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  • Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball im Gamezone-Test

    Welchem männlichem Videospieler würde es wohl nicht gefallen, eine ganze Insel voller junger Girls zu besitzen, die sich, zwecks des lokalen Wetters, auch noch besonders spärlich bekleiden und nicht mit ihren Reizen geizen? Richtig, nur die vom anderen Ufer nicht, weil die genügen sich selbst. Alle anderen haben inzwischen schon längst von Tecmo's Trauminsel gehört, die sich Zack nach dem letzten erfolgreichen Turnier gekauft und zu einem Sportparadies ausgebaut hat. Auf ihr gibt es nicht nur diverse Plätze zum Austragen der Turniere, sondern auch diverse Shops in denen es eine Unzahl an Badeanzügen, Bikinis, Accessoires und Essen zu kaufen gibt. Für die entsprechende Beschallung sorgt der inseleigene Radiosender, der ebenfalls mit einem reichlichen Repertoire an Musikstücken aufwarten kann. Dreh und Angelpunkt der Aktivitäten auf der Insel ist das Hotel, welches nicht nur dazu dient um zu nächtigen, sondern auch um sich die Zeit zu vertreiben. So kann man tagsüber an den Pool gehen, nur so um sich zu entspannen, oder Abends das Kasino besuchen, in dem Roulett, Poker und BlackJack gespielt wird und auch einige Slotmachines vorhanden sind.

    Das Spiel selbst gestaltet sich dabei wie ein 14 Tage Urlaub. Nach der Wahl unseres weiblichen Charakters sehen wir wie dieser mit der Titanic und Zack im Schlepptau auf der Insel ankommt. Der erste Weg führt uns an den Pool des Hotels, wo bereits Lisa auf uns wartet um uns zu begrüßen und die grundlegenden Dinge zu erklären. Sollten wir uns hingegen selbst für Lisa entschieden haben, nimmt Tina ihre Stelle ein. Nach dieser Begrüßungszeremonie können wir uns frei auf der Insel bewegen, zum Beispiel an den Pool gehen um zu relaxen oder das "Hopping Game" zu spielen. Dabei handelt es sich um ein Minigame, dessen Aufgabe darin besteht, unser Mädchen über schwimmende Plastikbojen springen zu lassen, selbstverständlich ohne sie nass zu machen. Die Schwierigkeit besteht dabei darin, dass sich die Sprungweite nach der Druckstärke richtet mit der man die Taste bedient. Da es allerdings nur zwei verschiedene Sprünge gibt, eben den kurzen und einen langen, stellt einem das Minigame vor keine wirklichen Probleme. Allerdings ist die Punkteausschüttung bei diesem Game ebenfalls sehr mini, denn das richtige Geld wird natürlich in den Turnieren verdient, und dort auch nur wenn man gewinnt. Das verdiente Geld sollte zudem nicht nur zum eigenen Vergnügen ausgegeben werden, wie einen noch knapperen Bikini oder ein rosa Blümchen, welches bereits nach einem Tag verwelkt und wertlos ist, sondern auch um den anderen Mädchen hin und wieder ein Geschenk zu machen. Denn wir wissen ja alle, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, und auf die kommt es an, denn ohne Freundin keine Mitspielerin, und ohne Mitspielerin kein Spiel. Damit es erst gar nicht soweit kommt, sollte man nicht zu geizig sein, dann bekommt man auch selbst immer mehr Geschenke und muss sich keine Sorgen um seine Mitspielerin machen. Haben wir also eine Mitstreiterin an unserer Seite können wir uns auf der Insel umsehen wo sich die anderen Mädchen herumtreiben. Meist ist mindestens ein Pärchen bereits auf einem der Plätze und wartet nur darauf herausgefordert zu werden. Womit wir beim eigentlichen Game wären, dem Xtreme Beach Volleyball.

    Dabei übernehmen wir nach wie vor nur die Steuerung über das Mädchen unserer Wahl, unser Teammitglied also will nicht gesteuert werden, verlangt allerdings schon etwas Zusammenarbeit. Dabei unterscheiden sich die beiden angebotenen Steuerungsarten mehr voneinander als man Anfangs meinen möchte. Die eine Möglichkeit kommt mit ganzen zwei Tasten aus, eine für den Pass und eine für den Schlag, allerdings wird hier ebenfalls die Druckstärke ausgewertet und dementsprechend stark schlägt die Spielerin zu. Die zweite Möglichkeit ist für all die gedacht, die mit der drucksensitiven Steuerung nicht ganz zurecht kommen. Für sie hat man die leichten und harten Schläge auf jeweils zwei Tasten verteilt, der kurze Pass liegt z.B. auf Y und der lange Pass auf B. So muss man zwar das doppelte an Tasten bedienen, muss dafür aber nicht mehr darauf achten wie man sie drückt. In der Praxis ist es dann eine reine Übungssache mit welcher der beiden Steuerungsarten man besser zurecht kommt. Gezählt wird nach bekannter Manier, wer zuerst 7 Punkte erreicht hat, hat gewonnen, außer der Abstand ist zu knapp, dann wird bis 10 weitergezählt. Daraus ergeben sich Spielzeiten von meist unter zehn Minuten, die so ein Match dauert. Mehr als drei Matches pro virtuellem Tag wird man zudem kaum schaffen, und das auch nur wenn man auf das Einkaufen und Relaxen verzichtet. Je nachdem wie gut wir gespielt haben, sollten wir unsere Mitspielerin bei Laune halten. Je nach Charakter genügen nämlich mitunter schon zwei oder drei verlorene Spiele, dass unsere Mitstreiterin die Lust verliert und unser Team verlässt. Dem kann man mit regelmäßigen Geschenken, die auch nicht zu billig sein dürfen, entgegenwirken.

    Grafisch ist "DOA: Xtreme Beach Volleyball" eine Perle die augenblicklich noch ihres Gleichen sucht. Die Models der Charaktere, die wohl den wichtigsten Bestandteil des Spieles darstellen, glänzen nicht nur durch ihre perfekten Proportionen, den nicht sichtbaren Polygonen und der schon sehr realen Mimik und Gestik, sondern auch durch die Abwesenheit jeglicher "Zwickstellen" an den Gelenken oder verschwindende Haare in den Schultern. Dies würde nämlich, dank der fast überall verfügbaren Zoomfunktion, ziemlich auffallen, wenn die Badehöschen im Körper verschwinden oder die Haare in der Schulter versinken würden. Ganz im Gegenteil scheinen die Girls jedwede Bewegungsfreiheit zu besitzen, denn egal ob sie sich im Sand rekeln, an einem Baumstamm entlang robben oder ihre Lockerungsübungen machen, immer wissen sie mit ihrer technischen Perfektion zu begeistern, die ihnen fast einen Hauch von Leben verleiht. Dazu gesellen sich die Unzahl an Badeanzügen, Bikinis und Accessoires, die den optischen Charakter der Girls recht stark beeinflussen können. Dabei kann man, wenn man mir diese Anmerkung erlaubt, an den Preisen der Textilien ziemlich gut die Vorlieben der Entwickler (oder gar der Japaner?) erkennen, denn es kostet nicht grundsätzlich der kleinste Bikini das meiste Geld, sondern viel mehr der Stil des Bekleidungsstückes bestimmt den Preis. So bekommt man schon ziemlich bald recht knappe Bikinis und Badeanzüge zu annehmbaren Preisen, allerdings wirken die wirklich alle wie Badebekleidung die man auch im Schwimmbad nebenan sehen kann. Teuer wird es je mehr die Klamotten den Charakter von Unterwäsche oder Dessous bekommen. So kosten besonders weiße und teilweise durchsichtige Bekleidungsstücke besonders hohe Summen, auch wenn sie mitunter mehr verbergen als die billigeren Stücke. Dafür ist es schon ein besonderer Augenschmaus, wenn sich vier junge Girls in Spitzenunterwäsche um die Punkte schlagen.
    Ebenso detailliert und bar jeglicher optischer Fehler präsentieren sich die diversen Areas, die zur Hälfte aus den verschiedenen Austragungsorten bestehen, und zur anderen Hälfte die Läden und das Hotel bieten. Gespielt wird meist am Strand, wobei auch ein Platz existiert der mitten im Watt sitzt und deswegen nur bei Ebbe bespielt werden kann. Lustigerweise bietet der Platz im Dschungel am meisten fürs Auge, nicht nur wegen der gelungenen Umgebung, sondern Hauptsächlich wegen des starken Kontrastes der Haut zu dem grünen Hintergrund, der die Konturen der Mädchen richtig schön betont.
    Fast schon müßig zu erwähnen, dass sich die Engine, selbst in den härtesten und schnellsten Kämpfen, nicht die geringste Blöße gibt. Die Framerate ist durchgehend absolut stabil und verliert nicht einen einzigen Frame. Ebenso perfekt sind die Zwischensequenzen gelungen, die noch einen Tick besser aussehen als die Ingame-Grafik.

    Ebenso begeistern kann die Soundkulisse, die abgesehen von den vielen Musiktiteln, die im Laufe des Games auch noch mehr werden, noch mit wunderbar in japanisch synchronisierten Stimmen aufwartet, die man allesamt bereits von den Mädels aus DOA her kennt. Lediglich der Inselbesitzer Zack lässt sich zur englischen Sprache überreden. Es bleibt abzuwarten wie hierbei die europäische Lokalisierung aussieht bzw. sich anhört. Der US-Import bietet zudem lediglich englische und japanische Untertitel. Spätestens nach dem ersten Durchgang allerdings wird man die Untertitel nicht mehr benötigen, da an den gezeigten Szenen deutlich erkennbar ist worüber gesprochen wird.
    Ebenfalls sehr positiv ist, dass die komplette Soundkulisse in Dolby-Digital realisiert wurde, selbst die Musiktitel erklingen in bestem Rundherumsound.

    Einen Tadel hingegen verdient der Multiplayerpart, der es lediglich zwei Spielern erlaubt gleichzeitig zu zocken. Bei einem Sportspiel mit vier Teilnehmern fast schon eine Gemeinheit. Zudem ist es nur im Exhibition Mode" möglich gegeneinander anzutreten, was das Gameplay für die zwei Spieler nicht gerade interessanter macht. So eignet sich dieser Mode mehr dazu die Steuerung in den Griff zu bekommen als Spaß zu Zweit zu haben.

    Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball (XB)

    Singleplayer
    7,9 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Unglaubliche grafische Präsentation ohne die geringsten Unschönheiten
    Sehr viele Textilien und Accessoires zum freischalten
    Ebenfalls sehr umfangreicher Soundtrack
    Das eigentliche Volleyballspiel geht fast etwas unter und das Gameplay wird auf Dauer nur die Sammler begeistern können
    Sehr magerer Multiplayerpart
  • Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball
    Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Tecmo Inc.
    Release
    27.01.2003

    Aktuelle Sportspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von NHL 2K7 Release: NHL 2K7 Take-Two Interactive , 2K Games
    Cover Packshot von FIFA 07 Release: FIFA 07 Electronic Arts
    Cover Packshot von And 1 Streetball Release: And 1 Streetball Ubisoft , Black Ops Entertainment
    Cover Packshot von Sensible Soccer 2006 Release: Sensible Soccer 2006 Codemasters , Kuju PLC. (UK)
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Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball
Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/Dead-or-Alive-Xtreme-Beach-Volleyball-Spiel-21029/Tests/Dead-or-Alive-Xtreme-Beach-Volleyball-im-Gamezone-Test-989108/
28.01.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/01/TV2003012713515100.jpg
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