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  • Dancing Stage Unleashed im Gamezone-Test

    Nach diversen Playstation (2) Spielen und auch einige Umsetzungen auf anderen Konsolen möchte Konami mit Dancing Stage Unleashed auch die Anhänger des giftgrünen X zum Tanzen bringen. Mit passender Matte wird das natürlich auch gleich in die Tat umgesetzt, wobei sich Fans der bekannten Musikspiel-Serie auf einige Neuerungen freuen dürfen. Somit ist diese Version von Dancing Stage keine lieblose Konvertierung mit einem simplen Update der Songs, sondern bietet einige Innovationen. Ob diese aber wirklich mehr Spaß in die Bude bringen oder nur schmückendes Beiwerk sind, werden wir im folgenden erläutern.

    Tatsächlich ein Dancing Stage mit Neuerungen?

    Sobald das Spiel gestartet und der Hauptbildschirm sichtbar ist, wird auf den ersten Blick die umfangreiche Auswahl an Modi und Optionen auffallen. Im Gegensatz zu den Playstation 2 Ablegern zum Beispiel müssen in Dancing Stage Unleashed keine weiteren Spielmodi mehr frei geschalten werden. Neben bekannten Modi wie dem Game Mode, Workout Mode, dem Editor sowie dem Trainingsbereich stechen vor allem Battle, Challenge und Xbox Live aus der Auswahl hervor. Erstmals in der kompletten Serie können Fans sich auch über das Internet treffen und sich gegenseitig in Grund und Boden tanzen. Vorraussetzung ist natürlich ein Account bei Xbox Live. Online bietet das Spiel für bis zu vier Teilnehmern (!!!) den flüssig laufende Score- oder auch oder Point-Battle an, beide Modi werden nachher ausführlich erläutert. Leider nervt es deutlich, dass nach getanzter Runde die Session geschlossen wird und ein Spieler wieder ein neues Game aufmachen muss! Praktisch dagegen sind die verschieden Ranglisten, die sowohl Offline-, als auch Onlineergebnisse mit den anderen Spielern in Europa vergleichen. Gegen eine kleine Gebühr kann man auch ab und an neue Songs via Internetsystem von Microsoft bekommen, so dass die an sich schon umfangreiche Auswahl noch erweitert werden kann.

    Dancing Stage Unleashed Dancing Stage Unleashed Das Grundprinzip ist aber auch auf der Xbox nicht anders. Nach einem gewählten Song gilt es sein Können im Bereich des Rhythmusgefühls und Reaktion zu zeigen. Auf dem Bildschirm laufen Pfeile von unten nach oben, welche gerade die vier Richtungen eines Steuerkreuzes entsprechen. Diese sind passend auf die Musik abgestimmt, erreichen die Pfeile die so genannte Stepzone gilt es zu Handeln. Die im Takt erscheinenden Symbole müssen nun nämlich entsprechend über die Tanzmatte oder via Kontroller nachempfunden und mit gutem Timing eingegeben werden. Wertungen zeigen an, ob man nun den Pfeil perfekt getroffen hat, oder eher doch daneben lag. Dies beeinflusst dann letztendlich auch die Wertung und die Highscore zu dem Song, welche separat gespeichert werden. Im Game Mode gilt es entweder alleine, oder auch zu zweit die Songs möglichst genau nachzutanzen und hohe Wertungen zu bekommen. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, über zwei Tanzmatten zu spielen. Alleine bekommt man es nun nicht nur mit den vier Pfeilen der einen Matte zu tun, sondern auch noch mit den anderen der zweiten Matte. Kenner der alten Spiele freuen sich evtl. auch wieder über den Workout Modus. Das Spiel wertet die Bewegungen anhand der Schrittfolgen aus und errechnet dann informative Statistiken über den Verbrauch von Kalorien.

    Die Neuerungen in DS Unleashed

    Dancing Stage Unleashed Dancing Stage Unleashed Widmen wir uns aber nun den Neuerungen. Neben dem Onlinemodus, bei dem man gegen die Besten der Welt antreten und auch eine Highscoreliste einsehen kann, bietet das Spiel ja auch noch zwei weitere neue Modi. Mit dem Battle Mode wird ein Wettkampf gestartet, wobei es zwei unterschiedliche Varianten gibt. Bis zu vier Spieler wahlweise menschlicher Natur oder von der CPU gesteuert treten im Score-Battle gegeneinander an. Dabei wetteifert man schlicht und einfach um die höchste Gesamtwertung. Als weiterer Modus steht noch der Point-Battle zur Verfügung, welcher aber leider nur für zwei Spieler ausgelegt ist. Hier beginnt jeder mit 16 Punkten, sobald einer einen Schritt vom Timing her schlechter tanzt als der Gegner, wird ihm ein Punkt abgezogen. Stehen bei einem Spieler keine Punkte mehr zur Verfügung, wird dieser als Verlierer deklariert.
    Im Einzelspielermodus Challenge gilt es stattdessen bestimmte Aufgaben zu meistern. Zu Beginn sollten die etwas leichteren ausgesucht werden, damit man sich mit dem Gameplay vertraut macht. Bevor ein Song gestartet wird, kann die Aufgabenstellung eingesehen werden. Nun ist es nicht mehr Sinn der Sache, ein Song möglichst gut abzuschließen, sondern einzig allein die Mission zu erfüllen. Die ersten Aufgaben gestalten sich ja recht einfach, so soll man zum Beispiel vermeiden, Doppelpfeile zu spielen oder muss einen Song komplett ohne Fehler durchtanzen. Nach einigen Missionen steigt der Schwierigkeitsgrad aber deutlich an und selbst bzw. gerade Profis werden Probleme bekommen. Es fällt einem nicht leicht vom Timing her nur schlecht zu sein, aber dennoch die Pfeile gerade noch so zu erwischen. Alle neue Modi stellen mit Sicherheit eine nette Erweiterung dar und bieten zusätzlich Unterhaltung, wobei aber leider die Battle Varianten mehr oder weniger kaum Sinn machen und durch ihre Art einfach eher langweilen. Der Challenge Modus dagegen kann durchaus motivieren und unterhalten, vor allem weil die Missionen doch recht abwechslungsreich sind.

    Dancing Stage Unleashed Dancing Stage Unleashed Sollten Probleme auftreten, Songs einfach zu schwer sein, oder aber man kommt nicht sofort mit etwas schnelleren Schrittfolgen im 8tel oder 16tel Takt klar, so bietet der Trainingsmodus genügend Möglichkeiten, die eigene Reaktion und das eigentliche Gameplay zu erlernen. Songs können dort nach Wünschen optimiert werden, so dass zum Beispiel nur ein kleiner Bereich einstudiert werden kann, der Song einfacher wird durch eventuelles Verlangsamen und weiteren Optionen. Doch im Grunde gilt vor allem bei diesem Spiel: Übung macht den Meister. Daher gibt es auch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, so dass sich ein Anfänger erst mal recht simple Schrittfolgen tanzen kann und mit der Zeit immer schwerere Sachen spielen wird. Auffällig bei Dancing Stage Unleashed ist sofort, dass der Entwickler den Beginner-Schwierigkeitsgrad der Playstation 2 Versionen nicht mehr mit eingebaut hat. Insgesamt hat Dancing Stage Unleashed nur drei Schwierigkeitsstufen. Wie in allen Titeln der Reihe sollte man sich aber nicht nur auf diese Aufteilung verlassen. Fußsymbole zeigen den tatsächlichen Skill-Level an, den man haben sollte. Angefangen von einem Fuß, was wirklich kinderleicht und bei der Xbox Fassung gar nicht mal vorhanden ist, geht es bis zu Songs welche mit zehn Fuß beschriftet wurden. Das ist aber wirklich auch die härteste Stufe in dem Spiel und sollte nur noch von absoluten Profis angewählt werden, vor allem wenn man auf der Matte tanzt!

    Was hat sich sonst noch so getan seit DS Fever

    Dancing Stage Unleashed Dancing Stage Unleashed Nicht nur bei den Modi hat sich einiges getan, Dancing Stage Unleashed präsentiert sich auch in einem vollkommen anderen Look als die Playstation 2 Spiele. Optisch wirk das Spiel von Anfang an etwas moderner, die Menüs selber wurden detailreicher animiert. So bewegen sich im Hintergrund einige Objekte und sorgen so dafür, dass man trotz einer dennoch schlichteren Grafik der Technik der Xbox einigermaßen gerecht wird. Auch die Menüführung hat sich dezent geändert und erinnert nun eher an die Dance Dance Revolution Spiele aus den USA. So wird der Schwierigkeitsgrad schon vor der Musikwahl eingestellt. Ist die Entscheidung für einen Song gefallen, kann mit doppelten Antippen der Pfeil-Oben oder auch Unten-Taste der Schwierigkeitsgrad nachjustiert werden. Während man auf der PS2 hier alle Fuß-Levels sofort einsehen konnte, muss man umständlicherweise nun aber zwischen den Schwierigkeitsgraden hin und her schalten. Kleine veränderte Details wie Skillanzeigen, ob man nun mehr springen, mehr Kombisteps oder Doppeltpfeile hat, ein seichterer Übergang beim Songstart mit Einblendung des Titels und Interpreten und insgesamt schärfere Grafiken sorgen für ein angenehmeres Bild. Dennoch kann die in einem weißen bzw. blauen Ton gehaltene Optik der Menüs durchaus ungewohnt und etwas abstoßend für Fans sein. Auch unverständlich für die Xbox sind die immer wieder auftretende Ruckeleinlagen. Gelegentlich stockt das Bild beim Tanzen, was sich nicht gerade positiv auf das Gameplay auswirkt. Schnell wird durch dieses technische Problem ein Pfeil verpasst und dem Spieler die Wertung komplett versaut, zumindest wenn auf hohe Rekorde hin gespielt wird! Eine unverständliche Anpassung des Spieles, welche auch nicht durch einen 60 Hz Modus kompensiert wurde. Dass sich Playstation 2 Anhänger auch an das dezent unterschiedliche Timing beim Tanzen gewöhnen müssen, kommt da noch zusätzlich hinzu.

    Dancing Stage Unleashed Dancing Stage Unleashed In Punkto Songauswahl dagegen kann man Konami eigentlich nur loben. Mit 44 einzelnen Songs hat man eine beachtliche Auswahl geschaffen, wovon zumindest PAL Playstation 2 Spieler nur träumen können. Denn ihnen spendierte man bisher in den zwei Ablegern jeweils nur um die 30 Songs. Insgesamt neun Songs in Dancing Stage Unleashed wollen auch erst mal frei gespielt werden. Eine ganze Reihe der Titel stammen einmal mehr aus der Musikschmiede von Konami. Interpreten wie Naoki, TAQ wie auch B4U dürfen da nicht fehlen. Wie auch in den Playstation 2 Ablegern befinden sich aber auch einige bekanntere Songs auf der Scheibe. So darf man zum Beispiel zu Call Me und auch Heart of Glass, beide von Blondie, Saturn 5 von den Inspiral Carpets, Nu Flow von Big Brovaz oder auch Up The Breaket von den Libertines das Tanzbein schwingen. Nicht nur der Schwierigkeitsgrad Beginner wurde wegrationalisiert, sondern auch die Schritte der lizenzierten Songs sind erfreulicherweise deutlich anspruchsvoller geworden. Insgesamt wurde die Auswahl recht breitbandig gehalten, so findet man von klassischen Pop Songs über modernere Titel aus dem Hip Hop und Pop/Dance Bereich genauso etwas wie aus dem Trance bzw. Techno Lager. Eine gute Mischung macht es aus, nur wird ein Spieler dessen Musikgeschmack nicht über den Tellerrand hinaus geht meist dann nur einige wenige Titel finden. Etwas Toleranz sollte man sich schon zeigen, vor allem weil mit zum Beispiel Orion 78 oder Exothic Ethic durchaus auch etwas ungewöhnliche Titel vorhanden sind.

    Komplette Liste aller Songs:

    Die lizenzierten Songs.
    Call Me - Blondie -
    Ebeneezer Good - the shamen -
    Heart Of Glass - Blondie -
    Jerk It Out - Ceasers Palace -
    Nu Flow - big Brovaz -
    Size Of A Cow - The WonderStuff -
    Up The Bracket - The Libertines -
    Saturn 5 - Inspiral Carpets -

    Die Konami Originale:
    Infinite Prayer - L.E.D -
    Lets Talk It Over - Shin murayama -
    On the Jazz - Jonny Dynamite! -
    Sana Mollete Ne Ente - Togo Project -
    Secret Rendezvous - The Divas -
    Healing vision - De-Sire -
    Keep on Movin' (Dmx Mix) - N.M.R type G -
    Look to the sky (true color mix) - SySF -
    OverBlast!! - L.E.D. Light -
    Quickening - dj.taka -
    So in Love - Caramel.S -
    Sweet Sweet Love Magic - Jun -
    There 4 You - Thuggie D-
    Tsugaru - Reveng vs De-Sire -
    .59 - Dj.taka -
    Can't Stop falling in love (speed mix) - Naoki -
    Dive - BeForU -
    Exotic Ethnic - RevenG -
    Kind Lady - Okuyatos -
    Luv To Me (disco mix) - Tiger Yamoto -
    The earth light - L.E.D Light -
    Electro tuned (the subs mix) - TAQ -
    Paranoia Eternal - STM 200 -
    Sexy planet - Crystal Aliens -
    SuperStar - D.J. Rich -
    Trip Machine (luv mix) - 2MB -
    La Senorita virtual - 2MB -

    Die versteckten Songs:
    Sana Mollete ne Ente (BLT style) - Togo Project -
    Put Your faith in me (Saturday night mix) - Uzi-Lay -
    MGS2 Mission R - L.E.D -
    Healing Vision (angelic mix) - 2MB -
    Max300 - Omega -
    Paranoia Rebirth - 190 -
    Gradiusic Cyber - Taka -
    Colors (for extreme) - Dj.Taka -
    Orion.78 (civilization mix) - 2MB

    Dancing Stage Unleashed (XB)

    Singleplayer
    8,1 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    DS Unleashed bietet endlich mal wieder eine ordentliche Musikauswahl mit 44 Songs
    Dazu hat man sich nicht lumpen lassen und neue Modi entwickelt als auch die Präsentation deutlich überarbeitet
    Vor allem die Ruckeleinlagen fallen negativ auf
    PS2 Spieler müssen sich zudem erst an das Timing gewöhnen
    Ansonsten sind einige Songs sicherlich für den einen oder anderen mehr als nur gewöhnungsbedürftig
  • Dancing Stage Unleashed
    Dancing Stage Unleashed
    Developer
    Konami
    Release
    17.03.2004

    Aktuelle Sonstiges-Spiele Releases

    Cover Packshot von Dancing Stage Unleashed 3 Release: Dancing Stage Unleashed 3 Konami
    Cover Packshot von Capcom Classics Collection Release: Capcom Classics Collection Capcom
    Cover Packshot von Super Monkey Ball Deluxe Release: Super Monkey Ball Deluxe Sega , Sega
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990022
Dancing Stage Unleashed
Dancing Stage Unleashed im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/Dancing-Stage-Unleashed-Spiel-20778/Tests/Dancing-Stage-Unleashed-im-Gamezone-Test-990022/
11.10.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/10/ds_unleashed_xbox_04.jpg
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