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  • Dead or Alive 4 im Gamezone-Test

    Wir haben getestet, ob das erste onlinefähige Prügelspiel für die XB360 auch in der PAL-Version ruckelfrei online funktioniert.

    Nun doch schon einige Wochen nach dem Launch der Xbox 360 hat uns auch die PAL-Version von Dead or Alive 4 erreicht. Wer diesbezüglich noch auf Änderungen im Vergleich mit der US-Version hoffte, denn diese unterstützte natürlich noch keinen 50 Hertz Mode und litt noch etwas an dem zähen Online-Gaming, wird enttäuscht werden. Denn auch in der PAL-Schachtel steckt wie schon bei Ridge Racer 6 das absolut gleiche Game mit den gleichen Stärken und Schwächen. Am Herausragendsten dabei, dass auch dieses Spiel keinen 50 Hertz Mode unterstützt, es setzt ein 60 Hertz fähiges Fernsehgerät voraus um überhaupt gestartet werden zu können.

    Neu im Bund: Kokoro Neu im Bund: Kokoro Wer bereits den Vorgänger Dead or Alive Ultimate auf der Xbox gespielt hat, der wird sich auch in Dead or Alive 4 gleich zurechtfinden. Der Menüaufbau und die gebotenen Spielarten sind nahezu identisch und unterscheiden sich nur in Nuancen. Allerdings werden wir nicht wie in Ultimate von einem aufwendigen Intro-Video begrüßt, stattdessen gibt es Zusammenschnitte aus Ingame-Kampfszenen und einige Ausschnitte aus den mehr als aufwendigen Story-Videos der einzelnen Kämpfer. Denn sie sind es bekanntlich, neben den vielen Kostümen natürlich, weswegen man den Story-Mode der Fighter spielt.

    Die sich auf die Nase hauen

    Auch neu: La Mariposa Auch neu: La Mariposa Dead or Alive 4 bietet uns die größte Auswahl an Fightern an aller bisherigen DoA-Spiele. Denn neben der ganzen bekannten Schar aus den Puppengesichtern Hitomi, Kasumi, Leifang, Ayane, Tina und Christie, den Ninjas Ryo Hayabusa, Zack und Jann Lee, haben auch zwei alte Bekannte, nämlich der Drunken Master Brad Wong und der Ninja Hayate wieder ins Spiel zurückgefunden. Völlig neu hingegen sind die Japanerin Kokoro, die ihrem chinesischem Pendant Leifang zum Verwechseln ähnlich sieht, der sehr weiblich ausgefallene Junge Eliot sowie die Wrestlerin La Mariposa, der man lieber nicht im Dunkeln begegnet. Zusätzlich existieren noch einige versteckte Charaktere welche man sich erst erarbeiten muss, wie der Kämpfer Ein oder der Muskelprotz Leon. Sicher am auffälligsten, aber nicht unbedingt wegen seiner Stärke, ist der Spartan 458 Kämpfer, der eigentlich eine Kämpferin ist. Denn in dem bekannten Master Chief-Anzug steckt wohl eine Frau, die wir nie zu Gesicht bekommen. Da dieser Charakter auch nicht unbedingt mit seiner Stärke oder seinen ausgeklügelten Moves glänzt, ist er eher etwas für Halo-Fans als für eingefleischte DoA-Zocker. Schön anzusehen ist er bzw. sie auf jeden Fall.

    Eliot, der Junge mit dem Mädchengesicht Eliot, der Junge mit dem Mädchengesicht Generell ist anzumerken, dass die einzelnen Charaktere erwartungsgemäß hervorragend gelungen sind. Die Texturqualität ist erstaunlich hoch und lässt uns sogar die Nähte auf den Kleidern erkennen und die verschiedenen Oberflächen unterscheiden. Auch die Animationen der Kämpfer sind wieder mehr als gelungen uns flüssig, und vor allen Dingen enorm schnell. Denn DoA 4 hat noch einmal deutlich an Kampfgeschwindigkeit zugelegt, weswegen einem die allgemein reduzierte Schadensquote, welche für längere Kämpfe sorgen soll, kaum auffällt. Einzig an den schmerzenden Daumen bemerkt man wie heftig man die Tasten und das Steuerkreuz bearbeiten muss um siegreich aus den Duellen hervorzugehen. Umso schwerer fällt ins Gewicht, dass die Frisuren einiger Charaktere nicht optimal ausfielen. Besonders wegen der Güte der restlichen grafischen Darstellung aber fallen sie negativ aus dem Rahmen, und wirken besonders bei Leifang und Brad Wong wie verklebte Ketten, aber nicht wie fallende Haare. Besonders von hinten offenbaren sich oft schreckliche Einblicke auf die kahlen Köpfe. Ähnliches, aber bei weitem nicht so schlimm, passiert mit wenigen Kostümen, beispielsweise Ärmel die sich physikalisch nicht ganz korrekt verhalten oder Röcke, die unmotiviert in die Luft stehen. Und wenn man ganz genau hinsieht, bemerkt man auch ab und zu geringe Klippingfehler, bei denen sich die Beine der Kämpfer durchdringen. Dies aber geschieht grundsätzlich immer so schnell, dass man es kaum bemerkt. Bei einem 1A-Titel wie DoA4 aber muss man das anmerken, wo doch der ganze Rest so perfekt gelungen ist.

    Beeindruckende Schauplätze

    Las Vegas in seiner ganzen Pracht Las Vegas in seiner ganzen Pracht Sind vereinzelte Charaktere noch mit geringen grafischen Mankos belegt, darf man die Areas als nahezu perfekt bezeichnen. Mitunter überraschen sie uns mit einer Detailfülle und grafischen Qualität die einem das eigentliche Spiel vergessen lassen. Egal ob wir uns im inneren eines japanischen Hauses verprügeln oder doch lieber im Freien die Fäuste fliegen lassen, niemals gibt es etwas an der Grafik auszusetzen. Klar, dass die Stages wieder in mehreren Etagen aufgebaut sind, es auch wieder die interaktiven Elemente wie die elektrischen Zäune oder glühende Flächen gibt, welche beim Gegner einen zusätzlichen Schaden verursachen. So können wir den Halben Marktplatz ebenso zerlegen während das Gemüse um uns herumfliegt, und sogar Tiere auf den Kampfplätzen zu unserem Vorteil einsetzen, indem wir die Gegner gegen sie stoßen. Besonders die Dinos mögen das überhaupt nicht und beißen gerne zurück. Und ebenfalls klar das uns das Spiel wieder mit grafischen Effekten überhäuft, welche fast zu jedem besseren Schlag gehören.

    Fulminanter Sound

    Action auf dem Marktplatz Action auf dem Marktplatz So beeindruckend wie die gezeigte Grafik ausfiel, so mitreißend ist auch die zugehörige Soundkulisse ausgefallen. Viele bekannte Rhythmen und Sounds begegnen uns im Spiel, wie die bekannten japanischen Stimmen der Charaktere und so manch ebenfalls von den Vorgängern her bekannte Musikstücke begleiten uns während des Spielens. Dabei macht das Spiel vollen Gebrauch vom Raumklang und haut uns die verschiedenen Sounds im feinsten Dolby Digital 5.1 um die Ohren. Mit einer entsprechenden Soundanlage macht DoA4 gleich doppelt so viel Spaß, wenn man plötzlich meint nicht mehr vor, sondern mitten im Kampf zu stehen. Denn wenn das Glas splittert, das Holz bricht und die Charaktere ächzen können wir die Quelle jedes einzelnen Geräusches exakt feststellen.

    Schlagsystem und Spielvarianten

    Die richtungsweisenden Cutscenes Die richtungsweisenden Cutscenes Praktisch jeder der bekannten verfügbaren Fighter bekam neue Schläge spendiert, trotzdem ist die allgemeine Steuerung gleich geblieben. Man hat also grundsätzlich kein Problem damit von Dead or Alive Ultimate aus direkt in Dead or Alive 4 einzusteigen, denn die bekannten Fighter verhalten sich recht gewohnt. Allerdings bemerkt man recht stark die gesteigerte Geschwindigkeit des Gameplays, der Schlagabtausch findet nun noch schneller statt und es ist noch schwieriger das richtige Timing für die Konterattacken zu finden, oder einfach nur im richtigen Moment abzublocken. Besonders die jeweiligen Endgegner des Storymodes zeigen uns so richtig wo der Geschwindigkeitshammer hängt. Leider, und für meinen Geschmack etwas zu viel, gibt es deutlich mehr Endlosmoves, welche sich bis zu zehn Sekunden hinziehen und zwar wunderbar anzusehen sind, aber das Gameplay stocken lassen.

    Unendlicher Hass auf die Menschheit ist ihr Antrieb Unendlicher Hass auf die Menschheit ist ihr Antrieb Neben dem bereits angesprochenen Storymode gibt es natürlich ebenfalls noch die weiteren Spielvarianten Time Attack, Survival, Team Battle, Versus und Sparring. Die Time Attack kann man alleine ebenso spielen wie zu Zweit im Tag Battle. Ziel ist es das Spiel so schnell als möglich zu beenden. Genau umgekehrt geht es beim Survival zu, welches sich ebenfalls alleine oder zu Zweit spielen lässt, wobei es aber darum geht so lange als möglich gegen die nicht abreißende Gegnerflut zu bestehen. Beim Team Battle stellen wir uns vor dem Kampf ein Team aus maximal sieben Kämpfern zusammen, um sodann gegen die gleiche Anzahl an Kämpfern anzutreten. Derjenige der einen Kampf verliert, muss seinen jeweils nächsten Charakter einsetzen. Ist keiner mehr übrig, hat man verloren, und umgekehrt. Beim Versus schließlich handelt es sich um ein normales Duell, welches aber ebenfalls 2 gegen 2 ausgetragen werden kann. Sieger ist ganz einfach wer sich nicht KO schlagen lässt. Beim Sparring hingegenhandelt es sich nicht um einen Spielmode, sondern, wie der Name schon vermuten lässt, um die Möglichkeit seinen Charakter und seine Schläge kennen zu lernen und auszuprobieren. Somit bietet uns Spieltechnisch gesehen der aktuelle DoA-Titel kaum Neues, auch wenn das Vorhandene hervorragend umgesetzt wurde.

  • Dead or Alive 4
    Dead or Alive 4
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Tecmo Inc.
    Release
    23.01.2006
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Dead or Alive 4
Dead or Alive 4 im Gamezone-Test
Wir haben getestet, ob das erste onlinefähige Prügelspiel für die XB360 auch in der PAL-Version ruckelfrei online funktioniert.
http://www.gamezone.de/Dead-or-Alive-4-Spiel-21019/Tests/Dead-or-Alive-4-im-Gamezone-Test-990621/
24.01.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/05/Doa4_C01.jpg
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