Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • DTM Race Driver: Tourenwagen-Rookie - Leser-Test von denjuandemarco

    DTM Race Driver: Tourenwagen-Rookie - Leser-Test von denjuandemarco Eine ganz klare Kiste dürfte sein: Rasergames für die Sony Playstation 2 gibt es en masse, seit dem Verkaufsstart überfluten Titel jenes Genres den Markt. Ergo ist es vonnöten, dass der entsprechende Racer nicht nur solide Kost bietet, sondern weit Überdurchschnittliches vorweisen kann. Nicht nur in punkto Grafik und Handling muss es stimmen, auch Spielumfang und insbesondere die Langlebigkeit (Langzeitmotivation + Wiederspielwert) müssen topp sein, anderenfalls landet die DVD derart früh im Regal, dass von einer hohen Spielspasswertung einfach nicht die Rede sein kann. Mit solchen oder ähnlichen Sorgen muss sich die PS2-Version "DTM Racer Driver" von Codemasters aus dem Jahr 2002 erfreulicherweise nicht herumschlagen: hier stimmt zwar nicht alles, aber immerhin doch sehr vieles, für mich stellte die Scheibe seinerzeit jedenfalls einen Überraschungshit dar.

    Start frei zur Tourenwagen-Meisterschaft

    Diese steht hier nämlich im Vordergrund, um genauer zu sein die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft. Kennern von TOCA samt Nachfolgern 2 und 3 für die alte Playstation kommt dies irgendwie bekannt vor? Sehr richtig, hier haben wir es mit dem offiziellen Nachfolger für die PS2 zu tun. Ich persönlich kann mich noch sehr gut an die gemischten Gefühle hinsichtlich des ersten Teils erinnern, der mich vom Spielumfang und Aufbau her stark motivierte, aber nahezu pausenlos angesichts der sehr haarigen Steuerung verzweifeln ließ, massig unfaire Passagen durch konstante Benachteiligung den CPU-Fahrern gegenüber inklusive. Bei Teil 2 und erst recht Teil 3 sah dies dann schon deutlich entspannter aus, die Folge war, dass "DTM Racer Driver" für die PS2 einen Pflichtkauf darstellte. Enttäuscht wurde ich keineswegs. Ganz im Gegenteil, ich war begeistert von diesem Game, meine Motivation stieg mit zunehmender Spieldauer immer weiter an. Der ein oder andere kleine Patzer ist mir zwar auch nicht verborgen geblieben, doch am sehr positiven Gesamteindruck konnte dies nichts ändern.

    Umfang, der begeistert - Abwechslung, die Spaß verspricht

    Bis auf die Gran-Turismo-Reihe gibt bzw. gab es bis dahin keinen Racer, der solch eine breite Palette an Fahrzeugen und Strecken aufweisen konnte. An die fünfzig grundverschiedenen Karossen von Mercedes und BMW, Mitsubishi und Toyota bis hin zu amerikanischen Fahrzeugen wie Chevrolet sind hier vertreten, wobei einige Wagen selbstverständlich erst frei zu spielen sind. Knapp vierzig unterschiedliche Rennstrecken sorgen für die nötige Abwechslung, da diese sich von der Streckenführung her nun wahrlich nicht ähnlich sind. Mag Kennern der Tourenwagen-Szene dabei der Nürburgring, Hockenheim oder auch Oschersleben sehr wohl bekannt vorkommen, so brettern wir unter anderem auch in ferneren Gefilden über den Asphalt: breit angelegte Rundkurse in den USA, enge Stadtkurse im australischen Adelaide oder kanadischen Vancouver sind ebenso mit von der Partie wie auch Überlandfahrten durch hügeliges Gelände und Felsschluchten oder auch an Gebirgspässen in England entlang. Wechselnde Tageszeiten sorgen für zusätzliche Abwechslung, Tag- und Nachtfahrten sowie solche im Sonnenuntergang sind mit dabei.
    Im Mittelpunkt steht bei "DTM Race Driver" der Karrieremodus, bei dem wir als junges, ambitioniertes und (natürlich) außerordentlich talentiertes Nachwuchs-Ass namens Ryan McKane (Voll-)Gas geben dürfen. Eine kleine (Pseudo-)Hintergrundstory gibt es sogar auch: unser Vater kam einst bei einem bitterbösen Unfall in einem Meisterschaftsrennen ums Leben. Verursacht wurde dieser schreckliche Vorfall durch einen unfairen Rempler eines Konkurrenten, welcher unserem Erzeuger den damaligen Ruhm offensichtlich nicht gönnte. Bemerkenswert ist, dass in der Folgezeit kleine und auch wirklich sehr feine Zwischensequenzen die Geschichte weitererzählen und wir auf diese Art und Weise mehr erfahren. Des Weiteren kommt auch unserer älterer Bruder ins Spiel, ferner weitere mehr oder weniger wichtige Personen, die diesem Rennspektakel insgesamt einen (für ein Racergame) erstaunlichen Rahmen verleihen. Allerdings wirken die auftretenden Charaktere sehr blass, die Story ist sehr platt und im Grunde überaus klischéehaft, nichtsdestotrotz handelt es sich um eine nette Idee, denn Rennalltag etwas auflockern zu wollen. Zu Beginn unserer Karriere nehmen wir traditionsgemäß Platz in eher bescheidenen Karossen, im Erfolgsfall interessieren sich aber mit zunehmender Spieldauer auch größere Rennställe für uns, ab und an müssen wir diesen aber erst in Probefahrten, Trainingsläufen oder Duellen beweisen, aus welchem Rennfahrer-Holz wir geschnitzt sind. Es existieren mehrere Meisterschaften, die den realen europäischen Modellen (DTM in Deutschland, TOCA in England) nachempfunden wurden, in unterschiedlichen Klassen müssen wir konstant gute Leistungen bieten, um in der Folgesaison in einer höheren Liga Gas geben zu dürfen. Von der "Super-Sports" über "Power-Racing" bis hin zur Lola-Sportwagenmeisterschaft führt uns unser (erfolgreicher) Weg, generell sind wir dabei besonders scharf auf die üppigen Preisgelder, mit denen wir unsere jeweiligen Vehikel ordentlich aufmotzen. Nett in Szene gesetzt wird das Ganze dadurch, dass wir nicht stupide Menüpunkte anklicken, sondern wir uns in unserem eigenen virtuellen Büro befinden und dort die uns wichtigen Punkte Schritt für Schritt abchecken können.
    Im Übrigen dürfen wir uns natürlich auch ganz abseits vom zeitintensiven Karrieremodus im Einzelrennen oder Zeittraining vergnügen, schließlich kommt (zum Glück) auch der Multiplayerfun bei weitem nicht zu kurz: zu zweit oder auch zu viert dürfen wir uns tage- und nächtelang heiße Duelle im Splitscreenmodus liefern, im Falle mehrere Gleichgesinnter ist speziell der Mehrspielermodus auch noch nach vielen Wochen motivierend, was nicht zuletzt an den zahlreichen sehr unterschiedlichen Rennstrecken liegen dürfte. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch, dass wir bei Vierspielerduellen ohne CPU-Fahrer auskommen müssen, in den Zweispieler-Splitscreenduellen immerhin vier CPU-Kontrahenten mit von der Partie sind, wobei erfreulicherweise auch das Schadensmodell inklusive der unmittelbaren Folgen auf das Fahrverhalten der beschädigten Wagen nicht vergessen wurde. Dies sind meines Erachtens solche oft auf den ersten Blick nicht so beachteten "Kleinigkeiten", die dazu führen, ob man ein Game auch noch nach Wochen und Monaten und vielleicht auch ab und an selbst nach Jahren erneut hervorkramt oder eben nicht. "DTM Race Driver" für die PS2 kann in dieser Hinsicht jedenfalls ordentlich punkten.

  • DTM Race Driver
    DTM Race Driver
    Publisher
    Codemasters
    Release
    21.08.2002
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Cars Race-O-Rama Release: Cars Race-O-Rama THQ
    Cover Packshot von SBK 09 Release: SBK 09 Codemasters , Milestone
    Cover Packshot von Speed Racer: Das Videospiel Release: Speed Racer: Das Videospiel Warner Bros. Interactive , Sidhe Interactive
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 05/2017 PC Games Hardware 05/2017 PC Games MMore 05/2017 play³ 05/2017 Games Aktuell 05/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 04/2017 WideScreen 05/2017 SpieleFilmeTechnik 04/2017
    PC Games 05/2017 PCGH Magazin 05/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1004975
DTM Race Driver
DTM Race Driver: Tourenwagen-Rookie - Leser-Test von denjuandemarco
http://www.gamezone.de/DTM-Race-Driver-Spiel-22237/Lesertests/DTM-Race-Driver-Tourenwagen-Rookie-Leser-Test-von-denjuandemarco-1004975/
01.09.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/09/3-Untere Liga.jpg
lesertests