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  • Dead or Alive Xtreme 2 im Gamezone-Test

    Mehr Mädchen, mehr Strand, mehr Möglichkeiten und mehr Sportarten bietet uns der Beach Volleyball Nachfolger von Team Ninja.

    Wer wenigstens einen vierzehntägigen Aufenthalt auf Zack Island in "Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball" gespielt hat, der weiß, dass die Insel jedes Mal am Ende des Urlaubs zerstört wird. Doch weil Zack seinen Traum von der eigenen Urlaubsinsel nicht aufgibt, steckt er seine erneut verdienten Millionen in den Wiederaufbau. Er kontaktiert eine "überragende Intelligenz" welche sich bereit erklärt, gegen entsprechende Bezahlung natürlich, seine versunkene Insel wieder zu bergen, auf dass er wieder die hübschen Mädchen aus dem Dead or Alive-Universum mit einem geschickten Vorwand auf die Insel locken kann. Er behauptet nämlich, dass dort das Dead or Alive 5 Kampfsportturnier stattfinden soll, was sich natürlich als Finte herausstellt, und den neun Mädchen erneut die Gelegenheit gibt so richtig auszuspannen und die ewige Sonne auf dem Tropenparadies zu genießen.

    Zwei Wochen ohne Sorgen

    Dead or Alive Xtreme 2 Dead or Alive Xtreme 2 Für all diejenigen, die den Vorgänger noch nicht gespielt haben, hier eine kurze Erklärung des allgemeinen Gameplays. Wer bereits weiß wie so ein Urlaub nach dem Geschmack von Team Ninja aussieht, kann diesen Absatz getrost überspringen. Bevor wir den Urlaub antreten können, müssen wir uns für eines der neun Mädchen entscheiden, in deren Haut wir die bevorstehenden vierzehn Tage auf der Tropeninsel schlüpfen. Denn zu den acht bekannten Mädchen hat sich eine neue gesellt, die junge Kokoro aus Japan, welche der Chinesin Leifang recht ähnlich sieht. Die Wahl des Mädchens will wohl überlegt sein, denn sie bestimmt welche der begehrten Badeanzüge sie direkt im ortsansässigen Sport-Shop kaufen kann und zu welchen Mädchen sie von vornherein ein gutes oder schlechtes Verhältnis hat. Wohl dem Spieler, der sie schon aus den anderen DoA-Spielen her kennt und über ihre Vorlieben und Freundschaften bescheid weiß. Ziel des zweiwöchigen Ausflugs ist es, die jeweiligen Sammlungen der Mädchen zu vervollständigen und möglichst gute Beziehungen zu den anderen Mädchen zu pflegen, auf dass man von diesen die Badeanzüge geschenkt bekommt die man selbst nicht erstehen kann, um so seine Sammlung zu komplettieren. Neben den Anzügen und Bikinis gibt es aber auch jede Menge Accessoires und Schnickschnack zu sammeln, angeboten im Modeladen und in Zacks privaten Shop.

    Dead or Alive Xtreme 2 Dead or Alive Xtreme 2 Um sich ein Mädchen zur Freundin zu machen muss man ihr möglichst viele Dinge schenken, vorzugsweise solche die ihr auch gefallen. Darum gilt es Lieblingsfarbe und Vorlieben zu beachten, um mit dem Geschenk nicht genau das Gegenteil, nämlich Unmut zu erzeugen. Je freundlicher uns ein Mädchen gestimmt ist, desto eher nimmt sie auch Geschenke an die ihr nicht so gefallen. Zudem muss man sich wenigstens um ein Mädchen ganz besonders kümmern, der Teamspielerin mit der wir gemeinsam unseren sportlichen Tätigkeiten nachgehen. Diese sind es nämlich die uns das Geld für die teuren Badeanzüge und Geschenke einbringen. Und genau das ist der Punkt der Xtreme 2 deutlich vom Vorgänger abhebt, denn es gibt nun weit mehr Möglichkeiten sich zu betätigen als nur Volleyball oder Pool-Hopping zu spielen.

    Mehr Mädchen, mehr Möglichkeiten und ein Fotoapparat

    Dead or Alive Xtreme 2 Dead or Alive Xtreme 2 Die vierzehn Tage auf Zack Island gestalten sich vom Ablauf her immer gleich. Der Tag ist in vier Zeiten eingeteilt, nämlich in Vormittag, Mittag und Nachmittag, sowie dem Abend den wir mit verschiedenen Spielchen im Casino verbringen können. Tagsüber können wir an den verschiedenen Veranstaltungen, wie Volleyballspielen, Pool-Hopping, Wasserrutsche fahren, Seilziehen, Jetskifahren, Po-Gepöbel oder am Strandflaggen-Rennen teilnehmen. Jede Tätigkeit "kostet" uns ein Drittel des Tages Zeit, wohingegen das Einkaufen in den verschiedenen Shops keine Zeit benötigt und "zwischendurch" erledigt werden kann. Das Überreichen eines Geschenks hingegen kostet ebenfalls einen drittel Tag, so wie die Foto-Session, welche es neuerdings in Xtreme 2 gibt. Was im Vorgänger noch die Glamour-Szenen waren, ist nun zur Spannershow für virtuelle Fotografen ausgeartet. Voraussetzung dafür ist, dass sich ein Fotoapparat im Besitz des jeweiligen Mädchens befindet. Entscheiden wir uns für Hitomi, verfügen wir von Anfang an über eine HiTec-Kamera mit Autofocus und weiterem Schnickschnack, alle anderen Mädchen beginnen mit einer Retro-Kamera und müssen sich ein besseres Modell erst im Shop kaufen. Je besser die Kamera, desto mehr Funktionen stehen uns beim Fotografieren zur Verfügung. Die so gemachten Fotos landen im globalen Fotoalbum, welches sich auch vom Hauptmenü aus aufrufen lässt. Sehr praktisch auch, dass man die gemachten Bilder nach Charakter sortieren kann. Weniger praktisch hingegen ist es, dass es keine Blätterfunktion durch die Fotos gibt, obwohl diese Funktion im Handbuch beschrieben wird. Stattdessen ist man gezwungen jedes Foto wieder zu schließen, in der Übersicht das nächste Foto zu wählen und zu öffnen. Eine Diashow existiert ebenfalls nicht. Eine nette Idee hingegen sind die im Abspann eingeblendeten "Urlaubserinnerungen", wo uns die in diesem Urlaub gemachten Fotos noch einmal gezeigt werden, was dem Spiel einen sehr persönlichen Touch gibt.

    Anders als noch beim Vorgänger werden wir zu Beginn des Urlaubs nicht mehr automatisch von Lisa begrüßt und spielen zwangsläufig die ersten Tage mit ihr, sondern immer mal wieder von einem anderen Mädchen. Ob diese zufallsgesteuert ausgewählt werden oder ob dabei die bereits geknüpften Beziehungen eine Rolle spielen, kann ich leider nicht mit Sicherheit sagen.

    Tagsüber: Die sportlichen Möglichkeiten

    Beach Volleyball Beach Volleyball Nach wie vor die lukrativste Sportart auf Zack Island ist das Volleyballspiel. Diese Sportart steht uns vom ersten Tag des Urlaubs an zur Verfügung und setzt eine feste Partnerin voraus um daran teilnehmen zu können. Im Grunde spielt sie sich auch wie im Vorgänger, allerdings hat man etwas an der Steuerung geschraubt, so dass die Spiele nun noch spannender und herausfordernder sind. So gibt es zum einen die Konfiguration mit den verschieden stark zu drückenden Tasten nicht mehr welche bestimmen wie stark die Spielerin zuschlägt. Und zum anderen bewegen sich die Charaktere nun nicht mehr halbautomatisch zum Ball hin sobald wir eine Schlagtaste gedrückt haben, stattdessen muss man sein Mädchen schon vorher richtig positionieren um den Ball auch zu erwischen. Da dem Spiel nach wie vor jegliche Einblendungen fehlen, ist der Schwierigkeitsgrad dadurch etwas gestiegen, denn nicht immer sieht man genau auf welcher Höhe sich der Ball befindet. Zudem bewegt sich die Kamera neuerdings nicht mehr, sie bleibt immer auf der Seite des Spielers, was der Übersichtlichkeit nicht besonders entgegenkommt uns besonders Spieler mit einem 4:3 Fernseher vor richtige Probleme stellt, denn oft bewegt sich der Ball komplett außerhalb des sichtbaren Bereiches. Ansonsten jedoch gibt sich das Gameplay nun fordernder und anspruchsvoller und einen 7:0 Sieg trägt man nicht mehr so leicht davon wie im Vorgänger.

    Jetski Rennen Jetski Rennen Die zweite "richtige" Sportart die uns auf Zack Island geboten wird ist das Jetski-Rennen. Daran können wir alleine ebenso wie mit Partnerin teilnehmen. Haben wir uns selbst noch keinen der besseren Jetskies gekauft, wird uns ein Dolphin geliehen. Der Dolphin ist natürlich der schwächste Jetski im Spiel, aber immer noch stark genug um gut mithalten zu können. Bei den Rennen geht es darum die gelben und roten Bojen von der jeweils richtigen Seite zu umfahren, um auf diese Art und Weise den Turbo aufzuladen, welcher uns kurzzeitig einen enormen Geschwindigkeitsschub verpasst. Der Witz an der Sache ist, dass man die Bojen auch umfahren kann, solange man die Begrenzung der Strecke nicht verlässt, und so zwar keinen Turbo aufbaut, durch die Abkürzungen meistens aber genug Vorsprung erwirtschaftet, so dass man auf den Turbo locker verzichten kann. Ebenso muss man anmerken, dass die CPU gesteuerten Mädels sich kaum ins Zeug legen und schon sehr leicht abzuhängen sind, man muss sich schon besonders anstrengen nicht Erste zu werden. Dazu gesellt sich der Umstand, dass es offensichtlich nur vier Strecken zu geben scheint, die zwecks der Abwechslung auch noch vorwärts und rückwärts befahren werden, je nachdem welcher Tag eben ist und welches Mädchen man spielt. Eine richtige Herausforderung stellt das Jetski-Rennen also nicht dar, eher eine Möglichkeit schnell an Geld zu kommen, denn die Ausschüttung bei einem Sieg kommt nah an die beim Volleyball heran.

    Bei allen weiteren Sportarten handelt es sich eher um Minigames, die man entweder mit seiner Partnerin spielt oder dem Mädchen welches sich eben am Ort der Begierde befindet. Um an diesen Minigames teilnehmen zu können muss man sich erst ein Ticket zu je 150.000 Zack Dollar kaufen. Das ist aber ein einmaliger Vorgang, muss aber von jedem der neun Mädchen einmal durchgeführt werden.

    Pool-Hopping Pool-Hopping Sicher noch jedem vom Vorgänger her bekannt dürfte das Pool-Hopping sein. Auch hier hat sich, wie schon beim Volleyball, die Steuerung etwas geändert. Statt je eine Taste für einen weiten und einen kurzen Sprung zu haben, kommt es nun darauf an wie lange wir die Taste gedrückt halten. Ein kurzes antippen der A-Taste genügt für einen kurzen Sprung, drücken wir sie länger vollführt das Mädchen einen weiten Sprung. Neuerdings aber können wir direkt gegen Konkurrentinnen antreten und gewinnen nur wenn wir auch vor ihr am Ziel angelangt sind. Allerdings ist das was wir beim Pool-Hopping verdienen nicht besonders viel und lohnt sich deswegen kaum.

    Po-Gepöbel Po-Gepöbel Beim Seilziehen und Po-Gepöbel handelt es sich um sehr ähnliche Spiele. Beide leben nämlich davon die Gegenspielerin zu täuschen um sie im rechten Moment ins Wasser schubsen zu können. Beim Seilziehen können wir fest am Seil ziehen, oder nur so tun als ob, was natürlich eine Sache des richtigen Timings ist. Sehen wir unsere Gegenspielerin straucheln, heißt es voll anziehen um sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. So funktioniert auch das Po-Gepöbel, wobei wir das ehrenwerte Hinterteil des Mädchens benutzen um die Mitspielerin vom Schwimmring zu stoßen, oder nach eine der beiden Richtungen hin auszuweichen, damit der Stoß der Gegnerin ins Leere geht und sie ins Straucheln gerät.

    Die Wasserrutsche ist das einzige Spiel welches wir ganz alleine spielen. Das ist auch gut so, denn die Rutsche ist wahrlich mörderisch und steuern wir unser Mädchen nicht gut genug fliegt sie in hohen Bogen davon. Dabei muss auch die Geschwindigkeit beachtet werden, denn die Rutsche besitzt beispielsweise einen Looping durch den wir, wenn wir zu langsam sind, nicht durchkommen. Umgekehrt gibt es einige sehr enge Kurven, die man keinesfalls zu schnell nehmen darf. Leider nur kennt man die eine Rutsche irgendwann, und dann wird das Rutschen recht langweilig, auch wenn es gar nicht so schlecht bezahlt wird.

    Die letzte Möglichkeit sich tagsüber auf der Insel zu vergnügen stellt das Strandflaggenrennen dar. Dies wird ausschließlich zu Zweit gespielt, entweder mit unserer Partnerin oder mit dem jeweiligen Mädchen vor Ort. Dabei geht es lediglich darum vor der Mitstreiterin die in einiger Entfernung aufgestellte Flagge zu erreichen. Dazu legen sich die Mädchen auf den Bauch und springen mit dem Startsignal auf, was für den Spieler bedeutet auf die A-Taste so schnell zu hämmern wie er nur kann. Mit der B-Taste schließlich hechtet man - hoffentlich als Erste - auf die Flagge und greift sie. Entscheidend dabei ist der Start, wer den verschläft hat keine Chance mehr aufzuholen.

  • Dead or Alive Xtreme 2
    Dead or Alive Xtreme 2
    Developer
    Tecmo Inc.
    Release
    01.12.2006
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Dead or Alive Xtreme 2
Dead or Alive Xtreme 2 im Gamezone-Test
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30.11.2006
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