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  • Cruis'n USA: Warum in die Ferne schweifen? - Leser-Test von scoopexx

    Cruis'n USA: Warum in die Ferne schweifen? - Leser-Test von scoopexx In diesem, mittlerweile schon etwas angegrauten Spiel geht es nur um eins: Mit einem schnellen Auto von West nach Ost durch die Staaten zu rasen. Genau so einfach geht es mit dem Spiel auch schon los, denn nach dem Anlegen eines Speicherstandes wird man direkt zur Streckenauswahl geführt. Zur Auswahl stehen zehn Strecken, die bekannte Städte und Orte abhandeln. Zur Auswahl steht z. B. das Death Valley, San Francisco, Chicago und der Redwood Forest. Viele Strecken müssen jedoch zunächst freigespielt werden. Dazu wählt man vorzugsweise den Cruisin' USA - Modus, in dem man die Strecken nacheinander fährt. Noch schnell eines von vier mageren Autos wählen (zwei Sportwagen und zwei Oldtimer) und schon geht's auf direktem Wege zur Strecke.

    Das Rennen
    Die obligatorische Ampel wird eingeblendet und nachdem diese auf grün springt, setzen sich die zehn Autos mit einem ziemlich übertriebenen Feuerfuchs in Bewegung. Schnell wundert man sich darüber, wie einfach es ist, den ersten Platz zu ergattern und diesen zu halten. Mehr, als einige halbherzige Angriffe von den Gegnern am Anfang des Rennens, erwartet einen nicht. Auch, wenn man einige Zusammenstöße mit dem "normalen" Verkehr hat, holen einen die Gegner keinesfalls ein. Da der Verkehr auf den Straßen allerdings nicht besonders dicht ist und Hindernisse, wie Baustellen oder Straßenschäden leicht zu umgehen sind, stellt sich einem eigentlich nichts in den Weg. Ernüchterung kann so schon einmal aufkommen, denn mehr, als Gas geben und rechts und links lenken, muss man nicht machen. Nicht einmal die Bremse wird benötigt. Am Ende des Rennens rast man auf eine Menge zu, die ungefähr einen Meter hinter der Zielgeraden steht - beim ersten Mal denkt man sich "Man, ist das makaber - gleich werden die umgefahren", allerdings bremst das Auto direkt hinter dem Ziel von ca. 200 km/h auf 0 km/h herunter - sieht nicht besonders gut aus und ist es auch nicht. "Belohnt" wird man im Falle eines ersten Platzes jedes Mal mit einer komischen Frau, die den Pokal in der Hand hält und ein Gesicht zieht, wie Austin Powers. Wenn man als Zweiter oder schlechter abschneidet, muss man das Rennen wiederholen.

    Die Grafik
    Ein positiver Aspekt ist, dass man keine Runden fährt, sondern Strecken. Somit wiederholt sich die Grafik nicht immer wieder und man könnte meinen, dass so Langeweile entgegengewirkt wird. Normalerweise stimmt das auch, aber im Falle von Cruisin' USA ist die Grafik so langweilig und eintönig, dass es genauso spannend wäre, immer im Kreis zu fahren. Ja sicher, es handelt sich hier um ein N64-Spiel, aber selbst aus dieser alten Konsole ist noch mehr herauszuholen.
    Meistens gibt es einmal in jedem Rennen einen Umgebungswechsel. In manchen Levels fährt man in einen Tunnel oder in einem anderen fährt man aus einem Wald direkt in eine Wüste. Großartige Abwechslung gibt es innerhalb dieser Abschnitte allerdings nicht. Es werden durchgehend die selben Texturen und Objekte verwendet. Auch das Design der Autos entfacht kein Grafikfeuerwerk. Die verwendeten Texturen sind auch hier nicht besonders detailreich und vom Design her gibt es auch nichts Besseres zu berichten.
    Die Weitsicht lässt ebenso zu wünschen übrig. Objekte poppen am Horizont (der nicht besonders weit vom Auto entfernt ist) auf und man sieht, wie sich die Strecke aufbaut.
    Da hätte man das Ganze zumindest in einem Nebel verschwinden lassen können, das hätte noch immer besser ausgesehen, als plötzlich auftauchende Objekte.

    Fazit
    Dass dieses Spiel wirklich gar kein fahrerisches Können abverlangt ist schon schlimm genug, das dann die Grafik aber auch noch so daneben ist, zieht das Spiel dann noch richtig runter. Ich habe den Automaten leider nie gespielt, aber nachdem ich das Spiel ausgiebig gespielt habe, kann ich mir kaum noch vorstellen, dass er besonders erfolgreich war, es sei denn, für die N64 Version mussten gravierende Abstriche gemacht werden.
    So kann ich natürlich keine Empfehlung aussprechen, es sei denn, ihr seht das Spiel irgendwo für 5 Euro.

    Negative Aspekte:
    miese Grafik, kein Gameplay, Popups

    Positive Aspekte:
    gibt es bestimmt mittlerweile sehr günstig

    Infos zur Spielzeit:
    scoopexx hat sich 0-1 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Cruis\'n USA

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: scoopexx
    4.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    5/10
    Steuerung
    5/10
    Sound
    5/10
    Gameplay
    4/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Cruis'n USA
    Cruis'n USA
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Nintendo

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999216
Cruis'n USA
Cruis'n USA: Warum in die Ferne schweifen? - Leser-Test von scoopexx
http://www.gamezone.de/Cruisn-USA-Classic-20578/Lesertests/Cruisn-USA-Warum-in-die-Ferne-schweifen-Leser-Test-von-scoopexx-999216/
20.12.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/03/cruisn_usa__n64_.jpg
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