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  • Dead Space: Verschollen im Weltraum - Leser-Test von GameFreakSeba

    Dead Space: Verschollen im Weltraum - Leser-Test von GameFreakSeba Dead Space hat schon vor dem eigentlichen Erscheinen für merklich Zündstoff gesorgt. Die USK hat ihn sage und schreibe drei mal vorgelegt bekommen und erst dann eine Freigabe mit ab 18 Jahren erteilt. Aber auch diese war und ist bis heute unverständlich. Das aber Aufgrund zahlreicher Titel die nicht mal annähernd den Gewaltgrad eines Dead Space erreicht hatten und trotzdem verweigert wurden. Denn dieser ist bei dem Weltraumshooter sehr hoch angesetzt. Doch zum Glück hat das Spiel noch andere Qualitäten die überzeugen können.

    Die natürlichen Ressourcen des Planeten Erde sind völlig aufgebraucht. Nachschub gibt es auf anderen Planeten genug, nur der Abbau erweist sich als langwieriges und schweres Vorhaben. Aus diesem Grund hat man die sogenannten Planet Cracker erfunden. Diese riesigen Raumschiffe sprengen gleich den ganzen Stern, sammeln die Brocken ein und sammeln so die wichtigsten Rohstoffe ein. Das größte Schiff dieser Klasse ist die Ishimura, auf der mehr als tausend Mitarbeiter einen Job gefunden haben. Leider ist der Kontakt zu diesem großen Arbeitgeber seit längerer Zeit unterbrochen. Ein Reparaturteam wird vom Konzern losgeschickt, um die Sachlage zu klären. Mit an Bord ist der Hauptdarsteller und Ingenieur Isaac Clarke, der auf der Ishimura eine Freundin hat. Von ihr kam eine verstörende Nachricht, die auf nichts Gutes hoffen lässt. Beim Landeanflug geht natürlich einiges schief und das Schiff kracht auf die Landeplattform. Das Team übersteht den Absturz unbeschadet und betritt die scheinbar menschenleere, gigantische Abbaumaschine. Nur wenige Minuten später gibt es die ersten Toten. Zwei Mitglieder werden von einem widerlichen Biest zerfetzt und Isaac vom Rest der Gruppe getrennt. Nun gilt es an euch einen Ausweg zu finden und zu überleben. Um die Spannung nicht zu verderben, sei nur soviel zur Geschichte gesagt: Das Grauen hat der Ishimura einen Besuch abgestattet und dort eine Riesensauerei hinterlassen. Wer den ersten Durchgang beendet hat, darf sich über einige Goodies wie z.B. einen neuen Schwierigkeitsgrad oder eine frische Rüstung freuen. Außerdem behält man all seine Ausrüstung, was ebenfalls motiviert. Leider gilt das nur, wenn man auf demselben Schwierigkeitsgrad erneut beginnt, was die Freude etwas schmälert.

    Ihr spielt Dead Space aus der 3rd-Person-Perspektive mit einer Schulteransicht. Bildschrimanzeigen gibt es übrigens nicht, was die tolle Grafik noch besser zur Schau stellt. An den üblichen Ecken sucht man Lebensenergie und Co. vergeblich. Stattdessen wird alles auf den Protagonisten abgewälzt. Auf Isaacs Rücken sieht man anhand eines Lichtbalkens seinen Gesundheitszustand. Munition wird direkt an der Waffe mit einem Hologramm dargestellt. Das gilt auch für sämtliche anderen Dinge des Alltags wie Texttafeln, Audiologs oder Videobotschaften. Die Hologramme sehen nicht nur stylisch aus, sondern fördern die Atmosphäre ungemein, da keine nervige Anzeige den Bildschirm verunstaltet. Sehr schön ist übrigens eine Art Navigationsstrahl. Während man steht, kann man per Tastendruck einen Lichtstrahl am Boden einblenden lassen, der einem den Weg zeigt. Verlaufen solltet ihr euch damit also kaum noch. Leider hab ich persönlich das zu spät gemerkt und so einige Ehrenrunden durch die düsteren Gänge gedreht.
    Euer Hauptziel ist Überleben. Nebenbei erledigt man Aufgaben, um das Schiff wieder flott zu machen. Beispielsweise muss ein Generator wieder zum Laufen gebracht werden. Die Antriebswellen drehen sich jedoch so schnell, dass eine Verbindung mit dem Motor nicht möglich ist. Dank eines Stasemoduls lässt sich die Zeit verlangsamen und so die Verbindung herstellen. An anderer Stelle muss eine große Batterie eingesetzt werden. Das funktioniert mit Hilfe eines Kinesemoduls. Richtig ins Grübeln kommt man bei den Aufgaben nicht. Meist liegt die Lösung auf der Hand. Interessant wird es aber, wenn man solche Aufträge in der Schwerelosigkeit erledigen soll. Isaac hat Magnetstiefel im Gepäck, mit denen man wunderbar an der Decke spazieren kann. Dank dieses modischen Accessoires gibt es sogar Ausflüge auf die Außenhaut des Planet Crackers. Dort ist allerdings Eile angesagt. Isaacs Raumanzug hat nur einen begrenzten Sauerstoffvorrat. Wer also zu lange an der Decke spaziert oder die tolle Aussicht im All genießt, stirbt einen qualvollen Tod. Sollte letzteres eintreten, startet man an einem Checkpoint oder an einer der großzügig verteilten Speicherstation. Jederzeitiges Speichern ist hier leider nicht möglich.

  • Dead Space
    Dead Space
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    14.10.2010
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Dead Space
Dead Space: Verschollen im Weltraum - Leser-Test von GameFreakSeba
http://www.gamezone.de/Dead-Space-Spiel-21033/Lesertests/Dead-Space-Verschollen-im-Weltraum-Leser-Test-von-GameFreakSeba-1008639/
18.06.2009
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