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  • Dead Man's Hand: Schießbuden-Western - Leser-Test von DataBase

    Dead Man's Hand: Schießbuden-Western - Leser-Test von DataBase Während Sci-Fi -und Weltkriegs-Shooter den Markt fast schon überschwämmen, sind Actionspiele im Wilden Westen Mangelware. Mit Dead Man's Hand kann man sich aber nun wieder als Revolverheld gegen bösartige Banditen beweisen.

    Story:
    El Tejon ist Mitglied einer berüchtigten Bande von Banditen, doch nachdem sie anfangen sogar Frauen und Kinder zu ermorden, will der gute Mann aussteigen. Doch wie es in diesen Gefilden so üblich ist, sind die anderen Mitglieder nicht so richtig damit einverstanden, weswegen sie El Tejon in der Wüste zum sterben verurteilen. Doch unser Protagonist überlebt um blutige Rache an seinen ehemaligen Kollegen auszuüben. Mehr ist zur Story nicht zu sagen, da man im Spiel keinen spannenden Handlungsbogen erwarten sollte, denn die kurzen in schwarz-weiß gehaltenen Videosequenzen sind fast schon die langweiligsten, die ich jemals in einem Spiel gesehen habe, zudem sie meistens nur den jeweiligen Zwischengegner einführen. Wer auf storylastige Spiele viel Wert legt, sollte von Dead Man's Hand die Finger lassen.

    Grafik:
    Obwohl Dead Man's Hand die Unreal-Engine nutzt, die schon in Spielen wie Unreal 2 oder Deus Ex 2 zum Einsatz kam, wirken die Texturen viel verwaschener und auch die Außenareale stellen sich als sehr kantig und unbelebt heraus. Keine Spur von modernen Partikel -oder Lichteffekten. Auch die Gegner bewegen sich recht hölzern durch die Level und sehen längst nicht so detailliert aus, wie man es eigentlich gewohnt ist. Dennoch hätte die Grafik-Engine die stimmige Western Atmosphäre recht gut einfangen können, wäre da nicht das ständige Ruckeln, das den Spielspaß gehörig dämpft. Merkwürdig ist dies schon, denn die Xbox sollte bei dieser Grafik eigentlich nicht überfordert sein. Schade, dass die Entwickler hier etwas zu nachlässig programmiert haben.

    Sound:
    Alles richtig macht Dead Man's Hand beim Sound, denn die recht gute Musikuntermalung passt wunderbar zu dem Western-Szenario und auch bei den Waffengeräuschen merkt man, dass sich die Entwickler Mühe gegeben haben. Die englische Sprachausgabe kann ebenfalls überzeugen und ist allemal besser als eine lieblose deutsche Synchronisation.

    Gameplay:
    Dead Man's Hand lässt sich am besten als virtuelle Schießbude bezeichnen, denn so gut wie alle Missionen laufen nach folgendem Prinzip ab: Man bewegt sich durch eine Mission und wartet nur darauf, dass Gegner plötzlich hinter Fenster, Ecken oder anderen Hindernissen hervorspringen und auf den Spieler feuern. So ballert man sich freudig durch die Missionen und vermisst irgendwie die Abwechslung, denn obwohl die Settings wie verlassene Western-Städte, dunkle Wälder, düstere Minen und ein fahrender Zug sich stetig unterscheiden, ändert sich am Spielverlauf rein gar nichts. Da die Gegner so gut wie keine KI haben und nur stur auf uns zurennen oder wie angeklebt am Boden stehen, ist das Spiel keine echte Herausforderung, weswegen man mindestens auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad anfangen sollte. Nur zwei mal im ganzen Spiel kommt etwas Abwechslung auf, indem man auf seinem treuen Ross durch die Prärie reitet und auf die bösen Ganoven ballert. Dennoch hat Dead Man's Hand auch einige gute Ideen zu bieten, denn Spieler dürfen bei einem Ego Shooter endlich mal wieder auf Highscorejagd gehen, weswegen es für Kopfschüsse oder besonders starke Explosionen Extra-Punkte gibt. Wenn man genug Munition hat, sollten auch Flaschen oder Fenster zerschossen werden, denn auch dafür gibt es Punkte. Auch die vielen Zwischengegner, die leider wenig spektakulär ausgefallen sind, verstärken den Eindruck eines Arcade-Shooters, weswegen sich Dead Man's Hand so gänzlich anders spielt als die Konkurrenz. Eine weitere nette Idee ist ein kleines Pokerspiel, das man vor jeder Mission absolvieren kann um zum Beispiel an mehr Munition oder Extra-Leben zu kommen. Weiterhin kann man sich vor jedem Auftrag drei Waffen aussuchen, mit denen man auf Gangster-Jagd gehen kann und da man leider während der Mission auch keine neuen Schießprügel findet, bleibt die Abwechslung etwas auf der Strecke. Je mehr Gegner man in der kürze der Zeit erledigt, desto schneller füllt sich der Combo-Balken auf und nur wenn dieser nicht auf null ist, kann man als Spieler die Spezialfähigkeiten einiger Waffen, wie einen Zoom-Modus benutzen.
    Obwohl man während einer Mission nicht speichern darf, fällt dies eigentlich kaum negativ auf, da die Level nicht besonders groß sind und auch der Schwierigkeitsgrad niemanden zur Verzweiflung treiben sollte. Leider ist Dead Man's Hand mit ca. sechs Stunden Spielzeit auch recht kurz ausgefallen.
    Im Vergleich mit der PC-Version ist die Gamepad Steuerung etwas unpräziser. Dafür gibt es aber das Auto-Aiming, das fast schon zu gut ist. Da sich El Tejon noch etwas behäbig bewegt und die Steuerung zu ungenau ist, ist die Xbox-Fassung von Dead Man's Hand klar im Nachteil.

    Fazit:
    Obwohl Dead Man's Hand einige Vorteile hat, ist mir das Gameplay einfach zu monoton, denn während der ganzen Spieldauer ist man nur damit beschäftigt plötzlich auftauchende Gegner aus dem Weg zu räumen. Da bieten die zahlreichen Zwischengegner auch keine Abwechslung. Auch die Grafik ist längst nicht mehr zeitgemäß und ruckelt bei der Xbox-Version merklich, weswegen auch hier einige Abstriche gemacht werden müssen. Da auch die Spielzeit relativ kurz ausgefallen ist und sich der Schwierigkeitsgrad eher an Neulinge richtet, ist Dead Man's Hand nur für ein kurzes Spielchen für zwischendurch zu empfehlen. Wenn man nicht zu hohe Erwartungen an den Titel stellt, kann man schon etwas Spaß mit dem Rachefeldzug von El Tejon haben, doch sollte man, wenn man die Wahl hat, lieber zur PC-Version greifen, die sich viel flüssiger spielt und dazu noch günstiger zu haben ist.

    Negative Aspekte:
    veraltete und ruckelige Grafik, monotones Gameplay, recht kurz

    Positive Aspekte:
    Wild West-Setting, passende Sounduntermalung

    Infos zur Spielzeit:
    DataBase hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Dead Man\'s Hand

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: DataBase
    6.4
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    5/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.4/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Dead Man's Hand
    Dead Man's Hand
    Release
    27.04.2004
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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Dead Man's Hand
Dead Man's Hand: Schießbuden-Western - Leser-Test von DataBase
http://www.gamezone.de/Dead-Mans-Hand-Spiel-21007/Lesertests/Dead-Mans-Hand-Schiessbuden-Western-Leser-Test-von-DataBase-999994/
15.05.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/04/TV2004042718125200.jpg
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