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  • Crisis Zone im Gamezone-Test

    Lightgun-Shooter sind leider eher eine Seltenheit. Umso erfreulicher, wenn das vernachlässigte Genre wieder einmal Nachschub bekommt. Die Time Crisis Serie ist bei Fans äußerst beliebt und hat sich bisher durch drei sehr gute Teile bewährt. Mit Crisis Zone erscheint nun das vierte Spiel der Serie und wir verraten euch, ob es seinem Namen gerecht wird oder besser im Regal liegen bleiben sollte.

    Ein heisser Empfang Ein heisser Empfang Wer bei einem Lightgun-Shooter eine gigantische Geschichte mit enormem Tiefgang und interessanten Charaktere erwartet, der denkt wohl auch, dass die Darsteller eines Pornos am Ende heiraten! Das ist natürlich Schwachsinn, aber eine gewisse Handlung gibt es logischerweise trotzdem. Terroristen haben einen Industriekomplex mit dem Namen Garland Square besetzt. Um die missliche Lage zu klären, schlüpft ihr in die Rolle eines jungen Herren, der eine Anti-Terror-Gruppe (die T.S.E) leitet. Da langes Verhandlen bei solchen Terroristen sowieso ohne jeglichen Erfolg gekrönt wäre, ist die Vorgehensweise eurer Anti-Terror-Gruppe so simpel wie effektiv: Alles was einen bedrohlich anguckt wird erschossen! Nur so kann die Terroristenflut gebändigt und besiegt werden.

    So wird gespielt

    Nicht nur ihr habt einen Schild Nicht nur ihr habt einen Schild Wie ein Lightgun-Shooter funktioniert dürfte wohl jedem klar sein. Pistole anschließen (zum Beispiel G-Con2), kurz kalibrieren, zielen und fröhlich auf die Feinde ballern. Es gibt allerdings auch noch ein paar kleine Feinheiten die man wissen sollte. Euer Charakter trägt stets einen ungemein praktischen Schild mit sich herum. Hinter diesem sucht er Schutz vor gegnerischen Angriffen. Sobald man nun aber einen vorher festgelegten Knopf an der Lightgun gedrückt hält, gibt er seine Deckung auf und man kann nach Herzenslust Terroristen abschiessen. Der Schild ist allerdings auch noch für etwas anderes da. Habt ihr das Magazin verschossen, so genügt es kurz Deckung zu suchen und schon ist eure Waffe wieder bis zum Anschlag geladen. Wer will kann die Einstellungen auch so machen, dass ihr dauernd mitten im Gefecht seid und nur durch Knopfdruck auf Tauchstation geht. Das ist jedem selbst überlassen. Glücklicherweise läuft eure Figur von ganz alleine auf vorgegebenen Wegen, sodass ihr euch also nur die Gegner aus dem Weg schiessen müsst um vorwärts zu kommen. Um zu vermeiden, dass man sich dauernd nur hinter seinem Schild versteckt, gibt es ein Zeitlimit. Je nach Schwierigkeitsstufe bekommt ihr einige Sekunden Zeit, so zum Beispiel 50. Mit diesen gilt es nun einen bestimmten Abschnitt und eine gewisse Anzahl an Terroristen zu meistern. Habt ihr das geschafft, so könnt ihr einen Moment nicht ins Spiel eingreifen und müsst kurz warten, während ihr seht wie beispielsweise Kollegen von euch (die ansonsten nie wirklich aktiv ins Spiel eingreifen) eine Tür öffnen. In diesem Moment bekommt ihr wieder neue 50 Sekunden, mit welchen ihr nun den nächsten kurzen Abschnitt absolvieren müsst. Es ist also alles andere als ein gemütlicher Sonntagsspaziergang. Sollte euch die Zeit einmal davon laufen oder eine gegnerische Attacke erwischen, so verliert ihr eines der vier Energiesymbole. Sind alle verbraucht, so wird euch eines der vier Leben abgezogen. Man kann die Kapazität an Energiesymbolen und Leben allerdings im Laufe des Spiels erhöhen, in dem man bestimmte Missionen schafft.

    Die Gegnerhorden

    Eine der vielen netten Sterbeversionen Eine der vielen netten Sterbeversionen Damit man nicht ständig Energie verliert, sollte man genau auf seine Feinde achten. Obwohl diese im Grunde andauernd schiessen, heisst das nicht, dass sie auch ständig treffen. Nur dann, wenn ein kleiner roter Kreis erscheint, der durch ein akustisches Signal begleitet wird, besteht Verletzungsgefahr. Das gilt allerdings nur für die Feuerwaffen, denn ab und an werdet ihr auch mit Granten, Messern oder anderem beworfen oder gar getreten und gestochen. Bei solchen Dingen müsst ihr also selbst die Augen offen halten. Jeder Gegner hat eine Energieanzeige über seiner Rübe. Meist sind diese aber so schnell tot, dass man es kaum mitbekommt. Bei einigen hartnäckigeren Varianten, ist es allerdings ganz praktisch. Die Terroristen treten meist in Massen auf und daher gilt es sich seinen Weg durchzumähen. Das klappt allerdings nicht immer, denn es gibt auch ganz besonders sportliche Gegner, was sich darin äußerst, dass sie hinter einer Mauer hervor springen, am Boden rollen oder gar auf euch zu hüpfen. Doch nicht nur das. Im Laufe des Spiels bekommt ihr es auch mit kleinen Hubschraubern, Jet-Pak Terroristen oder Selbstschussanlagen zu tun. Diese netten Inszenierungen bringen Bewegung ins Spiel und machen die Feuergefechte ungemein spannender. Auch die Sterbeanimationen tragen ihren Teil zur actiongeladenen Atmosphäre bei. Wäre ja langweilig wenn jeder Erschossene einfach so zu Boden sacken würde. So gibt es also eine ordentliche Anzahl an spektakulären Ablebensvarianten.

    Einer der Levelbosse Einer der Levelbosse Es gibt jedoch noch mehr, als nur die gewöhnlichen Fieslinge. Am Ende jedes Abschnitts dürft ihr eine ganz besondere Herausforderung meistern. Hier trefft ihr nämlich auf den Level-Boss. Dieser hat bestimmte Schwachstellen, die getroffen werden müssen und einen ganzen Haufen Energie. Je nach Gebiet werdet ihr von gigantischen Panzern, Helikoptern oder besonders hartnäckigen und agilen Terroristenanführern ins Fadenkreuz genommen. Wurden diese zerstört, so habt ihr den jeweiligen Abschnitt erfolgreich gemeistert.

    Die technische Seite

    Der schwachsinnige Nebeleffekt Der schwachsinnige Nebeleffekt In Sachen Sound hat man sich leider nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Zunächst wurde gänzlich auf einen Surround-Sound verzichtet und außerdem ist die deutsche Synchronisation nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Die treibende Musik und das Geballer der Knarren sind aber wenigstens ganz ordentlich. Grafisch ist Crisis Zone wirklich gelungen. Die Locations sind zwar nicht unbedingt der absolute Augenschmaus, an dem man sich ergötzen kann, aber sie sind durchaus gelungen und ansehnlich. Auch die Charaktere können sich sehen lassen, denn mit ihren vielseitigen Animationen (sei es beim Erscheinen oder Ableben) tragen sie einiges zur Atmosphäre bei. Einen massiven Kritikpunkt gibt es an der optischen Präsentation aber dennoch: Sobald ihr eure Waffe abfeuert, füllt sich der komplette Bildschirm mit einer riesigen Nebelwolke. Nehmt ihr den Finger vom Abzug, verschwindet diese sogleich wieder. Klar, beim Schiessen qualmt es ein wenig, aber doch nicht dermaßen extrem! Man kann sich nur fragen was damit bezweckt werden soll, denn dieser "Effekt" ist absolut nervig und Fehl am Platz, da die Übersicht stark darunter leidet.

    Demolieren bis der Arzt kommt

    Da fliegen die Fetzen Da fliegen die Fetzen Eines der coolsten Features und wohl auch ein ganz zentrales Element von Crisis Zone, sind die interaktiven Locations. Wo man auch hinschaut sieht man irgendwelche Gegenstände liegen, stehen oder hängen. Ob das irgendwelche Zeitschriften, Bilder, Skulpturen oder andere Dekorationen sind. Nahezu alles lässt sich zerstören. Sogar ganze Teile von Wänden oder Säulen brökeln bei Beschuss ab und werden immer kleiner. Die Physik-Engine ist gelungen, denn ob das nun Gegenstände oder Gegner sind, alles hält sich korrekt an die physikalischen Gestzen. Neben dem sowieso schon sehr actionlastigen Geschehen, wird das Ganze damit noch ein ordentliches Stück turbulenter. Wo man auch hinschaut, überall fliegen die Fetzen! Es lässt sich kaum vermeiden, irgendwelche Gegenstände zu demolieren, denn die ganze Umgebung strotzt nur so davon.

    Krisenmissionen und andere Extras

    Der schöne Garland-Park Der schöne Garland-Park Neben dem Story-Modus, gibt es außerdem ein paar kleine Bonusspielchen, die so genannten Krisenmissionen. Diese sind zwar nicht sonderlich komplex oder lang, dafür aber höllisch schwer! Hier müsst ihr beispielsweise ordentlich Gegner killen, ohne selbst auch nur ein einziges Mal getroffen zu werden. Dazu kommt noch ein sehr knapp bemessenes Zeitlimit. Oder ihr sollt soviele Gegenstände wie möglich, in sehr kurzer Zeit abschiessen. Neben den fünf verschiedenen Schwierigkeitsstufen für den Story-Modus, ist das eine wahre Herausforderung, denn es gibt eine ganze Menge Krisenmissionen, da einige erst noch erspielt werden wollen. Man kann sich außerdem den Spezial Story-Modus freispielen. Hier habt ihr wie sonst das Maschinengewehr, könnt aber auch jederzeit zu Handfeuerwaffe oder Schrotflinte wechseln. Hinzu kommen noch neue Räume, in denen ihr für kurze Zeit ganz besonders interessante Waffen benutzen dürft. Dies sind zwar nette Extras, dennoch ist der Umfang insgesamt leider sehr gering und die Spieldauer recht kurz ausgefallen. Die eigentliche Handlung hat man viel zu schnell durch. Lightgun-Shooter sind zwar nicht wirklich für enormen Umfang bekannt, aber es wäre dennoch schön gewesen, wenn man hier ein wenig mehr ins Spiel gepackt hätte. Dummerweise hat man auch auf einen Mehrspielermodus komplett verzichtet.

    Anmerkung: Das Spiel wurde mit der G-Con2 getestet

    Crisis Zone (PS2)

    Singleplayer
    8,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    10/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Ordentliche Grafik
    nahezu alles ist zerstörbar
    jede Menge gut inszenierte Action
    interessante Endgegner
    gelungene Physik-Engine
    Schwachsinniger Nebeleffekt
    kein Mehrspielermodus
    Umfang trotz einiger Boni etwas gering
    kein Surround-Sound
  • Crisis Zone
    Crisis Zone
    Publisher
    Sony
    Developer
    Namco Bandai
    Release
    27.09.2004

    Aktuelle Action-Spiele Releases

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990042
Crisis Zone
Crisis Zone im Gamezone-Test
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25.10.2004
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