Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Dead Space im Gamezone-Test

    Die neue Referenz in Punkto Soundkulisse und auch sonst ein regelrechtes Muss für Fans. Für Kinder gilt aber: Finger weg!

    Dead Space verkörpert in sich so einiges: Einerseits ist es die Erfüllung aller Träume von Horror-Liebhabern, eine Hommage an Splatter-Fans und Wasser auf den Mühlen der Spielekiller und Jugendschützer. Was viele, ja selbst wir nicht, erwartet hatten wurde letztendlich doch wahr: Dead Space mit dem ersehnten roten USK-Siegel im Handel, angeblich ungeschnitten und in vollem Umfang. Für uns natürlich Grund genug, den Titel genauestens unter die Lupe zu nehmen und eine Reise auf die USG Ishimura zu wagen... Eine Reise ohne Rückflugticket!

    Der Held als Anti-Held

    Isaac Clarke, Ingenieur Isaac Clarke, Ingenieur Die USG Ishimura, ein riesiges Minen-Schiff, dass sich scheinbar auf der Suche nach Ressourcen durch das All fräst, stellt urplötzlich und ohne Vorwarnung den Kontakt zur Erde ein. An sich natürlich nichts ungewöhnliches, es scheint eine Kommunikationsanlage defekt zu sein. Und wer ein guter Reeder ist, der weiß sich zu helfen und schickt einen passenden Ingenieur: Unseren Protagonisten Isaac Clarke. Und hier liegt einer der Knackpunkte des Spieles, die ihm mitunter auch ein Quäntchen Storynähe und Menschlichkeit verpasst. Denn Isaac ist weder ein Supersoldat, für den es alltäglich ist sich mit den Monstern des Universums rumzuschlagen, noch in irgendeiner anderen Art und Weise ambitioniert als Held zu Grabe getragen zu werden. Er ist ein einfach Ingenieur, der doch nur das Schiff reparieren soll.

    Dead Space Dead Space Doch für die Mission auf der Ishimura hat er sich selbst gemeldet, ja hat regelrecht selbst schuld, dass er sich in solcherlei Schlamassel begibt. Denn kurz zuvor erreicht ihn eine mysteriöse Video-Nachricht seiner Geliebten. Was es mit dieser jedoch auf sich hat wollen wir nicht verraten und appellieren an die Geduld bis zum Ende des Titels... Nach einer verpatzten Landung sieht es jedenfalls schlecht für die Besatzung unseres kleinen Reperatur-Shuttles aus. Schon nach einigen wenigen Schritten auf der Ishimura wird klar: Hier ist nicht nur die Kommunikationsanlage kaputt. Leichen und Blutverschmierte Wände sind nur erste Anzeichen dafür. Während man in dieser Phase wenigstens noch die Gesellschaft seiner Schiffscrew hat, ändert sich dies in der nächsten Einstellung rapide. Denn beim ersten Angriff der außerirdischen Monster wird man vom Rest der Besatzung getrennt. Herzlich willkommen in der Hölle... Allein!

    Er ist doch nur der Mechaniker!

    Dead Space Dead Space Wie zuvor schon erwähnt ist Isaac Clarke kein topausgestatteter Soldat mit Kampfausbildung und einer Ausrüstung, von der man heute nur träumen kann. Ganz gegenteilig arbeitet er mit den Mitteln, die einem Techniker nun mal zur Verfügung stehen: Schneidbrenner, Industriesägen und Energiestrahler sind unsere Waffen, mit denen wir den Monstern from outer space mächtig einheizen. Und das geschieht, ganz genretypisch ziemlich blutig, indem man seine Gegner taktisch zerstückeln muss. Am einfachsten geht dies, indem man den anrückenden Monstern mit dem Plasmacutter die Beine absäbelt und hinterher, um zu vermeiden dass die Viecher sich an den Armen zu Isaac schleppen, auch diese abschießt. Ein beherzter Tritt gibt dem Necromorph, so heißen die Bösewichte, schließlich den Rest. Im Laufe der Zeit steht es uns zwar selbstverständlich frei, weitere Waffen in sogenannten Shops zu kaufen, jedoch macht das Zerstückeln mit dem Plasmacutter wahrlich am meisten Spaß und hält den Thrill-Factor oben... Denn mit einem Maschinengewehr kann selbst ich eine Horde Außerirdischer plattmachen!

    Dead Space Dead Space Zu Isaacs Ausrüstung zählt außerdem sein Anzug, der RIG, der zugleich die Funktion eines HUDs übernimmt. Auf dieses verzichtet Dead Space konsequent und erzeugt dadurch nur eine weitere Form des "Mittendrin-Gefühls". Die eigene Lebenspunkte-Anzeige trägt unser Held am Rücken, mehrere farbige Dioden an der Wirbelsäule zeigen an, wie es um ihn steht. Rechts daneben in einem Halbkreis wird der Status unseres Stase-Moduls angezeigt. Zur Stase jedoch später mehr. Zu guter Letzt stampft Mr. Clarke, der zu Anfang etwas behäbig und schwerfällig zu steuern ist, mit Schwerkraftstiefeln durch das Raumschiff, um im Falle des Falles auch in der Schwerelosigkeit und im Weltraum zu operieren und dort anfallende Reparaturen zu gewährleisten. Dass diese Stiefel eine wichtige Rolle spielen, wird man spätestens in der ersten Sequenz live miterleben, in der man durch die Schwerelosigkeit hechtet und so manches Rätsel zu lösen hat.

    Pure Ballerei?

    Obwohl es bisher so klang, als sei Dead Space ein gradlinieger Horror-Shooter muss hier abgewunken werden. Denn mit Shootern hat der Titel von Electronic Arts nur wenig zu tun. Viel mehr handelt es sich hierbei um einen erstklassigen Survival-Horror, in dem wilde Schießereien schon allein wegen der begrenzten Munition selten sind. Viel mehr setzt Dead Space auf eine gelungene Mischung aus Horror und Angst, Goreeffekten, Schockmomenten und leichten Rätseln, wobei das taktische Zerstückeln von Monstern natürlich nur ein Mittel zum Zweck ist. Denn im Prinzip gilt es, nur so schnell wie möglich vom Schiff runterzukommen.

    Dead Space Dead Space Die eben erwähnten Rätseleinlagen gestalten sich im Spiel nicht sonderlich schwierig. So manches Mal muss man zwar schon nachdenken, alles in allem sind die Parts aber wirklich für jeden schaffbar. Meist geht es nur um das Verschieben von Schwebemodulen oder das Einfrieren per Stase von verrückt spielenden Türen. Eine wichtige Rolle spielt hierbei die schon eingangs erwähnte Stase. Diese kann, das passende Modul am RIG integriert vorrausgesetzt, durch Knopfdruck einen anstürmenden Gegner fast einfrieren und verlangsamt die Zeit in ihrem Funktionsumfeld. Besonders praktisch ist dies bei einer Ansammlung von Gegnern, indem man einige einfriert und danach genug Zeit hat, um genüsslich allerlei Gliedmaßen abzutrennen. Erstaunlich hierbei ist, dass die Aliens Ragdoll-Effekte aufweisen und man diese, auch nach dem vorzeitigen Ableben, noch benutzen kann - selbst in der deutschen Version, was letztlich wirklich selten ist. Neben der Stase steht uns noch die Kinsese-Fähigkeit zur Verfügung, mit der man Gegenstände schnappen und somit zu sich ziehen kann, ohne selbst in einen Gefahrenbereich zu müssen. Viel wichtiger ist aber auch die Möglichkeit, mithilfe der Kinese Gegenstände hin- und her zu schleudern, was wiederum oft Mittelpunkt von Rätseleinlagen ist und in Notsituationen auch die eigene Waffe ersetzen kann.

  • Dead Space
    Dead Space
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    03.09.2009

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
992004
Dead Space
Dead Space im Gamezone-Test
Die neue Referenz in Punkto Soundkulisse und auch sonst ein regelrechtes Muss für Fans. Für Kinder gilt aber: Finger weg!
http://www.gamezone.de/Dead-Space-Spiel-21033/Tests/Dead-Space-im-Gamezone-Test-992004/
24.11.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/11/DSrev__12_.jpg
tests