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  • Dead or Alive Ultimate: Sexy Power - Leser-Test von sinfortuna

    Dead or Alive Ultimate: Sexy Power - Leser-Test von sinfortuna Es war schon immer so und wird in Zukunft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch sein: Prügelspiele dienen primär der Zurschaustellung von Grafikpower und krachendem Sound und sollen die potentiellen Möglichkeiten der jeweiligen Spielkonsole mit Nachdruck untermauern. Daher eignen sie sich seit jeher schon ganz hervorragend als Starttitel, zumal die Dauer der Entwicklung im Vergleich zu anderen Genre-Vertretern (Rollenspiele, Actionadventure, Strategiespiele) verschwindend gering ist. Der Name "Dead or Alive" ist im Reich der sogenannten Beat em Ups schon längst keine Unbekannte mehr, sondern gehört neben Virtua Fighter, Tekken, Mortal Kombat und Soul Calibur zu den Vorzeigetiteln. Die Intention für das Kreieren von "Dead or Alive Ultimate" für die Microsoft X-Box sollte demnach glasklar sein, aber - oh Wunder - offensichtlich steckt hier noch deutlich mehr drin als lediglich ein opulenter - aber nur kurzfristig fesselnder - Leckerbissen für Augen und Ohren. Denn - man höre und staune - dieser X-Box-Prügler widmet sowohl dem Mehrspielerspaß offline als insbesondere auch online via X-Box-Live viel mehr Aufmerksamkeit als (zumindest von mir) erwartet. Schließlich lockt das ein oder andere sexy Outfit sowohl die wohlgeformten Körper der weiblichen Kämpferinnen speziell die männlichen Interessierten vor den Bildschirm, was typisch für die DoA-Reihe ist.

    Zwei DVDs werden uns hier spendiert und natürlich hat es sich Entwicklerteam Tecmo etwas leicht gemacht, denn wir finden einerseits den ersten Teil des Jahres 1996 und andererseits den Nachfolger aus dem Jahre 2000 vor. Aber dass diese ordentlich aufpoliert worden, versteht sich quasi von selbst, von daher möchte ich - allen Unkenrufen zum Trotz - deutlich sagen, dass auch - oder besser gesagt gerade - der DoA-Fan sich diese Ultimate-Collection nicht entgehen lassen sollte. Des Weiteren haben wir es mitnichten mit einer lediglich aufgemotzten 1:1-Umsetzung der Hits vergangener Tage zu tun, sondern es wurden völlig neue Segmente implementiert: kaum zu glauben aber wahr ist nämlich, dass der Rahmenhandlung tatsächlich besonders viel Aufmerksamkeit zuteil wurde, in liebevoller - und zweifellos nett aufbereiteter - Kleinarbeit werden uns Kindheitsszenen der Protagonistinnen vorgestellt. Unterscheiden müssen wir eindeutig, was die beiden Teile angeht, dies noch einmal zur Klarstellung: der mittlerweile mächtig in die Jahre gekommene alte erste Teil ist größtenteils gleich geblieben, kleine optische Details wurden aber auffallend verbessert (insbesondere das flotte Tempo in flüssiger Grafik, da keine Ruckler mehr existieren) und Online-Prügelorgien sind nun auch möglich. Im Mittelpunkt steht aber der zweite Teil, der durch eine grandiose Optik begeistert und damit meine ich nicht (nur) die sehr ansprechend gebauten und oft leicht bekleideten jungen Damen. Das Herz eines Voyeurs wird dennoch höher schlagen, schätze ich. Sehr große Figuren, nette Animationen, die uns teilweise tiefe Einblicke gewähren, sehr abwechslungsreiche Schauplätze (insgesamt zwanzig an der Zahl) und vor allem die vielen Spezialeffekte, die für eine Interaktivität sorgen: unzählige Dinge zersplittern, zerbersten, platzen oder was auch immer, dies in Verbindung mit gelungenen Lichteffekten und einer hervorragenden äußerst dynamischen Kameraführung sorgt dafür, dass wir in der Tat von einem luxuriösen Augenschmaus sprechen dürfen. 16:9-Breitbildformat und 60-Hz-Modus sind dabei quasi selbstverständlich, zudem freuen wir uns über anwählbare deutsche Texte. Die Soundkulisse fällt im Vergleich etwas mager aus, was bei einem Prügler wie diesem hier doch eine negative Überraschung darstellt. Zwar ist es keineswegs schlecht, was uns in diesem Punkt angeboten wird, doch vergleiche ich dies beispielsweise mit den Klänge und krachenden Soundeffekten von "Soul Calibur", so sieht "Dead or Alive Ultimate" im Vergleich keine Sonne. Trotz Dolby-Digital-Unterstützung und glasklarer (wenn auch japanischer) Sprachausgabe wird die Atmosphäre nicht derart unterstützt, wie ich es ursprünglich erwartet hatte. Die Melodien sind okay, aber nicht derart einpeitschend oder auch melancholisch wie gewünscht und auch die Soundeffekte dürften ruhig noch eine Schippe drauflegen, sie klingen selten richtig wuchtig.

  • Dead or Alive Ultimate
    Dead or Alive Ultimate
    Publisher
    Microsoft
    Release
    18.02.2005
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Dead or Alive Ultimate
Dead or Alive Ultimate: Sexy Power - Leser-Test von sinfortuna
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24.11.2007
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