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  • Das Geheimnis der vergessenen Höhle: Höhlenforscher - Leser-Test von BigJim

    Das Geheimnis der vergessenen Höhle: Höhlenforscher - Leser-Test von BigJim Die Steinzeit ist nun wahrlich nicht das üblichste Szenario für ein PC-Spiel. Einen Ego-Shooter kann man daraus schlecht machen, gewiss auch keine Flug- oder Rennsportsimulation. Aber als Hintergrund für ein Adventure..., warum nicht? Die Entwickler aus den Kheops Studios haben diesen Schritt gewagt. Kheops gilt spätestens seit DIE RÜCKKEHR ZUR GEHEIMNISVOLLEN INSEL als Genre-Referenz. Tatsächlich sind sich vorgenannter Titel und DAS GEHEIMNIS DER VERGESSENEN HÖHLE spielerisch sehr ähnlich. Nur erforschen wir diesmal eben keine entlegene Insel, sondern steinzeitliche Höhlen.

    Es war einmal vor ungefähr 17.000 Jahren...: Der junge Arok, ein Jäger und Sammler, befindet sich auf einem seiner alltäglichen Streifzüge durch die felsige Steinzeitlandschaft. Doch eine Löwin, die wohl ebenfalls auf Nahrungssuche ist, lauert ihm auf. Nur sehr knapp entkommt Arok dem angreifenden Tier. Eine Höhle bietet dabei den rettenden Schutz. Hier ist er vorerst sicher. Wahrlich, in der damaligen Zeit dürfte das Leben nicht ungefährlich gewesen sein. Das steinzeitliche Szenario wird atmosphärisch dermaßen realistisch dargestellt, dass man sich nach wenigen Spielminuten fast schon selbst wie ein Höhlenmensch jener Tage fühlt.

    An den Höhlenwänden entdeckt Arok Malereien des alten Krem, früherer Lehrer und ein "steinzeitlicher Michelangelo". In Arok wächst, beeindruckt von der Schönheit der Wandmalereien, der Wunsch heran, den großen Meister und Mentor, der hier irgendwo in der Gegend verweilen soll, aufzufinden. Die Reise führt den Spieler durch dunkle Höhlen, reißende Bäche und eine sehr stimmig wirkende Flora und Fauna. Das Abenteuer kann beginnen.

    DAS GEHEIMNIS DER VERGESSENEN HÖHLE ist ein klassisches Point&Click-Adventure, in dem bedientechnisch alles über die Maussteuerung läuft. Allerdings bewegen wir unseren Charakter - anders als zum Beispiel in BLACK MIRROR - nicht aus der 3rd-Person-, sondern der Ego-Perspektive. Per Mausklick lotsen wir Arok durch die Steinzeit. Das klappt zumeist mühelos, hat aber den handwerklichen Nachteil, dass man immer nur Bildausschnitte zu Gesicht bekommt. Eine räumliche Weitsicht erhält der Spieler zumeist nur in den (sehr gut gemachten) Zwischensequenzen. Hinzu kommt, dass der Titel erklärtermaßen sehr viel in engeren Bereichen spielt. Zum Wohnungs- bzw. "Höhlen"-Muffel verkommt man dabei freilich nicht. Zahlreiche Aktionen spielen sich unter freiem Himmel ab.

    Wie einst in DIE RÜCKKEHR ZUR GEHEIMNISVOLLEN INSEL, ist der Spieler häufig auf sich allein gestellt. Die ein oder anderen Nebencharaktere kreuzen zwar gelegentlich unseren Weg, sind aber wenig hilfreich im Bezug auf das Lösen von Rätseln. Schließlich lebt Arok in der Steinzeit. Damals gab es weder Supermärkte noch Imbißbuden. Und so muß sich unsere Hauptfigur um alles selber kümmern. Einer besonderen Bedeutung kommt dabei dem Kombinationsvermögen zu. Und dem Erfindergeist. Wie schafft man es nur, aus all den herumliegenden Objekten und Naturgegebenheiten wie Holz, vertrocknetes Gras oder dem Geweih eines erlegten Hirsches etwas Brauchbares zu fertigen? Hier ist etwas Denkarbeit gefordert. Lösbar sind die Aufgaben aber alle. Denn wir erhalten Hinweise und verfügen zudem über eine jederzeit abrufbare Enzyklopädie, die uns wichtige Einsichten vermittelt. Wie man beispielsweise ein wärmendes Feuer entzündet oder eine Waffe baut, erschließt sich häufig bereits aus dem Inventarinhalt. Auf Steinplatten, die an den meisten Orten zu finden sind, kombinieren wir einzelne Gegenstände zu einem Ganzen.

    Grafisch ist DAS GEIHEIMNIS DER VERGESSENEN HÖHLE voll gelungen. Die Darstellung von Höhlen, Flüsse, Tälern und Figuren erscheint mir gelungen. Weniger toll fällt der Sound aus. Die Umgebungsgeräusche wirken zwar durchweg realistisch, aber die deutschen Synchronstimmen wirken einfach nur peinlich. Die Sprecher wirken unnatürlich und schlecht motiviert. Dies ist unverzeihlich, zumal dem gesprochenen Wort in Adventures nun einmal eine große Bedeutung zukommt. Meist ist der Spieler heilfroh, wenn die Handelnden endlich die Klappe halten.

    Fazit:
    DAS GEHEIMNIS DER VERGESSENEN HÖHLE ist ein brauchbares Adventure, welches Freunden des Genres spannende und geistreiche Unterhaltung bietet. Lediglich die katastrophalen Sprecher trüben den sonst positiven Gesamteindruck des Spiels.

    Negative Aspekte:
    unmögliche Synchronstimmen/ Sprecher schaden der Atmosphäre

    Positive Aspekte:
    Szenario, gutes Rätseldesign, Steinzeit-Enzyklopädie, Story

    Infos zur Spielzeit:
    BigJim hat sich 0-1 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Das Geheimnis der vergessenen Höhle
    Das Geheimnis der vergessenen Höhle
    Publisher
    Dreamcatcher
    Developer
    Kheops Studios
    Release
    01.08.2005

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Das Geheimnis der vergessenen Höhle
Das Geheimnis der vergessenen Höhle: Höhlenforscher - Leser-Test von BigJim
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10.08.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/08/dasgeheimnisdervergessenenhoehle_dt.jpg
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