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  • Dead or Alive 2: Die Brüste beben wieder! - Leser-Test von Sigistauffen

    Dead or Alive 2: Die Brüste beben wieder! - Leser-Test von Sigistauffen Tecmo's DC-Klopper Dead or Alive 2 hat es sich zum Ziel gemacht, Namcos sowohl grafisch als auch spielerisch beeindruckendes DC Erstlingswerk Soulcalibur vom Thron zu stossen. Eines sei hier schon mal verraten: Geklappt hat's nicht ganz, aber Team Ninja kommt seinem Ziel schon verdammt nahe - Vielleicht klappt's beim nächsten Mal.
    Wer DoA2 zum ersten Mal in seine geliebte DC Konsole einlegt, dem werden erstmal die Kinnladen runterklappen, denn rein optisch setzt Tecmo's neuester Streich eindeutig neue Maßstäbe: Die Kämpfer sind alle unglaublich liebevoll gestaltet worden, inclusive der riesengrossen, bebenden Brüsten der 5 Protagonistinnen. Von den Gesichtern, über die Hände bis hin zu den verschiedenen mehr oder weniger trditionellen Kleidungsstücken wurden die Kämpfer alle beeindruckend animiert. In Bewegung kommt das Spiel einem Hong Kong Kung Fu Film schon sehr nahe. durch das angewandte Motion Capturing wirken alle Bewegungen sehr lebensecht und zeigen deutlich, daß Namco hinsichtlich Tekken Tag Tournament einiges aufzuholen hat. Texturiert wurden die Kämpfer eher sparsam, jedoch scheint dieser Kunstgriff gewollter Natur zu sein, um den Charaktären ihren unverwechselbaren Animelook zu verpassen. Das eigentliche grafische Highlight sind meines Erachtens nach aber nicht die Kämpfer, sondern die Arenen: Wie bei Soulcalibur sind sie räumlich begrenzt, ein Ringout gibt's aber nicht. Vielmehr sind die Stages nicht platt und von Wasser umgeben, sondern realistischen Bauwerken und Umgebungen nachempfunden. Ihr kämpft auf einem Fort, inmitten einer Schneelandschaft oder bei Nacht vor einem gewaltigen Felsmassiv inclusive Wasserfall. Natürlich sind das nicht alle Stages. Fast jede Stage ist mehrere Stockwerke hoch, was bedeutet, daß ihr euren Kontrahenten beispielsweise durch das Geländer und somit den Wasserfall heruntertreten könnt. Euer Kämpfer springt dann automatisch hinterher, um dem durch den Aufprall schwer angeschlagenen Gegner den Rest zu geben. Auch stehen überall in den Stages Mauern, Säulen oder ähnliche räumliche Hindernisse herum, die man ebenfalls zur Schadensvergrösserung mit ins Kampfgeschehen miteinbeziehen kann. Besonders hervorzuheben sind da sicherlich eine Handvoll Spezielwürfe, bei denen euer Charakter die Begrenzungen zu seinem Vorteil nutzt, was für den Gegner äußerst schmerzhaft ist und nicht zuletzt dank der tollen Animationen für Befriedigung sorgt. Allesammt sind die Stages sehr detailliert geraten, toll texturiert und ausgeleuchtet worden, und glänzen mit einer wahnsinns Fernsicht. Besonders die Wasserfallarena bei Nacht sieht dank zahlloser Glühwürmchen und den seichten Rinnsalen absolut beeindruckend aus. Grafisch gesehen liegt also DoA2 eindeutig vor Soulcalibur.
    Zum Sound gibt's dann allerdings nicht mehr so viel Positives zu berichten. Während die japanischen Sprachsamples und die krachenden Geräusche wirklich erste Sahne sind, ist die Musik bestenfalls als zweckmäßig zu betrachten: Hier gibt's durch die Bank weg Standard Hardrock, der aber nicht zum fröhlichen Moschen, sondern eher zum leiser-, wenn nicht gar zum abstellen verleitet.
    Gameplaytechnisch ist das Spiel äußerst solide, aber auch etwas unausgereift. Es gibt einen Punch, Kick, Free und einen Wurfbutton. Letzterer ist allerdings nichts anderes als zwei andere Knöpfe zusammengedrückt, man muß ihn also nicht benutzen. Die Kombos sind recht einfach zu bewerkstelligen, was das Spiel zu einem gefundenen Fressen für Buttonmasher macht. Trotzdem gibt es genug zu erlernen, was für ernsthafte Spieler wichtig sein dürfte. Die Kämpfe sind echt 3D, man kann die Arenen also voll und ganz ausnutzen. Mittels gedrücktem Freebutton bewegt sich euer Kämpfer frei in alle Himmelsrichtungen, was ihn allerdings schutzlos gegenüber den Schlägen eures Gegners macht. Zum Ausweichen ist das seitliche Bewegen eher zu langsam, da das Spiel ein affenartiges Tempo vorlegt, jedoch ist es der beste Weg, um sich gegenüber dem Gegner einen Standortvorteil zu verschaffen: Statt den Gegner einfach nur durch den Raum zu treten, schleudert man ihn doch besser den Abgrund herunter. Das wohl wichtigste und spielentscheidenste Feature von DoA2 sind jedoch die Konterbewegungen, die es einem ermöglichen, jeden Schlag oder Tritt des Gegners aufzufangen und in eine schmerzhafte und energiezehrende Attacke eurerseits umzuwandeln. Das Kontern ist äußerst simpel zu bewerkstelligen, da man einfach nur den Freebutton plus eine von drei Richtungen drücken muß. Da es dann auch noch der effektivste Move im ganzen Spiel ist, wird er dann auch meistens von den Spielern überbeansprucht. Die Kombos und die Arenen besitzen zwar hohen Schauwert, so spielentscheidend wie die Konterbewegungen sind sie aber nicht. Auch lassen sich die Konter nicht kontern, wie es zum Beispiel in Tekken möglich ist. Dieser Move bringt das Gameplay etwas aus dem Gleichgewicht, in Soulcalibur wurde dieser Gameplayaspekt weitaus besser und auch anspruchsvoller gelöst.
    Das letzte große Manko des Spiels ist sicherlich sein Umfang: Zwölf Kämpfer stehen von Anfang an zum Gefecht bereit, mehr werden's leider nicht. Jeder Kämpfer hat dann noch die Wahl von 2 bis 4 Kostümen, zum freispielen gibt's nichts, absolut gar nicht's, da man das leicht veränderte Introfilmchen weis Gott nicht als wirklichen Bonus zählen kann. Was Spielmodi angeht gibt's bis auf den hektischen, und leider immer in der selben Arena stattfindenden Tagmodus auch nicht's neues: Timeattack, Survival, Versus und einen etwas hingeschluderten Storymode. Besonders allein wird das Spiel nach wenigen Stunden langweilig, da der Computergegner in den höheren Schwierigkeitsgraden einfach alles kontert, von Intelligenz keine Spur.
    So, trotz all dieser Negativaspekte ist das Spiel ziemlich gut, besonders im Zweispielermodus oder gar zu viert im Tag Team geht das Spiel richtig ab, und weiss längerfristig zu motivieren. Lediglich im Vergleich zum Überspiel Soulcalibur fällt es etwas ab. Für Beat 'em up Fans stellt's trotzdem einen Pflichtkauf dar. Tip: Nicht zur US Version greifen: Die Pal Version bietet mehr Kostüme, einen zusätzlichen Kämpfer (glaube ich zumindest) und eine leicht ausgebaute Arena. Am besten die jap. Version kaufen, denn die bietet die meisten Extras.

    Negative Aspekte:
    nicht so toll ausbalanciert

    Positive Aspekte:
    Superbe Optik

    Infos zur Spielzeit:
    Sigistauffen hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Dead or Alive 2

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Sigistauffen
    8.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Dead or Alive 2
    Dead or Alive 2
    Publisher
    Acclaim Entertainment
    Developer
    Tecmo Inc.
    Release
    09.03.2000

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Dead or Alive 2
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28.11.2001
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/08/tv000098.jpg
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