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  • Dead Space: Dead Space - Leser-Test von Drummer92

    Nach einer etwas längeren Pause melde ich mich wieder einmal mit einem neuen Review meiner Seite. Wir widmen uns dem Konsolensystem Xbox 360 und werden uns heute wieder ein ganz besonderes Spiel näher anschauen. Es handelt sich um den Titel Dead Space. Herausgekommen ist dieses Spiel für die Xbox am 6. November 2008, es ist also nicht mehr das allerneueste, was das Laufwerk zum Laden bekommt. Jedoch werde ich euch näherbringen, warum dieser Titel euch auch noch in einem Jahr in einen derart großen Bann ziehen kann, wie ihr es euch nicht vorstellen könnt. Dead Space ist ebenso wie auch sein Nachfolger nur für Personen ab 18 Jahren freigegeben. Das hat auch seinen sehr guten Grund für diese USK- Wertung. Man betrachte allein einmal nur das Cover, auf dem ein abgetrennter Arm zu erkennen ist. Und dies kann man im Voraus schon eindeutig sagen: Das Spiel ist auf keinen Fall für Leute mit nur schwachen Nerven.

    Die Handlung

    Erst einmal gilt es von meiner Seite aus ein bisschen etwas zu dem äußeren Rahmen des Spiels zu berichten. Wir spielen einen Ingenieur namens Isaac. Auffallend ist gleich einmal eine Ähnlichkeit zu Halo, denn auch in Dead Space können wir das Gesicht unseres Helden nicht sehen. Erst bei der Schlusssequenz werdet ihr es zu Gesicht bekommen dürfen. Wir werden auf eine Mission geschickt und sollen zum Abbau- Schiff USG Ishimura. Jedoch sind wir nicht alleine. Wir werden begleitet von einer Frau und einem Mann, die jeweils den Namen Hammond und Kendra tragen. Das Problem an der ganzen Sache ist nämlich, dass die Kommunikationssysteme zusammengebrochen sind und so die USG Ishimura isoliert ist und nicht mehr kommunizieren kann. Wir sollen uns nun um die Reperaturen kümmern. Nur ist es sehr eigenartig, dass wir bei unserer Ankunft auf keine Menschenseele treffen. Niemand begegnet uns und die drei Protagonisten haben ein nicht so gutes Gefühl bei der ganzen Sache. Schließlich wird der Schrecken und Terror wahr, den sich Isaac niemals hätte vorstellen können. Die Besatzung wurde auf die grausamste Art bestialisch ermordert und alienartige Lebewesen lassen unseren Atem stocken. Isaac kann es einfach nicht wahrhaben und so wie ihm stellen auch wir uns natürlich die Frage: Was in Gottes Namen ist auf der USG Ishimura geschehen, dass so etwas Alptraumhaftes überhaupt passieren konnte? Nun muss Isaac um sein Leben kämpfen und tastet sich langsam von Raum zu Raum, von Station zu Station, von Level zu Level. Und wir dürfen ihn auf dieser sehr gruseligen Reise begleiten. Später werfen sich uns dann einige Fragen auf. Was hat es mit dieser Nicole auf sich? Können wir unseren beiden Begleitern wirklich trauen? Das sorgt dafür, dass die Story nicht nur einfach kopiert wirkt, sondern etwas Spannung auch aufbaut.

    Ich weiß nicht mehr weiter!

    Diesen Satz werdet ihr niemals auch nur wagen auszusprechen, denn ihr werdet euch nicht ein einziges Mal in der Situation befinden, wo es denn jetzt weiter langgeht. Warum das so ist? Isaac kann einen bestimmten Befehl geben. Indem ihr auf den rechten Stick drückt, könnt ihr eine Linie auf dem Boden sehen, die euch den Weg zeigt, wohin ihr als nächstes müsst, um eure Aufgabe zu erledigen. Dadurch gibt es niemals die Situation des gefühlten stundenlangen Suchens, welche Tür man denn nun nehmen muss. Außerdem könnt ihr auch noch die Karte aufrufen. Diese zeigt euch, wohin ihr müsst und zeigt euch auch noch den Standort von ein paar nützlichen Dingen, wie zum Beispiel wo ein Speicherpunkt ist. Selbstverständlich könnt ihr diese Karte auch drehen und kippen, um euch ein gutes Bild machen zu können.

    Die Speicherpunkte

    Wie ich bereits gerade erwähnt habe, gibt es Speicherpunkte in Dead Space. Ihr könnt also nicht an jeder x- beliebigen Stelle speichern, sondern ihr müsst einen Speicherpunkt finden und da könnt ihr dann abspeichern. Allerdings müsst ihr keine Angst haben. Denn es gibt genügend von solchen Speicherpunkten. Ihr werdet relativ häufig einen antreffen und selbst wenn Isaac einmal seinen Löffel abgeben sollte, dann ist das überhaupt nicht schlimm. Ihr werdet nämlich praktisch da wieder eingesetzt mit eurer Figur, wo ihr gerade noch vor eurem Ableben wart. Ihr müsst also nicht Sorge tragen, dass im Falle des Ablebens der ganze Erfolg, den ihr seit dem letzten Speicherpunkt erreicht habt, vergebens war, denn so ist es nicht. Frust kommt also bezüglich des Speicherns nicht ein einziges Mal auf. Auch habt ihr die Möglichkeit zu folgendem: Ihr habt gespeichert und geht nun in den nächsten Raum und müsst dort eine Menge von Gegnern erledigen. Dann könnt ihr selbstverständlich zurückkehren zum Speicherpunkt und den Erfolg abspeichern, dass ihr diese Gegner besiegt habt.

    Besondere Fähigkeiten

    Isaac ist nicht nur ein gewöhnlicher Ingenieur. Er bringt auch für uns extra Fähigkeiten mit. Fangen wir an mit dem Stase- Modul: Wenn ihr dieses Modul abfeuert, verlangsamt sich die Sache, auf die ihr geschossen habt. Nehmen wir also einmal an, ihr steht vor einer Tür und diese Tür schließt und öffnet sich immer wieder so schnell, dass es unmöglich für euch ist, durch sie zu gehen, ohne getötet zu werden. Dann setzt ihr das Stase- Modul ein. Mittels diesem verlangsamt sich der Schließ- und Öffnungsmechanismus der Türe so, dass ihr sie problemlos passieren könnt. Ihr könnt es aber auch auf Gegner anwenden, damit diese sich sehr viel langsamer bewegen. Dann könnt ihr sie auch besser treffen und seid nicht so in Hektik, wenn ihr mal von mehreren Gegnern gleichzeitig oder von einem besonders schnellem Gegner angegriffen werdet. Allerdings habt ihr dieses Stase nicht unendlich zur Verfügung. Am Rücken von Isaac ist eine Leiste angebracht, mittels der ihr ablesen könnt, wie viel Stase noch zur Verfügung steht. Es gibt nun zwei Möglichkeiten, diese Leiste wieder aufzufüllen. Entweder ihr lässt das tun mittels einer Staseaufladestation oder ihr geht zu einem Shop und kauft euch ein Stase- Modul. Wenn ihr dieses dann einsetzt wird eure Leiste wieder voll. Dann habt ihr auch noch die Fähigkeit der Kinese. Ihr könnt ein Objekt greifen und dieses dann im Raum nach eurem Belieben bewegen und wegschleudern. Kinese ist in unendlichem Maße vorhanden, ihr braucht euch also um den Vorrat keine Sorgen zu machen. Allerdings würde ich sagen, dass ihr das Stase- Modul eher gegen Gegner einsetzt als das Kinesemodul. Geht also am besten sparsam mit eurem Stase um. Mit der Kinese könnt ihr auch Körperteile bewegen und sie auf Gegner schleudern lassen.

    Ich dachte wir sind im Weltraum!

    Richtig, das sind wir ja auch und so wird sich unsere Umgebung auch einmal ändern und nicht immer so konstant bleiben. Was ich damit meine? Ganz einfach. Zum einen werdet ihr auch einmal in Bereiche vorstoßen müssen, in denen ein Vakuum herrscht. Das bedeutet, dass ihr auf eure Sauerstoffleiste achten müsst, damit diese nicht gegen 0 geht und wir unser Ableben segnen müssen. Aber zum Glück gibt es ja an der ein oder anderen Stelle eine Sauerstoffstation, mittels derer ihr euren Sauerstoffvorrat wieder auffüllen könnt. Ihr könnt auch Sauerstoffvorräte in dem Shop kaufen, wenn euch das lieber ist. Die zweite kleine Abwechslung ist die Schwerelosigkeit. Manchmal werdet ihr euch nämlich auch in der Schwerelosigkeit befinden. Isaac ist mit sogenannten Schwerkraftstiefeln ausgestattet, die es ihm erlauben, dass er überall am Boden haften bleibt und nicht herunterfällt und dadurch nicht irrlos herumschwebt. Außerdem kann er Sprünge vollziehen und zum Beispiel vom Boden an die Decke springen. Das ist sehr, sehr praktisch und erlaubt uns einen hohen Handlungsspielraum.

    Die Gewaltdarstellung

    Diesen Punkt möchte ich doch einmal kurz ansprechen und euch damit nämlich vor Augen führen, was euch denn so erwartet in Dead Space. Wenn ich euch jetzt sage, dass Dead Space das bisher wohl brutalste Spiel ist, welches ich jemals gespielt habe, dann wird euch das logischerweise recht wenig sagen. Allerdings heißt das für mich eben einiges. Um erfolgreich zu überleben, müsst ihr mit eurer Waffe am besten auf die Glieder der außerirdischen Lebensformen zielen. Wenn ihr das nämlich tut, macht ihr sie ziemlich schnell unschädlich. Folgende Dinge sind jedoch dabei keine Seltenheit. Abgetrennte Köpfe, die dann auf dem Boden meinen umherrollen zu müssen, Abgetrennte Arme und Menschen, die sprichwörtlich aufgespießt worden sind. Das mit dem Blut nicht gespart wird, das muss ich wohl an dieser Stelle nicht erwähnen. Es ist möglich mittels eines Nahkampfangriffs auf die Lebewesen einzutreten. Das Ergebnis ist ein Geräusch, welches ihr in der Realität bestimmt nicht hören wollt. Besonders amüsant ist es dann in der Schwerelosigkeit. Da schießt man ein alienartiges Monster ab und sieht da die einzelnen Körperteile in der Luft herumschweben. Und wenn man meint, noch einmal aus Spaß da draufschießen zu müssen, kommt ein entsprechendes Ergebnis dabei heraus, welches ihr euch bestimmt gut vorstellen könnt. Besonders an der Brutalität sind dann die Sequenzen, wenn mal Isaac stirbt. Das wird nämlich genüsslich gezeigt, was da denn so vor sich geht. Im schlimmsten Falle hat unser Held danach keine Arme und Beine mehr. Ich habe hier, wie ich mir vorstellen kann, wahrscheinlich noch nicht alle Punkte aufgezählt, wenn es um den Gewaltgrad geht, nur dieser Satz sei an dieser Stelle genannt und dieser ist besonders wichtig. Diesen Punkt, den ich gerade in diesem Absatz bespreche, werde ich zu den positiven Dingen des Spiels zählen. Allerdings nicht deshalb, weil ich jemand bin, der gerne auf das Grausamste aus ist, sondern deshalb, um den Leuten zu zeigen, die auf der Suche nach einem sehr grausamen und ekligen Spiel sind, bei Dead Space richtig liegen. Und außerdem sei an dieser Stelle noch gesagt, dass man nicht ein einziges Mal einen Menschen tötet. Mir hat eben mal das Grausame in Dead Space "gefallen".

    Die Atmosphäre

    Den wohl größten Pluspunkt verdient die Atmosphäre dieses Spiels. Ich bin schon nahe dran zu sagen, dass die Atmosphäre von Dead Space die von Bioshock und Alan Wake zusammengenommen übertrifft. Wo lauert der nächste Feind? Ist er etwa hinter mir? Und dann dieses Bewusstsein, man weiß ja schon ganz genau aufgrund des herrlichen Sounds, dass hinter einem eine Kreatur ist. Nur hat man Angst dann, dass, wenn man sich umgedreht hat, wie weit ist denn diese Kreatur noch von mir entfernt? Dazu eine exzellente Musik, die an den passenden Stellen einsetzt und euch wirklich einen Angst und einen Schrecken versetzen wird. Deshalb auch hier meine ganz klare Empfehlung: Spielt diesen Titel auf keinen Fall bei herrlichstem Sonnenschein, sondern frühestens erst, wenn die Sonne untergegangen ist. Dead Space verdient von uns diese Aufmerksamkeit. Dann hört man über sich im Schacht irgendetwas, was sich dort fortbewegt. Einmal gehen wir ganz normal einen Gang entlang und betätigen den Öffnungsmechanismus einer Tür. Sie geht auf und ein Wesen kreischt und an. Fast vor Schrecken lassen wir den Controller aus der Hand fallen und schießen dann erst fast schon reflexartig auf das Tier ein. Auch der Trailer, welcher auf der Dead Space- CD mitenthalten ist, hat es mehr als nur in sich. Ich rate euch dringendst. Bevor ihr das Spiel anfangt zu spielen, schaut euch erst einmal den Trailer an. Er startet nach einigen Sekunden automatisch, wenn ihr nicht die Start- Taste betätigt, um zum Menü zu gelangen. Dead Space lässt zu keinem Zeitpunkt zu, dass wir einmal ein Lachen von unserem Mund gewinnen können, sondern sorgt gnadenlos für eine brutale und fast schon einen erdrückende Angst. Im Verlaufe des Spiels findet ihr dann auch Audiotagebücher und Texte, die euch langsam Licht ins Dunkle bringen, was denn auf der USG Ishimura vorgefallen ist. Das Gefühl man weiß irgendwo ist doch einer von diesen hässlichen Kreaturen, aber man weiß nur nicht wo. Und dann taucht da auch noch ein Lebewesen auf, welches wieder zusammenwächst, egal wie oft wir auf den Kopf, die Beine oder die Arme schießen. Das sind alles Punkte, die nur für eine Tatsache sorgen. Atmosphäre von Dead Space: 100% gelungen

    Upgrades

    Wie man es aus vielen Spielen her schon kennt, so kann man auch in Dead Space Upgrades vornehmen. Allerdings benötigt man sogenannte Energieknoten, um sich solche Upgrades aneignen zu können. Werkbanken dienen dazu, dort diese Energieknoten einzusetzen. Wenn ihr also eine solche Werkbank öffnet, müsst ihr euch zunächst einmal dafür entscheiden, was ihr denn verbessern wollt: Das Stase- Modul oder doch lieber eine von euren Waffen? Wenn ihr euch entschieden habt, geht es daran, eure Energieknoten einzusetzen. Das Ganze besteht aus einem Netz von Punkten, die miteinander verknüpft sind. Mithilfe von Energieknoten überbrückt ihr nun einen Punkt oder auch mehrere, um dann zu einem bestimmten Upgrade zu gelangen. Es ist also nicht so, dass ein Energieknoten gleichzusetzen möglich ist mit einem Upgrade. Ein solcher Energieknoten ermöglicht euch, einen Punkt auszufüllen mit einem solchen Knoten. Irgendwann erreicht ihr dann einen besonderen Punkt. Wenn ihr diesen Punkt mit einem Energieknoten verseht, dann geschieht ein Upgrade auf die jeweilige Waffe mit der jeweiligen Wirkung. Allerdings müssen Anfangspunkt der Kette und der besondere Punkt, welcher ein Upgrade ermöglicht, durch diese Energieknoten verbunden sein, ansonsten klappt es nicht. Nehmen wir also einmal als Beispiel das Stase- Modul. Dann habt ihr zum Beispiel die Möglichkeit, mittels Energieknoten, den Anfangspunkt mit dem besonderen Punkt zu verbinden, sodass euer Stase länger andauert, das heißt also das Objekt oder der Feind sind für eine längere Zeit langsamer.

    Der Shop

    In einem Shop ist es möglich, sich verschiedene Sachen zu kaufen. Bezahlen tut ihr mit Credits, die ihr überall auf dem Schiff finden könnt. Deshalb wäre es besonders ratsam, nicht einfach nur stur zum nächsten Zielort zu eilen, sondern am besten jeden Raum abzusuchen nach kostbaren Dingen, denn vielleicht findet ihr dadurch ja auch einen von den wertvollen Energieknoten. Der Shop besteht aus drei Abteilungen. Der erste besteht in dem Shop selbst. Dort sind all diese Dinge aufgelistet, die ihr euch kaufen könnt. Von Munition bis hin zu Stase- Packs gibt es wirklich alles, was man zum Überleben auf der USG- Ishimura so braucht. Ihr könnt diese Liste auch erweitern und zwar mit sogenannten Schemata. Diese sind im ganzen Schiff verteilt. Sammelt so viele Schemata wie möglich, damit ihr dann auch neue Objekte kaufen könnt. Ganz wichtig sind zum Beispiel die Schemata, mit denen ihr eure Rüstung verbessern könnt und gleichzeitig ihr mehr Platz in eurem Inventar bekommt. Die zweite Abteilung ist das Inventar. Dort lagern all diese Dinge, auf die du während deiner Mission sofort zugreifen kannst. Allerdings könnte einmal das Problem auftauchen, dass du keinen Platz mehr für neue Sachen im Inventar hast, da alle Slots belegt sind. Diese Dinge kannst du im Safe aufbewahren, in der dritten Abteilung, die der Shop bietet. Lege einfach die Ausrüstung im Shop ab, die du gerade nicht brauchst oder dorthin verfrachtest, um wieder freie Slots zu haben. Ihr könnt aber auch Gegenstände verkaufen, um euch Credits zu verdienen. Oder, was auch möglich ist: Seid ihr einmal in der Situation, dass ihr unbedingt eine Ausrüstung aufheben wollt, ihr aber keinen freien Slot mehr habt und kein Shop in der Nähe ist zum Ablegen von unwichtigen Dingen in den Safe, dann legt einfach eine eurer Ansicht nach unwichtige Ausrüstung weg und entfernt sie, sodass sie auf dem Boden vor euch liegt und ihr wieder einen freien Slot habt und ihr somit die wichtige Ausrüstung aufheben könnt.

    Die Gegner

    Es gibt nicht nur den einen Gegner, der immer und imme wieder nur auftaucht und sonst kein anderer. Die Entwickler haben schon auch ein bisschen auf Abwechslung geachtet, um nicht sofort Routine einkehren zu lassen. Es gibt die "normalen" Gegner, die eben auf einen zukommen, aber nicht sehr schwer zu besiegen sind. Dann gibt es da aber auch noch andere Kaliber. Im weiteren Verlauf des Spiels werden die Lebewesen nämlich auch deutlich schneller zum Teil. Eine besondere Gegnerart, die sehr gemein ist, möchte ich euch an dieser Stelle vorstellen. Eine Kreatur, die sozusagen an der Wand klebt und sehr unheimliche Laute von sich gibt. Dieses Lebewesen schleudert nun kleine Aliens von sich aus und diese landen auf dem Boden. Das Gemeine daran ist: Wenn man das Monster an der Wand treffen will per Waffe, dann gerät man unweigerlich ins Visier der kleinen Tiere auf dem Boden. Diese schießen auf uns eine Art Sekret, welches uns nicht treffen sollte. Das erinnert ein bisschen an eine kleine Rakete, die auf uns gefeuert wird. Das Ganze wäre ja kein Problem, wenn nur eines von diesen Tierchen da wäre, aber das Alien an der Wand schmeißt ja gleich mehrere von sich auf den Boden. Hier heißt es aufpassen, dass man nicht zu schnell das Zeitliche segnet. Dann gibt es da auch noch die Gegnerart, die immer wieder zusammenwächst, egal wie oft wir auf sie schießen. Allerdings kommt diese Kreatur nur sehr selten vor. Das sollte erst einmal reichen, um euch zu zeigen, von was ihr alles angegriffen werdet im Laufe des Abenteuers. Erwartet keine Revolution, wenn es um die Gegnervielfalt und ihre jeweiligen Eigenheiten geht, aber es ist auf alle Fälle insgesamt gut gelöst worden seitens der Entwickler.

    Die Waffen

    Es gibt insgesamt sieben Waffen. Ihr könnt maximal vier Waffen mit euch tragen. Um alle Waffen zu haben, müsst ihr solche Waffenschemata einsammeln, mittels denen ihr dann die jeweilige Waffe im Shop freischaltet. Suchen ist also angesagt, wenn ihr alle Waffen besitzen wollt. Ich habe nur fünf von den sieben am Ende gehabt. Das Besondere an den Waffen ist, dass jede Waffe einen Alternativmodus zum Feuern hat. Das bringt sehr viel Abwechslung in die Geschichte. Auch die Waffen selbst unterscheiden sich sehr. Da hätten wir zum einen den altbekannten Flammenwerfer oder auch das Impulsgewehr, welches man etwas vergleichen kann mit einem Maschinengewehr. Der Ripper sorgt für eine zusätzliche Anhebung des Gewaltgrades. Denn mittels des Rippers könnt ihr Kreissägenblätter abschießen und damit also perfekt die einzelnen Körperteile voneinander abtrennen. Auch der Ripper hat zwei Feuermodi. Beim primären schießt ihr ein Kreissägeblatt und könnt es dann manuell steuern. Beim sekundären Modus schießt ihr auch ein Kreissägeblatt, allerdings fliegt es automatisch in die Richtung, in die ihr gezielt habt. Auch der sogenannte Plasmacutter hat es in sich. Er zerschießt einen präzisen Energiestrahl aus, mittels dem ihr durch nur einen Schuss schon dafür sorgen könnt, dass ein Gegner nur noch einen Arm hat oder nicht mehr denken kann wegen Kopfverlust. Sehr lobenswert und erfreulich sei an dieser Stelle noch genannt, dass man ein bisschen taktieren kann, wann man welche Waffe einsetzt am besten. Auch müsst ihr euch so gut wie nie beklagen über mangelnde Munition, denn die gefallenen Gegner lassen immer etwas liegen, sei es Munition oder Credits.

    Gibts dann auch mal Kritik endlich?

    Diese Frage ist von meiner Seite aus nur schwer zu beantworten. Mir fällt eigentlich kein richtiger Kritikpunkt ein außer einer. Allerdings will ich an dieser Stelle betonen, dass das meiner Ansicht nach keine Kritik gegen die Entwickler ist, denn dieser Kritikpunkt kann nun einmal bei dem einen oder anderen Spieler auftreten, ohne dass die Entwickler etwas dafür können. Es kann, so wie es bei mir der Fall war, der Fall auftreten, dass ihr für eine gewisse Phase irgendwann einmal das Gefühl habt, ihr werdet nicht erschreckt durch die Aliens und ihr lasst nicht mehr vor lauter Schreck den Controller fallen, aber nicht weil die Atmosphäre zu wenig ist, sondern weil sich eine gewisse Routine hineintut und es auch mal nervig werden kann, wenn dann da noch ein Viech auftaucht, was man erschießen muss. Man wird sozusagen vor lauter Gruselei etwas genervt, weil man sich ständig nur in dieser Atmosphäre befindet. Aber wie gesagt, das liegt wie ich finde nicht so sehr an den Entwicklern, als mehr einfach daran, dass man irgendwann genug von Horror hat. Wenn man dann bei einer bestimmten Aufgabe auch noch nicht gleich weiterkommt, sondern sie mehrere Male machen muss, dann kann das Nervempfinden noch etwas in die Höhe gehen eventuell. Es wäre möglich gewesen, auch mal Sequenzen oder Szenen einzubauen, in denen nicht eine gruselige Atmosphäre immerzu herrscht. Man könnte also sagen, Dead Space bietet zuviel Horror. Aber ich sage es noch einmal: Ich will das gar nicht so sehr den Entwicklern ankreiden. Am besten ihr spielt das Spiel in zwei oder drei Tagen durch, dann ist der Eindruck am besten.

    Fazit:

    Nach etwa 11,5 Stunden war bei mir der Horror, Spuk und Alptraum vorbei. Selbst die letzte Sequenz bietet noch den Horror, welchen das Spiel über die ganze Zeit uns vermittelt. Der große Pluspunkt ist ganz klar die Atmosphäre, denn diese ist einfach nur noch grandios. Wo ist der nächste Feind? Ist er über mir? Dazu noch die beklemmende Musik, das alles sorgt für einen einzigartigen Stil des Spiels Dead Space. Über den hohen Gewaltgrad kann man sich streiten. Wer darauf steht oder einmal etwas richtig ekliges erleben will, der ist bei diesem Spiel genau richtig. Niemand kann zudem leugnen, dass er mehr als nur einmal fast vor Schreck vom Sofa gefallen wäre. Dead Space ist ein sehr gruseliges, grausames und sehr gut atmosphärisches Spiel, welches euch sofort in euren Bann zieht, sobald ihr es in euer Laufwerk gelegt habt. Isaac muss praktisch immer alleine durch die dunklen Gänge gehen und weiß nicht, wo der nächste Feind lauert. Und genau so geht es uns auch. Nur dass für uns der Spuk nach etwa 11-12 Stunden vorbei ist und dann werden wir uns vielleicht die Frage stellen: Geht es eigentlich noch gruseliger und grausamer? Unsere Antwort: Wir wüssten nicht wie.

    Negative Aspekte:
    vor lauter Horror kann das auch eventuell mal etwas nervig werden

    Positive Aspekte:
    Handlung, die Fragen aufwirft, Wegfindungshilfe, viele Speicherpunkte, Stase, Kinese, Schwerelosigkeit, Vakuumumgebungen, hohe eklige Gewaltdarstellung, grandiose Atmosphäre, Upgrademinispiel, gut ausgebauter Shop, Gegner, Waffen, Alternativfeuermodus

    Infos zur Spielzeit:
    Drummer92 hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Dead Space

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Drummer92
    9.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Dead Space
    Dead Space
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    14.10.2010

    Aktuelle Action-Spiele Releases

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1010646
Dead Space
Dead Space: Dead Space - Leser-Test von Drummer92
http://www.gamezone.de/Dead-Space-Spiel-21033/Lesertests/Dead-Space-Dead-Space-Leser-Test-von-Drummer92-1010646/
08.03.2011
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