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Dance Evolution (X360)

Release:
10.11.2010
Genre:
Sonstiges
Publisher:
Konami
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Dance Evolution im Gamezone-Test

22.11.2010 11:48 Uhr
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Neu
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Konamis Tanzspiel wird nur wenige ansprechen, hat aber ein anspruchsvolles Spielsystem und kann richtig Spaß machen.

Konami hat es nicht leicht. Einst dominierte der japanische Publisher als Pionier den Musikspielmarkt, heute hat man die Krone an Studios wie Harmonix weitergereicht und muss sich mit einer Nebenrolle zufrieden geben. Bis dato konnte sich Konami zumindest im Segment der Tanzspiele behaupten und vor allem mit Dance Dance Revolution auf der Wii unglaubliche Erfolge feiern. Die Evolution schreitet mit Kinect voran und entfernt die billigen Tanzmatten, nun wird wie in der Disco gefeiert. Kann Dance Evolution an die Erfolge alter Tage anknüpfen und gegen die Konkurrenz Dance Central bestehen?

Dance Evolution Dance Evolution [Quelle: ] Spieler, die mit den so genannten Konami Originals solch namhafter Künstler wie RevenG, Jun und allen voran Naoki, Producer des Titels und Musikspezialist bei Konami, nichts anfangen können, dürfen mit dem Schmökern dieses Reviews aufhören und sollte einen riesigen Bogen um Dance Evolution machen. Der Titel verzichtet vollkommen auf lauschige Charthits und bekannte Lizenztitel, liefert uns stattdessen die Crème de la Crème aus dem Soundstudio Konamis. Stilistisch durch diverse japanische Einflüsse inspirierte Pop und Eurodance-Kracher sorgen zumindest bei Liebhabern der fernöstlichen Kultur für ein wollig warmes Herzgefühl. Sogleich erinnert man sich an etliche Spielstunden herrlichster Trash-Mukke und feinstem J-Pop, vermischt mit seichten R&B Klängen, die man seit über 10 Jahren mit diversen Titeln wie Dance Dance Revolution in Verbindung bringt.

Dance Evolution Dance Evolution [Quelle: ] Auf der Disc befindet sich eine einerseits einseitige, aber dennoch kunterbunte Ansammlung, zumindest für alle Liebhaber japanischer Musikspiele bekannter Songs wie "L'amour et la liberté" oder "Can't Stop Fallin' In Love" - beides eingängige Dancestampfer mit Ohrwurmcharakter und einem Rhythmus, bei dem man unweigerlich das Tanzbein schwingen möchte. Die Auswahl mit ca. 30 Titeln ist sicherlich auf längerer Sicht hin gesehen nicht sonderlich umfangreich, kann aber evtl. mit in Zukunft folgendem Download-Content angereichert werden. Wie schon erwähnt, diejenigen, die einfach nichts mit derartiger Musik anfangen können, werden es schwer haben. Darüber hinaus könnte man Konami auch einhundertprozentiges Recycling vorwerfen, denn sämtliche Titel haben wir schon einmal irgendwo in einen ihrer zahlreichen Musikspiele gehört. Dennoch könnte die Auswahl nicht besser sein! Sämtliche Songs stehen übrigens nicht von Beginn an zur Verfügung. Ihr müsst so einige Zeit mit Dance Evolution verbringen und werdet erst mit der Zeit einige weitere Titel hinzu bekommen und irgendwann auf das volle Repertoire zurückgreifen zu können.

Das Tanzsystem

Dance Evolution Dance Evolution [Quelle: ] Das Spielsystem von Dance Evolution orientiert sich eher an Vorgängern wie Dance Dance Revolution oder, dies trifft den Nagel so ziemlich auf den Kopf, dem nur in Japan für die Playstation 2 erschienenen Para Para Paradise. Die Tanz-Crew legt zu den unterschiedlichen Songs eine durchaus imposante, durch europäische Dance-Combos wie Mr. President, E-Rotic oder auch Boybands wie Backstreet Boys inspirierte Choreographien auf dem Bildschirm hin. Neben den typisch japanischen Para Para Tanz dürfen aber auch gewisse R&B Einflüsse mit geschmeidigen Bewegungen nicht fehlen. Was die Figuren im Vordergrund der wirklich schön in Szene gesetzten Backrounds zeigen, ist wirklich klasse und überzeugt mit butterweichen Animationen.

Im Blickfeld von Kinect gilt es nun die Figuren, Moves und Bewegungen exakt nachzuspielen. Für Anfänger und vor allem Leute, die bisher kaum in Berührung mit dieser speziellen japanischen Form der Musik kamen, kein leichtes Unterfangen. Es gibt keine spezielle Vorschau wie bei Dance Central und die Moves sind auch nicht herunter gebrochen auf wenige simple Figuren. Die Choreographien ergeben zusammen ein Ganzes. Will heißen, dass man von Anfang an ein Auge auf die Charaktere auf der Bühne haben muss und möglichst deren Bewegungen nachahmt.

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22.11.2010 11:48 Uhr
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