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  • Dancing Stage Unleashed 2 im Gamezone-Test

    Fast genau ein Jahr nach dem ersten Xbox-Ableger der Dancing Stage Reihe beehrt uns Konami abermals mit einem Titel für Microsofts Konsole. Dieser verspricht einiges, vor allem soll es neue sowie deutliche Verbesserungen der aus dem Vorgänger bekannten alten Modi und einen umfangreichere Auswahl an Onlinemöglichkeiten geben. Dancing Stage Unleashed 2 bietet all das tatsächlich, nur konzentrierte sich Konami anscheinend nicht wirklich auf das Wesentliche: Das Gameplay. Dieses wurde einmal mehr durch Kleinigkeiten leicht vermasselt, so dass auch dieser Titel nicht nach dem begehrten Gamezone-Award greifen kann.

    So funktioniert's:

    Dancing Stage Unleashed 2 Dancing Stage Unleashed 2 DSU 2 gehört nach wie vor zur Gattung der Tanzspiele. Es fordert schnelle Reflexe, Rhythmusgefühl und gutes Timing, was alles wiederum mit der Musik verbunden werden muss. Auf unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen muss der Spieler entweder auf einem Controller, oder besser noch auf einer Tanzmatte verschiedene Choreographien nachspielen. Entwickler Konami hat dieses Mal auch an die Anfänger unter uns gedacht, da es neben den drei üblichen Klassen nun auch eine Vierte für absolute Neulinge gibt. Dort sind die Choreographien deutlich leichter und können von fast jedem gemeistert werden. Dafür werden hier Rekorde aber nicht gespeichert. Das Prinzip von Dancing Stage ist relativ einfach und wurde soweit auch ohne Änderungen übernommen. Der Spieler muss Richtungspfeile auf dem Controller oder der Tanzmatte drücken, welche denen auf dem Bildschirm entsprechen. Genau in dem Moment, wo die durchlaufenden Pfeile die Schrittzone am oberen Bildrand durchschreiten, muss der Spieler die entsprechende Richtung eingeben. Durch Treffer wird die Tanzanzeige aufgeladen, welche wie eine Lebensenergie fungiert. Fehler reduzieren die Anzeige und fällt diese auf Null, ist das Spiel vorzeitig vorbei.

    Dancing Stage Unleashed 2 Dancing Stage Unleashed 2 Der Tänzer auf der Matte wird für das präzise Timing seiner Schritte bewertet: Trifft er die Tasten genau im richtigen Moment, erhält er ein "Perfect", verpasst er den Pfeil, erscheint ein "Boo". Natürlich gibt es auch diverse Zwischenwertungen, die alles noch etwas differenzieren. Wer nur mit "Perfects" und "Goods" spielt, baut nebenbei auch eine Combo auf. Neben dem Können zeigt diese Combo letztendlich auch Auswirkung auf die Endwertung. Dort wird dem Spieler explizit aufgelistet, wie viele Pfeile er gut oder schlecht erwischt und welche Wertung er dafür bekommen hat. Ein Vergleich mit dem Vorgänger zeigt uns deutliche Unterschiede auf. Konami nahm sich wohl die Kritik vom ersten Xbox-Ableger zu Herzen und verbesserte das Timing, doch statt die Pfeile besser auf die Musik zu synchronisieren, blähte man dieses nur auf. Das Zeitintervall für ein "Perfect" gleicht fast schon einem Scheunentor. Dadurch wiederum entstehen deutlich bessere Wertungen gegenüber der Arcade- oder auch anderen Konsolenversionen. Ärgerlich zeigt sich auch die veränderte Berechnung der Endwertung: Abermals besteht auch hier einfach kein einheitliches System mehr. Das Prinzip, für eine AA Wertung min. 93% der Gesamtpunkte zu bekommen, gilt schlichtweg nicht mehr.

    Die verschiedenen Spielmodi

    Dancing Stage Unleashed 2 Dancing Stage Unleashed 2 Die Auswahl an Modi ist reichlich und durchaus erfreulich. Klassisch wird im "Game Mode" ein Song nach dem anderen getanzt und dort die Highscore verbessert. Sowohl auf nur einer Matte mit vier Tasten, als auch über zwei Matten hinweg mit insgesamt acht Pfeiltasten kann dieser Modus alleine oder auch gemeinsam mit einem Freund gespielt werden. Auch der "Challenge Mode" findet sich wieder. Hier muss sich der Spieler bei vorausgewählten Songs oder Songteilen bestimmten Herausforderungen stellen. Diese bestehen aus einer großen Auswahl an Songs, Schwierigkeitsgraden und Szenarios. In den meisten Fällen geht es nicht darum, einen Song von Anfang bis Ende zu spielen, sondern stattdessen Teile eines Songs mit verschiedenen Anforderungen und Bedingungen zu erfüllen. Dem Modus merkt man deutlich an, dass er eher für die Profis entwickelt wurde. Schon die leichtesten Szenarios bringen den Spieler buchstäblich ins Schwitzen. Pfeilvariationen wie Boost oder diverse Erscheinungsarten (verschwinden unvermittelt oder tauchen unvermittelt auf, etc.) sorgen für einen durchaus hohen Schwierigkeitsgrad. Für Naturen, die gerne auf ihre Kalorien achten, hat Konami abermals den "Workout Mode" integriert. Bei diesem Modus geht es um tatsächliche Fitness-Ziele, und es werden die Kalorien gezählt, die beim Spielen verbraucht werden. Anfänger bekommen wie immer in einem gelungenen "Training Mode" die ersten Schritte auf der Tanzmatte erklärt.

    Abermals können die Spieler im Wettkampfmodus gegeneinander antreten um zu sehen, wer am besten tanzen kann. Um die Punkte der Endwertung geht es im "Score Battle". Hier tanzt jeder Spieler den Song bis zum Ende durch und wer die höchste Highscore hat, gewinnt. Im "Point Battle" geht es dagegen explizit um das Timing der Spieler. Sobald einer der Kontrahenten eine schlechtere Wertung tanzt, wird ihm ein Punkt abgezogen. Hat einer keine Punkte mehr zur Verfügung, hat dieser verloren. Eine Erweiterung ist die Integration des Double Mode: Nicht nur jeweils mit einer Matte, sondern auch über zwei Matten hinweg können sich zwei Spieler gegenüberstehen. Der "Party Mode" dagegen ist komplett neu. Hier gibt es vier weitere durchaus lustige Varianten. Im "Attack Mode" bringen Combos gleicher Pfeile Items, die entweder schützen, die Schrittanzeige nach oben bringen oder aber des Gegners Schrittanzeige schieben und dessen Attacken aufheben. Hier kommt richtig Hektik auf, wie auch im "Bomb Mode". Mit einer Combo von fünf gibt man die Bombe an den Nächsten weiter. Erreicht die Uhr Null oder steht bei ihm am Schluss, hat dieser verloren. Der "Sync Mode" verlangt von min. zwei bis max. vier Spielern ein synchrones Tanzen. Sobald einer ein schlechteres Timing als "Great" hat, ist das Spiel aus und derjenige ist der Verlierer. Ganz übel wird es im "Quad Mode": Als Einzelspieler muss man nun Choreographien über vier Matten hinweg hinlegen. Das dürfte wohl die Herausforderung schlechthin sein!

    Das Spiel über Xbox Live

    Dancing Stage Unleashed 2 Dancing Stage Unleashed 2 Deutliche Verbesserungen finden wir im Onlinebereich von DSU 2. Auch hier fanden die neuen Modi einen gebührenden Platz. Neben dem Punktewettkampf und dem Schrittwettkampf stehen nun auch der Bombenmodus und der Angriffsmodus zur Verfügung. Finden sich genügend Spieler, kann man neuerdings auch ein Turnier erstellen und austragen. Alle möglichen Modi und Einstellungen lassen für ein persönliches Turnier abstimmen. Gespeichert werden alle Erfolge und Daten auf Konamis Server und können anschließend in weltweiten Ranglisten begutachtet werden. Im Gegensatz zum Vorgänger kann man nun nämlich auch gegen Amerikaner spielen und findet somit deutlich mehr Kontrahenten. Daneben gibt es für den Spieler in Zukunft auch wieder massig zum Herunterladen. Später wird es neue Songs geben, aber auch neue Charaktere lassen sich downloaden. Ganz neu ist das Herunterladen bearbeitete Steppdaten von anderen Spielern. Somit verbreitet sich eine ordentliche Auswahl an Variationen der Songs.

    Nicht nur neue Modi hielten Einzug in das Onlinesystem, vor allem auch kleine Verbesserungen sorgen für ein entspanntes Onlineerlebnis. Musste früher nach einem gespielten Song immer wieder eine neue Session geöffnet werden, bleibt diese nun erhalten. Alle Mitspieler finden sich nach dem Song im Menü wieder und können gemütlich über den nächsten Song quasseln. Dieser kann nun nämlich direkt vom Spielersteller ausgewählt werden. Er bekommt auch eine Mitteilung, falls andere Mitspieler den Song nicht haben. Soweit so gut, doch Konami hat nicht bis zum Ende mitgedacht: Vor Beginn einer Session wird der Schwierigkeitsgrad eingestellt. Dieser bleibt nun für alle Songs gleich. Ein Wechsel zwischendurch ist nicht möglich und kann nur durch das Öffnen einer neuen Session erreicht werden.

    Alle der bis zu vier Mitspieler finden ihren Bereich auf dem Bildschirm wieder, wobei es mittlerweile auch möglich ist, von einer Konsole aus mit zwei Personen online zu gehen. Leider hat Konami keine Begrenzungen zwischen den Spielflächen integriert, so dass es durchaus verwirrend sein kann. So viele Pfeile auf einmal sind schon etwas übel. Zudem bietet auch DSU 2 keine Möglichkeit, Modifier einzusetzen. Viele Spieler sind Speedmods gewöhnt, welche die Pfeile deutlich schneller, dafür aber lesbarer machen. Online kann ein solcher Mod nicht eingestellt werden. Die Comboanzeige stört ebenfalls und vor allem Online. Diese verdeckt aufgrund der kleineren Pfeile gleich mehrere davon. Ansonsten lässt sich der Onlinemodus perfekt spielen. Technische Probleme in Form von Lags und Rucklern treten eigentlich nicht auf.

  • Dancing Stage Unleashed 2
    Dancing Stage Unleashed 2
    Publisher
    Konami
    Developer
    Konami
    Release
    11.05.2005

    Aktuelles zu Dancing Stage Unleashed 2

    Aktuelle Sonstiges-Spiele Releases

    Cover Packshot von Dancing Stage Unleashed 3 Release: Dancing Stage Unleashed 3 Konami
    Cover Packshot von Capcom Classics Collection Release: Capcom Classics Collection Capcom
    Cover Packshot von Super Monkey Ball Deluxe Release: Super Monkey Ball Deluxe Sega , Sega
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990265
Dancing Stage Unleashed 2
Dancing Stage Unleashed 2 im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/Dancing-Stage-Unleashed-2-Spiel-20779/Tests/Dancing-Stage-Unleashed-2-im-Gamezone-Test-990265/
31.05.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/05/dsu2_01.jpg
tests