sind die niedlich... - Leser-Test von MagicalChild
http://www.gamezone.de/Creatures-Classic-20527/Lesertests/Creatures-Oh-sind-die-niedlich-Leser-Test-von-MagicalChild-1001415/
17.01.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/02/creatures.jpg
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