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  • Darkwatch im Gamezone-Test

    Wer glaubt, dass Westernhelden und Vampire nicht sonderlich gut zusammenpassen, wird hier eines Besseren belehrt.

    Wie um alles in der Welt bringt man klassische Western- und Revolverhelden mit Vampiren, Zombie-Indianern und Todes-Feen unter einen Hut? Die High Moon Studios haben es tatsächlich geschafft und mit Darkwatch den wohl ungewöhnlichsten Ausflug in den Wilden Westen entwickelt, den man sich vorstellen kann.

    Darkwatch Darkwatch Jericho Cross ist ein gesetzloser Revolverheld, der sich seinen Lebensunterhalt in der rauen Steppe von Arizona hauptsächlich mit Überfällen auf Güterzüge verdient. Doch von diesem einen Raubzug hätte er lieber seine Langfinger lassen sollen: Im gut gesicherten Tresor des Zuges verbirgt sich nicht der erhoffte Reichtum, sondern Lazarus, der Sohn des Teufels höchstpersönlich. Als kleines "Dankeschön" für die Befreiung verwandelt der Dämonenfürst den armen Jericho in einen Vampir, um ihn somit für seine frisch erweckte Armee der Toten zu rekrutieren. Glücklicherweise ist die schöne Darkwatch-Agentin Cassidy eine Zeugin dieser unglaublichen Ereignisse und bringt das frischgebackene Vampir-Halbblut zur Festung der Darkwatch. Diese geheime Organisation besteht aus Spezialisten zur Beseitigung untoter Ärgernisse und zieht nun gemeinsam mit dem einstigen Gesetzesbrecher in den Kampf gegen die höllische Bedrohung aus der Unterwelt.

    Teuflisch gut in Szene gesetzt

    Darkwatch Darkwatch Die mehr als ungewöhnliche Story von Darkwatch und die absolut abgedrehte Idee ausgerechnet den Wilden Westen mit einer Horde Untoter zu überfluten, kann man durchaus als ziemlich gewagt bezeichnen. Doch bereits nach den ersten Spielminuten stellt man begeistert fest, dass die Entwickler für dieses Spiel tatsächlich ein ganz eigenes Universum aus Helden, Bösewichten und Zauberkräften geschaffen haben - ein derart dickes Story-Fundament findet man sonst nur bei teuer lizenzierten Comic- und Filmumsetzungen. Dank erstklassiger Inszenierung, cooler Helden und einem einzigartigen Charakterdesign fühlt man sich sofort in der skurrilen Western-Zombie-Welt von Darkwatch wohl und möchte alleine schon aus diesem Grund das fulminante Ende der Geschichte nicht verpassen.

    Shooter-Purismus: Ballern bis zum Morgengrauen

    Darkwatch Darkwatch Spielerisch gibt sich Darkwatch als sehr klassischer Fun-Shooter, welchen man als Genrekenner am besten mit "Painkiller" vergleichen könnte. Hier geht es weniger um taktisch kluge Schützenkunst, sondern vielmehr um pausenlose Daueraction, die dank abwechslungsreicher Waffen und üppiger Gegnervielfalt auch nach dem x-ten erledigten Zombie noch zu motivieren weiß. Sieben verschiedene Waffen stehen euch im Laufe des Spiels zur Verfügung: Neben einem handelsüblichen Revolver ist natürlich auch die genretypische Shotgun mit dabei, aber auch ungewöhnliches, wie die dynamitbestückte Armbrust oder die Zwillingspistolen findet sich im Arsenal des Western-Vampirs. Da ihr grundsätzlich nur zwei Waffen gleichzeitig mit euch führen könnt, müssen an einigen Stellen im Spiel taktische Entscheidungen in Bezug auf Waffeneffizienz und Munitionsvorrat getroffen werden. Zudem spielen sich alle Schießprügel angenehm unterschiedlich und sind meist für einen der über zehn verschiedenen Standardgegner prädestiniert. Als überraschend schlagkräftig hat sich neben dem Einsatz von Granaten auch der Nahkampfangriff herausgestellt: Per Knopfdruck werden Skelett-Krieger und untote Pistoleros in der näheren Umgebung sofort ins Jenseits befördert.

    Darkwatch Darkwatch Ein von "Halo" inspiriertes Schutzschild bewahrt euch bis zu einem gewissen Grad vor feindlichen Treffern und lädt sich nach kurzer Action-Pause von alleine wieder auf, verlorene Lebensenergie spenden euch erledigte Gegner. Solltet ihr dennoch einmal im bleihaltigen Kampfgetümmel den Kürzeren ziehen, sind Frustmomente nahezu ausgeschlossen: Ein sehr faires Checkpoint-System versetzt euch nach dem Bildschirmtod höchstens ein paar Meter zurück, selbst bei besonders haarigen Endgegnern sind die Kämpfe von mindestens einem Checkpunkt gegen nervige Neuanfänge abgesichert. Natürlich ist dies auch ein Grund dafür, dass die Spielzeit von Darkwatch mit ca. 10 Stunden nur sehr durchschnittlich ausgefallen ist, dafür aber auch auf unnötigen Gameplay-Ballast verzichtet.

    Ein einfach gutes Gameplay

    Darkwatch Darkwatch Das finstere "Shoot out" spielt sich trotz nicht enden wollender Gegnerhorden sehr abwechslungsreich. Immer dann, wenn man wieder genug von endlos anstürmenden Skeletten hat, kommt ein etwas abgewandeltes Gameplay zum Zug: So fahrt ihr in einem Level mit einem schwer bewaffneten Buggy mitten durch die Höllenbrut oder erledigt diese mit einem stationären MG-Geschütz. Auch warten kurzweilige Baller-Einlagen auf dem Rücken eines Geisterpferdes auf euch und in manchen Räumen öffnet sich der Ausgang nur nach einem erfolgreich überstandenen Zeitlimit. All diese netten kleinen Details und eine fordernde KI verhelfen Darkwatch zu einem gut spielbaren aber dennoch sehr simplen Gameplay. Einerseits ist dies natürlich ein Vorteil und für viele Spieler wohl auch ein wichtiges Kaufargument, andererseits könnten die anspruchsvolleren Shooter-Freunde unter euch die teils sehr einfach gestrickte Dauer-Ballerei als zu simpel empfinden.

    Darkwatch Darkwatch Wer alle 18 Kapitel des Soloabenteuers alleine oder im optionalen Koop-Modus zu zweit gemeistert hat, darf sich darüber hinaus auch im Mehrspielermodus vergnügen. Dieser bietet zwar 13 verschiedene Maps und zwei verschiedene Spielmodi (Deathmatch und Seelenfänger), kommt aber nicht an die Spieltiefe anderer Genrevertreter heran. Hier geht es schlichtweg darum, sich unkompliziert ein spaßiges Geschicklichkeitsmatch zu liefern - Spieltiefe oder Taktik bleiben dabei außen vor. Die Xbox-Version von Darkwatch bietet die Möglichkeit auch über Xbox Live online zu spielen. Hierüber können wir euch leider noch nicht viel berichten, da wir diesen Modus erst mit dem Erscheinen des Spiels ausgiebig testen können. Selbstverständlich reichen wir eine Erweiterung unseres Tests zum Darkwatch-Verkaufsstart nach.

  • Darkwatch
    Darkwatch
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    High Moon Studios
    Release
    06.10.2005
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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Darkwatch
Darkwatch im Gamezone-Test
Wer glaubt, dass Westernhelden und Vampire nicht sonderlich gut zusammenpassen, wird hier eines Besseren belehrt.
http://www.gamezone.de/Darkwatch-Spiel-20878/Tests/Darkwatch-im-Gamezone-Test-990408/
27.09.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/09/TV2005092016470300.jpg
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