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  • Darkstar One im Gamezone-Test

    Ascaron will an die goldenen Zeiten des Weltraum-Genres anzuknüpfen. Ob dies gelungen ist, lest ihr in unserem Test.

    Während in den 90er Jahren Weltraumspiele im Stil von "Wing Commander" für Begeisterung sorgten, wurde es mit der Zeit immer stiller in den spielbaren Weiten des Weltraums. Heutzutage werden Fans von zünftigen Weltraumschlachten nur sehr selten mit guten Genrevertretern beglückt. Jüngste Beispiele sind "X3: Reunion" oder "Freelancer", wobei letzteres auch schon das eine oder andere Jahr auf dem Buckel hat. Vertreter wie "Star Wolves" oder "Project Freedom" waren mittelmäßige Standardware und konnten die Fans nicht überzeugen. Nun macht sich die deutsche Kultschmiede Ascaron mit "Darkstar One" daran, an die goldenen Zeiten eines "Elite" oder "Wing Commander" anzuknüpfen. Ob dies gelungen ist, lest ihr in unserem Test.

    Darkstar One Darkstar One Seit Jahrhunderten herrscht Frieden in der Galaxis: Terraner, Mortok, Arrack, Raptoren und die Oc'to haben ihre Streitigkeiten zum größten Teil beigelegt und Krieg ist fast schon ein Fremdwort geworden. Doch plötzlich tauchen wieder die Thul auf, von denen man seit unzähligen Jahren nichts mehr gehört hat. Ohne Vorwarnung greifen sie die Schiffe der fünf Rassen an. Zur gleichen Zeit wird der Vater des Protagonisten Kayron getötet. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass Sabotage im Spiel war und ihr macht euch mit der Darkstar One, einem völlig neuartigem Schiff, auf den Weg, den Tod des Vaters aufzuklären. Dabei kommt ihr auch den Gründen für die Angriffe der hinterlistigen Thul auf die Spur. Obwohl die Hintergrundgeschichte auf den ersten Blick nur Altbekanntes bietet und schon in ähnlicher Form bei vielen anderen Genrevertretern wie "Wing Commander: Prophecy" oder "Freespace" zum Einsatz kam, ist sie doch recht interessant aufgebaut und nimmt dabei im Laufe des Spiels an Fahrt auf. Ein Großteil der Geschichte wird dabei in vorgerenderten Zwischensequenzen und Ingame-Funksprüchen erzählt. Die etwas älteren unter euch werden sich dabei wohlig an die alten Meisterwerke von Origin erinnert fühlen.

    Unendliche Weiten liegen vor euch

    Darkstar One Darkstar One Obwohl es in "Darkstar One" eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte gibt, die sich wie ein roter Faden durch das ganze Spiel zieht, bietet der Titel auch eine riesige Spielwelt mit stolzen 300 Sonnensystemen. Die Mittelpunkte des Spiels sind die Handelsstationen, von denen es in jedem System eine gibt. Hier könnt ihr euer Schiff reparieren, es mit neuer Ausrüstung ausstatten und zahlreiche Aufträge von Konzernen oder anderen Leuten annehmen. Außerdem könnt ihr hier ebenfalls eure Handels- oder Schmuggelwaren verkaufen. Wer sich vom Handelssystem allerdings zu viel verspricht, der wird leider sehr enttäuscht: Ascaron hat das Ganze sehr einfach gehalten, weswegen sich das Feature höchstens nur zum kurzen Geldverdienen eignet. Spiele wie "X3: Reunion" haben da ein viel komplexeres Wirtschaftssystem.

    Darkstar One Darkstar One Die Welt von "Darkstar One" bietet also jede Menge Zeitvertreib. So könnt ihr euch als Kopfgeldjäger verdienen, kräftig Handel treiben, selbst als Pirat Schiffe überfallen oder kleinere Aufträge übernehmen. Alles das bringt Geld, welches ihr zwingend benötigen werdet. Leider werden die vielen Aufträge, die euch auf den Raumstationen angeboten werden sehr schnell langweilig. Es gibt lediglich wenige Variationen, die sich zum größten Teil auf das Ausschalten von Piraten oder das Bewachen von Frachtern beschränken. Diese Aufträge sind also nur notwendig, wenn ihr dringend Geld benötigt. Etwas abwechslungsreicher verlaufen da schon die so genannten Sidequests, die ihr auf einigen Handelsstationen finden werdet: Dies sind besonders knifflige Aufträge, die neben sehr viel Geld auch Schlüssel zu versteckten Systemen enthalten. So müsst ihr zum Beispiel einen terranischen Kreuzer beschützen, einen Konzernboss zur Kündigung zwingen oder Spionagesatelliten zerstören. Den größten Reiz haben aber immer noch die Storymissionen, die euch tiefer in die spannende Geschichte eintauchen lassen und auch sehr abwechslungsreich ausgefallen sind. Aufgrund der drei Schwierigkeitsgerade und der Checkpoints während der Missionen, dürften auch Anfänger mit der Kampagne gut klarkommen. Die etwas zu dümmliche KI der Gegner, die eigentlich nur in Massen gefährlich werden, trägt ebenfalls dazu bei, dass "Darkstar One" keine große Herausforderung darstellt.

    Darkstar One Darkstar One Obwohl die Spielwelt in "Darkstar One" sehr groß ist, lädt sie leider nicht gerade zum ausgedehnten Erforschen ein, da sich die 300 Sonnensysteme alle sehr ähneln. In fast jedem System findet ihr eine Handelsstation, eine oder mehrere Forschungsstationen und einige Schiffe, die umher schwirren. Die Unterschiede bestehen darin, dass der eine Planet groß und blau ist und der andere grün und klein. Einmal werdet ihr rote Nebel im Hintergrund sehen, ein anderes Mal violette Wolken mit einigen Asteroiden dazwischen. Aber was soll man auch erwarten, der Weltraum ist nun mal nicht besonders abwechslungsreich. Dennoch hätten die Entwickler etwas mehr Fantasie an den Tag legen können, denn so sieht alles einfach nur nach einem simplen Baukastenprinzip aus.

    Darkstar One Darkstar One Leider haben die vielen kleinen Systeme auch einen riesigen Nachteil, denn während der Missionen müsst ihr oft durch die einzelnen Gebiete reisen und da euer Hyperantrieb nur eine gewisse Anzahl an Lichtjahren auf einmal zurücklegen kann, müsst ihr zwischendurch immer wieder einen Stopp einlegen. Das Problem dabei ist, dass wenn ihr jedes Mal ein Gebiet betretet, selbiges natürlich nachgeladen werden muss. Hinzu kommt noch, dass nach dem Eintritt in das Sonnensystem der Hyperraumantrieb nicht sofort wieder benutzt werden kann. Es dauert deswegen einige Augenblicke, bis er wieder einsatzbereit ist - das kostet Zeit und Nerven. Es kann also gut vorkommen, dass ihr auf der Reise zu einer Mission drei oder vier Ladebildschirme ertragen müsst. Noch lästiger ist, dass euch nach dem Eintritt des Öfteren auch noch Feinde auflauern, die zuerst abgeschossen werden wollen. Das alles führt dazu, dass das Spiel unnötig in die Länge gezogen wird, wodurch der Spielfluss deutlich leidet. Zwar sind im späteren Verlauf bessere Antriebe verfügbar, doch bis dahin müsst ihr mit vielen Pausen Vorlieb nehmen. Da ihr mit "Darkstar One" ohnehin mindestens 25 Stunden beschäftigt sein werdet, wäre ein schnelleres Reisesystem, das die Spielzeit nicht künstlich in die Länge zieht, durchaus zu empfehlen gewesen.

    Pimp my Spaceship

    Darkstar One Darkstar One Das besondere an "Darkstar One" ist allerdings das Aufrüstsystem, mit dem ihr euer Schiff verbessern könnt. Neben der Tatsache, dass ihr auf den einzelnen Handelsstationen die verschiedensten Ausrüstungsgegenstände wie unzählige Waffen, Antriebe, Schilde und Bordcomputer kaufen könnt, findet ihr überall in der Galaxie so genannte Artefakte. Mit diesen Artefakten könnt ihr die Darkstar One ähnlich wie in einem Rollenspiel verbessern. Dabei lassen sich drei Bereiche des Schiffes aufwerten: Der Rumpf, die Flügel und das Triebwerk. Verbessert ihr den Rumpf, könnt ihr euch auf eine dickere Panzerung und Slots für Geschütztürme freuen. Ein Flügelupgrade sorgt dafür, dass euer Schiff wendiger wird und mehr Kanonen tragen kann, während eine Aufbesserung des Triebwerkes ein schnelleres Aufladen der Nachbrenner und der Schilde verspricht. So könnt ihr euch entscheiden, ob die Darkstar One ein waffenstrotzendes Ungeheuer oder lieber ein wendiger Kampfgleiter werden soll. Die meisten Artefakte sind in Asteroiden versteckt, doch keine Sorge, ihr müsst nicht jedes System nach den Dingern absuchen. Auf der Sternenkarte ist sofort ersichtlich, wo sich die begehrten Teile verstecken. Leider sind die Artefakten meist weit vom Eintrittspunkt entfernt. Zum Glück hat Ascaron eine Zeitbeschleunigung in das Spiel angebaut. Es gibt aber noch andere Wege an die Artefakte zu kommen: Zum einen werden sie in einigen wenigen Sidequests als Belohnung angeboten und zum anderen könnt ihr nach der erfolgreichen Säuberung eines von Piraten besetzten Systems ein Artefakt in Empfang nehmen.

  • Darkstar One
    Darkstar One
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ascaron Entertainment GmbH (DE)
    Release
    28.02.2010

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Darkstar One
Darkstar One im Gamezone-Test
Ascaron will an die goldenen Zeiten des Weltraum-Genres anzuknüpfen. Ob dies gelungen ist, lest ihr in unserem Test.
http://www.gamezone.de/Darkstar-One-Spiel-20867/Tests/Darkstar-One-im-Gamezone-Test-990791/
29.05.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/05/DSO_Screen_01.jpg
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