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  • Dead or Alive Ultimate im Gamezone-Test

    Das beste Dead or Alive aller Zeiten ist nun voll onlinefähig, krankt aber an der lieblosen PAL-Anpassung.

    Zuerst unter dem aussagekräftigerem Titel "Dead or Alive Online" angekündigt, wandelte sich der Name noch während der Entwicklung in "Dead or Alive Ultimate". In der Packung enthalten sind zwei DVDs welche mit Dead or Alive 1 und Dead or Alive 2 beschriftet sind. Wer sich nun wundert und sich fragt wieso es nun die "alten Teile" zu kaufen gibt, wo es doch schon ein "Dead or Alive 3" auf der Xbox gibt, findet im folgenden Absatz die Antwort. Alle anderen können ihn getrost überspringen.

    Dead or Alive Prequel?

    Dead or Alive Ultimate Dead or Alive Ultimate Keine Angst, Tecmo verkauft uns keinen alten Schinken unter neuem Namen. Ganz im Gegenteil hat man sich beim Entwickler ganz bewusst für die beiden ersten Teile der Serie entschieden. So finden wir auf der ersten DVD das praktisch unveränderte, nun aber mit einem Online-Mode erweiterte, Dead or Alive 1 vom Saturn. Auf der zweiten DVD befindet sich Dead or Alive 2, welches ebenfalls voll onlinefähig ist, allerdings nicht mehr viel mit dem original Dead or Alive 2 zu tun hat. Denn im Hintergrund werkelt nun die XBV-Engine von Tecmo, welche die allesamt erweiterten Arenen noch besser zur Geltung kommen lässt und auch viel hübschere Charaktere auf den Schirm zaubert, als noch der Vorgänger auf der Dreamcast. Zwar sind die gebotenen Spielmodi, vom Online-Part einmal abgesehen, noch immer dieselben, aber es gibt Unmengen mehr Freizuschalten. Besonders an den Kostümen für die Kämpfer hat Tecmo nicht gespart, ich weiß zwar noch immer nicht wie viele es tatsächlich im Spiel gibt, aber es dürften wohl um die 200 sein. Das ist natürlich enorm und steigert die Attraktivität des Storymodes erheblich, gibt es doch praktisch nach jedem Durchgang neue Klamotten zu bestaunen.

    Dead or Alive 2 Ultimate

    Dead or Alive Ultimate Dead or Alive Ultimate Das Kampfsystem von Dead or Alive ist nach wie vor eines der schnellsten und gleichzeitig der einfachsten. Wie gewohnt gibt es die üblichen Tasten für einen Kick und einen Punch, eine Taste zum Blocken und eine zum Greifen. Ein wahrer Meister der virtuellen Kampfkunst freilich kombiniert die verschiedenen Schläge und erzeugt so den maximalen Schaden beim Gegner. Dabei unterstützen uns nach wie vor die Wände und Begrenzungen der diversen Arenen, die noch einmal zusätzlichen Schaden am Gegner verursachen, wenn wir ihn dagegen schmeißen. Klar, dass auch die verschiedenen Ebenen wieder vorhanden sind, die man den Gegner hinunterschmeißen kann. Kenner der DC-Version oder PS2-Version von Dead or Alive 2 werden zudem die erweiterten Danger-Zones sowie die hinzugekommenen Wände bemerken, ebenso gibt es neue Möglichkeiten die Gegner in die Tiefe zu stoßen. Generell kann man zusammenfassen, dass an allen Arenen Hand angelegt wurde, an manchen mehr und an anderen etwas weniger.

    Da jeder Kämpfer und jede Kämpferin wieder mit ihren individuellen Schlagkombinationen daherkommt, lohnt es sich sie einzeln zu studieren. Besonders das Blocken hat eine starke Änderung erfahren und ist nun bei weitem nicht mehr so leicht wie früher. Man muss schon ein ganz besonderes Gefühl für das Timing entwickeln um Schläge abwehren zu können.

    Dead or Alive Ultimate Dead or Alive Ultimate Sind die weiblichen Kämpfer noch herrlich ausgewogen, sie sind meist schnell und können kräftig genug hinlangen um bestehen zu können, hat sich Tecmo bei den Herren nicht so viel Mühe gegeben für Chancengleichheit zu sorgen. Besonders aus der Reihe fallen Zack und Jann Lee. Denn Zacks Kicks sind viel zu stark im Vergleich mit allen anderen Kämpfern und Jann Lees "Watah!" ist schon fast lächerlich, da er als einziger im Spiel in der Lage ist mit einem Schlag nicht nur immensen Schaden anzurichten, er kickt den Gegner auch noch durch die halbe Arena, was kein anderer im Spiel kann. Dafür muss man dem Story-Mode nun mehr Ausgeglichenheit attestieren, denn besonders der Bossgegner am Ende ist nun nicht mehr so unmenschlich stark, auch wenn er uns immer noch mit ewig langen und nicht abkürzbaren Supermoves langweilt. Aber die gehören eben zu DoA wie wackelnde Brüste und abgefahrene Kostüme.

    Die Kämpfer

    Dead or Alive Ultimate Dead or Alive Ultimate Insgesamt gibt es 15 Kämpfer in DoA Ultimate zwischen denen wir wählen können. 14 davon stammen direkt aus DoA2, lediglich Hitomi kam neu hinzu, die ihr Debüt eigentlich in DoA3 feierte. Die Frage die mich wurmt seit ich DoA Ultimate zocke, ist: Wo ist Christie? Ist sie noch im Spiel versteckt oder gar nicht vorhanden? Bis jetzt zumindest konnte ich keine Spur von ihr erhaschen.

    Wie bereits erwähnt startet jeder Spieler mit den bekannt zwei Kostümen. Jeder erfolgreiche Durchgang im Story-Mode beschert uns ein weiteres Kostüm für den gewählten Krieger, wobei die weiblichen Kämpfer wesentlich mehr Stoff zur Auswahl haben als die männlichen.

    Die Soundkulisse

    Dead or Alive Ultimate Dead or Alive Ultimate Die gebotene Soundkulisse spart nicht mit vielen martialischen Sprüchen, harten Schlaggeräuschen und unterstützt so herrlich das schnelle und aggressive Gameplay. Auch die technische Umsetzung ist einwandfrei und kredenzt uns klarstes Dolby Digital 5.1. Sehr vorbildlich auch, dass wir wählen können, ob wir die "alte Sprachausgabe" wünschen oder doch lieber die neu gemixte. Beide besitzen ihren Reiz.

    Grafik und PAL-Anpassung

    Dead or Alive Ultimate Dead or Alive Ultimate Die Grafik ist - wie zu erwarten war - über jeden Zweifel erhaben, insofern man nicht gezwungen ist den 50 Hertz PAL-Mode zu benutzen. Denn ausschließlich im 60 Hertz PAL-Mode liefert DoA Ultimate ein flüssiges und ruckelfreies Spielerlebnis. Ganz so wie bei der NTSC-Version werden uns volle 60 Frames geboten die man für das schnelle Spiel unbedingt benötigt. Die Arenen glänzen mit einer Fülle an Details die einen träumen lassen und die Charaktere selbst besitzen den gewohnt hohen Tecmo-Standard.

    Dead or Alive Ultimate Dead or Alive Ultimate Umso unverständlicher weshalb Tecmo mit DoA Ultimate die schlechteste PAL-Anpassung aller Tecmo-Spiele ablieferte. Denn es macht ganz den Eindruck, als wäre das Spiel überhaupt nicht an den PAL-Standard angepasst worden. Bereits das herrliche Intro-Video pumpt sichtbar und kämpft zusätzlich mit hässlichen Synchronfehlern, welche das Bild immer wieder in zwei nicht zusammenpassende Teile zerlegt. Dieser Umstand ist unglücklicherweise auch im Spiel selbst zu sehen! Dort stimmt zwar die Geschwindigkeit des Gezeigten, aber das Bild wird immer wieder in zwei Teile zerlegt, was besonders bei den schnellen Kamerabewegungen auffällt. Offensichtlich werden nach wie vor 60 Frames pro Sekunde berechnet und erzeugt, dann aber nur 50 davon auf den Schirm gebracht. Genau so sieht eine gelungene PAL-Anpassung nicht aus, erst recht nicht aus dem Hause Tecmo, von denen wir ja wissen wie gut sie ihr Handwerk beherrschen, wenn sie wollen. Wer also keinen PAL-Fernseher besitzt der in der Lage ist das PAL60 Signal zu verarbeiten, wird mit den Versatzstücken in den Videos ebenso wie im Spiel selbst leben müssen. Dafür bietet uns DoA2 wenigstens einen 16:9 Mode, welchen DoA1 nicht besitzt.

    Bekamen wir im Original DoA 2 nach dem Beenden des Storymodes noch nett gerenderte Cutscenes gezeigt, wurden diese in DoA Ultimate entfernt und durch Schwarz/Weiße Ingame-Videos ersetzt. Diese zeigen ausschließlich Ausschnitte aus den eben erlebten Cutscenes und wirken deswegen bei weitem nicht mehr so prickelnd wie die Story-Videos von früher. Dafür bekommen wir im Gegenzug in DoA Ultimate ein Intro-Video in fast schon unglaublicher Qualität geboten.

    Xbox Live Features

    Die XBL-Features hingegen wurden wieder vorbildlich und solide umgesetzt und kranken höchstens am Frameratenproblem bei sinkender Datenrate. Denn solange wir eine schnelle Anbindung ins Netz haben, läuft auch DoA Ultimate flüssig und mit den vollen 60 Frames. Ist aber unsere Anbindung ans Netz nicht die schnellste bemerken wir das recht schnell an der einbrechenden Framerate.

    Dead or Alive Ultimate Dead or Alive Ultimate Online gibt es insgesamt sieben verschiedene Spielvarianten. So kann man einen einzelnen Kampf ebenso austragen wie einen richtigen Wattkampf starten, bei dem die Sieger einen Platz aufsteigen und die Verlierer ausscheiden. Selbstverständlich gibt es auch online den Teamkampf für vier Spieler. Dabei tummeln sich aber nicht vier Kämpfer gleichzeitig in den Arenen, sondern nach wie vor nur zwei, die beiden anderen spielen die Ersatzmänner bzw. Ersatzfrauen die einspringen wenn es dem Kämpfer schlechter zu gehen droht. Sehr nützlich ist das Feature "Gewinner bleibt" und "Verlierer bleibt", die den Gewinner bzw. Verlierer so lange im Ring lässt bis sich das Blatt wendet. Für die entsprechende Stimmung online aber sorgt die Zuschauer-Funktion, die neben den Kämpfern bis zu sechs Beobachter zulässt, welche die Kämpfer per Headset anfeuern können. Der härteste Online-Mode schließlich dürfte Kumite sein, einem unbegrenztem Spiel bei dem der Meister im Ring bleibt bis er sich anders entscheidet. Sehr schön auch, dass bei Dead or Alive Ultimate die weltweiten XBL-Server zusammengeschaltet sind, man kann also ohne Probleme mit amerikanischen und japanischen Spielern ein Match austragen. In der Praxis aber benötigt man dafür schon eine sehr gute Anbindung ans Netz um nicht mit Slowdowns kämpfen zu müssen.

    Dead or Alive 1 Ultimate

    Dead or Alive Ultimate Dead or Alive Ultimate Wohl mehr als nette Zugabe für Hardcore Fans der Serie hat man dem neuesten DoA-Spross noch das ursprüngliche Dead or Alive vom Saturn beigelegt. Die meisten Spieler werden diesen Titel wohl nur selten ausprobieren, ist er doch technisch wie grafisch schon mehr als betagt. Die Arenen verdienen ihren Namen kaum, bestehen sie doch grundsätzlich aus einem quadratischem Untergrund vor einfarbigem Horizont, und die Charaktere glänzen mehr mit ihrer Polygonarmut als mit ihrem Äußerem. Trotzdem besitzt das Retrogame durchaus seinen Reiz, und wenn man nur sehen will womit sich Pappi in seiner Jugend vergnügte. Denn der Fokus dieses Titels liegt eindeutig auf DoA 2 und seine erweiterten Features sowie dem Online-Mode.

    Dead or Alive Ultimate (XB)

    Singleplayer
    8,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    superschnelles Gameplay
    Spitzengrafik
    eingängige Steuerung
    motivierende Offline-Modi
    gut umgesetzte Online-Modi für bis zu acht Spieler
    die Zuschauer-Funktion
    die vielen Kostüme
    die erweiterten Arenen
    übelste PAL-Anpassung die sich Tecmo je erlaubte
    Cutscenes können nicht an jeder Stelle übersprungen werden
    Zack und Jann Lee besitzen uneinholbare Vorteile gegenüber den anderen Kämpfern
    beim Online-Spiel wirkt sich die Netzgeschwindigkeit direkt auf die Framerate aus
  • Dead or Alive Ultimate
    Dead or Alive Ultimate
    Publisher
    Microsoft
    Release
    18.02.2005

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Harry Potter für Kinect Release: Harry Potter für Kinect Warner Bros. Interactive , Eurocom Entertainment
    Cover Packshot von Justice League Heroes Release: Justice League Heroes Warner Bros. Home Entertainment Group , Snowblind Studios
    Cover Packshot von Eragon Release: Eragon Vivendi , Stormfront Studios
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Dead or Alive Ultimate
Dead or Alive Ultimate im Gamezone-Test
Das beste Dead or Alive aller Zeiten ist nun voll onlinefähig, krankt aber an der lieblosen PAL-Anpassung.
http://www.gamezone.de/Dead-or-Alive-Ultimate-Spiel-21027/Tests/Dead-or-Alive-Ultimate-im-Gamezone-Test-990160/
11.02.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/02/TV2005021010482200.jpg
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