Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • DTM Race Driver: Gib Gummi - Leser-Test von DataBase

    DTM Race Driver: Gib Gummi - Leser-Test von DataBase DTM Race Driver ist das erste Rennspiel, bei dem eine Geschichte erzählt wird, die im Spielverlauf immer dramatischer wird. Auch spielerisch sollte man viel von den Racing-Experten von Codemasters erwarten.

    Story:
    Der junge Ryan McCane muss zusehen wie sein Vater einen schweren Rennunfall erleidet und in seinem Auto verbrennt. Ein junger Nachwuchsfahrer rammte ihn kurz nach der Zieleinfahrt, wodurch sich der Wagen überschlug und Feuer fing. Zehn Jahre später ist Ryan McCane auch Rennfahrer und bekommt einen ersten Vertrag bei einem eher schwachen Team. So beginnt eine lange Geschichte um Neid, Konkurrenz zwischen Brüder und natürlich um die Liebe einer Frau.

    Grafik:
    Was die Grafik betrifft ist die PS2 Version klar im Nachteil. Die PC und Xbox Varianten sehen um einiges besser aus. Besonders das plötzliche auftauchen der Landschaft kann nerven und wurden beim Director's Cut behoben. Auch wirken die Strecken sehr steril und detailarm. Obwohl sie den realen Vorbildern nachempfunden wurden, hätten sie doch ein paar mehr Details vertragen können. Die Bitmap Zuschauer sehen einfach lächerlich aus und sind nicht mehr zeitgemäß. Die Autos hingegen sind perfekt modelliert und glänzen durch einen Detailreichtum, den kaum ein anderes Rennspiel auf der PS2 zu bieten hat. Innenräume sind den Vorbildern exakt nachempfunden und jeder Aufkleber sitzt an der richtigen Stelle. Besonders die Echtzeitspiegelungen und das fantastische Schadensmodel können auf ganzer Linie überzeugen. Noch nie sind Autos so effektreich auseinander geflogen. Die Animationen der Boxencrew sind dank dem Motioncapture Verfahren sehr realistisch und erinnern an eine TV-Übertragung.

    Sound:
    Auch der Sound kann überzeugen. Die großen V8 Motoren blubbern vor sich hin während die kleineren Tourenwagen durch einen hohen aber realistischen Geräuschpegel die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Während die Fahrtgeräusche nahezu perfekt umgesetzt wurden, gibt die Umgebung, bis auf den Jubel der Zuschauer, keinen Ton von sich. Die deutsche Sprachausgabe ist zwar nicht schlecht, wirkt aber dennoch aufgesetzt und bringt keine Rennstimmung auf.

    Gameplay:
    In seiner Karriere nimmt Ryan McCane in bis zu 42 Autos platzt und muss 13 Meisterschaften auf 35 Strecken bestreiten. Natürlich hat Codemasters die kompletten Lizenzen für alle Rennserien, wodurch sie die DTM in einem Abt Audi TT oder die britische TOCA in einem Vauxhall Astra Coupe bestreiten können. Das Fahrverhalten ist eine Mischung aus Arcade und Simulation und stellt den Spieler anfangs vor keine größeren Probleme. Bei den schnelleren Autos ist aber überlegtes Tuning und eine vorsichtige Fahrweise allerdings Pflicht um überhaupt Punkte zu bekommen. Obwohl das Setup der Fahrzeuge nicht so ausführlich ist wie bei echten Simulationen kann man schon einiges wie Bodenfreiheit, Anpressdruck, Sturzwinkel und Übersetzung anpassen. Dabei erfordert fasst jede Strecke ein komplett anderes Setup, denn in den schwierigen Rennserien ist ohne eine vernünftige Einstellung des Autos kein Blumentopf zu gewinnen. Auch das Schadensmodell wirkt sehr realistisch, hat aber kaum Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Auch die Gegner Intelligenz kann überzeugen. Die Kontrahenten machen Fehler, werden nervös wenn sie bedrängt werden und rechen sich für üble Rempler. Aufgrund dieser Tatsache und den vielen Zwischensequenzen kommt eine Rennatmosphäre auf, die es noch in keinem vergleichbaren Spiel zu sehen gab.
    Auch die Menus unterstützen diese Stimmung. Statt schnöden Textfenstern sieht man Ryan vor seinem Computer, indem er sich über neue Verträge informieren kann. Einstellungen am Wagen werden in einer Garage mit vielen animierten Technikern vorgenommen und lassen den Spieler fast schon denken er wäre eine echter Rennfahrer.
    Obwohl DTM Race Driver keine Simulation ist, braucht man eine gewisse Eingewöhnungszeit um mit der Steuerung der Wagen zurecht zukommen. Jedes Auto fährt sich anders und erfordert eine völlig unterschiedliche Fahrweise. Während die Tourenwagen der TOCA recht gutmütig agieren, sind die V8 Monster eine Herausforderung. Anfangs sind Dreher und Ausritte auf das Kiesbett an der Tagesordnung. Dennoch ist der Spieler stets motiviert den Wagen perfekt zu beherrschen um sich wieder in einer weiteren Rennserie zu behaupten.
    Der Einzige Punkt der für etwas Frust sorgen könnte ist das Speichersystem. Man darf nur zwischen jedem zweiten Rennen speichern. Es kann schon also mal vorkommen, dass man des öfteren zwei Rennen wiederhohlen muss um eine vernünftige Platzierung zu erlangen, denn ein Neustart des Wettbewerbes ist leider nicht möglich.
    Nach ca. 15 bis 20 Stunden ist man am Ende der Geschichte rund um Ryan McCane angekommen. Will man allerdings alle Meisterschaften gewinnen muss man mindestens fünf Stunden hinzu addieren.

    Unterschiede zum Director's Cut der PC und Xbox Version:
    Der größte Unterschied ist die viel schlechter Grafik der PS2 Version. Der Spieler wird mit nervigen Pop-Ups und Clippingfehlern auf die Probe gestellt. Auch die Wagen sehen längst nicht so detailliert wie bei der PC und Xbox Fassung aus. Eine Weitere Neuerung des Director's Cut Versionen sind die neueren Daten, ein verbessertes Schadensmodel und eine optimierte Steuerung. Auf Grund der besseren Hardware der Xbox und des PC sind bis zu 20 statt 14 Wagen auf den Strecken unterwegs. Ein weiteres Feature welches dem PS2 Spiel fehlt, ist die Möglichkeit sich in Einzelrennen einer Qualifikation zu unterziehen.

    Fazit:
    DTM Race Driver ist eine gelungene Mischung aus Arcade und Simulation und kann sowohl Profis als auch Anfänger vor den Bildschirm fesseln. Die Rennen sind spannend und versetzten den Spieler in die Rolle eines jungen Rennfahrers, der ganz groß werden will. Leider ist die Umgebungsgrafik sehr trist geraten und was auch einzige echte Kritikpunkt ist.
    Wer die Wahl hat, sollte sich lieber die Xbox oder PC Fassung des Spiels kaufen. Der Director's Cut hat einige Verbesserungen im Gegensatz zur PS2 Variante zu bieten.

    Negative Aspekte:
    triste Umgebungsgrafik, etwas schwierige Steuerung, Grafikfehler

    Positive Aspekte:
    viele Autos, viele Strecken, Storymode

    Infos zur Spielzeit:
    DataBase hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    DTM Race Driver

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: DataBase
    8.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • DTM Race Driver
    DTM Race Driver
    Publisher
    Codemasters
    Release
    21.08.2002

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Cars Race-O-Rama Release: Cars Race-O-Rama THQ
    Cover Packshot von SBK 09 Release: SBK 09 Codemasters , Milestone
    Cover Packshot von Speed Racer: Das Videospiel Release: Speed Racer: Das Videospiel Warner Bros. Interactive , Sidhe Interactive
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 02/2017 PC Games Hardware 02/2017 PC Games MMore 02/2017 play³ 02/2017 Games Aktuell 02/2017 buffed 12/2016 XBG Games 01/2017 N-Zone 02/2017 WideScreen 02/2017 SpieleFilmeTechnik 01/2017
    PC Games 02/2017 PCGH Magazin 02/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
998297
DTM Race Driver
DTM Race Driver: Gib Gummi - Leser-Test von DataBase
http://www.gamezone.de/DTM-Race-Driver-Spiel-22237/Lesertests/DTM-Race-Driver-Gib-Gummi-Leser-Test-von-DataBase-998297/
20.05.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/08/tv000023_126_.jpg
lesertests