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  • Cursed Mountain im Gamezone-Test

    Der Berg ruft. Aber lohnt es sich auch, sich auf diesen Horrortrip in die unheimlichen tibetanischen Klöster einzulassen?

    Für Survival Horror Fans sah es in letzter Zeit auf der Wii nicht ganz so rosig aus. "Resident Evil 5" war zwar ein wirklich hervorragender Titel, aber Wii-Besitzer kamen leider nicht in seinen Genuss. Bald wird "Silent Hill - Shattered Memories" erscheinen, aber was macht man in der Zwischenzeit? Einfach nur geduldig warten? Nein! Mit "Cursed Mountain" kommt endlich wieder ein Gruselschocker für Nintendos Konsole. Der Berg ruft und das nicht zu knapp! Die Thematik des Bergsteigens, gemischt mit mysteriösen Flüchen, Geisterwesen und tibetanischen Riten scheint genug Zündstoff für eine geballte Ladung Horror zu sein. Oder trügt der Schein und Wii-Besitzer sollten doch besser auf Silent Hill warten?

    Der Fluch des Chomolonzo

    Cursed Mountain Cursed Mountain Der Chomolonzo ist ein heiliger Berg in Tibet, der mit 7.800 Metern eine stattliche Höhe aufweisen kann. Es wäre also bereits sehr bemerkenswert, diesen einfach nur zu besteigen. Doch Bergsteiger Eric Simmons hat andere Pläne. Er will ihn nicht erkunden, sondern nach seinem Bruder Frank suchen, der vor einigen Tagen auf diesem Berg verloren gegangen ist. Das abergläubische Volk der Sherpa ist sich sicher, dass unterwegs viele Gefahren lauern. Dennoch macht sich Eric auf den Weg und verlässt das unheimliche Dorf Lhando, um seinen Bruder zu finden. Er kommt an vielen kleinen Städten vorbei, die wie ausgestorben wirken. Warum sind alle geflohen? Was ist nur vorgefallen? Eric erfährt immer mehr von den mysteriösen Begebenheiten, die sich auf dem heiligen und angeblich verfluchten Berg abgespielt haben und mit der Zeit fragt er sich, ob ihm seine Sinne durch den Sauerstoffmangel einen Streich spielen. Halluziniert er oder können diese unfassbaren Dinge wirklich real sein? Doch egal was ihm auch über den Weg läuft, er verliert seine Mission nicht aus den Augen und dringt immer tiefer in die Geheimnisse des Chomolonzo ein. Wird er seinen Bruder noch lebendig vorfinden oder ist es bereits zu spät?

    Geisterbegegnungen und Shooter-Elemente

    Cursed Mountain Cursed Mountain Zu Beginn des Spiels läuft man ein wenig durch das trostlose Dorf, erkundet die verlassenen Häuser und sucht nach Auffälligkeiten. Nach kurzer Zeit entdeckt man einen Eispickel, dessen Griff mit bunten Tüchern umwickelt ist. Wozu das wohl gut sein soll? Immer wieder überkommt Eric ein merkwürdiges Gefühl und es laufen ihm kalte Schauer über den Rücken. Irgendetwas ist hier faul! Dann plötzlich sieht er unheimliche Schatten und Gestalten die in Nebel gehüllt sind. Doch so schnell sie aufgetaucht sind, sind sie auch schon wieder verschwunden. Was war das? Eric sieht immer mehr dieser seltsamen Erscheinungen und schließlich kommt es zur ersten richtigen Begegnung: Ein Geist! Zum Glück ist ein alter Mönch zur Stelle und sagt was zu tun ist. Eric schnappt sich seinen magischen Eispickel und prügelt damit auf den Geist ein. Dieser verschwindet und lässt ihn in Frieden. Obwohl Eric nicht an Geister glaubt, muss er sich ab sofort immer häufiger mit genau diesen herumquälen. Schon bald findet er einen Aufsatz für den Eispickel. Dann lehrt ihn der Mönch die Kraft des dritten Auges einzusetzen.

    Cursed Mountain Cursed Mountain Mit Druck auf die C-Taste wird diese aktiviert und plötzlich scheint es Ruß zu regnen und die ganze Welt verdunkelt sich. Dafür sind die Geister aber deutlicher zu erkennen und Eric kann mit Hilfe seines verbesserten Eispickels nun sogar magische Energie auf die körperlosen Wesen feuern. Dazu zielt er mit der Wii-Remote und einem Fadenkreuz einfach auf den Widersacher und feuert durch Drücken der B-Taste. Nach einigen erfolgreichen Treffen erscheint ein rotes Symbol auf dem Geist. Nun reicht ein einziger Schuss und er wird endgültig beseitigt. Viel geschickter ist es aber, in diesem Moment auf das rote Symbol zu zielen und die A-Taste zu drücken. Dadurch wird eine Art Ritual aktiviert und es sind ein paar Gesten auf dem Bildschirm zu sehen, die man entweder mit der Wii-Remote oder dem Nunchuk nachahmen muss (beispielsweise eine Bewegung von rechts oben nach links unten oder nach vorne usw.). Gelingt dies innerhalb einer gewissen Zeit, so verlässt der Geist das Bardo (eine Zwischenwelt zwischen Leben und Tod in der sich Tote befinden, bevor sie ins Jenseits übergehen können) und wird von euch ins Jenseits geschickt. Doch warum sollte man so etwas Kompliziertes durchführen, wenn es auch ein einfacher Schuss schon tut? Einen Vorteil hat die Sache. Wenn man diese Zeremonie durchgeführt und dabei nicht gepatzt hat, erhält man einen Teil seiner Lebensenergie zurück. Da fuchtelt man doch gerne mal ein wenig mit den Controllern herum.

    Wo das Auge hinschaut: Räucherstäbchen!

    Cursed Mountain Cursed Mountain Andererseits hat man es aber eigentlich gar nicht nötig, auf diese Weise an Energie zu gelangen. Es gibt immer wieder Schreine, an denen man sich mit Räucherstäbchen heilen kann. Diese gibt es überall im Spiel. Meistens müssen ein paar Vasen zerdeppert werden und hin und wieder hinterlässt sogar ein Geist eines dieser begehrten Räucherstäbchen. Wobei, begehrt sind sie eigentlich eher nicht. Man hat nämlich ständig viel zu viele davon. Es sei denn man ist ein absoluter Grobmotoriker und lässt sich von jedem Geist mehrfach treffen. Normalerweise sollte das aber nicht passieren, da man diese mit dem mächtigen Eispickel gut auf Abstand halten kann. Sie sind außerdem nicht besonders schnell und können nur wenig einstecken. Da drängt sich die Frage auf, warum es dann so übermäßig viele Räucherstäbchen gibt oder warum man direkt am Anfang gleich eine solch starke Waffe erhält. Wollte man etwa auch die Casual-Gamer berücksichtigen? Der Schwierigkeitsgrad ist nämlich mehr als nur human. Man schafft es kaum so viele Räucherstäbchen zu verbrauchen, wie man einsammelt. Nur wenn die Geister in Scharen auftreten, kann es mal brenzlig werden. Auch die fliegenden Geister, die euch mit Energie beschießen, können hier und da einen Treffer landen, was aber auch oft mit der trägen Steuerung zusammenhängt. Ansonsten ist der vermeintlich harte Bergtrip eher ein gemütlicher Spaziergang.

  • Cursed Mountain
    Cursed Mountain
    Publisher
    Sproing Interactive Media GmbH
    Developer
    Sproing Interactive Media GmbH
    Release
    21.08.2009
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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Cursed Mountain
Cursed Mountain im Gamezone-Test
Der Berg ruft. Aber lohnt es sich auch, sich auf diesen Horrortrip in die unheimlichen tibetanischen Klöster einzulassen?
http://www.gamezone.de/Cursed-Mountain-Spiel-20664/Tests/Cursed-Mountain-im-Gamezone-Test-992355/
14.09.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/07/Cursed_Mountain_Monk.jpg
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