Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Dead or Alive 3: DOA 3 - Leser-Test von buckshot

    Dead or Alive 3: DOA 3 - Leser-Test von buckshot Bisher kann Micorsoft's Xbox nur mit wenigen namhaften Killer Applications zum US-Hardware-Launch am 8. November aufwarten. Auch wenn man nicht mit einem TEKKEN, METAL GEAR SOLID oder FINAL FANTASY locken kann, gehört zumindest Tecmo's DEAD OR ALIVE 3 zu den potentiellen Systemsellern! In Hardcore Zocker Kreisen steht dieser Titel für famose Martial Arts Action mit bisher einzigartigen Konterattacken und interaktivem Leveldesign. Prügelmuffel lassen sich von den recht freizügigen weiblichen Charakteren und deren immensen Oberweiten regelmäßig zum Kampf verführen. Doch reicht dies aus um das Beat'em Up Genre tatsächlich ins 21. Jahrhundert zu führen oder hat Microsoft im direkten Schlagabtausch mit TEKKEN 4 und VIRTUA FIGHTER 4 nur das Nachsehen?
    Die DEAD OR ALIVE Serie hat den glücklichen Umstand, jede Ihrer Fortsetzungen auf einem neuen System präsentieren zu können. Somit war der Sprung vom ersten Teil, auf dem Sega Saturn bzw. der PSOne, zu DEAD OR ALIVE 2, auf Dreamcast bzw. PS2, entsprechend ausgereift und spektakulär. Nicht sonderlich verwunderlich, dass Microsoft das erfolgreiche Spiel auch gerne auf der Xbox umgesetzt haben wollte. Erste Gerüchte über eine aufgebohrte DEAD OR ALIVE 2 Version machten bereits auf der letztjährigen E3 die Runde. Für richtiges Aufsehen sorgte jedoch erst die Ankündigung im Rahmen der vergangenen TOKYO GAME SHOW, gar einen offiziellen dritten Teil der Prügelserie exklusiv für die XBox zu entwickeln. Ein geschickter Schachzug von Microsoft, mit dem man sich auf einen Schlag auch dem Interesse der japanischen Videogame Freaks sicher sein konnte.
    Geschürt wurde diese Resonanz zudem durch einen Artikel im japanischen Dreamcast Magazin. Hier war die Rede davon, dass für die XBox Development Software bereits eine Umsetzung von DEAD OR ALIVE 2: HARDCORE existiert, die mit unglaublichen 130 Frames pro Sekunde läuft. Dies sollte genügen um die Überlegenheit der Rechenleistung gegenüber Konkurrenzkonsolen zu demonstrieren und lässt für den dritten Teil enorme grafische Verbesserungen erwarten.
    Auf den ersten Blick sind die Unterschiede im Vergleich zum Vorgänger allerdings gar nicht so augenfällig. Oberflächlich betrachtet sehen die Charaktere weitgehend identisch zu ihren PS2 bzw. Dreamcast Pendants aus. Sieht man jedoch etwas genauer hin, sticht der optische Feinschliff schnell ins Auge! So wehen beispielsweise die Haare der Charaktere verblüffend lebensecht und reagieren exakt auf die jeweiligen Aktionen im Kampfgeschehen. Die Texturen der Kleider weisen einen deutlich gesteigerten Detailgrad zum Vorgänger auf und passen sich in jeder Situation exakt den darunter liegenden Muskelpartien an. Gesichtzüge und selbst die Bewegungen der Finger wurden penibel genau berücksichtigt und in butterweichen Animationen umgesetzt. Dazu kommen Effekte an allen Ecken und Enden. Die bisher vier neu präsentierten Schauplätze beeindrucken mit realistischem Lightsourcing, aufwendig berechneten Wasseroberflächen, bis in die kleinsten Partikel zerberstendes Levelinventar, dynamischen Kamerafahrten... und machen sich die gesteigerte Rechenleistung so richtig zu nutze. Der Spieler prügelt sich bei Sonnenuntergang an einem Palmenstrand und muss Obacht geben nicht von der grandios animierten Brandung abgelenkt zu werden. In der nächsten Runde findet ihr euch in einem Wald wieder. Bei scheinbar absoluter Bewegungsfreiheit werden Bäume als Deckung vor den gegnerischen Angriffen genützt. Das Sonnenlicht fällt durch die dichten Baumwipfel ein und wird dabei mit einem ähnlichen Effekt gebrochen, wie es bereits in den Waldpassagen von GRAN TURISMO 3 zu sehen war. Trifft eine eurer Attacken mal ein Baum, fallen Blätter zu Boden, Rinde splittert oder Äste brechen ab . Ein fernöstliches Schloss erinnert noch am ehesten an eine traditionelle DEAD OR ALIVE Stage. Als besonderer Hingucker entpuppt sich hier der glänzende Marmorboden in dem sich das gesamte Leveldesign wunderschön spiegelt. Mit einem harten Schlag oder Tritt brechen die Kontrahenten durch die hauchdünnen Papierwände hindurch, um den Kampf anschließend im Innenhof fortzusetzen. Grafisch nicht weniger spektakulär prügelt es sich in einer Eishöhle. Hier kommen vor allem die aufwendigen Wassereffekte voll zur Geltung. Erst prügelt ihr euch in knietiefen Pfützen, dann kommt ihr über spiegelglatten Eisplatten ins rutschen. Höhepunkt ist es sicherlich den Gegner mit einem besonders vernichtenden Move gegen einen gefrorenen Wasserfall zu kicken. Dieser dient auf einer Seite der Höhle quasi als Ringbegrenzung und zersplittert dabei in tausende Einzelteile. Trotz all dieser Effekthascherei sind Einbrüche in der Framerate nicht zu befürchten, im Gegenteil die Demoversion lässt auf konstanten Spielfluß mit 60 Bilder pro Sekunde schließen.
    Neben neuen Stages wird auch das Charakter Line Up, um bisher immerhin drei neue Fighter, erweitert. Brad Wong ist ein dreißigjähriger, arbeitsloser Chinese, der sich dem Reisschnaps nicht abgeneigt zeigt. Nach Drunken Master Vorbild trägt er stets einen guten Tropfen in einer Flasche bei sich. Teenager Girl Hitomi besucht noch die Schule und nascht für ihr Leben gerne Süßigkeiten. Ihrer Figur ist dies jedoch nicht anzusehen. In ihrem hautengen T-Shirt lockt sie mit all ihren weiblichen Reizen. Die Riege wird durch eine 24 jährige Engländerin namens Christie komplettiert. Außer ihrer Vorliebe für schnelle Luxus-Autos ist bisher allerdings noch nicht viel über die Britin bekannt.
    Das Spielprinzip als solches zeigt sich wenig verändert, perfektioniert vielmehr den bewährten Kampfstil. Wie gehabt gehen die zahlreichen Moves und Combos, genauso wie spektakuläre Kontermanöver, mit nur drei Actionbuttons für Punch, Kick und Block locker von der Hand. Als taktische Komponente lassen sich die opulenten Stages erneut für besonders vernichtende Attacken nützen, um Gegner z.B. durch Fensterscheiben, über Abgründe hinab oder Treppen hinunter zu prügeln und den Kampf auf anderen Ebenen fortzusetzen. Entsprechende Tastenkombinationen führen selbstverständlich wieder spektakulär anmutende Kontermanöver aus, die jeden Buttonmasher schnell in die Verzweiflung treiben. Auch wenn sich das Gameplay trotz allem nicht so umfangreich und Komplex zeigt wie beispielsweise in VIRTUA FIGHTER oder SOUL CALIBUR, zahlreiche neue Moves, Combos und Würfe erfreuen jeden Joypad Artisten.
    Das 3-D Beat'em Up Genre geht in die nächste Runde und es wird interessant sein zu sehen, welcher der drei kommenden Schwergewichte den Championsbelt für sich in Anspruch nehmen darf. TEKKEN 4, VIRTUA FIGHTER 4 oder DEAD OR ALIVE 3? Die Xbox scheint soweit jedenfalls gut gerüstet!

    Infos zur Spielzeit:
    buckshot hat sich 0-1 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Dead or Alive 3

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: buckshot
    8.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Dead or Alive 3
    Dead or Alive 3
    Developer
    Team Ninja
    Release
    09.03.2002
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
995191
Dead or Alive 3
Dead or Alive 3: DOA 3 - Leser-Test von buckshot
http://www.gamezone.de/Dead-or-Alive-3-Spiel-21018/Lesertests/Dead-or-Alive-3-DOA-3-Leser-Test-von-buckshot-995191/
30.01.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/11/tv000051.jpg
lesertests